Die Zukunft der Welt? Die Zeiten ändern sich - weiterhin zum Guten
Die Zukunft der Welt? Die Zeiten ändern sich - weiterhin zum Guten

Die Zukunft der Welt? Die Zeiten ändern sich - weiterhin zum Guten

Thomas Bily
Beitrag von Thomas Bily

Die täglichen Nachrichten halten uns unter Angst und Spannung und wir können leicht den Eindruck gewinnnen, dass alles immer schlimmer wird. Ein Grund dafür ist, dass wir die langfristige Entwicklung nicht überblicken oder sehen wollen oder - noch schlimmer - sehenden Auges ignorieren. Experten, die das tun, sehen Entwicklung und Zukunft positiv.

Der Schimpansentest von Hans Rosling

Ein guter Grund den Spiegel vom 8.9.2014 zu lesen, ist der Beitrag über den "praktischen Possibilisten" Hans Rosling. Der schwedische Denker und Forscher öffnet uns die Augen für die langfristige Entwicklung, die durchweg positiver ist, als die täglich über Medien vermittelte Gefühlslage vermuten ließe. Im Grunde genommen sind wir alle so eingeschüchtert, dass wir die gegenwärtige Situation und Aussichten der Welt deutlich zu schlecht einschätzen.
Wenn man Schimpansen die gleichen Fragen zur Lage der Welt stellt - etwa zu Folgen von Naturkatastrophen oder zur Kindersterblichkeitsrate, dann erzielen diese regelmäßig mehr richtige Antworten.
Natürlich fehlt den Affen, genauso wie uns, schlichtweg der zeitliche Überblick und der nüchterne Blick auf die Fakten. Aber sie lassen sich, anders als wir Menschen, nicht von Medien, Politik oder grundsätzlicher Jammerneigung verunsichern.
Trauen Sie sich zu, die Lage der Welt faktisch richtig zu beurteilen? Machen Sie doch auch den Schimpansen/Ignoranz Test.


Häuser und Autos aus dem 3-D Drucker

Ein anderer Denker, dessen Visionen regelmäßg und verlässlich eintreten, ist Jeremy Rifkin. Er kündigt das Internet der Dinge an, das zu einer Demokratisierung der Weltwirtschaft führen wird. Viele Leistungen werden kostenlos oder zu sehr geringen Kosten erhältlich sein. Weil die Menschen immer mehr lernen werden, Dinge zu teilen oder bereitgestellte Güter zu nutzen. Das wird dazu führen, dass große Konzerne und Industrien, die bislang davon lebten, diese Angebote bei sich zu konzentrieren, verschwinden werden. Erst Beispiele gibt es dafür: die Musikindustrie, die durch Online Share Dienst innerhalb kurzer Zeit weggefegt wurde. Oder Wikipedia und die Nachschlagewerke. Grüner Strom und Energie Konzerne (speziell in Deutschland). Car-Sharing. Medienumbruch. Es gibt in China erste Häuser und in Kanada ein Auto, die über 3D Drucker "ausgdruckt" werden mit umweltfreundlichen Rohstoffen und umweltfreundlich angetrieben.

Bevor wir also das nächste Mal aus unserem kleinen Karrée heraus eine düstere Zukunft für die ganze Welt projizieren, wäre es hilfreich, zuerst einen Blick auf das große Ganze zu richten. Das könnte dann umgekehrt im kleinen Karrée für bessere Stimmung sorgen.