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Die Zukunft der Welt? Die Zeiten ändern sich - weiterhin zum Guten

Die Zukunft der Welt? Die Zeiten ändern sich - weiterhin zum Guten

Thomas Bily
11.09.2014, 22:30 Uhr
Beitrag von Thomas Bily

Die täglichen Nachrichten halten uns unter Angst und Spannung und wir können leicht den Eindruck gewinnnen, dass alles immer schlimmer wird. Ein Grund dafür ist, dass wir die langfristige Entwicklung nicht überblicken oder sehen wollen oder - noch schlimmer - sehenden Auges ignorieren. Experten, die das tun, sehen Entwicklung und Zukunft positiv.

Der Schimpansentest von Hans Rosling

Ein guter Grund den Spiegel vom 8.9.2014 zu lesen, ist der Beitrag über den "praktischen Possibilisten" Hans Rosling. Der schwedische Denker und Forscher öffnet uns die Augen für die langfristige Entwicklung, die durchweg positiver ist, als die täglich über Medien vermittelte Gefühlslage vermuten ließe. Im Grunde genommen sind wir alle so eingeschüchtert, dass wir die gegenwärtige Situation und Aussichten der Welt deutlich zu schlecht einschätzen.
Wenn man Schimpansen die gleichen Fragen zur Lage der Welt stellt - etwa zu Folgen von Naturkatastrophen oder zur Kindersterblichkeitsrate, dann erzielen diese regelmäßig mehr richtige Antworten.
Natürlich fehlt den Affen, genauso wie uns, schlichtweg der zeitliche Überblick und der nüchterne Blick auf die Fakten. Aber sie lassen sich, anders als wir Menschen, nicht von Medien, Politik oder grundsätzlicher Jammerneigung verunsichern.
Trauen Sie sich zu, die Lage der Welt faktisch richtig zu beurteilen? Machen Sie doch auch den Schimpansen/Ignoranz Test.


Häuser und Autos aus dem 3-D Drucker

Ein anderer Denker, dessen Visionen regelmäßg und verlässlich eintreten, ist Jeremy Rifkin. Er kündigt das Internet der Dinge an, das zu einer Demokratisierung der Weltwirtschaft führen wird. Viele Leistungen werden kostenlos oder zu sehr geringen Kosten erhältlich sein. Weil die Menschen immer mehr lernen werden, Dinge zu teilen oder bereitgestellte Güter zu nutzen. Das wird dazu führen, dass große Konzerne und Industrien, die bislang davon lebten, diese Angebote bei sich zu konzentrieren, verschwinden werden. Erst Beispiele gibt es dafür: die Musikindustrie, die durch Online Share Dienst innerhalb kurzer Zeit weggefegt wurde. Oder Wikipedia und die Nachschlagewerke. Grüner Strom und Energie Konzerne (speziell in Deutschland). Car-Sharing. Medienumbruch. Es gibt in China erste Häuser und in Kanada ein Auto, die über 3D Drucker "ausgdruckt" werden mit umweltfreundlichen Rohstoffen und umweltfreundlich angetrieben.

Bevor wir also das nächste Mal aus unserem kleinen Karrée heraus eine düstere Zukunft für die ganze Welt projizieren, wäre es hilfreich, zuerst einen Blick auf das große Ganze zu richten. Das könnte dann umgekehrt im kleinen Karrée für bessere Stimmung sorgen.

26 Kommentare

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Ich denke, jede Zeit hat ihre negativen und ihre positiven Seiten und Entwicklungen. Unsere Aufgabe hier, ist so gut zu leben wie wir können und aus dem Gebotenen das Beste zu machen
  • 14.09.2014, 19:08 Uhr
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--> "Bevor wir also das nächste Mal aus unserem kleinen Karrée heraus eine düstere Zukunft für die ganze Welt projizieren, wäre es hilfreich, zuerst einen Blick auf das große Ganze zu richten."

'Die Welt' bedeutet zunächst mal ca. 200 Mrd. Sterne alleine in unserer Milchstraße (200.000.000.000) - unsere Sonne ist auch einer davon. Von diesen Galaxien ('Milchstraße') gibt es allein in dem von uns beobachtbaren Universum wiederum einige Hundert Milliarden - tatsächlich ist das Universum ('unsere Welt'!) noch deutlich größer, wenn auch nicht unendlich!

Wenn man auf ein solches 'Gebilde' von aussen schauen könnte, wäre die Erde gar nicht erkennbar und kaum messbar. Jedenfalls würde es "die ganze Welt" gar nicht spüren, wenn es uns nicht mehr gäbe ...
(n.b.: Uns, die Spezies 'Homo sapiens', gibt es spätestens in einigen Jahrmillionen ohnehin nicht mehr, egal wie 'gut oder schlecht' wir uns auf dem Planeten verhalten!)
  • 14.09.2014, 16:33 Uhr
War der Blick jetzt vielleicht doch auf "zu groß" gerichtet!
(auf "ganz klein" geht es übrigens in vergleichbarem Maßstab hinunter ...)
  • 14.09.2014, 16:36 Uhr
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Gute Zeiten ? Ja
kommt doch immer auf den Standort des Betrachters an
und man muß viel vergessen können ........
  • 12.09.2014, 22:01 Uhr
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Gut ist ein relativer Begriff! Die Welt funktioniert auch ohne uns Menschen z.B.! Und was für mich gut ist, ist für andere schlecht!
  • 12.09.2014, 21:36 Uhr
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Es liegt leider in der Natur des Menschen Macht ausüben zu wollen und seine eigene Meinung und Welteinstellung über dies des Anderen zu stellen. Es wird nie wirklich gut werden. Glücklicherweise haben wir (noch) ein, im Verhältnis zu vielen Anderen auf dieser Welt, gutes Leben. Unsere Sorgen sind im Vergleich zu vielen Menschen in Krisengebieten eher zu vernachlässigen. Nur wird die Species Mensch sich irgendwann selbst wieder von diesem Planeten verschwinden lassen. Dann wird alles gut. Hört sich jetzt vielleicht grausig an, aber der morderne Mensch hat diesem Planeten nichts Gutes zu bieten. Das war fürher so, ist so und wird leider auch so bleiben.
  • 12.09.2014, 21:35 Uhr
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Na,zum guten wäre ja mal schön..............solange es Machtgierige Menschen gibt,wirds schwierig..........leider
  • 12.09.2014, 21:26 Uhr
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Ja die Zeiten ändern sich, und zwar insofern, wie wir das selber bewusst entscheiden... nichts mehr, nichts weniger und nichts anderes...davon bin ich zutiefst überzeugt...
  • 12.09.2014, 21:12 Uhr
Hi Al, ich habe das erfahren Und es ist wirklich fast unmöglich mich vom Gegenteil dessen überzeugen zu wollen, was ich in mein Leben als meine Wirklichkeit erfahren habe, aufgrund von Veränderungen in meinem Denken und Handeln...
  • 13.09.2014, 16:35 Uhr
Die Menschen sind eine Zeiterscheinung und in gewisser Weise eine Fehlkonstruktion der Evolution (oder Schöpfung) In der Bibel nennen sie sich sogar "Krone der Schöpfung", dabei haben wir Menschen immer noch nicht akzeptiert, dass wir die Erde brauchen, aber die Erde nicht uns. Dann tun wir ja auch immer genug um uns selber fertig zu machen und bauen menschenvernichtende Waffen. Kein Tier ist so unintelligent Fallen für die eigene Art herzustellen. Das Macht und Gier-Gen müsste beim Menschen entfernt werden, aber das würde wieder eine Machtverschiebung geben, denn die mächtigen waren dann diese Mediziner, die das Gen deaktivieren, aber wahrscheinlich nicht bei sich selber............
Das einzig gute ist, dass der HOMO SAPIENS genau so verschwinden wird, wie die Saurier, die sich auf ihre Art auch als die "HERREN DER ERDE" wähnten.
  • 14.09.2014, 19:03 Uhr
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Natürlich ist die Welt kein Kuschelnest. Es gibt noch viel zu tun. Aber ewigen Frieden und Wohlstand für alle wird wohl eine Illusion bleiben, weil es immer wieder Kriegstreiber und Gierhälse geben wird.
Doch andererseits: Ich kann mich nicht erinnern, dass die Generation meiner Eltern so gejammert hätte. Sie waren froh, den Krieg und die mageren Nachkriegsjahre überstanden zu haben und wieder normal leben zu können.
Aber wir "Nachkriegskinder" sind Weltmeister im Jammern. Die nachfolgenden Generationen, so meine Beobachtung, sehen die Welt schon wieder etwas optimistischer.
Woher kommt das wohl?
  • 12.09.2014, 16:57 Uhr
Friederike, in gewisser Weise hast Du sicher Recht mit der Kriegsgeneration und Arm heben etc. Und heute war kaum einer dabei, genauso wie keiner der Stasi zugearbeitet hat. Aber wir müssen mgl. gerecht bleiben. Die Kriegsgenration hatte eine völlig andere, aus Kaisers Zeiten stammende Erziehung, da gab es keinen Widersrpuch, da ließ man sich noch viel stärker beeindrucken. Es gab Radio und das war manipuliert. Ich möchte das nur zu bedenken geben, aber überhaupt nicht in Schutz nehemn für die vielen Verbrechen! ABer wie hätten wir beide reagiert?

Es gab ken jammern danach, weil kollektiv alle nicht mehr weiter hatten. Da wurde angepackt, da ging es nur nach vorne, wohin sonst?
  • 12.09.2014, 17:17 Uhr
Fataler Weise ist es aber auch die Generation, die ab den 50ern vieles 'versaubeutelt' hat. Es wurde rangeklotzt, ohne Rücksicht auf Verluste, ein Umweltbewusstsein gab es nicht, jedenfalls bei den meisten niht. Das ging erst so in den 80ern los. Erinnert Ihr Euch an den Dioxinskandal in Italien ode der Prozess bzgl. Lindan?
  • 12.09.2014, 17:23 Uhr
Zumindest sehr schwierig!
  • 12.09.2014, 17:28 Uhr
Meine Eltern waren im Teenie-Alter als Hitler an die Macht kam, mein Vater wurde eingezogen, kaum, dass er seine Ausbildung beendet hatte - und musste noch paar Jahre Gefangenschaft dranhängen. Wenn eure Eltern Nazis waren: meine waren keine, dazu waren sie viel zu christlich.
Und wer wusste denn in den 50-ern was von Umweltzerstörung? Wir haben in einem Industriebezirk gehustet und unsere weissen Blusen jeden Tag waschen müssen, so schwarz waren die Kragen. Trotzdem: gejammert wurde nicht, was bringt denn das auch? Und was bringt es uns?
  • 12.09.2014, 19:56 Uhr
Hallo Heidi, ich hoffe, Du fühlst dich jetzt nicht auf die Füße getreten. Meine Eltern waren auch Kinder und dann Teenies, sie waren keine Nazis. Aber mein 1. Schwiegervater, er war Offizier und wusste betimmt,was vor sich ging. Kennen gelernt habe ich ihn nicht. Wenn man von DER Kreigsgeneration spricht, schert man sicher einige über einen Kamm. Aber die Erwachsenen konnten ja nur beteiligt sein.
Und dass man eben damals weiter keine Ahnung von der Umweltproblematik hatte liegt auf der Hand.
Und nein, auch meine Eltern jammerten nicht herum, dazu war gar keine Zeit. Aus Untersuchungen weiß man aber, dass deutlich weniger das Schicksal beklagt wird, wenn viele davon betroffen sind.
  • 12.09.2014, 20:19 Uhr
Nein, Renate, ich fühle mich nicht auf die Füße getreten. Bei aller Bewunderung z. B. für die Geschwister Scholl - aber wer Familie hatte, hat es sich wohl damals hundert Mal überlegt, ob er den Mund aufmacht oder lieber die Fäuste ballt und hofft, dass es vorbeigeht.
Die DDR kann man damit zwar nicht vergleichen, sie zettelte keinen Krieg an und beging auch keinen Völkermord - aber da war die große Lippe zumindest so riskant, dass der Entzug der Kinder auf dem Spiel stand.
Hier darf man jammern und meckern ohne Ende ---- aber bringt das was?
Noch niemals ist es der Masse der Deutschen besser gegangen als heute - was aber nicht besagen soll, dass alles in bester Ordnung ist; nach wie vor gibt es Ungerechtigkeit und Ausbeutung - aber wer etwas ändern möchte, sollte sich engagieren und nicht rumschimpfen und jammern. Möglichkeiten für ein Engagement gibt es fast ohne Ende.
  • 12.09.2014, 22:40 Uhr
Ja Heidi, ich gebe Dir uneingeschränkt Recht.
  • 13.09.2014, 00:22 Uhr
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Ich fühle mich ein wenig überfordert, muss ich sagen. Ich habe mal diesen Test gemacht, der, wie ich meine, schnell zu durchschauen ist. Ob es nun gut ist, dass nicht mehr Kinder geboren werden, wieß ich nicht. Der Schuss könnte auch nach hinten los gehen, gerade deshalb, weil die Menschen immer älter werden. Grundsätzlich gewollt ist ja wohl, die Weltbevölkerung zu dezimieren.
Wenn man verschiedene Dokus anschaut, wie 'Banken, Banker, Bankster', 'Tanz der Geier', oder jene über das Nestle-Konsortium, kann einem Angst und Bange werden. Bedenkt man ferner, dass Deutschland eine GmbH ist, dass Bargeld abgeschafft werden wird, um die Kontrolle weiter zu vervollständigen, könnte ich heulen. Dennoch, ich glaube aber an die Kraft der Idealisten, an die der Menschen, die wach bleiben und zupacken können. Die Welt verändert sich, sonst wäre Stillstand. In vielen Teilen dieser Welt sind die Bedinungen recht gut, in vielen Teilen nicht. Jeder muss in erster Linie, so er kann, erst einmal für
  • 12.09.2014, 16:03 Uhr
sich selber und die seinen sorgen. Wäre dem so, gäbe es weniger Probleme.
In aller Wahrheit ist für alle genug von allem da. Die Verteilung stimmt nicht und es gibt eine Handvoll Supermächtige, die nach allem gieren. Dem gilt es Einhalt zu gebieten. Sich nciht alles gefallen lassen, den Mund aufmachen, Chourage zeigen! Alle kochen bloß mit Wasser!
Bei allem Leid, dürfen wir den Blick für die Schönheit und Größe der Schöpfung nicht verlieren.
  • 12.09.2014, 16:08 Uhr
Ach doch. Immer wieder sind Menschen aufgestanden und haben besseres bewirkt. Sonst könnte mich ja auch gleich einsargen lassen.
  • 12.09.2014, 16:14 Uhr
Gebet und Spaziergang ist nicht das Schlechteste von allem. Macht einen klaren Kopf und es fallen einem u.U. wieder Lösungen ein.
  • 12.09.2014, 16:40 Uhr
Richtig, mit Betroffenheit löst man keine Probleme. Letztlich lassen sich derart komplexe Probleme auch nicht mit einem Male lösen. Aber ich denke, dass die Lösung sehr oft recht einfach wäre, gäbe es nicht einen Hufen Schlafmützen und Backschischempfänger in hohen Postitionen. Nehmen wir mal Nestle. Die haben 70 Trinkwasserunternehmen in der Welt. Dieser arrogante Chef (kaum zu überbieten an Überheblichkeit ) stellt sich allen Ernstes hin und erklärt, Nestle täte da was Gutes, in dem sie den Anwohnern der Quellen das Wasser (z.B. Indien, Afrika) abgraben und teurer verkaufen, als Benzin. Die Regierungen könnten ganz leicht ihre Wasser rechte regeln. Denn Wasser gehört allen! Aber was tun sie? Sie lassen sich (vermutlich) bestechen und pennen weiter.
  • 12.09.2014, 16:55 Uhr
So ist es, Friederike und genau deshalb muss Aufmerksamkeit geschaffen werden.
  • 12.09.2014, 17:18 Uhr
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Thomas Bily
Gestern Abend ging es bei Maybrit Illner um das Thema und Rifkin war Gast.
Die größte Angst! u.a. der Moderatorin war, dass in der neuen Welt keiner mehr ausreichend bezahlt werden kann. Weil sie nur den 3D Drucker sieht und nicht, wie die gesamte Gesellschaft sich verändern kann; ähnlich wie im Zuge der Industrialisierung. Da wurden auch nicht nur Fabriken gebaut, sondern das ganze Zusammenleben, die Wertschöpfungskette hat sich verändert.
  • 12.09.2014, 12:45 Uhr
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