Wie erträglich wäre das Leben ohne die Präsenz des Todes?
Wie erträglich wäre das Leben ohne die Präsenz des Todes?Foto-Quelle: © magann - Fotolia.com

Wie erträglich wäre das Leben ohne die Präsenz des Todes?

News Team
Beitrag von News Team

Der Reinhold Extrembergsteiger Reinhold Messner wird 70 Jahre alt. In einem aktuellen Spiegel-Interview spricht er über Grenzerfahrungen, die Präsenz des Todes - und seine Einstellung dazu.

"Ohne die Präsenz des Todes wäre das Leben unerträglich", dieser Satz stammt von ihm. Obwohl er häufig an der Schwelle des Todes stand - oder vielleicht gerade deshalb - fürchtet er ihn nach eigenen Angaben nicht.

Auf die Frage, ob er an irgendeine Form der Wiedergeburt glaube, antwortet er: "Nein, das heißt aber nicht, dass es nicht doch etwas jenseits unserer Bewusstseinsebene und unserer Erkenntnismöglichkeit gibt. Ich würde eher sagen, ich bin ein Possibilist und lasse alles offen. Nur verpatze ich mir das Leben im Hier und Jetzt nicht mit Hoffnungen an irgendein Jenseits. An jenseitige Versprechungen zu glauben und dadurch das Leben hier zu versäumen, wäre ein Betrug an mir selbst."

Wäre das Leben ohne die Präsenz des Todes unerträglich? Was meint Ihr?


Quelle: Spiegel online

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