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Leben und Tod

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 18.09.2014 - 09:24 Uhr

Gestern wurde bereits von Seniorbook dieses Thema in den Vordergrund gestellt.

Was wäre das Leben ohne Tod?

Diese Frage stellte ich also an meinen 16 - jährigen Sohn. Die Antwort kam kurz und knapp:" Maamaa - langweilig, einfach langweilig." Sein Steckenpferd ist die Astronomie und wie es scheint geht es auch beruflich in diese Richtung. So meinte er weiter:" Mama, schau ins Weltall.... da stirbt ständig irgendein Stern. Und wie cool... Die explodieren einfach und es sieht auch noch schön aus...!"

In unserem Leben sterben wir viele kleine Tode: Abschiede, Veränderungen, das eigene Kind in die Welt entlassen und vieles mehr.

Kann ohne Tod neuer Raum entstehen?

Aus meiner persönlichen Sicht ist das nicht möglich. Nur wo eine Leere entsteht, kann Neues nachkommen. Das beginnt schon damit, wenn man die eigene Wohnung mal gründlich ausmistet. Auf einmal ist wieder Platz und wie groß ist die Freude und das Gefühl der Leichtigkeit.

Warum dann dieses Leid beim Tod?

Yoga hat hier die Idee unserer Emotionen. Wir sind emotionale Wesen und verbinden und definieren uns über Emotionen. Diese sind wiederum verbunden mit dem, das da gerade stirbt. Das bedeutet Schmerz und Leid. Schmerz und Leid kann auch die Heilung sein, wenn man beginnt einen neuen Blickwinkel einzunehmen. Da Menschen an seiner Seite zu haben, die einem dabei helfen ist ein ganz großes Geschenk. Ich persönlich habe und darf diese Prozesse so an mir selbst erfahren.©

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine wundervolle Woche!

Herzlichst

Caroline Anne

13 Kommentare

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Ja, das sehe ich auch so, Yoga ist das Allheilmittel
Yoga ist eine umfassende Betrachtungsweise - gibt jedoch kein Heilversprechen - ganz wichtig! Jeder macht daraus das, wozu er bereit ist.
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Dem eigenen Tod wird zu viel Bedeutung beigemessen. Das Leben kann schreckliche Seiten haben, der Tod hingegen ist nicht schrecklich, jedenfalls nicht für den Toten! Auch die Frage der Wiedergeburt ist überflüssig. Wenn wir wiedergeboren würden, dann ja nicht als der, der wir jetzt sind. Also kann uns das auch völlig egal sein, ob wir oder jemand anderes nach unserem Tode auf der Erde lebt, wir als aktuelle Person hätten da sowieso nichts mehr davon.
Ein Stück weit stimme ich dem zu. Nur eines ist sicher: Energie geht nicht verloren. Ich bin Energie. Wo und wie sie nach meinem Tod sein wird, weiß ich nicht. Das wird sich zeigen...

Ich weiß nur aus vielen Aufstellungen, dass das Energiefeld nichts vergisst - beides Freud und Leid, Fluss oder Blockaden usw., über die Generationen hinweg. Hierzu gibt es inzwischen Studien. Und ganz wesentlich: Es wirkt auf uns. Klar ist auch noch nicht, nach welchem "Auswahlverfahren" eine Person ergriffen wird. Doch kristallisieren sich hier so etwas wie "Naturgesetze" heraus.
Nach den physischen Tod lebt die Seele weiter. Was die Seele genau ist, kann keiner sagen. Ich würde sie mit 'infrmativer Lebensenergie' umschreiben wollen. Was besseres fällt mir dazu nicht ein. Ob nun die Seele, meine Seele mal einen neuen Körper erhält, ist die nächste Frage, die sich natürlich nicht wirklich beantworten lässt.

Was mich immer wieder erstaunt ist, dass in Rückführungen z.B. Orte beschrieben werden, die dieser Mensch nie gesehen hat und von deren Existenz nichts weiß. Woher soll dieses Wissen plötzlich kommen? Oder 'wabern' die Informationen durch Zeit und Raum und finden bei einem völlig unbeteiligten eine Resonanzfläche? Ist es evtl. so wie mit 1 Idee, die an 2 unterschiedlichen Orten der Welt zeitgleich unwissentlich vom anderen, in die Tat umgesetzt wird? Oder dieses Denken an jemanden, von dem lange nichts hörte und er ruft an? Phänomene, die sich auch nicht erkären lassen.
vielleicht hilft euch dir/euch dieser Link weiter.
es handelt von Rupert Sheldrake und dem
"siebten Sinn des Menschen"

http://www.sheldrake.org/Deutsch/Auf.../itten.html
Renate, wenn Tausend Menschen bei "Rückführungen" Fantasien über Orte äußern, dann sind natürlich auch ein paar Vorstellungen dabei, die der Realität ähneln. Beweise für die Wirklichkeit dieser Erfahrungen gab es noch nie.

Wenn Du sagst, die Seele lebt weiter, dann ist das auch nicht mehr als eine Wunschvorstellung, den wissen kann niemand, was nach dem Tod ist, es kam noch niemand zurück. Kurzzeitige Herzstillstände zählen ich nicht zur Rückkkehr aus dem Totenreich, falls es so etwas überhaupt gibt.

Für mich ist die Vorstellung, nach dem Tod ist alles vorbei überhaupt nicht beänstigend, ganz im Gegenteil. Dadurch wird unser Leben hier sogar aufgewertet, jede Sekunde ist wichtig. Es kommt auch nicht auf die Länge des Lebens an und darauf, ob wir noch weitere Leben hätten. Wir alle sind jeweils eine Person, die einzigartig ist und nie wiederkehrt. Das sollten wir so akzeptieren und uns selbst lieben.
Bzgl. der Rückführungen gibt es Belege, also keine Phantasien. Es wurden Nachforschungen angestellt, nach Orten und Personen, die sich dann bestätigten.

Kurzfristige Herzstillstände lösen Nahtoderfahrungen aus, über die viele brichtet haben und die Menschen erzählen sowohl durch die Jahruhunderte, als auch durch die Völker hinweg geleiches: Licht, Tunnel, Gestalten, Wärme. Unterschieliche Landschaften u. Musik etwa, gehören eher zu der jeweiligen Region, bzw. Kultur jedes einzelnen.
Das 'denkt' man sich nciht aus, wie es bei Phantasien der Fall ist.
Auch möchte ich noch bemerken, dass das Erahnen des Todes zu derlei Phänomenen gehört. Manche ordnen plötzlich und unerwartet 'ihre Dinge'. Kurze Zeit später sterben sie einen völlig unerwarteten Tod. Dass sie 'ihre Dinge' ordneten, fällt den Angehörigen dann im nachhinein auf.

Dass eine bestimmte Person nicht wiederkehrt, ist klar, aber ihre Seele...?
Deinem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu, A. Richards.
Das mit dem Anstarren funktioniert übrigens ganz gut. Habe ich schon öfter probiert, z.B. an Bierständen auf Festen. Starre irgendeine Person an, die mit dem Rücken zu dir steht. Sie dreht sich alsbald um und eure Blicke treffen sich!
Alle diese Belege und Beweise sind mit Vorsicht zu genießen! Wäre tatsächlich irgend etwas "Übernatürliches" belegbar, so hätte es längst den Weg in die Wissenschaft gefunden, dass dem nicht so ist, genügt mir persönlich als Hinweis. Wobei ich natürlich auch einräume, dass bestimmte Tatsachen, die früher für unmöglich gehalten worden wären, heute Alltag sind.

Das mit dem "Anstarren" funktioniert nur scheinbar. Menschen drehen sich natürlich immer mal wieder um, auch wenn diese nicht angestarrt werden. Wenn Du dann genau auf jemanden achtest, wird der das natürlich bemerken, sobald er Dich sieht und schon hast Du deinen "Beweis".

Die ganzen "Nahtoderfahrungen" sind alles andere als nachgewiesen. Dass alles Projektionen des Gehirnes sind, ist lange nicht auszuschließen und wird sogar als wahrscheinlicher angesehen.

Der Tod beschäftigt den Menschen natürlich über alle Maßen, leider wird er für immer ein Rätsel bleiben, ebenso wie das, was vor dem Urknall war.
Im Yoga sprechen wir von Erfahrungswissenschaft. Doch inzwischen gibt es Studien zu Yoga und Familienaufstellen. Vieles ist noch nicht zu erklären. Durch das Familienaufstellen weiß man aber inzwischen, dass es Felder gibt, die auf uns wirken auch wenn wir sie nicht sehen. Tode / die Energie des Toten können auf uns wirken. Das habe ich oft genug gesehen.

Ich denke, wir können mit unserem eingeschränkten Geist (noch) nicht alles be - greifen. Doch es scheint sich Stück für Stück zu ändern. Der Weg ist das Ziel.

Euch allen ein wundervolles Wochenende!

Herzliche Grüße

Caroline Anne
Energie geht nicht verloren, so heißt es. Demnach existieren Millionen Atome, aus denen sich Lebewesen und sonstige Materie zusammensetzt, auch nach dem Tod oder Verfall weiter. Die große Frage ist, was passiert mit den Atomen?
Gläubige haben darauf Antworten gefunden und viele sehen dennoch mit Schrecken ihrem eigenen Ende entgegen.
Pragmatiker sehen es gelassen. Ohne Tod gibt es keine Veränderung und alles würde stagnieren.
Liebe Leute, lest Charles Darwin, dann wisst ihr, warum Lebewesen sterben müssen.
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