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Die Wahrheit liegt vor unseren Augen
Die Wahrheit liegt vor unseren AugenFoto-Quelle: eigenes Foto

Workshop Familienaufstellung

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 28.09.2014 - 13:32 Uhr

Gestern hatte ich einen sehr reichen Tag. Wir hatten 10 Aufstellung - alles Geschichten, die das Leben schreibt. Und jede Geschichte wirkt.

Für mich als diejenige, die den jeweiligen Menschen begleitet, heißt das zu jeder Sekunde wachsam und präsent für den anderen zu sein. Doch diese Arbeit läutert mich genauso. Immer und immer wieder auf´s Neue. Jeder gibt und jeder nimmt.

Gerade läuft ein Band mit dem Thema " Warum reden Männer so ungern über ihre Probleme". Es verändert sich gerade - ich hatte gestern 2 Männer in meiner Gruppe. Und sie haben beide nur dabei gewonnen.

Was lerne ich noch mit dieser Arbeit: Raus aus den Schubladen der Klischees. Jeder hat immer eine Chance zu jedem Zeitpunkt verdient. Die Schubladen der Klischees geben Sicherheit und Halt für alle Beteiligten - sicherlich. Doch der, der heraus schlüpfen möchte kann es tun. Und wir sollten spüren, wann es notwendig ist den ersten Spalt zu öffnen.

Euch allen wünsche ich einen ganz entspannten und erholsamen Sonntag!

Herzliche Grüße sendet euch

Caroline Anne Hagel
Yoga Antaryamin

5 Kommentare

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Ich hatte auch schon Familienaufstellungen gemacht.
Und es ist einfach toll was man daraus lernen kann für sich und für andere, d. h. wenn sie dafür offen sind
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Männer und über Probleme reden

ich denke, das "über Probleme reden bzw. reden wollen" ist keine Geschlechter-Frage sondern eher eine Charakter- bzw. Erziehungs- Frage.

bevor ich/"man(n)" über ein Problem reden kann,
muß ich vorher erst verschiedene Schritte durchlaufen

1. ich muß für mich erst einmal erkennen und akzeptieren,
daß ich ein Problem habe.

2. ich muß für mich erst einmal erkennen und akzeptieren,
daß ich es nicht alleine lösen kann, mich öffnen muß,
weil ich mich sonst nur in meiner eigenen Welt drehe und
zu keiner Lösung finden kann, die mich weiterbringt!

3. ich muß erkennen und akzeptieren, daß ich von "Außenstehenden"
(Außenwelt) nur Rückmeldungen bekommen kann, wenn ich über
mein Problem/Thema rede.

4. ich muß erkennen und akzeptieren, daß diese Rückmeldungen
eben nur Rückmeldungen und keine Lösungen sind, die ich
trotzdem benötige, da sie mir meinen Horizont erweitern !
5. ich muß erkennen und akzeptieren, daß bei mir die volle
Verantwortung für meine Situation und meiner
Problemlösung liegt und ich niemand anderes dafür
verantwortlich machen kann !!


sich anzuschauen und an sich zu arbeiten ist und bleibt Schwerstarbeit, vor der sich die meisten Menschen
drücken !!!
Schwerstarbeit ist vielleicht ein ungünstiges Wort. An sich zu arbeiten ist die Heilung. Manchmal ist es mit Schmerz verbunden - doch dies kann die Heilung sein. Keiner sagt, dass es leicht ist. Doch ich gehe diesen Weg seit über 10 Jahren. Der mögliche Schmerz verändert sich - es wird leichter. Und in der Rückschau hat sich bei mir ganz viel ins Gute verändert. Meine persönliche Geschichte bleibt. Sie darf sein, in einer heilenden Bewegung.
Lieber Alfred, das haben Sie sehr schön formuliert und erkannt, ich denke auch so. An sich arbeiten und nach Lösungen suchen ist für Frauen und Männer schwierig, man hat aber oft den Eindruck, dass sich Männer öfter und lieber davor drücken als Frauen.
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