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Die Erkenntnis kommt aus dem Wort.
Die Erkenntnis kommt aus dem Wort.Foto-Quelle: c/2008 W.Dierl

GOTTESBEWEIS - GIBT'S DEN?

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 28.09.2014 - 23:57 Uhr

Alle Beiträge zu der Frage: "Gibt es Gott?" und wie verhält er sich zum Menschen, erscheinen mir eigentlich ausgerichtet auf die Frage: "Leben wir mit der Seele nach dem Tode weiter?" Darum geht es uns eigennützigen, in uns selbst verliebten Menschen wirklich - und Gott wird nur gebraucht, weil ja dieses jenseitige Leben von jemandem organisiert werden muss. Es ist aber verständlich, da es denkbar unlogisch wäre, warum Menschen, mit so vielen Fähigkeiten ausgestattet, sogar nachforschen - woher kommen sie - warum gibt es sie - wohin gehen sie - nach dem Absterben des irdischen Leibes einfach so im Nirwana verschwinden sollten. Ähnliches erleben wir, wenn wir das Bewusstsein verlieren, bei einer Betäubung, z.B. Narkose, und es ist nichts Besonderes dabei. So wäre es auch nichts Besonderes, wenn diese Bewusstlosigkeit nach dem Tod endgültig wäre. Dennoch sträuben wir uns dagegen. Vielleicht weil wir die Erfahrung machen, dass mit uns eine Seele lebt, die unser Leben begleitet, die mit uns denkt, mit uns spricht - modern ausgedrückt - mit uns kommuniziert. Wie, das möchten manche gern herausfinden, aber die verfügbaren Methoden eignen sich dazu nicht. Die Psychologie ist auf Deutungen des menschlichen Verhaltens angewiesen, und Rückschlüsse spiritueller Art sind wissenschaftlich nicht wirklich beweiskräftig. Also sind wir in der Frage: "Was ist der Sinn unseres Daseins, und lebt die individuelle Seele nach dem Tod weiter?" erst recht auf Rückschlüsse angewiesen. Die bekannten Ausdeutungen der Erlebnisse aus den sogen. Nahtoderfahrungen oder Offenbarungen Gottes sind umstritten, weil diese nur persönlich erlebt, keine eindeutigen Beweise sein können. So verwundert es nicht, wenn im Nachweis des Higgs-Boson das sogen. Gottesteilchen gesehen werden möchte. Das Higgs-Boson ist aber auch nur ein Materieteilchen, das beim Zusammenprall anderer Materieteilchen abgespalten wurde, und dabei eine Spur hinterlassen hat - es wurde also nicht AUS Energie - was die Wissenschaftler erhofften - sondern MIT Energie erzeugt. Mit physikalischen Methoden lässt sich Gott eben nicht beweisen. Selbst die dafür bemühte Energie kann nicht dargestellt werden. Wir erleben zwar ihre Wirkungen - manchmal recht schmerzhaft - können sogar ihre Wirkungen berechnen, aber Energie ist einfach da, kann nicht erzeugt, nur benutzt werden.
Weil wir also Gott nicht beweisen können, können wir auch nicht beweisen, was unsere Seele nach dem Tod erwarten wird. Ein gesichertes Wissen darüber wäre halt zu schön! Lassen wir uns daher überraschen. Wir wussten vor der Geburt ja auch nicht, welches Leben uns außerhalb des Mutterschoßes erwarten würde. Doch für den Fötus ist die Geburt das Gleiche wie der Tod für den geborenen Menschen. Damit haben wir den Beweis, dass wir jedenfalls schon ein zweites Leben leben. Ein drittes Leben macht uns der Schmetterling vor - erst Raupe - dann Puppe - dann Schmetterling, und alles in unterschiedlicher Gestalt. Die Chancen stehen also gut für eine Metamorphose in ein drittes Leben hinein. Wenn das keine gute Nachricht ist - was dann?

45 Kommentare

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Hierzu mal eine Buch-Empfehlung; es ist zwar schon von 1986 (deshalb hatte ich es schon fast vergessen), ich habe es aber aus aktuellem Anlass mal wieder hervorgeholt. Und es ist noch genauso spannend wie beim Erstlesen ...

<< Paul Davies - Gott und die moderne Physik (1986) >>

aus dem Klappentext:
"Vieles von dem, was die moderne Naturwissenschaft entdeckt hat, ist längst im Bewusstsein der Allgemeinheit verankert. Und doch geht das, was insbesondere die Physik mittlerweile herausgefunden hat, über die Urgründe des Universums und unseres Seins weit hinaus. Schon wagt man sich an die Frage nach dem letzten Baustein der Materie, dem Wesen von Seele und Geist, dem Beginn von Raum und Zeit. ..."

http://www.facebook.com/164336480270...e=3&theater
Vorwort zur deutschen Ausgabe des Buches
"Gott und die moderne Physik" von Paul Davies
(von Hoimar von Ditfurth - 'Naturwissenschaft als Fortsetzung der Metaphysik mit anderen Mitteln')

"Dies ist ein großartiges Buch - nicht nur eine exzellente Wissensquelle hinsichtlich aktueller Probleme der physikalischen Forschung, sondern auch ein hinreißend geschriebenes Leseabenteuer. Der Autor schildert eine unglaublich phantastische Welt, und das Faszinierende daran ist die Tatsache, daß es sich dabei um unsere eigene Welt handelt: um das Universum, in dem wir uns vorfinden, und die Materie, aus der alles in diesem Universum besteht, von der fernsten Galaxie bis zu unserem eigenen Körper."
http://www.facebook.com/l.php?u=http...h=tAQGY31r6
"Dieses Buch wird unterschätzt! Wichtiger als der Duden!
Der Autor Paul Davies ist promovierter Physiker und Professor für theoretische Physik und mit so ziemlich jedem Preis ausgezeichnet den ein Wissenschaftler erhalten kann. Wie kein anderer Autor oder Physikerkollege versteht er es Physik, Religion und Philosophie zu vereinen. In diesem Werk zeigt er, dass in unseren Köpfen ein Paradigmenwechsel stattfinden muß. Religion und Wissenschaft sind nicht weiterhin Antagonismen sondern eher komplementäre Systeme. Er geht allen Fragen unserer Existenz nach. Gibt es Gott? Kann man die Religionen beweisen? Hat Gott das Universum geschaffen? Warum gibt es uns? Was ist Leben? Holismus versus Reduktionismus! Geist und Seele! Das Selbst! Freier Wille und Determinismus! Quantenphysik. Relativität. Schwarze Löcher. Gibt es Wunder? Was ist Materie? Zufall oder Plan? ..."
(Rezension von Martin M. / 30.01.2006)

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Davies_(Physiker)
Gerne Wolfgang.
Falls Du es im Buchhandel nicht mehr findest, schau mal bei Amazon. Dort werden die längst vergriffenen Ausgaben noch recht günstig gebraucht angeboten. Ich habe da schon oft interessante Schnäppchen bestellt ...
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,,,, Aber Beten tut man dann und wann doch und hofft,,,,, schön geschrieben, danke für den Anstoß
Gute nacht
Gebete sind Gespräche der Seele mit Gott. Sie lassen uns die Seele intensiver bewusst werden als sonst, lassen uns Erdlinge in eine Dimension eintauchen, die unser materielles Dasein begründet und erhält.
Mehr dazu: http://maya70.wordpress.com/2012/07/14/
(GOTT das VERKANNTE WESEN) Das liest sich ganz flott.
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Walter Dierl:
„...Es ist aber verständlich, da es denkbar unlogisch wäre, warum Menschen, mit so vielen Fähigkeiten ausgestattet, sogar nachforschen - woher kommen sie - warum gibt es sie - wohin gehen sie - nach dem Absterben des irdischen Leibes einfach so im Nirwana verschwinden sollten. ...“
Aber ist es nicht so, dass, bevor der Mensch aus der Evolution hervorging, weder an Götter, noch an einen Gott, an Bewusstsein, an Seele gedacht wurde?
Ich stelle mir vor, dass unser Planet schlagartig menschenleer sei; kein Hirn, kein Gedanke mehr an alles Gedachte. Alle geistigen Leistungen sind dahin.
Wo kam Gott her? - Nur dem Hirn entsprungen?
Wo ist er hin? Warum gibt er sich nicht jedermann zu erkennen?
Wäre das Allah oder Christus?
Plötzlich scheint die Ewigkeit der Materie wahrscheinlich.
Wieso wäre das unlogisch?
Ist es das Einfache, das schwer zu denken ist?
Ist dies das eigentliche Problem, das unser kompliziertes Hirn mit seinen unfassbaren Leistungen 'nicht wahr haben will‘?
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Immaterielles mit materiellen Mitteln beweisen zu wollen, das wird nicht klappen. Man muß sich schon darauf einlassen, daß es mehr als nur die meßbare Materie gibt. Dogmatische Mauern sind oft ein Hindernis, das zur Kenntnis zu nehmen. Auch die Wissenschaft hat ihre Dogmen. Wagt man es aber, diese Mauern zu übersteigen, dann findet man für sich eine unübersehbare Fülle von Beweisen, im eigenen Leben wie auch in Berichten Anderer.
Gott beweisen zu wollen geht ebenfalls nicht. Ein Beweis wird immer rational sein, und somit auf die Materie beschränkt. Und vor allem: WEM will man Gott beweisen? Die es nicht glauben WOLLEN, werden immer eine Ausrede finden, und andere brauchen keinen Beweis.
Wo sucht man denn auch Gott? Wohl meistens als eine Art "Übermensch". Aber das ist auch noch viel zu eng gedacht. Das gewaltigste, das sich der Mensch vorzustellen vermag, ist wohl
immer noch weniger als ein Staubkorn vor dem Universum...
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Was wollt ihr immer von Gott? Jeder von uns muss sein eigenes kleines Leben leben. Das sollte so fröhlich und schön sein, wie man es eben gestalten kann. Man kann nicht erwarten, dass jemand anderes es gestaltet, soll Gott alle Menschenleben gestalten und diese auch noch so toll wie möglich ? Jeder ist für sein Leben allein verantwortlich. Ich bin nicht gläubig, aber wenn ich Gott suchen würde, finde ich ihn in den kleinen Dingen. Ein Spaziergang mit meinem Hund durch den Wald - und ich bin Gott näher als jeder sonntägliche Kirchgänger. Und - unsere Sorge vorm Sterben, liegt ja nur daran, dass wir uns eine Welt ohne uns nicht vorstellen können. Aber die Erde dreht sich weiter - immer weiter -.
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an einen Gott glaube ich nicht, auch ein Leben nach dem Tod,scheint mir sehr unwahrscheinlich. Wer aber schonmal einen geliebten Menschen verloren hat, wird hoffen das es doch so ist,,das da mehr ist, das da noch was kommt und man im jetzigen Leben, seine geliebten Menschen, doch noch in irgendeiner Form an seiner Seite hat...Gefühl gegen Logik...wenn ich am Grab meiner Freundin bin, ein Bild betrachte, o.ä gewinnt immer das Gefühl.
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Die Logik sagt mir, dass es keinen Gott geben kann, der da war, als sonst absolutes Nichts war. Da ich mich als Mensch der Logik unterwerfen muss, bleibt mir also gar nichts anderes übrig, als diese Logik als Gegenbeweis anzuerkennen. Es gibt keinen Gott.

Einen allmächtigen Gott kann es sowieso nicht geben, das beweist für mich schlüssig das "Allmächtigkeitsparadoxon". Auch dieses basiert auf den Gesetzen der Logik.

Das menschliche Wissen besteht aus einer Vielzahl von Trugschlüssen und Fehlinterpretationen. Wieso sollte gerade die Geschichte vom imaginären Wesen dann einen Wahrheitsgehalt haben, nur weil manche das gerne so haben wollen?
Die Logik des Nichts gegen Gottes Logik.
(Es gibt nur eine Logik – der Titel ist reine Provokation)

Alfred Richards meint zu „Gottesbeweis – gibt’s den?“
„Die Logik sagt mir, dass es keinen Gott geben kann, der da war, als sonst absolutes Nichts war.“
„Nichts“ ist der Begriff für das Nichtvorhandene. Das absolute Nichts ist ein hölzernes Holzscheit – Nichts ist in sich selbst bereits absolut! Soviel zu „dieser Logik“.
Am „Nichts“ ist schon Stephen Hawkings gescheitert mit seiner These: „Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, konnte sich ein Universum selbst aus dem Nichts heraus erschaffen“; wobei er übergeht, oder nicht beachtet, dass er das Gesetz der Schwerkraft dem „Nichts“ voraussetzt und es damit selbst ad Absurdum führt. Aus dem Nichts kommt eben nichts, und daran ändert auch so ein Starastrophysiker nichts.
Weiter >>>
Die Logik sagt uns aber, wenn die Existenz Gottes mit den verfügbaren Methoden nicht beweisbar ist, dann kann mit den gleichen Methoden auch seine Nichtexistenz nicht bewiesen werden. Wir können nur mit Physik und Chemie das Universum erforschen und stoßen damit an den Rand der möglichen Erkenntnisse wenn wir uns fragen: Woher kommt Energie, die einfach da ist, oder woher kommen die Naturgesetze der Schwer – und Fliehkraft, die auch einfach da sind und mit ihrer Energie die Materie bewegen und zusammen halten? Es sind Gesetzmäßigkeiten, welche das uns erfahrbare, materielle Universum bewirkt haben und weiterhin gestalten werden. Ihre willkürliche Potenz und doch aufeinander abgestimmtes, präzises Zusammenwirken lassen erkennen, dass sie von einem, um ihre Auswirkungen wissenden Wesen erdacht sein müssen.
Weiter >>>
Vielleicht gibt es ja noch gar keinen Gott, weil der erst in der Zukunft entstehen wird. Da er aber allmächtig ist, kann er auch schon vor seiner tatsächlichen Existenz in den Köpfen derjenigen herumspuken, die schon jetzt an ihn glauben.
Und weil wir Menschen uns selbst als Wesen begreifen, in dem Geist und Materie zusammen wirken, liegt es für uns nahe, den Ursprung der Schöpfung einem Geistwesen zu zuordnen, welches sich in der materiellen Welt und besonders im Menschen selbst erfahren, selbst erkennen, selbst erleben will – eben Gott.
Und damit die Diskussion nicht langweilig oder verkrampft wird - die Kontroversen über einen Gottesbeweis mit Mathematik lassen das befürchten - hier ein Hinweis auf eine flotte Erzählung: „Da gibt es ein mächtig energiegeladenes Geistwesen, das denkt und denkt, und denkt immer dasselbe ……. weiter mit: http://maya70.wordpress.com/2012/10/15/ Wünsche gute Unterhaltung.
W. D.: "… Weil wir also Gott nicht beweisen können, können wir auch nicht beweisen, was unsere Seele nach dem Tod erwarten wird. …“
Wenn man etwas nicht mit Sicherheit wissen kann, weil die Menschheit das Problem bislang nicht enträtseln konnte, ist zu schlussfolgern, dass Gott ist, die Seele existiert und nach dem Tod etwas erwartet? - Seltsame Logik!
Und folgendes ist laut Hinweis von W. D.(http://maya70.wordpress.com/2012/10/15/) denkbar: "Da gibt es ein mächtig energiegeladenes Geistwesen, das denkt und denkt, und denkt immer dasselbe. Langweilig! Es beschließt aus dem Fundus seiner Energie viele kleine Geistwesen zu machen, mit denen es Gedanken austauschen kann. … “- Gott erschafft uns als sein Spielzeug!? Was der/die Produzent/en so alles wissen und von sich geben!? Zu diesen obskuren Gedanken wünscht W. D. noch "gute Unterhaltung“- wider den gesunden Verstand!?
Ab diesem Hinweis ist wohl an einen ernsthaften Gedankenaustausch nicht zu denken.
PS Es gibt erbaulichere Märchen.
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Da liesse sich allerhand zu schreiben, wenn man Zeit hätte ...
Deshalb hier nur kurz eine Klärung des enthaltenen Missverständnisses:
<<"So verwundert es nicht, wenn im Nachweis des Higgs-Boson das sogen. Gottesteilchen gesehen werden möchte.">>

Das Higgs-Boson war nie als 'Beweis Gottes' gedacht, der irreführende Name hat sich eingebürgert, nach einem fluchenden Ausruf eines frustrierten Wissenschaftlers ("... dieses gottverdammte Teilchen versteckt sich außerordentlich gut ...")!

Zur Umwaldlung von Masse <> Energie verweise ich mal auf die entsprechende Äquivalenz nach Einsteins bekannter Formel (E=mc²); das funktioniert nachweisbar in beide Richtungen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Äquival...und_Energie
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Aber einen wissenschaftlich abgesicherten, mathematischen Beweis für die Existens Gottes gibt es doch längst.
Nachzulesen: Cornell University Library, Logic in Computer Science,
"Formalization, Mechanisation and Automation of Gödel`s proof of God`s Existens"
--> "Noch heute wird dieser Beweis gelegentlich als tatsächlicher Versuch, die Existenz Gottes nachzuweisen, missverstanden. Er zeigt aber nur die Herleitbarkeit der Behauptung der Existenz aus verschiedenen, selbst u.U. plausiblen, aber nicht notwendigerweise gültigen Annahmen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Gödel

Ein 'wissenschaftlich abgesicherter, mathematischer Beweis' sieht wohl anders aus ...
Der neue Computer "Mac Book" des Computerwissenschaftlers Christoph Benzmüller hat diesen mathematischen Beweis nachgerechnet und als gültig befunden. Es ist seitdem ein gesichertes wissenschaftliches Theorem. Wüsste nicht, dass die Gültigkeit wieder aberkannt wurde.
Shania Fs:
"Aber einen wissenschaftlich abgesicherten, mathematischen Beweis für die Existens Gottes gibt es doch längst.“ - Und diese Sensation wird der Allgemeinheit vorenthalten?(Wonach die Menschen seit ihrer Existenz suchen!)
Ja, schläft denn die Kirche als Institution? Müsste sie diesen Beweis nicht sofort im Radio Vatikan und von allen Kanzeln der Welt in kurzen Intervallen weitergeben und den letzten Ungläubigen zu sich rufen?
Was für ein Geschäft lassen sich da alle profanen Medien der Welt entgehen?!
Shania Fs sollte die ‚Schlafenden' schleunigst wachrütteln! Welch ein Verdienst, wenn unzählige Sünder dem Fegefeuer oder gar der Hölle entgingen!
Ich aber frage mich als interessierter Laie, warum die Philosophen der Welt immer noch mit 'ihren' Indizien für oder wider die Existenz Gottes('ewige Seele', 'ewiges Bewusstsein') streiten, wenn 'der Weisheit letzter Schluss' 'längst existiert'?
Die Menschen wollen keinen Beweis für Gottes Existens, könnte ja sein, man müsste sein Handeln doch moralisch hinterfragen ! Sieht man doch auch hier.
Die Kirchen könnten ihr Dogma nicht halten, "Wenn Gott bewiesen werden könnte, wäre es nicht Gott".
W. J.: "Gedanken sind ein mächtiges Werkzeug."
Wie wahr, zum Guten wie zum Bösen führend! Zu letzterem besonders im 'Gerüst' einer Religion, einer Lehre, deren Vertreter selbst profane Macht ausüben oder mit ihren Institutionen an der Seite profaner Macht wirken.
"Ora et labora" und mit 'Feuer und Schwert' gegen Ungläubige - was für eine Macht vor allem bei hohem Analphabetentum! Gedanken werden Worte und die, unter Massen, zur materiellen Gewalt.
Strömungen im Islam praktizieren das bis heute!
Dass im Christentum in den verflossenen 300 Jahren zunehmend humanistische Werte in den Vordergrund gestellt werden und anithumanistischer Inhalt außen vor gelassen wird, ist der 'Aufklärung' und der stetig wachsenden Bildung im Volk geschuldet, das Unglaubwürdiges nicht mehr akzeptiert.
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut, ... " - dieses Humane den heranwachsenden Menschen im sozialen Umfeld anzuerziehen - dazu bedarf es keiner Religion mit ihren vielen Widersprüchen und …
… Inerpretationsmöglichkeiten. Jedermann sollte mit diesem Gedanken Goethes von Kindesbeinen an 'infiltriert' werden! Wilma Jumperts Wunsch, "endlich Frieden einkehren", würde dadurch wohl am ehesten erfüllt werden können. So sei es.
Wie viel Leid wäre der Menschheit bislang wohl erspart geblieben?!
Wie viel könnte künftig vermieden werden?
W. J.,
wenn man etwas nicht mit Sicherheit wissen kann, weil die Menschheit das Problem bisher nicht enträtseln konnte - was folgt daraus?
1. Man kann zwar wegen der hohen Wahrscheinlichkeit der Wahrheit einer Aussage zu einer Überzeugung gelangen(wegen angehäufter Indizien), aber ist es logisch, wenn die Vermutung zur Überzeugung wird, die nicht bewiesen werden kann?
2. Basiert auf dem Fundament der Vermutung dennoch eine Überzeugung, sollte man sie
a) für sich behalten oder
b) logischerweise nur im Konjunktiv davon sprechen
c) lässt sich eine Überzeugung nicht beweiskräftig prüfen, führt das zum Glauben; verbreitet man diesen, wird manipuliert
Shania Fs, verstehe ich das richtig, die Existenz Gottes ist bewiesen, aber die Menschen wollen diesen Beweis nicht, weil sich dann ihr Denken und Tun als absurd erweist? Und die Kirche will das auch nicht aus folgendem Grund:
"Wenn Gott bewiesen werden könnte, wäre es nicht Gott." - und ihr Dogma dahin.
Angewendet in der Geometrie z. B. käme folgendes heraus: Ich beweise, dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck stets 180* beträgt und daraus folgt, das dem nicht so ist? Was für gedankliche Purzelbäume!
Für die gedanklich nicht nachvollziehbaren dogmatischen Purzelbäume der Großkirchen kann ich nichts.
Menschen wollen den Beweis nicht, weil sie ihr Handeln moralisch hinterfragen müssten, vielleicht müssten sie sich irgend wann einmal dafür rechtfertigen. Solche Gedanken wollen die meisten gleich beiseite schieben. Heute herrscht doch die Mentalität " ich kann machen was ich will und wenn ich andere dabei übervorteile, bin ich stolz auf mich !"
Edeltraut S.: "... richtig Shania, der einzelne, der nicht in Gott verankert ist, kann der moralischen Schmeichelei der Welt keinen Wiederstand leisten. ...". Was ist eine moralische Schmeichelei der Welt? Wie dem auch sei. Aus Edelgraut Ss Bemerkung folgt, dass Atheisten oder Zweifler, Suchende, die "nicht in Gott verankert" sind oder den falschen Glauben haben, moralischen, ethischen Anforderungen nicht gerecht werden können - es gibt in dieser Beziehung also irgendwie unwerte, 'verkrüppelte' Menschen? Das sind, weil hier wohl vom christlichen Glauben die Rede ist, 5 Mrd von 7 Mrd Menschen! Darunter Wissenschaftler, hochrangige Physiker und Philosophen!
Inakzeptabel, was E. S. und die Punkteverteiler da von sich geben, was sie sich da anmaßen!
Wie kann man nur so unbedarft sein?!
E. S.: "...ich erdreiste mich nicht alle Menschen über einen Kamm zu scheren. .." Stimmt. Hat sich E. S. doch gar nicht erdreistet! Deshalb verstehe ich diese Bemerkung nicht. Steht doch da, diejenigen, "die in Gott verankert sind", wurden ausgenommen. Nur die 'Nichtverankerten' wurden beschuldigt, "der moralischen Schmeichelei der Welt" 'keinen Widerstand leisten zu können'.
"Es gibt auch Menschen mit niederem Bildungsstand die Ihr Leben auf hervorragende Weise meistern." Stimmt auch! Steht da irgend etwas vom Gegenteil?
"Gott hat in seinem Werk der Bibel freundlicherweise Anweisungen gegeben, wie man sein Leben, in seinem Willen führen könnte."
Na ja, z. B.:
<Lk 19,27 (Jesus sagt in einem Gleichnis): Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrsche, bringt her und erwürgt sie vor mir
Oder:
<Lk 12,51-53 (Jesus spricht): Meint ihr, dass ich hergekommen bin, um auf Erden Frieden zu bringen? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. ...
Oder ...
Noch mehr Freundliches?
Wem wäre der Eindruck entstanden....? Es gab schon viele andere Geistgeschöpfe, Engel, die das ganze beobachteten. Könnte man eindeutig überzeugen der rechtmäßige Souverän zu sein, wenn man jemanden, dessen Meinung einem nicht passt mit einer Machtdemonstration gleich mundtot macht ?
Da würden doch evtl. Zweifel bei den anderen bleiben.
So aber hat der Teufel Zeit seine Anklage zu beweisen und die Menschen, die unabhängig von Gott sein wollten, können sehen ob es ihnen ohne Gott wirklich besser geht.
Doris....siehste mal wie spannend die Bibel ist, wenn man sich damit beschäftigt.
Übrigens Stephen King ist toll, Bücher besser als die Filme !
Mit Needful Thinks lag er gar nicht so verkehrt, so ähnlich agiert der Teufel wirklich. Natürlich im Verborgenen. Seine größte List ist es allerdings uns glauben zu machen, es gäbe ihn gar nicht. So bleibt nur noch Gott, dem alle die Schuld für die schlechten Weltverhältnisse und Katastrophen geben.
Kenne das Wort nicht.
Ich 'traue meinen Augen nicht':
"Edeltraut S.
Frau Bauer: Kein intelligenter Mensch redet über Dinge von denen er nichts versteht.“
In ihrem Beitrag zur Arche Noah spiegelt sich E. Ss Intelligenz so wundervoll wider. Er ist hier aber ‚verschwunden‘. Leider habe ich diesen hochgradig intelligenten Beitrag nicht kopiert. Auch meine wohl vermeintlich dusselige Reaktion darauf ist hier weg(Wer erlaubt sich das?).
Aber für Frau Bauer stelle ich meine Antwort auf E. Ss umwerfende Aussagen zur Arche Noah noch mal ein: ...
E. S. und Arche Noah
1. Derzeit weltweit bekannt: 5.501 Säugetiere, 6.771 Amphibien, 9.547 Reptilien, 10.064 Vögel, 32.400 Fische, 47.000 Krebstiere, 85.000 Weichtiere, 102.248 Spinnentiere, 71.000 sonstige niedere Tiere und über 1.000.000 Insekten-Arten! (IUCN Rote Liste 2012.1)."
Um 1700 waren die Tierarten im Gros schon entdeckt, sodass Menschen mit hinreichendem Verstand bereits vor 300 Jahren die Vorgänge um die Arche für absurd hielten. Weiteres, bislang Unbekanntes, wird in der Fauna ab und an entdeckt(natürlich auch in der Flora)!
2. Das sind über eine Million Tierarten, zweigeschlechtlich = über 2 Millionen!
Diese 'Rechenkunst' beherrscht jeder Grundschüler. Mal an das Futter gedacht, an den Urin, die Exkremente? Mehr Hilfsmittel als Schaufeln gab's damals sicher nicht!
Vierzig Tage u. Nächte regnete es. Wann könnte man an Land?
Ob Edeltraut S. immer noch von diesem Märchenteil der Bibel überzeugt ist?
Schon Noah war "...dem Gespött der Menschen. .." ausgesetzt. Es reicht.
Edeltraut S.: "Herr Surek hat sicher noch gute Ideen, mit Ihnen weiter zu diskutieren."
Irrtum! Zu guten Ideen habe ich kaum was hinzu zu fügen, nur Fragwürdiges treibt mich zur Tastatur!
"Doris Baur
Das ist doch typisch für die "Gläubigen". Wer ihnen nicht nach dem Maul redet …“ -
dann 'hauen sie einfach ab', kommen in ihrer Wortwahl mitunter sehr unchristlich daher, gehen auf Argumente nicht ein, oder lenken durch nicht im Konsens liegende Behauptungen ab.
Beider letztgenannter Praktiken bedient sich E. S. mit Vorliebe. Das wird auch noch von ... bepunktet, anstatt wenigstens die Ungereimtheiten zu benennen! Halt! Die können ja oft absurdesten Inhalt nicht erkennen.
"Edeltraut S.
Ich verabschiede mich hier aus dieser Runde.“
Bedauerlich, denn sich zurückhaltenden, vielleicht gläubigen Lesern, könnte man weiterhin verdeutlichen, dass es zwar gut ist, nach den humanistischen Inhalten ihrer religiösen Überzeugung zu leben, zu handeln(die ich auch achte), aber ihnen schadet, wenn Menschen aus ihren Reihen Unsinn von sich geben.
Soeben bemerke ich, das noch mindestens 2 Beiträge entfernt wurden, darunter wieder einer von mir zu einer These von Edeltraut S.. Deshalb setze ich meinen nochmals rein: ...
E. S.: "...Der Mensch ist so geschaffen dass er Glauben in sich trägt. Atheisten glauben eben ,es gibt keinen Gott. ..."
Unvollkommen. Da hat Edeltraut S. was übersehen. Es gibt auch Menschen, die ohne Indoktrination, ihrem Verstand gemäß sagen: 'Was nicht bewiesen werden kann, glaube ich nicht. Aufgrund von Vermutungen eine Wahrheit zu postulieren, und das noch zu verbreiten, das kann ich nicht.' Daraus folgt für sie, das es einen Gott geben könnte, aber auch, dass die Materie ewig sein könnte.
Bis zur Enträtselung genügt schon Goethes genannte, so zutiefst humane Aufforderung, an der nicht, wie gar in 'heiligen Schriften', herumgedeutelt werden, die nicht missbraucht kann.
Menschen, die den logischen Konjunktiv in diesem Bereich ausschließen, eine auf Indizien beruhende 'Wahrheit' verkünden, 'versündigen' sich besonders an heranwachsenden Menschen, die später ihr Indoktriniertsein erkennen, mitunter einen leidvollen Lebensweg gehen müssen.
So mancher erfuhr - weiß, wovon ich rede.
J.Surek: "Soeben bemerke ----- dass noch 2 Beiträge entfernt wurden ------". Um Missverständnissen vorzubeugen; ich habe nichts entfernt! Ich erwarte, dass jeder Diskussionsteilnehmer jeden Beitrag selbst beurteilen kann, vor keinem davon "bewahrt" werden muss. Frag mal bei den Moderatoren nach.
Ich hasse das. Die Antworten ergeben dann keinen Sinn mehr !
"Shania Fs
Ich hasse das. Die Antworten ergeben dann keinen Sinn mehr !"
Ziemlich nebulös. Was wird 'gehasst', welche Antworten geben 'keinen Sinn mehr!'?
Es könnte ja sein und ich hoffe auch, dass Shania Fs die logischen Bezüge meint, aber ich bin mir nach ihren Beiträgen da nicht so sicher, ob Doris Bauers Sinn(findung) mit dem/der von S. Fs. übereinstimmt.
Sie machte auch 'Bocksprünge' mit, als E. Ss z. B. im Kontext unvermittelt mit hanebüchenen Ausführungen über den Teufel vom Kern der Diskussion ablenkte, anstatt diesen ’Schachzug’, wenn schon nicht aufzuzeigen, zu benennen, dann wenigstens zu ignorieren und im Kontext zu bleiben!
Ich hasse es, wenn Kommentare gelöscht werden, egal
wo.
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Ich las, dass wir sehr oft leben, um uns weiter zu entwickeln, zu Gott hin, uns erinnern, dass wir von/aus Gott kommen, ihm uns anvertrauen und ihm zutrauen, dass wir/unsere Seele nicht verloren ist, nach dem phys. Tod.
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