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Gottes Wille ist nie geschehen!

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 30.09.2014 - 15:54 Uhr

Es gab viele Weltuntergangsprediger, aber den Jesus, den ein paar Autoren in den Evangelien beschrieben haben, den gab es wahrscheinlich nicht, der ist eine Erfindung, zu sehr weichen die Beschreibungen voneinander ab und widersprechen "offiziellen" Aufzeichungen aus der fraglichen Zeit.

Gottes Wille ist nie geschehen, sein Reich ist nie gekommen und die Welt ist immer noch nicht untergegangen und so wie es sich abzeichnet, wird sie das auch erst, wenn es längst keine Menschen mehr gibt.

Gäbe es einen Gott, der alles geplant und vorherbestimmt hätte, dann wäre der sicher mittlerweile weit weg und hätte kein Interesse mehr an unserer Welt, sie wäre für ihn, der allwissend und allmächtig ist ja völlig uninteressant geworden. Gäbe es ihn, so wäre er wahrscheinlich längst woanders und würde eine bessere Welt erschaffen. Aber keine Angst, deshalb ist unser Schicksal keinen Deut unwichtiger als zu Beginn aller Zeiten. Völlig unwichtig war es schon damals.

Freuen wir uns doch an unserer Existenz als absolut unwichtige, sinnlose und sich selbst überschätzende Laune der Natur. Machen wir das Beste draus. Lachen wir über fanatische Islamisten, über selige und nächstenliebende, vergeistigte Jesus-People mit entsprechenden Aufklebern auf ihren Autos und über Zeugen Jehovas, die an Haustüren klingeln, weil ihre Religion das so befiehlt. Machen wir, wenn wir den Quatsch glücklicherweise hinter uns gelassen haben fleißig Witze über alle, die an übernatürliche Kräfte glauben und daran, dass wir als Menschen etwas Besonderes sind und, weil wir intelligenter sind, größere Naturrechte haben als die armen Tiere.

Ich jedenfalls lebe vegan, weil ich das kann. Damit setze ich für mich selbst ein Zeichen für mehr Liebe auf der Welt. Liebe zu jeder Kreatur. Dazu gehören auch andere Menschen, alle Menschen, egal welcher Nationalität, welcher Rasse, welcher Religion oder Weltanschauung.

Denn Gottes Wille ist nie geschehen, die Welt ist nie untergegangen und das Reich Gottes ist nie gekommen. Jesus hat nie gelebt, er ist nie gestorben und nie auferstanden. Aber es haben viele gute Menschen gelebt, die gute Dinge gesagt haben, aber kaum jemand hat auf die gehört.

Angela Merkel ist für mich ein rotes Tuch, diese Wendehalspolitikerin mit ihrer Vergangenheit als Unterstützerin der sozialistischen Diktatur in der DDR. Aber sie ist mir noch tausendmal lieber als alle, die Macht über andere Menschen aufgrund von erfundenen Göttern ausüben wollen.

123 Kommentare

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Jeder soll und darf glauben, was er für richtig hält. Ich bin streng katholisch erzogen worden. Mein Vater hat mit 17 Jahren im Krieg beide Arme verloren und bis kurz vor seinem Tod geglaubt. Das habe ich geachtet und verstanden. Ich bin mit ca 23 Jahren aus der Kirche ausgetreten, weil ich nicht akzeptierte, dass man dort Wasser predigte, aber Wein trank. Ich habe meine eigenen Gedanken, die mir sagen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, aber keinen Gott, denn der hätte jedem Menschen die gleichen Chancen eingeräumt. Beten kann ich noch, aber in meinen Gedanken, die ich damit versuche, positiv zu beeinflussen.
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>>"Jesus hat nie gelebt, er ist nie gestorben und nie auferstanden."<<

Das wird in einem anderen Zweig dieses Themas ausführlich kontrovers diskutiert - soweit man nicht längst von was Anderem spricht.

Nur soviel noch mal von meiner Seite

1. Jesus Christus hat gelebt - nach ihm richtet sich sogar unsere Zeitrechnung "vor Christus" und "nach Christus!"

2. Er wurde hingerichtet auf Golgatha, der Hinrichtungsstätte bei Jerusalem. Dies wurde bezeugt selbst von seinen Feinden, von Geschichtsschreibern

3. dass er auferstanden ist, wird allein schon dadurch bestätigt, dass die jüdische Obrigkeit die römischen Soldaten, die zur Bewachung seines Grabes abgestellt waren, mit Geld bestechen mußten. Des weiteren wurde er von mehr als 500 Menschen nach seiner Auferstehung gesehen.

Auch wenn Du das noch so vehement bestreitest, ändert sich nichts an den Fakten. Diese sind ja nun mal nicht von Deiner Zustimmung abhängig.
Diese Fakten gibt es nicht, die sind nicht bestätigt.

Kein Mensch bezweifelt, dass Platon, Sokrates und Aristoteles gelebt haben, wieso wohl gibt es viele ernstzunehmende Skeptiker, was Jesus angeht?

Ganz einfach, weil der erstens nicht annähernd solch anspruchsvolle Gedanken hatte, sondern Kinderkram erzählt hat und weil dessen angebliche Aussagen längst aus anderen, früheren Quellen bekannt waren.

Aber genau so müssen Fakten sein, damit sie eine Massenhysterie auslösen, die sich nur schwer wieder auslöschen lässt.

Gut, dass es Leute gibt und gab, die da nicht mitmachen und auch mir die Augen geöffnet haben für das einzig Wahre, das Leben hier und jetzt!
"Kein Mensch bezweifelt, dass Platon, Sokrates und Aristoteles gelebt haben, wieso wohl gibt es viele ernstzunehmende Skeptiker, was Jesus angeht?"

Das ist ganz einfach, Alfred. Seit der Mensch sich von Gott losgesagt hat und glaubt, ohne Gott genau so gut leben zu können, kocht er sein eigenes Süppchen. Die Zutatenliste ist sehr umfangreich. Hier mal ein kleiner Auszug:

Habgier
Geltungssucht
Lüge
Missgunst
falsche Beschuldigung
Geldgier
Betrug
Hass
Mord

Da passt Jesus Christus einfach nicht rein.

Ob die Skeptiker ernst zu nehmen sind, steht auf einem anderen Blatt.
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>>"Gäbe es einen Gott, der alles geplant und vorherbestimmt hätte ..."<<

Es gibt einen Gott, der alles geplant hat. Aber Gott hat nicht alles vorherbestimmt. Dem Menschen hat er diese Erde übergeben, damit er sie baut und bewahrt. Der Mensch erhielt hierfür den nötigen Verstand und die Fähigkeit. Der Mensch hat sein Geschenk leichtfertig abgegeben und kämpft nun mit den Folgen seiner Entscheidung.
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"1) Gottes Wille ist nie geschehen, 2) sein Reich ist nie gekommen und 3) die Welt ist immer noch nicht untergegangen und so wie es sich abzeichnet, wird sie das auch erst, wenn es längst keine Menschen mehr gibt."

zu 1)
- Im Schöpfungsbericht ist schriftlich festgehalten, dass Gottes Wille dort mindestens 7 x geschehen ist
- In Ägypten ist der Wille Gottes 11 x geschehen. 10 x erlebten die Ägypter die Konsequenz ihrer Mißachtung des Willens Gottes, 1 x erlebte das Volk Israel, dass es tatsächlich nach dem Willen Gottes auf die Reise ging.
- nachdem Kanaan erkundet wurde und die Israeliten sich weigerten, in dieses Land zu gehen, sagte Gott dass außer ein paar genannten Personen keiner von jenen, die aus Ägypten auszogen, in das Land kommen würde. Genau so geschah es.
- die Israeliten sollten wegen ihres beständigen Ungehorsams ins Exil gehen und erst nach 70 Jahren in ihre Heimat zurück kehren. Auch hier geschah der Wille Gottes.
- Jesus Christus, der Menschensohn, der bereits den ersten Menschen als Erlöser angekündigt wurde sollte kommen, als die Zeit dafür reif war - und er kam. Sämtliche Voraussagen über ihn, selbst wo sie hunderte von Jahren zurück lagen, erfüllten sich buchstäblich. Gottes Wille geschah auch hier. Sein Leben wurde zur Zeitenwende - in der ganzen Welt heißt es "vor Christus" und "nach Christus!"

zu 2) das ist richtig! Sein Reich wird aufgerichtet, wieder wenn die Zeit erfüllt ist. Dieses Ereignis steht uns noch bevor.

zu 3) richtig! Aber alle Ankündigungen, die gemacht wurden über das, was vorher geschehen wird, sind buchstäblich in Erfüllung gegangen. Es deutet nichts darauf hin, dass dieses letzte große Ereignis nicht eintreten wird. Im Gegenteil!
Wenn ich so etwas höre, dass ein Volk nach dem Willen Gottes auf Reisen ging.

Was soll das denn für ein Gott sein, der ein Universum (oder mehrere) erschafft und dann Spielchen mit Völkern von Lebewesen auf einem seiner Planeten treibt.

Ich kann nicht verstehen, wie erwachsene Menschen so einen Blödsinn wirklich ernst nehmen können.

Das ist für mich die Frage, nicht die ob es einen Gott gibt. Wenn es den gäbe, was ich für höchst unwahrscheinlich, aber natürlich nicht für unmöglich halte, dann wäre der doch garantiert völlig anders als typische Gottglauber denken.
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>>"Es gab viele Weltuntergangsprediger, aber den Jesus, den ein paar Autoren in den Evangelien beschrieben haben, den gab es wahrscheinlich nicht ..."<<

Jesus Christus war kein Weltuntergangsprediger, sondern der verheißene Erlöser, der das gestörte Verhältnis des Menschen zu Gott wieder in Ordnung bringt. Nicht Untergang, sondern Neuanfang ist seine Botschaft, nicht Tod, sondern Leben.
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Wenn Du einmal den Tot ins Auge siehst wirst Du anders Reden und Diese Worte bereuen
Wenn ich dem Tod (nicht Tot) ins Auge sehe, werde ich wahrscheinlich eher gar nicht reden, aber garantiert nicht an meine Texte in SB denken!

Aber schön, dass Du auch zugibst, von den Drohungen der Dogmatiker unter den Gottglaubern eingeschüchtert zu sein! Wie ist es, an so einen rachsüchtigen und idiotischen Allmächtigen zu glauben? Muss ziemlich bedrückend für Dich sein!
Nein aber das mit dem d
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Hast aber viele Beiträge, wo es um Gott geht, so ganz ohne biste auch nicht!
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ei wei,dein selbstbewußtsein machts möglich.nun weiß ich nicht welche menschengruppe du ansprechen möchtest,aber was ich nicht kann,zieh ich andere zu rate,oder wollteste die ganzen ungebildeten unter uns ansprechen?erschreckend einfach
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Gottes Wille ist geschehen!

Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht!
Gott sprach: Eine Atmosphäre soll entstehen - und es entstand eine Atmosphäre
Gott sprach: Die Oberfläche der Erde soll aufgeteilt werden in Meer und Landmasse - und die Oberfläche der Erde teilte sich entsprechend auf
Gott sprach: Es sollen Sterne, Mond und Sonne am Firmament erscheinen - und so geschah es
Gott sprach: Fische und Vögel sollen die Erde bevölkern - genau so geschah es
Gott sprach: Tiere sollen die Erde bevölkern - und eine große Vielfalt an Tieren bevölkerte die Erde.

Schließlich machte Gott auch noch den Menschen und stattete ihn aus mit der Fähigkeit zu denken, zu forschen und zu schaffen

Und ausgerechnet der Mensch geht her und sagt:

Gottes Wille ist nie geschehen.

Der Ton sagt zum Töpfer - Du kannst nichts. So abgefahren ist der Mensch.
Der Mensch konnte es nicht ertragen, dass er genau wie Tiere und Pflanzen lediglich ein Produkt des Zufalles sein konnte, in einer Welt aus Materie und Energie.

Deshalb erschuf er sich seine Götter, immer und immer wieder. Und immer waren diese Götter ihm ähnlich.

Hätte eine Kuh sich einen Gott erschaffen, so sähe der aus, wie eine Kuh.
Weder Pflanzen noch Tiere sind ein Produkt des Zufalls - sie sind von Gott gewollt. Genau so wenig ist der Mensch ein Produkt des Zufalls.

Nein, der Mensch erschuf sich nicht seinen Schöpfer - genau umgekehrt war es wohl. Du kommst offensichtlich nicht damit klar. Bedauerlich!

Und wenn Du noch so oft diesen Schöpfer leugnest - das hat keinerlei Einfluss auf seine Existenz noch darauf, dass sein Wille nicht doch geschieht.

Dein Beispiel mit der Kuh ist kindisch - und das weißt Du.

Es war der Wille Gottes, den Plan zur Wiederherstellung der Gemeinschaft mit dem Menschen umzusetzen - und er hat diesen Plan umgesetzt.

Er, der Schöpfer, wurde zum Geschöpf um dieses in die Gemeinschaft mit sich zurück zu bringen. Auch hier gilt das gleiche Prinzip - jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich aus freien Stücken dafür zu entscheiden, die Gemeinschaft mit zu gestalten oder sich dagegen zu wenden.

Fakt ist - jeder muss mit den Konsequenzen seiner Entscheidung leben. Das ist Gerechtigkeit.
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Alfred, Deinen Text finde ich interessant und habe ihn gerne gelesen. Bis auf den Quatsch mit Angela Merkel. Hättest Du in der DDR leben müssen, dann hättest Du Dich entweder anpassen müssen oder Du wärst in den Knast gewandert.
Merkel hat sich ja wohl mehr als nur angepasst, sie hat sich auf Kosten ihrer Mitbürger Vorteile erschlichen. Ich spiele dabei auf ihre nachgewiesene Stasi-Zugehörigkeit an.
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