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Nur Gott alleine kann wissen, ob er existiert, wie er aussieht, was er getan hat und wie alt er ist!

Von wize.life-Nutzer - Samstag, 11.10.2014 - 23:26 Uhr

Die Quellen, aus denen die Menschen angebliches Wissen über ihre Götter schöpfen oder geschöpft hatten, sind dubios. Nichts ist verbürgt, kein Zeitgenosse kann irgend etwas bestätigen oder sich dafür verbürgen.

Trotzdem ist wohl kein Wesen, egal ob imaginär oder real, so oft und genau beschrieben worden wie Gott. Alle Gottglauber haben eine Vorstellung von diesem Mythos, doch keiner sagt das, was wirklich wahrheitsgetreu wäre: "Ich habe nicht die geringste Ahnung wer oder was Gott ist, an den ich glaube!"

Die Bibel ist untauglich, ein Buch, das erst einer Interpretation bedarf, kann keine göttliche Anleitung für die Menschen sein. Die Menschen sind überall gleich, egal ob in Saigon oder in Stuttgart. Doch gerade die angeblich "heilige Schrift" wird weltweit miss- oder überhaupt nicht verstanden. So was soll von Gott sein? Nie und nimmer, darüber herrscht zumindest bei der Mehrheit der Menschen auf unserem Planeten Einigkeit. Höchstens ein Drittel gehört zumindest auf dem Papier einer der Religionen an, die sich auf die "Heiligen Schriften" der Bibel berufen, zwei Drittel aller Menschen dagegen hätte Gott von seinem eigenen, per Inspiration diktiertem "Bestseller" ausgeschlossen. So weit her kann es mit diesem Machwerk also nicht sein, es hat sein Ziel, die Welt zu erobern also nicht erreicht.

Trotzdem halten die Christen und Juden an dieser bestimmten Sammlung von alten Texten fest und das zum Teil mit extremen Auswüchsen, wie die Fundamentalistenbewegungen, die alles sogar noch wörtlich nehmen, beweisen.

Meine persönliche Einschätzung: Die Suche nach Gott, die Fantasie oder Vorstellung darüber, dass es vielleicht wirklich so etwas geben könnte, ist völlig in Ordnung. Auch die Sehnsucht, dass es einen großen Beschützer jenseits der Realität geben könnte, ist doch nichts Unehrenhaftes.

Aber zu behaupten, man hätte die Erkenntnis darüber, wie dieses Ding aus einer paradiesischen Welt wirklich aussehen würde, ist geschmackloser Blödsinn. Das weiß keiner, das kann und soll vermutlich auch keiner wissen. Das Wissen, woher wir kommen und woher wir gehen muss ein Geheimnis bleiben, wäre es das nicht, wäre auch kein vernünftiges Leben mehr möglich. Kein Mensch würde sich hier auf der Erde noch wirklich Mühe geben, wenn er seine wahre Zukunft kennen würde. Er würde wahrscheinlich nur noch auf sein Ende warten und die Zeit sinnlos verstreichen lassen.

In diesem Sinne, leben wir hier und jetzt so, dass wir uns nicht wegen unserer Taten schämen müssen und dass wir uns nicht allzu sehr wegen verpasster Gelegenheiten ärgern müssen.

Das Leben ist schön, wenn wir lieben und geliebt werden. Die Liebe eines realen Menschen ist dabei natürlich zweckdienlicher als die Liebe zu einem imaginären Zauberer, der angeblich aus dem Nichts eine unendlich große Welt aus dem nicht vorhandenen Ärmel schüttelt.

16 Kommentare

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Du irrst, Alfred! Jene, denen Gott dies mitgeteilt hat, wissen es auch.

Dadurch, dass er alles, was für uns bedeutsam ist, aufgeschrieben hat, kann sich einmal niemand heraus reden, "er habe doch nichts gewußt ..."
Und wenn etwas geschrieben steht, dann muss man das auch glauben. Ob man nun die Herkunft kennt oder nicht, ist gleichgültig was?

Wenn drin steht, Gott hätte es gesagt, und Zweifel sind nicht gestattet, dann ist es eben so, was?
Du darfst doch zweifeln.

Ich bin aber nicht dazu verpflichtet, es Dir gleich zu tun!?
Für mich gehören Zweifel absolut zum Glauben dazu! Nur so komme ich dazu, Gewohnheiten und vielleicht falsche Ansichten / Herzenshaltungen zu hinterfragen und in Glauben zu wachsen.
Auch jene, die Gott ausgewählt hatte, für ihn einzustehen, hatten oftmals Zweifel. Das ist also ganz normal. Gerade auch deshalb geht Gott auf die Menschen zu und gibt ihnen die Fakten an die Hand, mit denen sie ihre Zweifel los werden. Für mich ist das ein Beweis seiner Größe, weil er es eigentlich gar nicht nötig hätte. Gleichzeitig ist das ein Beweis seiner Liebe zu den Menschen. Schließlich gehört dazu das "Ernst nehmen".

A.a.O. sagte ich ja schon, dass Gott uns unseren Verstand gegeben hat, DAMIT wir hinterfragen können, prüfen können. Es ist also nicht so, wie Alfred oben sagte:

"Wenn drin steht, Gott hätte es gesagt, und Zweifel sind nicht gestattet, dann ist es eben so".
Yep!
Wie ist es mit den geistig Behinderten, die nicht in der Lage sind zu zweifeln, warum hat Gott die erschaffen?

Natürlich steht es in der Bibel, dass der Zweifel an Gott das Werk Satans ist. (Satan erweckte in Eva Zweifel an Gottes Wort Mo. 3.1)
1. Gott hat niemand geistig behindert geschaffen. Die Einschränkungen im Leben, ob körperlicher oder geistiger Natur, sind die Folgen der Entscheidung des Menschen, sich von Gott loszusagen.

2. Ja, es ist richtig, dass der Zweifel an Gott das Werk Satans ist. Unabhängig davon nimmt Gott den Zweifler dennoch ernst und geht auf ihn zu. Sein Motiv? Die Liebe zu den Menschen.
Geistig Behinderte sind also selbst schuld? Johannes, Du tust mir leid!
Wieso sollen geistig Behinderte nicht zweifeln können? Habe einige Jahre ehrenamtlich im Katastrophenschutz gearbeitet, wo ich dann auch recht viel Behinderten-Taxi gefahren bin und sehr viele geistig behinderte Menschen kennen gelernt habe.

Einschränkungen im Leben können auch daher kommen, dass durch den Sündenfall ach die gesamte Natur "gefallen" und damit dem Tod unterworfen ist, woher auch Krankheiten usw. kommen. Das vergisst man gerne.
Deine Beobachtung ist wohl sehr verkürzt, Alfred. Warum sollten geistig Behinderte etwas schuld sein? DU tust mir leid, wenn Du mit so billigen Tricks versuchst, Dein unhaltbares Weltbild zu halten.
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Zitat: 'Das Wissen, woher wir kommen und woher wir gehen muss ein Geheimnis bleiben, wäre es das nicht, wäre auch kein vernünftiges Leben mehr möglich. Kein Mensch würde sich hier auf der Erde noch wirklich Mühe geben, wenn er seine wahre Zukunft kennen würde. Er würde wahrscheinlich nur noch auf sein Ende warten und die Zeit sinnlos verstreichen lassen.' Z.E.
Das würden vielleicht einige tun, aber bei weitem nicht alle, weil wir uns bewusstseinsmäßig entwickeln sollen.
Ich mag den Link hier nicht einstellen, weil das Laden von Videos jedesmal das Aufrufen von Beiträgen verzögert.
Vielleicht magst du Dich doch einmal unbefangen hiermit beschäftigen: Youtube Film und 1. Buch als Hörbuch in 4 Teilen 'Gespräche mit Gott' Neale D. Walsch. Ferner in meinem Beitrag 'Antwort' ist ein Link zu finden. Diese Seite ist recht esotehrisch, wovon Du Dich nicht beeindrucken lassen solltest. Hier sind die PDF-Dateien zu allen 3 Büchern zu finden. Ich denke, vieles wird Dir gefallen!
Welchen Eindruck bekommt man, wenn man das hier liest?
Es geht um "Recht" haben oder um Bestätigung zu finden. Und Gott / die Bibel müssen diesen Konstrukten des Egos und des Geistes herhalten.Die Begrifflichkeit "Gott" ist für uns notwendig, weil wir Menschen Begrifflichkeiten / Schriften benötigen, um uns an etwas festzuhalten. Das ist menschlich und völlig legitim. Fakt ist, dass es etwas ganz GROßES gibt, das hinter allem steht - und wir können es in unserer Kleinheit nicht benennen und nicht be - GREIFEN.

Wie fühlt sich das an? Alles ist in uns. Das ganze Potenzial des Universums / des ganz Großen, das hinter allem steht. Und wenn ich da hinfühle, dass ich alles in mir habe, dann kommt bei mir Frieden und Liebe. Und was noch? Jaaa!!! Genau!!! Freiheit!!! Und Kraft!!!! Denn ich stehe voll in meiner Verantwortung. Ist das nicht ein tolles Gefühl?

Für mich ja... Nun hoffe ich, dass das Geschriebene richtig und wohlwollend verstanden wird und wünsche allen einen wundervollen Tag!
genau so, Caroline!
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