Muttergottesbesuch im Bayer. Wald
Muttergottesbesuch im Bayer. Wald

Muttergottesbesuch im Bayer. Wald

Beitrag von wize.life-Nutzer

"Muttergottesbesuch im Bayerischen Wald"


Heute Mittag war ein strahlender sonniger Herbsttag, mein Mann und ich machten einen Spaziergang von Metten aus in die Waldschlucht bei Mettenbuch wo 1876 die Muttergottes Kindern aus Mettenbuch erschienen sein soll.
Es war ein wunderschöner Spaziergang und als wir an der Waldschlucht ankamen fanden wir eine Kapelle und Marienstatue mitten im Wald vor, das alles liebevoll gepflegt ist , es ist wirklich ein sehr beeindruckender Ort der uns mit Ehrfurcht erfüllte.

Auf einem Marienbild das man sich mitnehmen kann stand folgende Erzählung zur Marienerscheinung

"Muttergottesbesuch im Bayerischen Wald"

Nicht nur in Lourdes (1858) und Fatima (1917) zeigte sich die Himmelskönigin, auch unser Heimatland beehrte sie als die "Patronin Bayerns" mit Ihrem Besuch. Es war in den Adventswochen 1876 (vom 1. Dez. bis 21.Dez. täglich und in den nächsten 18 Monaten im Abstand von ca 3 Wochen) nahe der altehrwürdigen Benediktiner-Abtei Metten an der Donau. Gott erwählte die Einfalt von fünf Landkindern, vier Mädchen und einen Buben, denen er seine Geheimnisse kundtat. Das ganze Geschehen der hl. Weihnachtsnacht senkte sich in die weihnachtlich verschneite Waldschlucht von Mettenbuch hernieder. Auch erschien den Buben der blutüberströmte Heiland am Kreuz, dazu viele Symbole des christlichen Glaubens. Die Muttergottes forderte auf zu eifrigen Gebet (besonders für die Armen Seelen) und zum Sakramente empfangen. Die Kinder sollten alles ihren Seelsorgern und Patern des Klosters mittteilen. Diese prüften sorgfältig und gewissenhaft und machten auch dem Bischof von Regensburg getreulich Mitteilung. Sehr bald setzt ein gewaltiger Pilgerstrom aus nah und fern ein, sodass einige Pilgerheime gebaut werden mussten, die heute im ganzen Ort bekannt sind. Auch entrang am 2. Erscheinungstag eine Gnadenquelle, durch deren Wasser viele wunderbare Heilungen geschahen. Man redete bereits in ganz Deutschland und Österreich und im Böhmen von dem "Bayerischen Lourdes" und es herrschte aber damals der preußische Kulturkampf unter Bismarck, dessen Wellen bis nach Bayern herabschlugen. So kam es, dass Bischof Senestry von dem damaligen Kultusminister Lutz unter Druck gesetzt wurde und dann alles verbot und auslöschte. Doch blieb im Volk die Erinnerung lebendig und es ist zu erwarten, dass im einhundertzwanzigsten Jahrhundert auch die Gnadenstätte von Mettenbuch aufs neue erwacht, wozu bereits deutliche Anzeichen, unter anderen auch viele Heilungen , Hoffnung geben.

So steht es auf der Marien- Karte von Karl Preis in der Waldschlucht von Mettenbuch.


Nach dem Besuch in der Waldschlucht ist man plötzlich ganz von allein sehr beeindruckt. Ich vermute so geht es den meisten Besuchern die bereits dort waren. Ein jeder sollte in sich hineinhorchen was so ein beeindruckender Ort tatsächlich für ihn bedeutet.

Mettenbuch, 94526 Metten auf der Karte anzeigen:
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