Ich komme wieder!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Es gibt ja Menschen, die meinen, Jesus Christus habe nie existiert und seine Wiederkunft sei auch nur eine Fata Morgana. Das war bereits im ersten Jhdt. der Fall, wie die folgende Aussage deutlich macht:

"Vor allen Dingen müsst ihr wissen, dass in dieser letzten Zeit Menschen auftreten werden, denen nichts heilig ist. Über alles machen sie sich lustig und lassen sich nur von ihren Begierden treiben.
Spöttisch werden sie euch fragen: "Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wieder kommt? Schon unsere Vorfahren haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!" (2. Petr. 3,3.4)

Wer aber die Heilige Schrift kennt, weiß, dass Jesus treu und zuverlässig ist. Was er sagt, das geschieht. Wir leben in einer Zeit, in der vieles drunter und drüber geht, die Angst um die Zukunft immer mehr Menschen erfasst. Wenn Jesus sagt, er kommt wieder, dann können wir uns darauf verlassen. Gläubige gehen so anders durchs Leben. Sie werden von einer Hoffnung getragen, die über die Sorgen und Nöte hinweg hilft.

Ein Erlebnis des großen Afrikamissionars David Livingstone mag zeigen, dass Hoffnung nicht zuschanden werden lässt.

Als der Missionar und Afrikaforscher David Livingstone (1813 – 1879) zum zweitenmal mit einer ihm treu ergebenen Trägerkolonne aus dem Stamm der Makololo Afrika durchzogen hatte, ging ihm das Geld zur Neige. Mit dem Rest der Tauschwaren gelang es ihm, einen Häuptling am Sambesi dazu zu bewegen, für seine dreihundert Männer zu sorgen, bis er aus England zurückgekehrt sei, wo er neue Mittel sammeln wollte. Den Makolololeuten aber versprach er, so schnell wie möglich wiederzukommen und sie dann mit einem großen Schiff in ihre Heimat (Sansibar gegenüber) zurückzuführen.

Livingstone reiste ab. Bald schon erhob sich der Spott der Sambesi-Leute: “Meint ihr, der weiße Mann wird je wiederkommen? Wo ist ein Weißer, der für Schwarze Zeit und Geld opfert?” Die Makololo antworteten: “Ihr kennt unseren Vater nicht! Sein Leben würde er für uns lassen! Er kommt gewiss wieder und bringt uns dann nach Hause!”

Ein Jahr verging. Etliche Makololo wurden krank und starben. Das zweite Jahr verstrich. Die Sambesi-Leute höhnten lauter und lauter. Die Makolololeute aber blieben um so fester dabei: “Er wird ganz gewiss wiederkommen!” – Und tatsächlich: Eines Tages hörte man in der Ferne ein Brausen und Rauschen und ein Getöse unbekannter Art. Alles rannte zum Fluss hinunter. Pustend und schnaubend kam ein großes Dampfschiff heran, das erste, das den Sambesi befuhr. Mit dem lauten Jauchzer: “Unser Vater! Unser Vater!”, warfen sich die Makololo ins Wasser, kletterten an Bord und fielen dem treuen Mann um den Hals.

Sollte der Herr Jesus weniger Vertrauen verdienen als David Livingstone? Sollte er sein Wort nicht wahr machen: “Ihr werdet sehen des Menschen Sohn kommen in den Wolken des Himmels”? Die Seinen denken daran, was er sagt: “Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.”