wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Stress im Kopf
Stress im KopfFoto-Quelle: http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/geist-und-gehirn/geist-ohne-geist100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg%3Fversion%3D0d49d

Wie kommst Du darauf, dass ein Übender (Tuender) nicht denkt und dass ein Denker nicht übt (tut)?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Diese Frage oben wurde mir vorhin gestellt. Hier meine Antwort nochmals im Themenblog. Denn ich finde es was ganz Elementares in unserem Leben. Denn es hat auch mit dem Thema Stress zu tun.

Wie kommst Du darauf, dass ein Übender (Tuender) nicht denkt und dass ein Denker nicht übt (tut)?

Nun zunächst tust du mit Sicherheit viele Dinge, die Automatismen sind, z. Bsp. Autofahren, Zähneputzen usw.. Du hast zu Beginn deinen Verstand benötigt, doch je länger du fährst, gibt es vieles über das du nicht mehr nach denkst. Du hörst beim Fahren Musik, unterhälst dich usw. Ja, manchmal muss man erst wieder nachdenken, wie man es eigentlich macht (habe ich gerade selbst an meinem Sohn erfahren)

Ich beleuchte es auch yogischer Sicht:

Im Yoga nennen wir den Geist Citta. Die Bewegungen des Geistes sind die Vrittis. Das heißt unsere Gedanken sind dann die Citta Vrittis. Diese Bewegungen (vrittis) des Geistes finden entweder in der Vergangenheit oder der Zukunft statt. Bin ich ganz präsent im Hier und Jetzt, dann werden die Citta Vrittis still und ruhig.

Wie übe ich das?

Eine Möglichkeit ist es im Schutz des Yoga - (raumes). Ich habe eine gewisse Abfolge an Übungen, die ich natürlich zunächst mit meinem Verstand übe (Fahrschule). Hier bin ich auf der körperlichen Ebene. Doch mit der Zeit entsteht ein gewisser "Automatismus" und ich kann mich mehr auf die nächste feinere Ebene (im Yoga der Atem) einlassen. Der Geist ist so relativ oft auf eine Sache ausgerichtet.

Die andere Möglichkeit ist der Alltag:

Ganz bewusst das Butterbrot jetzt streichen, ohne mich mit meinen Gedanken bei Dingen in der Vergangenheit, der Zukunft oder in Konstrukten zu verstricken.

Den Geist zu beruhigen ist nicht einfach. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es für die meisten am Anfang sehr schwer ist einfach nur zu sitzen und sich zu fokussieren. Hier sind wir noch nicht bei Meditation. Doch Yoga hat hier für jeden einen Ansatzpunkt, damit zu beginnen .

Ich hoffe, es können alle verstehen.
Caroline Anne©


2 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ein Mensch der etwas übt, denkt dabei. Ein Denker,der was neues erdacht, wird sicherlich auch üben - sei es die neue Komposition, ein Plan für einen Bau der in ein Modell umgesetzt wird, ein psysikalisches Experiment und selbst der Philosoph "übt" in dem er seine pilosophischen Erkenntnisse an die Menschheit weitergibt, und deren Reaktionen bewertet.
Egal über der Mensch übt oder auch nicht, denken tut er fortwährend und mach einer fragt sich dabei, was diese "Tunwörter" in der Klammer darstellen, da sie diesen eigentlich philosophischen Satz in ein gruseliges Deutsch verwandeln.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wer noch mehr Interesse zu diesem Thema hat, kann auch dies hier gerne noch lesen :

http://www.seniorbook.de/themen/kate...eist-teil-i

http://www.seniorbook.de/themen/kate...ng-habt-ihr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren