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Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das ZielFoto-Quelle: Eigenes Foto

Der Weg ist das Ziel

Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Weg

Der Weg ist das Ziel
doch wie soll man ihn beschreiten
darüber weiß man oft nicht viel
Nützliches zu unterbreiten.

Man schreitet so dahin
tritt auf der Stelle
man fragt sich nach dem Sinn
und ist das besonders helle?

Ein Navi für den Lebensweg
Gegenstand von Wichtigkeit
geführt über jeden Steg
und so manche Eigenheit.

Die Wege voller Steine
Stolperfallen unzählbar
ich wollt es wären nicht meine
doch ist’s mein Weg – war ja klar.

Bewaffnet, mit Hammer
und auch Meisel
geht’s vorwärts mit Gejammer
das Hämmern wird zur Geisel.

Tag ein Tag aus
machst aus Steinen Staub
kehrt vor der eignen Tür das Haus
heißt es mit Verlaub.

Wenn der Weg nun endlich frei
und viel Zeit vergangen ist
wie dem auch sein
Du nicht weiß wo du bist.

Zu Dir selbst führt der neue Pfad
gehst ihn aufmerksam in Demut
doch manch Vergangenes in der Tat
versetzt dich doch in Wehmut.

Zum Schluss hast deinen Weg gefunden
die Falten zieren dein Gesicht
Hast dich vielen Orts geschunden
ob’s richtig war weiß man manchmal nicht!

Ein paar Zeilen zum Weg des Lebens. Wer nach der Richtigkeit sucht, wird in manchen Fällen nicht fündig. Denn den Weg, den man nicht gewählt hat, kann man auch nicht beurteilen. Vielleicht hat sich etwas Satire eingeschlichten aber eine kleine Wahrheit ist wohl zufinden.

In diesem Sinn eine schönen 3. Advent 2014 und möge das Wetter etwas Weihnachtlicher werden.


14 Kommentare

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Hallo Nikolaus, hast gut geschrieben und zum Ausdruck gebracht was Dich bewegt und besser als ein ständiges hätt ich bloß oder warum hab ich zulange gewartet. Besser ist es allemal, dem Weg ein neues Ziel zu geben und die Stolpersteine, die darauf liegen, aus denen könnte man auch wieder was Schönes Neues bauen.
Liebe Grüße
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Ob Richtig oder Falsch erkennt man erst hinterher...
Vielleicht sollte man sich an die Kindheits- Jugendträume erinnern, welchen Weg wir gehen wollten - doch wir werden von Eltern und Gesellschaft gezwungen den vorgegebenen Weg zu gehen.

Einfach den Weg der Jugendträume folgen ... man kann immer noch umkehren wenn dieser Traum zum Alptraum wird.
Vielleicht ist das Erfüllen der Jugendträume der Sinn des Lebens?
Das mit dem Umkehren ist nicht immer möglich aber verschiedene Träume sollte man niemals aufgeben.
Ich finde das sehr schön:

"Zu Dir selbst führt der neue Pfad

gehst ihn aufmerksam in Demut

doch manch Vergangenes in der Tat

versetzt dich doch in Wehmut."

Ein neuer Weg, also wenn man seinen alten hinter sich lässt, den bisherigen Beruf, sichere Arbeitsplatz dafür aufgibt, der neue Weg als Lebenskünstler, Schriftsteller ec. ist nicht einfach und mit Wehmut denken wir an die Sicherheit des vorigen Weges nach.

Wir sind zu oft im Gestern, im Vergangenen gefangen und viele scheuen aus Bequemlichkeit einen Neuen Weg zu gehen. Es hat dazu ein wunderschönes Lied von Wolfsheim: "Es gibt kein Weg zurück"
Mit Wehmut zurückdenken sollte sich schon sehr in Grenzen halten, sonst is man viell. auf einen "Holzweg" geraten und sollte in der Tat lieber rechtzeitig umkehren.
Am einfachsten wäre es, erst garnicht auf den Holzweg zu kommen da man sich so den Rückweg spart.
Heute hat es überall nur Retro - Abgrenzung wie die 15.000 Demonstranten in Dresden gestern forderten, oder Separatismus überall in Europa. Dabei ist es gerade 100 Jahre her das wir alle auf den Holzweg gingen 1914. Kann man sich als Einzelner diesen Trend entziehen?
Selbstverständlich kann man sich entziehen. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er solche Trends verstärken, ignorieren oder gar bekämpfen will.
@Niko immer kann man nicht wissen, ob sich ein Weg bewährt. Wichtig is aber trotzdem, ihn zu gehen und eben bei Bedarf auch mal umzukehren ohne Reue.
Naja mit dem umkehren habe ich es nicht so lieber ist es mir wenn ich links oder recht abbiegen kann. Wobei die Umkehr muss ja kein Rückschritt sein. Was die Reue an geht müsste man schon sehr hoch gepockert haben.
Abbiegen is ja auch ne Option, wenns grad aus nich weitergeht
Manchmal ist gradaus einfach nicht so das was man gerne möchte und wenn da ein Weg links oder rechts weggeht kann man den schon mal nehmen
Formulieren wir es so: Der Umweg is das Ziel
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Man kann sich auf der spirituellen Suche durchaus "verheddern".
Das lesenswerte Buch "Schatten auf dem Pfad" von Abdi Assadi könnte hilfreich sein.
Ja manche Fallen des Weges kennt man und doch trampelt man einfach hinein warum auch immer.
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