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Was hat eigentlich Weihnachten mit Jesus Christus zu tun ?
Was hat eigentlich Weihnachten mit Jesus Christus zu tun ?

Was hat eigentlich Weihnachten mit Jesus Christus zu tun ?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Die meisten Menschen denken an Weihnachten wird die Geburt Jesus gefeiert. Das höchste christliche Fest des Jahres. Aber stimmt das überhaupt ?
Historiker sind sich weitestgehend einig, dass Jesus nicht im Winter geboren wurde. Zum einen wäre die Einschreibung nicht ausgerechnet mitten im Winter gewesen (die Wege in ihre jeweilige Geburtsstadt waren für die Menschen teilweise sehr weit und beschwerlich) und zum anderen steht in der Bibel, dass die Hirten über Nacht auf den Feldern im Freien waren um ihre Herden zu schützen. Auch in der Gegend um Bethlehem ist es im Dez./Jan. ziemlich ungemütlich. Regnerisch, kalt, die Temperaturen können ziemlich tief fallen. Deshalb wurden die Schafe über Winter in Ställen gehalten, laut Henri Daniel Rops in seinem Buch "Er kam in sein Heiligtum".
Das Geburtsdatum ist nicht bekannt. Wäre es für Jesus oder Gott wichtig, hätten sie nicht dafür sorgen können, dass das Datum bis heute in der Bibel stünde ? Hat Jesus uns denn geboten, jährlich seinen Geburtstag zu feiern ? Davon steht in keinem der Evangelien oder der Apostelgeschichte etwas.
Die " Heiligen Drei Könige" waren auch keine Könige sondern Sterndeuter, Weise Männer, die Anzahl ist überhaupt nicht bekannt. Es war damals üblich, dass man Geschenke mitbrachte, wenn man Könige besuchte. Sie beschenkten Jesus und nicht sich selbst untereinander.

WAS HAT WEIHNACHTEN MIT HEIDNISCHEN KULTEN ZU TUN ?

Der 24./25. Dez. war in allen heidnischen Kulturen das wichtigste Datum des Jahres. Nach dem Julianischen Kalender fiel die Wintersonnenwende auf den 25. Dez. Andere Kulturen feierten vom 24. auf den 25. Dez. die Wintersonnenwende, da 3 Tage nach der eigentlichen Wintersonnenwende (21. Dez. ) sich die längeren Tage bemerkbar machen.
Zusätzlich feierten die Ägypter am 6. Januar nach dem Ägyptischen Kalender (25. Dez. nach dem Julianischen Kalender) die Geburt von Horus ihres Isiskultes.
Die Römer feierten am 25. Dez. Saturnalien, ein Friedensfest, an dem sie besonders der Armen und Sklaven gedachten. Die Iraner feierten am 25. die Geburt von Mithras, des Licht- oder Sonnengottes. Später wurde der Mithraskult als Staatsreligion von den Römern übernommen.
Aus taktischen Gründen ersetzte der römische Kaiser Konstantin 381 u. Z. das Fest des Sonnengottes durch das "christliche" Weihnachtsfest. Im Evangelischen Kirchenlexikon (1959) heißt es: "Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Geburtsfest mit Entrüstung ab im Hinblick auf die heidnischen Göttergeburtstagsfeste und ihre Kulte.
Das Wort Weihnachten kommt aus dem Mittelhochdeutschen "ze wihennahten" = hochdeutsch "in den heiligen Nächten". Damit waren die germanischen Mitwinternächte gemeint. Andere Begriffe sind Rau(c)hnächte, Yuletilde, Julfest.
In Nordeuropa feierte man das Julfest. In Skandinavien heißt Weihnachten heute noch Jul.
Auf Sylter Friesisch heißt Weihnachten noch heute Jül oder Jööl.
Das Julfest wurde damals vom 24. Dez. bis zum 6. Januar gefeiert. Es war ein Opferfest für die alten Götter (in erster Linie für Wodan) und Helden vergangener Zeiten und auch ein Fruchtbarkeitsfest. Es wurden immergrüne Zweige und Bäume in die Häuser geholt und üppig dekoriert. Dies sollte Gesundheit bringen und böse Geister vertreiben. Kränze und immergrüne Zweige standen für ewiges Leben.
Weitere Weihnachtsbräuche:
Sich beschenken:
----keltischer Brauch zur Wintersonnenwende
----alter römischer Brauch der Sonnenanbetung

Geschmückter Baum:
------Mithraskult zur Sonnenwende

Mistelzweige:
------Druiden der Kelten

Wie Gott darüber denkt, wenn man ein großes Fest zu SEINEN EHREN feiert, aber dabei heidnische Bräuche weiterleben lässt, mit denen ANDERE Götter gefeiert wurden, sagt uns sein Wort ganz eindeutig !!! Amos 5:21,23 "Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie....weg mit dem Lärm deiner Lieder!"
In Maleachi 3:6 sagt er "Ich, der HErr, habe mich nicht geändert .." Gott ändert sich nicht ! So kann sich wohl jeder selber ausmalen, wie Gott bei unserer Vermengung von heidnischen Bräuchen an unserem größten "christlichen" Fest für ihn und seinen Sohn empfindet.

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91 Kommentare

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Völlig belanglos, beides sind menschliche Erfindungen, Weihnachten und Jesus.
Es ist halt nur für wirklich gläubige Christen eine wichtige Frage. Davon gibt es noch einige in Deutschland
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Weihnachten ist da wohl richtig eingeordnet als Fest um die Winter-Sonnenwende.
Alles andere aber klingt nach Zeugen Jehovas und das ist nun genauso eine sehr merkwürdige Weltsicht.
Ich gehe ja inzwischen so weit, dass diese ganze Geschichte um Jesus-Christus als Gottes Sohn ein Märchen und selbst die Annahme eines Gottes überflüssig ist und wenig zielführend.
Was heißt denn da Zeugen Jehovas Das sind alles Fakten, die jeder "googeln" kann.
Wenn du nicht an Gott und Jesus glaubst, kann es dir ja auch egal sein, ob man heidnische Bräuche weiterleben lässt oder nicht. Auch dann finde ich es sehr interessant zu wissen, wo unsere Weihnachtsbräuche herkommen und welchen Zweck sie ursprünglich hatten. Wichtig ist die Frage aber für gläubige Menschen.
Freilich kann es mir egal sein, ich kann es aber auch mit Interesse betrachten. Mit den Zeugen Jehovas bezog ich mich auch auf folgendes, was ich weiter unten dann las.
Gläubige Menschen glauben ja und lassen wissenschaftliche Betrachtungen ja oft nicht gelten. Ursprünglich ist für solche ja nur ihr Glaubenspostulat bzw. ihr Gott, der alles geschaffen haben soll.
Deshalb ist es doch auch für Katholiken, Evangelen, Neuapostolen,....und was weiß ich noch, eben für alle gläubigen Christen wichtig die Fakten über ihr hochheiliges, wichtigstes christliches Fest zu kennen, nicht nur für Zeugen Jehovas.
Also ich fühle mich ehrlich gesagt vera...... von den hiesigen Kirchen. Was uns schon als Kindern immer erzählt wurde über Weihnachten, stimmt hinten und vorne nicht. Schlimmer, wenn man wirklich an Gott glaubt und dann herausfindet, dass Weihnachten ein Gemisch von alten heidnischen Bräuchen ist und nur einen chrislichen Anstrich bekommen hat. Bin katholisch aufgewachsen.
ich mütterlicherseits evangelisch, Vater Atheist. so kam ich schon als Kind frühzeitig zu einer eigenen Sichtweise bzw. ahnte zunächst erstmal nur den kirchlichen Schwindel.
Die Reaktionen auf hinterfragen machten dann bald einges klar.
Nun war mir ja der Atheismus auch keine Hilfe, weil der ja in DDR auch politisch missbraucht und idiologisiert wurde.
Inzwischen habe mich dessen entledigt und fühle mich spätestens seit dem Mauerfall völlig frei im Denken und muss nicht mehr befürchten, dafür bestraft zu werden.
Da kann man nur hoffen, dass dies auch so bleibt angesichts so einiger ungesunden Entwicklungen.
Ich mag das Wort "Heiden" für die Nichtchristen überhaupt nicht. Bereits seit Urzeiten gab es spirituell eingestellte Menschen, die ihren Glauben sehr ernst nahmen.
Und wenn wir statt der Geburt Jesus die Wintersonnenwende feiern: Was ist denn daran schlimm?. Schließlich ist es ein Akt der Dankbarkeit, dass die kurzen kalten Tage nun bald zu Ende gehen und die Sonne der Erde neues Leben schenkt.
"Götzendienst", wie alles Nichtchristliche oft verteufelt wird ist m. E. heutzutage was ganz anderes: "Mein Haus, mein Boot, mein Auto, mein Geld" - Der Respekt vor der Natur ist es bestimmt nicht.
So sehe ich das auch und bin ja durch viel nachdenken zu dem Schluss gekommen, dass es eines Gottes nicht bedarf oder Religion, Idiologie, Kirche oder was auch immer, um die Welt liebevoll zu betrachten und sich daran zu erfreuen trotz aller (scheinbaren?) Probleme.
Also ich sehe Heide nicht als Schimpfwort an, finde ihre alten Bräuche sehr interessant.
Natürlich ist der Respekt vor der Natur und zu unseren wurzeln wichtig. Und natürlich darf und sollte man sich über Vorgänge in der Natur und in den Jahreszeiten freuen, keine Frage. Bin selber sehr naturverbunden und viel in unseren Wäldern unterwegs. Bin mit einigen Füchsen und Dachsen und Kolkraben schon auf DU.
Aber ich glaube auch fest (durch eigene Erlebnisse) an Gott.
Ich finde es nicht in Ordnung, dass uns Weihnachten immer als höchstes CHRISTLICHES FEST verkauft wurde.
Dann findet man heraus, dass das alles nicht stimmt.
Shania, das wurde doch schon vor sehr langer Zeit herausgefunden. Mich wunderts dann etwas, dass du nicht konsequent bist und den ganzen Schwindel um Gott, Jesus-Christus und anderen Aberglauben als solchen erkennst.
Was für Erlebnisse hast du denn mit welcher Art Gott?
Mal eine Veranschaulichung dazu: Stellt euch vor eine Menschenmenge geht zum Haus eines Mannes und sagt, sie sei gekommen, um seinen Geburtstag zu feiern. Dieser Mann findet Geburtstagsfeiern nicht gut. Die Menschen setzen ihr Vorhaben fort, überfressen sich, betrinken sich und der verblüffte Hausherr muss dann auch noch sehen, wie die Leute sich gegenseitig beschenken, für ihn haben sie allerdings nichts mitgebracht. Der Gipfel aber ist, dass sie als Datum für die Feier das Geburtsdatum einer seiner Feinde gewählt haben. Wie würde der Hausherr wohl in so einer Situation empfinden ?
Genauso verhält es sich mit Weihnachten.
Das ist keine Antwort auf meine Frage und deine "Veranschaulichung" verwirrt mich eher. Was für ein "Feind" des "Hausherren" hat denn da Geburtstag? Und welche Feinde hat er sonst noch?
Mit dem biblischen Gott JHWH.
Wie soll man das erzählen ohne zu sehr in private Tiefe zu gehen? Er war für mich schon als Kind immer eine Realität, eine oder DIE Bezugsperson. Er hat mir oft aus ausweglosen Situationen geholfen, sonst wäre ich gar nicht erst erwachsen geworden.
Das entscheidest natürlich du, was du an privatem hier erzählen magst - öffentlich oder einzelnen hier.
Über die Feinde könntest du aber doch sicher noch was sagen.
Deine 1. Zeile jetzt deutet ja doch darauf hin, dass du Zeugin Jehovas bist.
Für mich ist Weihnachten inzwischen ein Familienfest. Der Bezug zu Christi Geburt ist mir verlorengegangen und das ist gut so. Jesus kann jede Minute geboren werden - aber auch jede Minute gekreuzigt: in unserem Herzen. Für mich als Zen-Buddhistin mit christlichen Wurzeln ist Jesus nach wie vor ein großes Vorbild.
Knight: den Glauben als Schwindel abzutun zeugt von wenig Einfühlungsvermögen. Die Bibel ist kein Märchenbuch sondern wurde von klugen, tiefgläubigen Menschen geschrieben - aus ihrer Sicht. Wenn ICH Gott hören will, muss ich nicht die Bibel lesen, sondern in mein Herz schauen.
Ich kann gut Meinungen tolerieren, solange keinen Menschen seelischer oder körperlicher Schaden zugefügt wird.
Akzeptieren verbinde ich mit einverstanden sein und dazu müsst ich eine Sichtweise zumindest nachvollziehen können.
Meine Frage nach den Feinden wurde noch immer nicht beantwortet. Und meine Vermutung diente mir ja nur zur Einordnung, denn ich hab schon einige Zeugen Jehovas kennen gelernt.
Karlheinz, den Glauben anderer respektieren Ja! - aber es wäre schön, wenn die Zeugen auch akzeptieren würden, dass es viele Wege zu Gott gibt.
"Die Bibel ist kein Märchenbuch sondern wurde von klugen, tiefgläubigen Menschen geschrieben - aus ihrer Sicht. Wenn ICH Gott hören will, muss ich nicht die Bibel lesen, sondern in mein Herz schauen."
Dem kann ich zustimmen, mit der Einschränkung, dass Teile der Bibel sehrwohl mit Märchen vergleichbar sind und eben unter Gott jeder was anderes verstehen kann.
Edeltraut, ein allmächtiger Gott würde sicher auch Humor haben und vielleicht mit mir gemeinsam lachen. Da habe ich gar keine Angst.
Grad dieses Schüren von Ängsten finde ich persönlich übel und wenig zielführend.
Ich habe die Bibel wohl gründlicher gelesen als viele, die sich Christen nennen. Das merke ich immer mal bei Gelegenheit. Im Moment hab ich keine Lust, diese herauszukramen.
Nun weiss ich immer noch nix näheres über die "Feinde" - Ich bin nämlich auch immer noch recht neugierig trotz einiger gelebter Jährchen inzwischen.
Edeltraut: Ich war zwar nicht angesprochen, aber habe diese Anregung aufgenommen. In meiner Bibel sind auch die Apogryphen enthalten: Ich fand also im Buch Baruch Folgendes:
"31Allmächtiger Herr, du Gott Israels, in Angst und Not schrei ich zu dir:
2Höre und sei gnädig, Herr; denn wir haben vor dir gesündigt!
3Du regierst in Ewigkeit; wir aber vergehen für immer.

4Allmächtiger Herr, du Gott Israels, höre nun das Gebet der Israeliten, die dem Tod im Rachen stecken, und das Gebet der Söhne, die sich an dir versündigt und der Stimme des Herrn, ihres Gottes, nicht gehorcht haben; darum ist auch die Strafe stets hinter uns her gewesen.
5Denke nicht an die Missetaten unsrer Väter, sondern denke jetzt an die Taten deiner Hand und an deinen Namen!

6Denn du bist ja der Herr, unser Gott; und wir wollen, Herr, dich loben.
7Denn darum hast du die Furcht vor dir in unser Herz gegeben, damit wir deinen Namen anrufen und dich in unserer Gefangenschaft loben. Denn alle Missetaten unsrer Väter, die vor dir gesündigt haben, haben wir aus unserm Herzen getilgt,
8wir, die jetzt in Gefangenschaft sind, in die du uns verstoßen hast zur Schmach, zum Fluch und zur Strafe für alle Missetaten unsrer Väter, die von dem Herrn, ihrem Gott, abgewichen sind."

Soll ich jetzt heulen und Zähne knirschen? Dies beschreibt die Ängste der Menschen vor 2500 Jahren und beweist mir nur, dass immer schon mit Ängsten der Menschen manipuliert wurde.
Hast du das nun echt zufällig aufgeschlagen oder zielsicher zum Thema Ängste passend herausgesucht? - Sei ehrlich bitte.
Zufällig aufgeschlagen - ich wollte eigentlich ins NT, bin aber paar Seiten weiter vorn gelandet.
Nun weiss ich allerdings nich, welche Bibel die ZJ verwenden und mit Apogryphen kenne ich mich nicht aus. Weiss grad gar nich genau, was es da so alles gibt.
Was mir damals aufgetischt wurde, is ja eher ne klassische Lutherbibel und hab später nie ne andere besorgt.
Wäre viell.mal interessant und vor allem die Kumranrollen würd ich gern mal lesen, falls es da schon Übersetzungen gibt.
Danke für diese ausführliche Antwort. Dass ich deine bzw. die Sichtweise der ZJ in vielem nicht teilen kann, ist ja schon hinreichend klar geworden.
Ich finde ein Weltbild etwas traurig, dass sich auf so viel Feindschaft gründet.
Du kannst dann sicher auch noch erklären, was Shania mit "Der Gipfel aber ist, dass sie als Datum für die Feier das Geburtsdatum einer seiner Feinde gewählt haben." gemeint haben könnte - oder?
Das meinst du, Karlheinz, mit dem einen Weg!
Das schrie mein Vater auch immer, als ich noch ein kleines Kind war: Runter auf die Knie und Sünden bekennen - auch was du denkst, möglichst laut (dass wir dich noch besser unter Kontrolle haben) und den Heiland um Gnade anflehen. Mit 11 hatte ich nur noch Ängste und Alpträume. Aber dann hab ich mich auf die Hinterbeine gesellt und mir mein eignes "liebes Herrgöttle" zusammengebastelt - aber das hat mich später sang- und klanglos verlassen; dann war ich jahrelang auf der Suche - und bin schließlich im Zen-Buddhismus fündig geworden. Seither lebe ich in tiefen inneren Frieden, den mir weder ein Zeuge noch ein Pfarrer wieder nehmen kann, mögen sie auch mit Engelszungen reden. Gott ist in meinem Herzen und schenkt mir diesen Frieden, täglich, stündlich.
Erfrischende Schilderung Heidi
Buddhismus finde ich auch recht interessant. Allerdings speziell auch, weil es bei solchen Betrachtungen eines Gottes gar nicht bedarf.
Ist dies im ZEN anders bzw. macht "Gott" diesen besonders aus? Damit nämlich hab ich mich noch nicht konkret befasst bisher.
Kein persönlicher Gott, der irgendwo außerhalb steht, sondern das Göttliche, das in jedem Wesen lebt, Nur EIN Geist, EIN Sein. Das ist im Zen genau so, nur kommt man da direkt zur Sache, keine langen Diskussionen, wenig Theorie, sondern auf den Hinters setzen (aber das möglichst täglich) und schauen, was passiert. Natürlich gibt es Lehrer, mit denen man sich austauschen kann und es gibt auch Rituale, die man mit der Zeit sehr liebt.
Das liest sich gut. Den Gedanken eines "göttlichen Funkens" in jedem Menschen hatte ich auch lange. Inzwischen bestätigen mich die vielen Streitigkeiten um die Existenz Gottes bzw. den "einzigen" Weg zu ihm darin, dass es sich ohne eine Gottesvorstellung viel entspannter und friedlicher leben lässt. Vielleicht vertiefen wir das ja mal an anderer Stelle, denn es schweift nun schon sehr vom ursprünglichen Thema hier ab.
Na dann frohes Schaffen ohne Tränen
Edeltraut, finde ich auch schade. War aber alles interessant. Aber das Thema wird uns ja noch ein paar tage erhalten bleiben.
Danke, jedoch eine einfache Antwort auf eine ja ganz konkrete Frage wäre mir lieber gewesen. Im Netz da umfassend zu recherchieren übersteigt meine zeitlichen Ressourcen und macht mir auch nich so viel Spass
persönlich formulierte eigene Gedanken sind mir halt lieber. Werd dann schon mal nachschauen da
Aber die Ängste der Menschen im Buch Baruch möchte ich nicht haben ---- habe sie auch nicht. Ich lebe, seit ich meditiere, ziemlich angstfrei, außer vor Schlangen
Die Apokryphen gehören nicht zum eigentlichen Bibelkanon. Sind nur in wenigen Bibeln hinzugefügt. Ich habe sie in der orthodoxen Einheitsübersetzung auch drin.
Knight, mit den Feinden in der Veranschaulichung habe ich die anderen, die alten heidnischen Götter gemeint. Wie ich in dem Beitrag schon schrieb wurde das Christfest ja auf das Datum gelegt wo die Römer die Geburt ihres Sonnengottes Mithras, die Ägypter die Geburt von Horus, die Nordeuropäer ihr großes Opferfest für Wodan.....
Wie Gott dazu steht, wenn seine Anbeter "andere Götter neben ihm" haben ist wohl hinlänglich bekannt.
Ok Shania - mit dem Wort Feind in diesem Zusammenhang konnte ich wohl auch deshalb nix anfangen, weil ja diese vonn dir benannten Götter ja nun wirklich inzwischen nachweislich nicht existieren und somit auch kein Feind sein können.
Wenn man dier Natur verehrt, kann ich daran allerdings nix böses finden.
MIr wird an dieser Stelle erneut klar, warum ich gewisse Weltanschauungen nicht teilen kann, wenn sie wesentlich auf Feindbildern und deren Bekämpfung beruhen.
Ich glaube das kann ich dir hier nicht so richtig erklären. Irgendwie verstehst du da was verkehrt.
Ich bekämpfe keine Feinde Gottes. Das kann er selber zu gegebener Zeit. Ich entscheide mich nur auf welcher Seite ich stehe. Feinde Gottes sind halt der Teufel und seine Dämonen. Die stehen häufig hinter den nichtexistierenden Göttern und Aberglauben.
hallo Karlheinz, so kann man sich natürlich auch aus der Affäre ziehen, indem man meinen Zufallsfund in den Apogryphen Baruch einfach aus der Bibel ausschließt, wie das manche Kirchen tun - warum sei dahingestellt.
Aber ich kann dir was anderes präsentieren, kenn ich sogar auswendig: Exodus (oder 2. Moses) 20: "ich, dein Gott bin ein eifersüchtiger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied, derer die mich hassen. Und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich lieb haben und meine Gebote halten."
Ok Shania, du bekämpfst die Feinde nicht selbst und dann gibts wohl wenigstens bei euch keine Teufelsaustreibungen oder ähnliches, was ja in anderern christlichen Kirchen und Sekten üblich war und teils noch ist.
Ich habe einfach wissen wollen - das war mein eigentliches Anliegen: Warum wird Angst und Rache geschürt, warum sollen Kinder für die Missetaten der Väter büßen.
Beide Bibelstellen sagen das gleiche:
Gott sei rachsüchtig.
Ob das nun im 2. Mose oder in den Apogryphen steht, war mir eigentlich egal.
Da bin ich aber mal gespannt auf die Erklärungen der Genannten.
Hallo Renate,
was du säst, wirst du ernten....
Wir im Buddhismus nennen das "Karma" - Tun, Wirken, bedingtes Entstehen. Handelst du unheilvoll, so badet das einer aus, entweder du selbst oder ein anderer, evtl. deine Kinder. Sieh also zu, dass deine Handlungen - aber auch deine Gedanken und Worte heilsam sind.
So weit, so gut.
Da sind wir uns also einig.
Aber im Buddhismus ist damit alles gesagt. In der Bibel jedoch kommt es da erst richtig dicke: Nicht die Menschen sorgen für Unheil, sondern der strafende, eifersüchtige Gott, der Kinder dafür leiden lässt, dass ihre Eltern unheilsam gehandelt haben.
Und da stellen sich mir viele Fragen.
z. B. Diese Bibelstelle, die ich zitierte, gehört ja zu den 10 Geboten, (du sollst keine anderen Götter haben neben mir.) , die Moses während der Flucht der Kinder Israel auf einen Berg - wie die Bibel sagt, von Gott eingegeben, niedergeschrieben hat.
Nun war ja Moses der Ziehsohn einer ägyptischen Prinzessin und hat im alten Ägypten viele Götter kennengelernt, Liebesgötter, Kriegsgötter, Rachegötter usw. Für mich wahrscheinlich, dass er diese Götter, die es aber nachgewiesen gar nie gab, im Kopf hatte, als er vor ihnen warnte - weil er sie selbst noch unterschwellig fürchtete...... Sonst hätte er geschrieben: Es gibt nur einen Gott. verschwendet also eure Energie nicht mehr an Fantasiegebilde.
Die Fragen, Renate, kannst du mir aber nicht beantworten, du nicht und kein anderer.
Für mich ergibt sich daraus wieder einmal der Schluss, dass die Bibel Menschenwerk ist, zwar von gebildeten, religiös gefestigten und sicher auch integren Menschen geschrieben, aber eben nur: Menschenwerk.
Renate, das muss aber an dieser Stelle mal lobend erwähnt werden.
Du hast mit viel Respekt und frdl Worten erklärt, wie JHWH über Rache denkt.
Ich sage an dieser Stelle mal Danke für die Mühe und die Zeit die Du dafür eingesetzt hast.
Moin Moin.

Auch Du liebe Edeltraut, hast Dir viel , viel Mühe gemacht, das mit der Rache und Vergeltung von seitens Gottes, verständlich zu erklären.
D A N K E
Dass die Bibel Menschen werk ist, bezweifelt kein ernsthaft wissenschaftlich denkender Mensch mehr und auch ich nicht.
Zudem sind ja auch zu viele Berichte darin, die man allenfalls symbolisch verstehen kann.
Mal dein Bild vom Erblasser hergenommen, ist es ja immer noch besser, wenn ihm nahestehende seinen Willen aufschreiben, als wenn es gar kein Testament gibt. Dies kann dem Nachlassgericht helfen, seinen Willen dann festzustellen und zu realisieren...
Ach du meine Güte. Letztens verglich mich jemand mit Sepp Meier, einem Fussballtrainer - alles weit gefehlt
Grad diese letzte Beschreibung von Gott ist für mich schon sehr seltsam. Ein Wesen, dass stink sauer wird, weil Menschen Erkenntnisse gewinnen und dies auch aussprechen? Das is mir echt bisl zuviel Phantasie
5 Zeugen - eine Zen- Buddhistin
Ich versuche, eure Denkweise zu verstehen. Ihr beschreibt die Szenen des AT so, als wäret ihr dabei gewesen.
Es ist gut - für euch - fest in euren Glauben zu stehen.
Für mich ist Zen einfacher, klarer - und glaubt mir, ich habe meinen inneren Frieden - und keine Zweifel mehr.
Ich wünsche euch das ebenfalls: inneren Frieden ohne Zweifel. Das ist das Beste, was einem Menschen passieren kann.
Vielen Dank. Den haben wir
Ein typisches ZJ-Argument- Kommt mir sehr bekannt vor.
Ja und inneren Frieden ohne Zweifel, wie Heidi es beschrieb, hatte keiner von den ZJ, die ich bisher traf. Hofften alle nur auf solchen im Paradies irgendwann dann später.
Renate, ich habe je die Existenz Moses nicht angezweifelt, der Name ist ja ägyptisch und vermutlich war er der von allen geachtete Anführer, der das Volk Israel aus der Gefangenschaft führte.
Darum geht es mir gar nicht.
Vorweg, ich suche keine Spitzfindigkeiten, um euch in die Pfanne zu hauen; das hätte ich vielleicht mal vor meiner Zen-Zeit gemacht, meine Zunge kann ganz schön spitz werden. . Ich versichere aber auch, dass ich keinerlei Bedarf habe, missioniert zu werden. Ich bin nämlich gar kein verlorenes Schaf, sondern ein glücklicher Mensch.
Wir können aber gern weiter diskutieren - möglichst auf Augenhöhe
Ich bin nämlich auch sehr neugierig. Ihr seid also überzeugt, dass jedes Wort, das in der Bibel steht, von Gott eingegeben wurde. Wie sieht es denn heute und in all den Jahren nach Erscheinen der Bibel aus? Redet Gott heute nicht mehr? Und wenn er redet, mit wem redet er?
Es gibt ja Menschen, die ganze Bücher schreiben und behaupten, Gott habe sie ihnen diktiert.
Wenn man diese Menschen jedoch näher kennt, stellt man fest, sie schreiben genau das, was ihre eigene Geschichte so hergibt - und sie haben möglicherweise einen besseren Zugang zum Unterbewusstsein als andere.
Was Menschen so alles im Namen Gottes behaupten oder sogenannten Medien angeblich diktiert wurde, ist oft höchst zweifelhaft.
Da gehts in Wirklichkeit meist um Geld und/oder Macht.
hallo Renate, ich komme mit Sicherheit darauf zurück, bloß jetzt nicht, sonst kriegt meine Familie heut nichts zum Essen und ich würde auch noch meine Zazen verpassen - und das wär jammerschade, wo wir doch so ein schönes Geschenk für unseren Leiter haben und hinterher noch ein Gläschen Wein trinken wollen.
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Shania, Du hast alles gut zusammengefasst..
Epheser 5:10
"Prüft in allem, was ihr tut, ob es Gott gefällt"
(Übersetzung : Hoffnung für alle)

Bei dem Beweismaterial und was man noch selber googeln kann zum Thema Weihnachten, kann jeder für sich selbst entscheiden , ist das ein Fest welches Gott gefällt .
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Ich bin da völlig anderer Überzeugung: die meisten Menschen feiern an Weihnachten NICHT die Geburt eines Gottes. Sie feiern ein paar freie Tage, gehen zum Wintersport oder machen "in Familie", lassen sich von der kitschigen Weihnachtsstimmung mittragen und ärgern sich, weil sie genötigt werden, Geschenke zu kaufen und selber nur unbrauchbares Zeugs geschenkt kriegen für dessen Erhalt sie noch verpflichtet sind, Dank zu heucheln. Furchtbar!
Die Schenkerei wurde durch die ganze Reklame des Einzelhandels inzwischen so sehr zur Pflicht gemacht, dass Weihnachten ein einziges Ärgernis darstellt.
Ich plädiere dringend dafür, dieses Fest abzuschaffen. Wer wem was schenken will, kann das ja das ganze Jahr über tun. Wer seine Familienangehörigen besuchen will findet sicherlich auch andere Termine als den Jahreswechsel.
Weihnachten ist das Fest der Gefühlsduseleien und der Heuchelei. Weg damit!! Es wird Zeit.
Volker, tut mir leid, wenn das bei dir so ist: Bei uns ist es tatsächlich ein wichtiges Familienfest. Ich brate für alle die obligatorische Weihnachts(bio)gans - meine Töchter machen das Übrige, beschenkt werden nur die Kinder.... ich freue mich jedes Jahr wieder, mal alle um mich zu haben - denn da haben ja alle frei....
Rosita, du hast ja recht: jeder wie er will und ein paar freie Tage kann man immer gebrauchen.
Allerdings ebenfalls richtig "...solange er die anderen damit in Ruhe lässt". Genau das funktioniert aber nicht. Wenn ich während der dusseligen Bescherung lieber spazierengehe dann erreiche ich damit mehr als befremdliche Verwunderung. Eher sowas wie Entsetzen und "was hab ich jetzt bloß falsch gemacht"- Gesichter. Nein, so wie ich das kenne MUSS man den Quark mitmachen. Das ist das Schlimme an Weihnachten.
Zum Vergleich: Karneval. Wer den nicht mag, geht nicht hin. Die Karnevalisten finden das zwar doof, akzeptieren aber, dass es auch Menschen gibt, die andere Ansichten haben.

Zu Weihnachten DARF man keine anderen Ansichten haben. Die Anderen fühlen sich sonst beleidigt, ja sogar tief getroffen. Da muss man sehr diplomatisch vorgehen um keine Krach vom Zaun zu brechen... Ich traue mich jetzt nicht, den voraussichtlichen Teilnehmern der Weihnachtsfeier zu sagen, dass ich lieber nicht teilnehmemn möchte. Ein Wortschwall von Überredungsversuchen wär die Folge. Vielleicht schaff ich es, mich heimlich zu verdrücken, Vielleicht muss ich es aber auch über mich ergehen lassen. Ich bin ein schlechter Heuchler, drum wird es in jedem Fall ein Fiasko.
Dann läuft aber in deiner Familie was falsch ---- und das hat nix mit Weihnachten zu tun.
Mir passt ja auch manches in meiner Familie nicht, z. B. der übertriebene Rummel um die Geburtstage meiner jüngeren Enkel, mit Königskronen usw.. aber ich mach halt gute Miene zum Spiel, weil mir sehr viel daran liegt, die Familie zusammenzuhalten, und da muss jeder mal Kompromisse machen.
Weihnachten bedeutet für mich traditionell paar Tage in Familie - speziell mit Eltern, solang das eben noch geht. Insoweit muss man es nicht ablehnen und der historische Anlass braucht einen dabei nicht bekümmern.
Ich sehe auch keinen Grund, das Fest abzuschaffen. Es kann ja sehr wohl jeder für sich entscheiden, was er daraus macht. Wenn du so denkst, kannst gleich alle Arten von Festen abschaffen.
Ich find so kleine Höhepunkte als Anlass, eben mal Tage etwas anders zu verbringen als sonst eher als Bereicherung.
Rosita: "Grenzwertig" ? Urteilst du dabei nicht etwas übereilt? Hast du Enkel? Dann dürftest du wohl auch die Erfahrung gemacht haben, dass man als Großmutter besser nicht in die Erziehung reinredet.
Rosita, ich finde es doch auch schön, bei meiner Familie zu sein. Wer keine Enkelkinder hat, hat was verpasst. Ich möchte das ganz gute Verhältnis zur Familie nicht aus Spiel setzen. Deswegen kann ich auch nicht rundheraus sagen, dass ich das furchtbar finde, was sie da veranstalten. Sie wären beleidigt.
Wen es darum ginge die Weihnachtsfeier vom Gesangverein zu meiden: damit hab ich keinerlei Probleme, da geh ich schon lange nicht mehr hin.
Leider gibt es für die Familien-Weihnachtsfeier keine gültigen Ausreden. Selbst wenn ich irgendeine notwenige Operation kurz vor den Feiertagen machen liesse, sie würden sich verpflichtet fühlen, ins Krankenhaus zu kommen und dort diese Show abzuziehen. DAS ist es, was mich so stört: es gibt vor Weihnachten kein Entkommen.
Letztes Jahr war ich an Heiligabend spazieren und hab es "leider" nicht geschafft, rechtzeitig zurück zu sein... Vielleicht akzeptiert man, wenn ich das öfter mache. Anderesseits ärgere ich mich auch darüber, dass ich es nicht fertigbringe, einfach dabeizusein und den Quark an mir abprallen zu lassen. Wie ichs auch mache, immer ist es verkehrt. Eine Zwickmühle. Weiss denn keiner eine glaubwürdige Ausrede?

Das einzige, was mir einfällt, wäre an Weihnachten am Krankenhaus zu arbeiten. Als junger Arzt hab ich das gerne gemacht, damit ich nicht zu Hause sein musste. Aber wenn ich heute meiner Frau erzählen würde, dass ich einen Bereitschaftsdienst an Weihnachten angenommen habe, ginge sie senkrecht in die Luft.
Es bleibt Tatsache, dass sich jeder da frei entscheiden kann. Man kann Kompromisse eingehen, anderen zuliebe, eben weil man denen Freude bereiten will, aber eben nur, wenn man sich dabei nicht verbiegt. Sollte letzteres quasi erwartet werden, dann stimmt irgendwas nicht in der Familie, wie ja schon bemerkt wurde.
Liebe Rosita,
traust du mit nicht selbst zu, zu wissen, wie weit meine Kompromissbereitschaft gehen kann????
Und: was schafft Frieden: Kompromissbereitschaft oder Starrköpfigkeit. Wenn mir ein Mensch etwas bedeutet, bin ich auch bereit, meine eigenen Vorstellungen nochmals zu überdenken.
Wenn sich jemand jedoch mit ungebetenen Ratschlägen in mein Leben einmischen will, reagiere ich mit Flucht.
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Mag sein, dass die Propheten Amos und Maleachi die Feste ablehnten, weil für sie die Erde ein Jammertal war, wie für manche Christen heute noch. Dass Gott das gesagt haben soll - nun für mich höchst unwahrscheinlich, wie so vieles in der Bibel für mich alles andere als Gottes Wort, wenn es so etwas überhaupt gibt, ist.
Da die Christen sich nun einmal als Jesus von Nazareth, der zum Christus wurde, orientieren, so ist es ganz legitim, dass sie sich seiner Geburt erinnern, auch wenn inzwischen jeder weiß, dass das Datum mit Absicht auf die Wintersonnenwende gelegt wurde, die für die Menschen in der Vergangenheit ein wichtiges Fest war. Konstantin wusste schon, wie die Menschen gestrickt sind, die paar Freuden, die sie hatten, ließen sich nicht einfach verbieten - also wurden sie umfunktioniert.
Es ist ja Privatsache, wenn die Zeugen Jehovas und andere fundamentalistische christliche Sekten die "Jammertal-Version" leben und jeden, der ein wenig Lebensfreude sucht, verdammen. Wie gesagt: Privatsache, solange es sich um erwachsene Personen handelt.
Ganz schlimm aber, dass auch die Sektenkinder zu einem solchen Leben, teils sogar mit Prügeln gezwungen werden.
Ich weiß wovon ich rede: ich war ein solches Kind.
Ich mag Weihnachten. Schon immer. Als Kind stapfte ich noch durch den Schnee, bis es endlich dustrig wurde, mussten wir Schlitten fahren. Weihnachten riecht nach Apfelsine und Zimt und heute schmeckt es nach Punsch. Weihnachten ist Freude und Lachen, Lichterglanz, Gemütlichkeit, Besuch von Kindern und Enkeln. Herrlich! (Ein bisschen Stress ist auch dabei)
Und ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott nicht annähernd rührt, dass das Geburtstagsfest für Jesus da gefeiert wird, genausowenig wie es ihn rührt, dass zu diesem Zeitpunkt einmal heidnische Feste gefeiert werden. Das Jahr ist kurz und schon viele hatten ihre Rituale aufs Jahr verteilt, da bleibt nicht mehr viel Platz. Ostern war auch mal heidnisch, was soll's? Konstantin war mit Sicherheit kein Christ, es war reines pol. Kalkül, sich taufen zu lassen. Da könnte man einen großen Sack mit krichl. und weltl. Anführern schnüren, für die Heuchelei an der Tagesordnung war.
Gott ist großzügig und freut sich, wenn sich die Menschen freuen, wenn sie Freude leben, wenn sie es sich schön machen, zusammenhocken und den Tag genießen. Das ist mehr als legitim, das ist sogar sein Anspruch. Wie bitteschön kann man denn Liebe leben, wenn man sich sonst nicht freuen oder freuen darf? Liebe wird nicht durch Sack un Asche zu einem freudigen Ereignis.
Und wir sollen auch nicht an den Tod von Jesus denken, sondern dass er uns zeigte, dass der Tod eine Illusion ist. Und weil das so ist, weil Jesus uns das so eindrucksvoll demonstriete, deshalb dürfen wir auch seine Geburt feiern.
Liebe Renate R., du sprichst mir aus dem Herzen
Liebe Renate S-
Lieber Karlheinz:
Meine Eltern sind seit Jahren unter der Erde - ich habe ihnen längst verziehen. Sie haben wohl auch gemeint, alles richtig zu machen. Ich hatte immer einen starken Willen. Andere Kinder litten mehr darunter - und leiden teils noch heute.
Was Ostern anbelangt: Der Ostertag - nicht der Karfreitag ist in der Ostkirche der höchste Feiertag: nicht der Tod, sondern die Auferstehung!
Lieber Karlheinz, du schriebst, dass du 5 Kinder hast - von denen noch 2 mit den Zeugen Jehovas verbunden sind. Nun wird aber von den Zeugen immer wieder verlangt, dass sie den Kontakt auch mit engsten Familienangehörigen abbrechen müssen, wenn diese austreten. Ganz schön hart, das Ganze!
Um Karl-Heinz Beitrag noch zu ergänzen: Das Wort, das in der Bibel mit Rute übersetzt wurde, bedeutet genau genommen Hirtenstab.
Schafe werden niemals mit dem Hirtenstab geschlagen, sondern der Stab wird als verlängerter Arm genutzt um die Richtung zu weisen oder auch Gefahrenstellen zu sperren.
Liebe Renate S. da bin ich voll bei dir, Mein Bruder hatte mit 11 sein erstes Magengeschwür --- ich bin halt eine stabilere Natur - aber ich denke, es gibt leider immer noch Menschen, die ihren Kindern ihre "Wahrheit" einprügeln wollen.
Ihr lieben Jehovas Zeugen, Gott ist nicht halb so kompiliziert, wie Ihr annehmt. Ich kann Euch gar nciht sagen, wie froh ich über diesen Umstand bin. Die ev. Kirche predigt ja auch immer noch gottes-fürchtig sein zu müssen, die Vergebung der Sünden, Teufel, Hölle, Verdammung. All das gibt es nicht! Hat es auch noch nie gegeben. Keine Angst mehr vor einer imaginären Strafen haben zu müssen, finde ich außerordentlich befreiend. Ein solches Wissen eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten, sein Leben zu führen.
Wenn wir unseren irdischen Körper verlassen, dürfen wir uns unser Leben anschauen, auch aus dem Blickwinkel des/der anderen, mit denen wir zu tun hatten. Irgendwann inkarnieren wir wieder - nach Absprache und Wunsch - und dürfen dann noch spiritueller werden, solange, bis unsere Seele sich komplett daran erinnert hat, dass wir ein Teil von Gott sind. Dann sind wir wieder bei ihm/ihr.
Traut doch Gott einfach zu, dass er die reine Liebe ist und es gar nicht nötig hat, noch es irgendwie befriedigend findet uns zu bestrafen.
Von der Hölle, in dem Sinne wie die Kirchen sie predigen, steht auch nichts in der Bibel. Kein Sünder wird im Feuer gequält und schon gar nicht für immer und ewig. Er stirbt einfach, wie andere Menschen auch. Er bekommt eben keine Auferstehung.
Heidi, du schreibst "es gibt immer noch Menschen, die ihren Kindern ihre Wahrheit einprügeln wollen" Ja oder wollten. Das ist aber unabhängig von der Religion, das geht genauso gut auch ganz ohne Religion. Da weiß ich leider von was ich schreibe. Auch ohne religiös zu sein können Eltern eine ganz eigene Wahrheit vom Leben haben. Ist wohl eher eine Frage des Charakters und der geistigen Gesundheit der Eltern, weniger Glaubenssache.
Siehst Du, das ist eben auch völlig unlogisch.
Gott hat uns alle erschaffen.
Er liebt uns alle.
Stimmt doch, oder?
Dann ist er beleidigt, weil etliche Hanseln vergessen ahben, dass er ein Teil Gottes ist und bestraft dann den Hansel?
Wenn wir doch Teil von Gott sind, dann würde er/sie (Gott) sich in Teilen selbst sterben lassen, wenn die Hanseln sich nicht an ihre Herkunft erinnern.
Sie werden es aber tun, mit jedem neuen Leben mehr.
Es gibt eben nur Leben, es gibt keinen Tod. Es gibt nur das Sterben unseres physischen Körpers. Und der hielte auch deutlich länger, wenn wir unsere Welt nicht so verseucht hätten und wir unser Leben entsprechend führen würden.
Es gibt auch keinen Satan und es gibt keine Strafe für nichts und niemanden.
Ich weiß, um was es in meinem Beitrag geht
Ich wollte aber herausstellen dass es nicht unbedingt an dem jeweiligen Glauben liegt, wenn Eltern ihre Kinder krankhaft erziehen. Wenn die Eltern einer Glaubensgemeinschaft angehören, werden auch die Glaubensansichten dazu missbraucht um den Kindern die eigene Weltsicht einzuprügeln. Solche Eltern würden das genauso auch ohne Glaubenszugehörigkeit tun. Meine waren nicht ernsthaft gläubig und hatten trotzdem ihre ganz eigene "Wahrheit" die sie einprügeln mussten ! Einfach nur krank !
Das finde ich sehr traurig, Karl-Heinz, sehr traurig. Das mit den 'Andersgläubigen' habe ich schon mal gehört... wo war das denn gleich... Ach ja, katholische Kirche und Islam. Komisch.

Du darfst mir glauben: Es gibt nur einen Gott, der so ist, wie ich beschrieben habe und auf Satan und Teufel und den Poanz können wir pfeiffen.
Schön wäre eine mal eine Überlegung dazu gewesen, was ich oben schrieb, kurz nach 20:00 h.
Wovor fürchtest Du Dich? Vor der strafe Gottes? Wird er nicht. Sei getrost.
Karlheinz, selbst wenn deine Kinder, so wie ich, sich dem Zen-Buddhismus zuwenden würden: Freu dich! Es gibt viele Wege, aber nur einen Gipfel.
Und was sagte Jesus (der noch immer ein großes Vorbild für mich ist)? Er lehrte uns beten "UNSER Vater im Himmel..."
Nicht "Vater der Auserwählten---- nein UNSER aller!!!! "
Ja
Das sagte Jesus als Mensch, nicht als Gott. Jesus reagierte als Mensch, was sich z.B. in dem Ausspruch, den Kelch an ihm vorüber gehen zu lassen, sehr stark zeigt. Das war die pure Angst.
Jesus nannte uns seine Büder, weil Jesus wusste, dass alle Menschen Teil Gottes sind.
??? Gott ist eine Wesenheit, die nicht zu beschreiben ist, jedenfalls nicht als Person. Gott ist das-alles-in-allem, die allumfassende bedingungslose Liebe, das Absolute.
Kannst Du Gott beschreiben?
Womit wir uns einig wären
Ich bin zwar nicht gefragt: Aber ich "darf" hoffentlich auch antworten: Ich sage hauptsächlich "Danke"
Jeder Heidi, denke ich, darf sich angesprochen fühlen, wenn er was beitragen mag.

Beten, Edeltraut, im Sinne eines vorgefertigen Gebetes sprechen, nicht so oft. Ich bete also nicht das Vaterunser.
Ich spreche mit Gott, wann immer es mir gefällt. Und ich es oft am Tag. Schließlich antwortet er sofort.
Aber ich möchte Dir ein Gebet mitteilen, was mir vor Monaten zugekommen ist, was eine enorme Kraft entfaltet. Das kann ich nur so bestätigen. 1. Chronik 4, 10
'Möchtest du mich segnen und meine Grenzen erweitern. Möchte deine Hand mit mir sein, dass du mich freimachst von Unheil und ich ohne Beschwerden bleibe.' Ich bedanke mich dann noch dafür, weil der Dank eine stärkere Kraft ist, als die Bitte.
Gott hört schon alles, aber warum sollte er reagieren, wenn er nicht wirklich angesprochen wird? Das versteht sich von selbst. Ich vergleiche das mal mit einer Erkrankung. Wie oft habe ich zu hören gekriegt 'ich will ja gesund werden, aber...' Ich mag da jetzt nicht zu tief einsteigen und das ganze erklären. Ich denke, wenn man 'abers' hinter etwas hängt, ist nicht hinreichend Überzeugung und Herz dabei, etwas in Bewegung zu setzen. So ist es eben auch mit Gott. Eine Hinwendung, eine Bitte muss mit 'Herz' erfüllt sein. Robert Betz hat den Satz geprägt: 'Was bringt dein Herz zum Singen?' Der trifft die Aussage ganz genau
So, jetzt muss ich mal meinen Haushalt in Ordnung bringen und für die mittäglich Nahrung sorgen. Bis später.
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darum lasse ich auch weihnachten ausfallen,beschenken tu ich meine kinder wenn sie etwas brauchen und warte nicht bis 24.12. jedes jahres,bin bisher gut damit gefahren...bin nicht die einzige meine familie stimmt voll zu
Finde ich gut ! Wir beschenken uns auch, wann man mag. Für den Beschenkten eine Überraschung ! Wenn man Lust hat etwas zu schenken, findet man auch schnell das Passende. Wenn man schenken muss, weil es erwartet wird, find et man oft nicht das geeignete Geschenk. Und ob man ein freudiger Geber ist, wenn man vielleicht gerade gar nicht in der Stimmung ist zu schenken, bezweifel ich.
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