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Umfrage
Gehören die religiösen Feiertage abgeschafft?

Gehören die religiösen Feiertage abgeschafft?

Von News Team - Sonntag, 05.04.2015 - 18:06 Uhr

Mehr als 50% der Deutschen glauben laut einer Studie nicht an einen Gott. Damit sind die Atheisten in Deutschland eindeutig in der Überzahl. Und über die gesetzlich verordneten, religiösen Feiertage wird immer häufiger diskutiert, wie auch diesen Karfreitag in puncto Tanzverbot. Auch in der seniorbook-internen Umfrage, ob das Tanzverbot karfreitags Bestand haben solle oder nicht, sprachen sich immerhin über 45% der Abstimmenden gegen ein Tanzverbot und gegen eine Bevormundung der Kirche, aus.

Wandel der Gesellschaft

Seit einiger Zeit macht sich in der Gesellschaft in Bezug auf Religion und Glaube, aber insbesondere in Bezug auf die Kirchen ein Wandel bemerkbar. Mehr und mehr Gläubige wollen Ihren Glauben im Privaten leben und sagen sich von der Institution Kirche los. Aber auch die Öffnung hin zu einer multikulturellen Gesellschaft, in der verschieden Religionen koexistieren, verändert das traditionelle Gesellschaftsbild Deutschlands.
Bei all diesen Veränderungen wird eine sehr große Bevölkerungsgruppe oftmals vergessen: die Atheisten. In Deutschland sind diese laut der EU-Umfrage Eurobarometer in der Mehrheit. Es gibt also viele Menschen in Deutschland, die mit einem christlichen Feiertag nicht viel anzufangen wissen.

Freie, religiöse Feiertage oder Urlaub?

Sind diese Zahlen nicht vielleicht Anlass, über gegebene "Feiertags-Muster" zu diskutieren? Um es vorwegzuschicken, in der Diskussion sollte es keineswegs darum gehen, religiöse Feiertage ersatzlos zu streichen. Jeder Gläubige hat, und muss ein Anrecht haben, seinen Glauben auch an "seinen" Feiertagen entsprechend auszuüben und frei zu leben. Vielmehr gilt es aber vielleicht eine politische Diskussion anzustoßen, wie und ob religiöse Feiertage in Deutschland im 21. Jahrhundert möglicherweise liberaler handzuhaben sind. Vielleicht bedarf es mittelfristig religionsunabhängiger, freier Feiertage, die jeder seinem Glauben entsprechend in Anspruch nehmen kann. Für Atheisten wären diese Tage dann unter "Urlaub" zu verbuchen.

Gut so, wie es ist?

Formell gesehen, sind wir in Deutschland ein christlich geprägtes Land. Und viele werden zustimmen, dass der Einfluß der zentralen christlichen Werte der Gesellschaft nicht geschadet haben, ja vielleicht sogar im Gegenteil. Vielleicht ist es ja auch gut so, wie es ist, in Sachen Feiertagsregelung, und Diskussionen wie um den Karfreitag sind unter "periodischem Lamentieren" abzubuchen.
Wie ist Eure Meinung?

Gehören die religiösen Feiertage abgeschafft bzw. liberalisiert?

Nein, die christlichen Feiertage sind wichtig für Identität und Tradition
71.4 %
Ja, je nach Glaube oder Nicht-Glaube soll es freie Feiertage geben
16 %
Egal, die Diskussion ist überflüssig
12.5 %
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Muss die religiöse Feiertagsgesetzgebung reformiert und liberalisiert werden?

Quelle: SPON

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431 Kommentare

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AUF JEDEN FALL DIE MEISTEN ABSCHAFFEN - FÜR ANDERE NEUE !!
Natürlich gehören die meisten (die traurigen auf jeden Fall z.b Buß u. Bettag - Volkstrauertag usw.) abgeschafft ... aber dafür natürlich einen anderen Feiertag generieren z.b. Tag der Erholung / Tag des Lachens / Tag der Nachbarschaft / Tag des Gemeinwohles usw. denn es ist ja nicht einzusehen daß nur die Sakralen Ihren Festtage genießen dürfen sondern jedes Individuum im Deutschland seine Tage feiern darf wie es Ihnen gefällt` Es scheint hier Chic zu sein daß wir zu viele Feiertage haben ... BiN ABSOLUT ANDERER MEINUNG `` in anderen Ländern mag es weniger Feiertage geben ... dafür ist die Produktivität in diesen Ländern auch nur 1/3 so groß wie in Deutschland ... und daher haben diese auch keine Berechtigung mehr Feiertage zu haben da Sie sowieso den halben Tag Fiesta betreiben !! In diesem Sinne und da es bis zur gerechten (leider nicht mehr) Rente nicht mehr weit ist .... genießen wir doch einfach unsere Feiertage wo sie uns geboten werden`` vlg an alle Gleichgesinnten / Heijo
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Wer hier JA abstimmt ist entweder Atheist oder Moslem - und es darf nicht soweit kommen, dass nur noch muslimische Kulturgüter bewahrt werden!!!!
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Ich freue mich über einen arbeitsfreien und bezahlten Feiertag.
´Aber dem Anlass entsprechent begehen und feiern tue ich diese Tage nicht. Es wäre ökonomisch sinnvoll diese Tage als bezahlten Feiertag ersatzlos abzuschaffen. Ich weiß das ist eine mutige Forderung. und wird wohl in einen Shitstorm nach sich ziehen. Geschweige denn den Protesten der großen Kirchen. Die meisten Feiertagen sind doch zu Bade und Freizeittagen entfremdet worden.

Oder mal andersherum wer von euch geht am 1. Mai den auf die Maikungebung oder macht sich für die Rechte der Arbeiter stark?

Ich bin jetzt auch nur eingeschränkt urteilsfähig. da ich in Kürze in Rente gehen werde. Aber die ganzen jahre wo ich in Arbeit war habe ich mich über jeden arbeitsfreien Tag gefreut und hätte gegen jeden Versuch angestunken die Feiertage abzuschaffen.
Also belassen wir es doch, zumindest für die Arbeitnehmer,bei der bisherigen Regelung.
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Genau so, wie man mir begegnete, habe ich auch geantwortet. Dann müsst Ihr Euch wohl Eure Komentare noch mal genau durchlesen. Mit ist das mit den unterschiedlichen Glauben auch völlig egal, ist habe sowohl Freunde unter den Christen als auch bei den anderen Religionen und Atheisten bzw. Agnostikern, nur machen mir die anderen Religionen keine Vorschriften oder belegen mich mit Ver- oder Geboten. Ich bewundere sogar die Kunst, die im Laufe der Jahrhunderte für diese Organisationen entstanden ist.
Allerdings haben wir eine Trennung von Staat und Kirche. Wie kommt es dann, dass der Staat im Sinne der Kathkirche bestimmte Tage mit einem Tanzverbot belegt und dies sogar durch die Exekutiv überwachen und verfolgen lässt. Und das Ostern ansich ein Gedenken an die Göttin Ostera ist, die Frühlingsgöttin und sinnbild für Freude und Fruchtbarkeit, sollte ja wohl bekannt sein.
In weiten Teilen kann ich dir folgen Rolf.

Was mich allerdings auch bei deiner Argumentation umtreibt ist die Frage:"Warst du auch gegen diese Feiertage, als du noch berufstätig warst? Hast du deine Arbeitskraft deinem Arbeitgeber (sofern vorhanden und du nicht selbstständig warst) auch an einem kirchlichen Feiertag angeboten, sofern er auf einen Wochentag fiel?"

Ich finde es ein wenig müßig wenn sich hier RentnerInnen über etwas unterhalten, das sie abgeschafft wissen wollen, das sie selbst in ihrem Arbeitsleben nutzten.
Sowohl als Arbeittnehmer als auch später als Arbeitgeber war immer gegen die kirchlichen Feiertage, zumal ich auch lange in der Gastronomie gearbeitet habe. . Es bieten sich da deutlich bessere Lösungen an. Aber das ist nicht mehr meine Aufgabe. Ich weise nur immer wieder auf die Zugehörigkeit in einer Arbeitnehmervertretung. Für Arbeitgeber ist das selbstverständlich.
Kannst du bitte eine einfache Antwort auf die Frage geben, ob du diese kirchlichen Feiertage wahrgenommen hast? Was du schreibst bezieht sich allenfalls auf eine verbale Ablehnung. Nicht auf die konkrete Tat.
Roswitha, genau das meine ich ja. Dass damals von allen diese Feiertage angenommen wurden ist mir klar. Der Sinn meiner Frage zielte darauf ab, dass die, die damals in den Genuss der bezahlten "Freizeit" gelangten, den heute Arbeitenden genau diesen nicht mehr zugestehen wollen. Jetzt auf einmal ist die "Verquickung" von Staat und Kirche obsolet.
Leider hast du den Sinn meiner Frage nicht verstanden.
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Diese Feiertage sind einfach ein deutsches Ritual!!!!!!!!!!!!!! Menschen die aus anderen Länder zu uns gekommen sind sollten dies einfach aktzeptieren Punkt.Deutschland soll sich an so viele Ausländische Mensche gezwungenermassen gewöhnen sie sind doch hier um unsere Kultur zu akzeptieren
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Hallo Theresa Flowerpower,ich habe mir mal die Mühe gemacht und alle Kommentare zu diesem Thema gelesen, Deine ganz besonders. Nun wundert mich garnichts mehr.
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Als Atheist könnte es mir egal sein ob es christliche Feiertage gibt. Ich bin jedoch der Meinung, diese als Identität unserer Kultur beizubehalten und auch nicht zu beschneiden.
Wenn in der Politik schon über die Einführung muslimischer Feiertage diskutiert wird, sollte hier nicht auch noch ein Rückzug gemacht werden.
Für dringend erforderlich halte ich es, für die hier lebenden Buddhisten , Hindus, Sikhs, u.a. auch Feiertage einzuführen, damit der gescheiterte "GRÜNE" Multi Multi auch wirklich multikulturell ist und nicht nur Moslems hier ihren Glauben verbreiten und womöglich noch die kulturell angestammte Religion verdrängen.
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In einer Gesllschaft die rligiös geprägt ist , in dem sogar sich das Grundgesetz sich an den 10 Geboten anleht ist es ausserordentlich wichtig das Region gelebt wird , und zwar jeden Tag . Deshalb halte ich es für unerlässlich das die christlichen Feiertage gefeiert werden . Sie sind Höhepunkte einer Gesellschaft die ihre Werte, aus dem Evangelium in weltlichen Gestzen umsetzt . Christ zu sein äußert sich nicht alleine , in dem man am Sonntag mal für eine Stunde ein frommes Gesicht aufsetzt , sondern wie man im täglichen Leben damit umgeht . Feiertage sind so zu sagen eine Nachschulung warum wir diese Werte hochhalten sollen. Sie sollen auch dazu beitrgen das Verständnis zu vertiefen warum wir in einer christlichen leben wollen . Es gibt ja durchaus auch Feiertage die einen fröhlichen Hintergrund haben , wie zum Beispiel Weihnachten . In einer Zeit in der immer mehr von Raffsucht , Konsumsucht und Gewalt geprägt ist , ist es um so wichtiger zu zeigen , als christ , das man den Grundgedanken der christlichen Wertvorstellung unterstützt , das beinhaltet auch das man die christlichen Feiertge öffentlich feiert und sich zu Demokratie und Christentum zu bekennen . Beides ist zumindest hier in Deutschland untrennbar miteinander verbunden. Ich weiß das nicht immer alles so funktioniert , in der Kirche und im Staat , wie es eigentlich sein sollte , deswegen bezeichne ich mich selbst als kritischen Christ und Staatsbürger der durchaus auch etwas hinterfragt und mit dem einen oder anderem nicht einverstanden ist , aber im großen und ganzem bin ich ein christlich geprägter Staatsbürger der die Ansicht vertritt das christliche Feiertage durchaus noch ihre Berechtigung haben .
Lieber Herr Bauer,
mit Ihrem Beitrag rennen Sie bei mir offene Türen ein. Als Christ muss man kritisch sein und darf nicht alles schlucken, denn wenn es dem Evangelium von Jesus Christus zu wider läuft, hat man als Christ die Pflicht zu intervenieren. Ebenso hat ein Christ die Pflicht, seinen Glauben zu verteidigen, auch gegenüber Lästerern! Allerdings sollten wir uns nicht mit Unbelehrbaren und Besserwissern anlegen, denn wie heißt es schon in der Bibel: Man soll keine Perlen vor die Säue werfen!
Entschuldigung, ich meinte nicht Herrn Bauer, sondern Klaus Roger Benuar!
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Ein Rülpser aus einer vermeintlich schon überwunderner, vergangener Zeit. Herr Bauer, Sie tun mir irgendwie leid ?
Ja,da muß ich dir recht geben.Aber ich sehe das so,das sind sehr einsame,unzufriedeneMenschen!
Hmmmmmmmmmm,muß doch noch mal einklinken....was schreiben sie Werner für einen Schmarrn:eintreten?pPfaffen?
wer im christlichen Abendland oder seine Religion leben will-der tut es aus dem Herzen heraus.Märchen?
Wer ist da wohl blöd und unwissend?
Einen schönen Abend******
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Nein, die Feiertage gehören zu unserem Leben dazu, wir wäre ärmer, wenn es sie nicht mehr gäbe. U.
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