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Prophetie - ein Licht auf dem Weg nach Hause

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 05.05.2015 - 04:12 Uhr

Seit sich der Mensch entschieden hat, seinen Weg ohne Gott zu gehen, gibt es Prophetie. Die erste Prophetie war Gottes Wort an die Schlange. Prophetie hat die Aufgabe, Licht in das Dunkel unseres Lebens zu bringen. Prophetie - das sind Zusagen Gottes an seine Kinder, an denen sie erkennen können, daß Gott die Wahrheit sagt, die aber gleichzeitig ihren Weg erhellen. Damit fällt ihr auch die Aufgabe zu, Furcht zu nehmen, Hoffnung zu geben wo es aussieht, als ob es keine Hoffnung gäbe.

Prophetie im Verständnis der heiligen Schrift hat immer einen Bezug zur Herkunft des Menschen - von Gott - und seiner Zielsetzung - zu Gott - somit auch auf die letztendliche Überwindung des Bösen, des Zerstörerischen und die Wiederaufrichtung der Vollkommenheit. Prophetie ist immer eine Mitteilung Gottes an den Menschen. Reißen wir die prophetischen Aussagen der heiligen Schrift aus diesem Zusammenhang, werden unsere Ergebnisse in die falsche Richtung führen. Wir werden in Vordergründigkeiten stecken bleiben, oder auch überhaupt nichts verstehen.

In der Regel richtet sich die Prophetie an jene, die ihren Weg mit Gott gehen wollen. Doch es gibt auch Prophetie, die Gott bewußt an jene richtet, die diesen Weg nicht gehen. In diesem Falle macht Gott auch diesen Menschen deutlich, dass er das letzte Wort hat, auch wenn sie ihn nicht ernst nehmen. Niemand sollte sagen können, er habe den Willen Gottes nicht gekannt und hätte nicht die richtige Entscheidung treffen können.

Bei sorgfältiger Betrachtung prophetischer Aussagen der Heiligen Schrift tritt immer wieder eine einheitliche Charakteristik zu Tage:

1. Zuerst wird eine Generalaussage getroffen.
2. Mit zunehmender Nähe zum angekündigten Ereignis wird das Fenster immer weiter geöffnet und immer mehr Details offenbart.
3. In den Prophezeihungen werden Ereignisse von verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet, um dem Betrachter ein möglichst genaues, überprüfbares Bild zu vermitteln, wie ich am Beispiel der Prophetie über Jesus Christus aufzeige:

- Ein Erlöser wird kommen.
- Segen durch Abraham, Jakob, Juda,
- die Geburt Jesu,
- der Geburtsort,
- Orte seines Wirkens,
- Einzug in Jerusalem,
- der Verrat für 30 Silberlinge,
- seine Verspottung,
- seine Kreuzigung,
- seine Auferstehung,
- usw.

Mit der Fülle der Details, die über hunderte von Jahren vor einem Ereignis gegeben werden, läßt sich im Rückblick überprüfen, ob die Prophezeihung von Gott kommt. So macht Gott deutlich, daß seine Aussagen ernst zu nehmen sind. Auch in Bezug auf jene Ereignisse, die noch in der Zukunft liegen, kann sich der Mensch darauf verlassen, dass es sich um ernst zu nehmende Mitteilungen Gottes handelt. Sowohl im Alten Testament, als auch im Neuen Testament wird die Bedeutung des prophetischen Wortes unterstrichen. Es lohnt sich also, sich mit diesem Teil der heiligen Schrift auseinander zu setzen.

(1. Mose 3,15; 2. Petr. 1,19; Röm. 15,4; 1. Mose 1,26.27; Offb. 22,17; Offb. 20,14.15; Dan. 2; Offb. 22,3-5; 1. Mose 3,15; 1. Mose 12,2; 1. Mose 28,14 b; 1. Mose 49,10; Jes. 7,14; Micha 5,1; Jes. 8,23; 9,1; Sach. 9,9; Sach. 11,12.13; Ps. 22,8.9; Ps. 22,17; Ps. 16,10.11; 2. Chron. 20,20; Apg. 26,27

40 Kommentare

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Ich habe mit der Prophezeiung über Jesus Christus ein Beispiel genannt, in dem über einen Zeitraum von ca. 4.000 Jahren Aussagen über ihn gemacht werden. Welche dieser Aussagen ist nicht eingetroffen?
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...........
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Fürchterlich, einfach fürchterlich... Warum nicht auf dem Teppich der Realität bleiben? Es gibt hier so viel Interessantes zu entdecken. Dieses Bibelgeschwätz ist doch ohne Grundlage. Genauso könnten wir versuchen über Rotkäppchen zu diskutieren.
Jeder vernünftige Mensch weiß, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann und dass diejenigen, die das trotzdem behaupten, Betrüger sind. Oder ein bisschen verrückt. Es gibt keine Prophetien, es gibt höchstens prophetisches Geschwätz.
Karl-Heinz,
Ich melde mich hier mit meiner Meinung, weil ich es als Recht und die Pflicht eines jeden denkenden Menschen erachte, gegen solch gefährlichen Unsinn zu argumentieren.
Gefährlich deswegen, weil unbedarfte Naturen darauf hereinfallen können und dann lange brauchen, um aus diesem verschwurbelten Mist wieder herauszufinden.
"Wenn man ein echter Christ sein möchte, dann muss man sich von Christus und seiner Lehre leiten lassen."
Jedes MUSS reizt mich zu Widerstand und Hinterfragen

Sind das authentische neuzeitliche Übersetzungen der Bibel-Zitate oder noch die altertümlichen, kirchenlastig geprägten, fehlerhaften??
Wie ihr wohl bemerkt habt, war ich eine Zeit abwesend. Toll, was da so alles zusammen gekommen ist. Aber dieser Zweig hier, von Volker losgetreten, steht auf ziemlich wackeligen Beinen. Sein Problem scheint zu sein, dass er nicht einmal richtig lesen kann.

Auf dieses Thema bezogen gibt es zwei Gruppen von Menschen - jene, denen Gott etwas zu sagen hat, seine Kinder und jene, die sich nicht für Gott interessieren. Prophetie richtet sich zu allererst an jene, die zu Gott gehören. IHNEN ist Prophetie ein Licht und ein Wegmarker. Die anderen habe in der Regel keinen Bezug dazu. Volker unterstreicht das eindrücklich.

Übrigens, dieses Thema habe ich als Nicht-Zeuge-Jehovas erstellt. Also sollten die Angriffe in diese Richtung auch unterbleiben. Natürlich ist das Internet offen. So hat auch jeder das Recht, sich als Stänkerer zu outen. Wer allerdings eine ernsthafte Diskussion wünscht, sollte sich von jenen nicht verunsichern lassen. Sie stänkern nur, weil sie nichts Inhaltsreiches zu bieten haben.
Da ich diesen Tread eröffnet habe, nichts mit Zeugen Jehovas zu tun habe, erlaube ich mir, die nicht zu meinem Thema gehörende Auseinandersetzung über Zeugen Jehovas nach sorgfältiger Prüfung zu löschen. Ich bitte darum, sich nur zum eigentlichen Thema zu äußern.
Wenn Du, Volker, mit

"Jeder vernünftige Mensch weiß, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann und dass diejenigen, die das trotzdem behaupten, Betrüger sind."

Menschen ansprichst, stimme ich Dir zu. Darum ist es auch müßig, zu Wahrsagern und Sterndeutern zu gehen. Ja, Gott warnt sogar davor.

Da Gott aber der Schöpfer ist und sein Horizont nicht mit dem eines Menschen vergleichbar ist, hat er auch andere Möglichkeiten, als die Menschen. Interessant ist, dass er den Menschen sogar auffordert das, was er sagt - auch vorher sagt - zu prüfen. Das macht dann auch einen qualitativen Unterschied.
Nichts leichter als das, Werner. Wie ich bereits ausführte, ist die Prophetie ein Licht für die Kinder Gottes auf ihrem Weg nach Hause. Richte Dich also auf eine etwas umfangreichere Lektüre ein, auch wenn das Internet nicht gerade dafür bekannt ist:

Immer, wenn sich die Ereignisse überstürzen und Menschen in scheinbar ausweglose Situationen geraten, erheben sich auch die Fragen nach dem Morgen. Ob es sich um Flutkatastrophen, Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Unwetter handelt, Flugzeugabstürze, Eisenbahnunglücke oder Massenkarambolagen – immer geht ein Schrei des Entsetzens durch die Bevölkerung.

Wir erkennen keinen Sinn darin. Wir fragen nach Verantwortlichen. Es scheint alles so sinnlos zu sein.

Dennoch gibt es Antworten auf solche Fragen. Während unser Blick in der Regel auf einzelne Ereignisse gerichtet ist, lenkt Gott ihn auf das Ziel, zu dem letztlich alles hinsteuert.

Die Frage "Was bringt die Zukunft?"

ist nicht neu. Sie wurde bereits vor tausenden von Jahren gestellt. Wir können dankbar sein, dass sie mit der dazu gehörigen Antwort schriftlich überliefert wurde. Schon damals hat Gott die Menschen wissen lassen, was einmal auf sie zukommen wird.

Für jene, die nicht auf Gott vertrauen (an ihn glauben), mag diese Sicht belanglos sein. Für jene, die auf Gott vertrauen aber ist die Zukunftsschau Gottes ein Unterpfand dafür, dass Gott genau weiß, was er tut und dass er seine Kinder sicher zum Ziel führen wird – zurück in die Gemeinschaft mit ihm. Darum wenden wir einmal unseren Blick auf die Zukunftsprognose Gottes.

Es gilt zu beachten, dass Gott wichtige Dinge immer von mehreren Seiten beleuchtet, damit der Mensch sicher sein kann, ihn nicht falsch zu verstehen. So auch bei seiner Zukunftsschau.

Die historischen Aussagen des Buches Daniel spielen in der Zeit des babylonischen Reiches unter Nebukadnezar II. (vgl. http://www.bbkl.de/n/nebukadnezar_ii.shtml) in der Zeit von 604 – 562 v. Chr.

Im 2. Kapitel des Buches Daniel wird eine Begebenheit berichtet, die zu einer Massenhinrichtung in der gebildeten Bevölkerungsschicht des babylonischen Reiches geführt hätte, wenn nicht Daniel, ein gefangener Israelit, eingegriffen hätte.

Es war im Jahre 602 v. Chr., im 2. Regierungsjahr Nebukadnezars II., dass dieser von einem Traum dermaßen in Sorge versetzt wurde, dass er nicht mehr einschlafen konnte. Das Problem war, dass er selbst diesen Traum vergessen hatte. So bestellte er seine Berater, die Wahrsager, Geisterbeschwörer, Zauberer und Sterndeuter ein, dass sie ihm den Traum erklärten. (Daniel 2,1 - 4)

Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, dass sie hierzu unfähig waren. Der König stellte die Forderung, dass sie ihm den Traum nennen sollten, damit er erführe, dass auch ihre Deutung zutreffend sei. Andernfalls würden sie hingerichtet, weil sie sich nur abgesprochen hätten, den König zu betrügen. Die Berater des Königs waren fassungslos ob der Forderung des Königs und gaben zu, dass sie nicht dazu in der Lage seien. Was der König forderte, wissen nur die Götter – und die wohnen nicht bei den Menschen. (Daniel 2,5 – 11)

Als Daniel, der ebenfalls zu den Gelehrten zählte davon erfuhr, erbat er eine Audienz beim König und forderte einen Zeitaufschub, um die Forderung des Königs zu erfüllen. Diese wurde gewährt und Daniel besprach sich mit seinen Freunden. Gemeinsam beteten sie zu Gott, um Aufklärung in diesem speziellen Fall zu erhalten. Gott gewährte ihnen den Einblick in die Geheimnisse des Unbekannten. (Daniel 2,12 – 23)

Daraufhin ließ Daniel sich beim König vorführen. Vor dem König verwies Daniel darauf, dass es den Gelehrten tatsächlich unmöglich sei, das Begehren des Königs zu erfüllen. Aber er verwies darauf, dass es einen Gott im Himmel gibt, für den verborgende Dinge eben nicht verborgen sind. Was kein Mensch weiß und kann, ist Gott möglich. Auf die zweifelnde Frage des Königs gibt ihm Daniel dann die Antwort. (Daniel 2,24 – 28)

Gott hat dir die Zukunft gezeigt. Nicht nur das, was mit deinem Reich passiert, wenn du stirbst, sondern viel weiter. Gleichzeitig stellt Daniel seine Bescheidenheit heraus, wenn er sagt:

„Wenn ich dir nun den Traum erzählen kann, dann nicht, weil ich klüger wäre als andere Menschen. Nein, Gott hat es mir offenbart, damit du, mein König, eine Antwort bekommst auf das, was dich so beunruhigt.“ (Daniel 2,29 – 30)

Der König sah eine riesige Statue, die grell leuchtete und ihm Angst machte.

Der Kopf war aus purem Gold

Die Brust und Arme waren aus Silber

Bauch und Hüften waren aus Bronze

Die Beine waren aus Eisen

Die Füße waren eine Mischung aus Eisen und Ton.
Plötzlich kam ein Stein geflogen, der die Statue an den Füßen traf und sie kurz und klein schlug. Daraufhin stürzte die gesamte Statue ein und alles wurde zu Staub zerbröselt und vom Wind weggeblasen, bis nichts mehr davon zu sehen war. Der Stein aber wurde zu einem riesigen Berg, der die ganze Erde ausfüllte. (Daniel 2,31 – 35)

Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass der König von dem Gesehenen zutiefst erschrocken aufwachte.

Da Gott Daniel auch die Erklärung dieses Traumbildes gegeben hatte, schließt sich diese an die Berichterstattung auch an.
Was hat es mit der Statue auf sich, die Nebukadnezar im Traum gesehen hatte?

Als Daniel mit seinen Freunden zu Gott gebetet hatte, offenbarte Gott Daniel, was es mit dem Traum Nebukadnezars auf sich hatte. Wie Daniel Nebukadnezar bereits mitgeteilt hatte, gewährte Gott Nebukadnezar einen Blick in die POLITISCHE Zukunft der Weltgeschichte. (Daniel 2,29)

Das babylonische Reich, repräsentiert durch Nebukadnezar, stellt das goldene Haupt der Statue dar. (Daniel 2,36 – 38)

Das babylonische Reich sollte abgelöst werden durch ein schwächeres Reich, dargestellt durch die Brust mit beiden Armen aus Silber. (Daniel 2,39 a)

Dieses wiederum soll durch ein Reich abgelöst werden, das die ganze Welt beherrschen wird. Dieses Reich wird dargestellt mit Bauch und Hüften aus Bronze. (Daniel 2,39 b)

Darauf folgte ein Reich, das mit den beiden Beinen aus Eisen dargestellt wird. (Daniel 21,40)

Schließlich sollte dieses Reich abgelöst werden durch ein Reich, das den Bereich der Füße betrifft und aus einem Gemisch von Eisen und Ton dargestellt wird. Interessant ist, dass für dieses Reich weitere Informationen gegeben werden, die in späterer Zeit und im Zusammenhang mit anderen Prophezeihungen von Bedeutung sind. Zunächst wird von einem geteilten Reich gesprochen. Dann wird davon gesprochen, dass Versuche unternommen werden, das geteilte Reich – besser die einzelnen Reiche – durch Eheschließung unter den Herrscherhäusern zu verbinden. Eine ganz bedeutende Aussage ist, dass es dennoch nicht halten wird und die Reiche immer wieder auseinander brechen werden. (Daniel 2,41 – 43)

Das entscheidende Ereignis jedoch wird sein, dass der Gott des Himmels sein Reich aufrichten wird, während die letzten, immer wieder brechenden Reiche noch existieren. Dieses Reich Gottes wird alle anderen Reiche ablösen. Diese werden nicht mehr weiter bestehen. (Daniel 2, 44 – 45)

Daß diese Darstellung durch den Gefangenen Israeliten Daniel korrekt war, wird durch die Reaktion des Königs Nebukadnezar sichtbar. (Daniel 2,46 – 49)

Legen wir nun neben die ca. um 600 v. Chr. gemachte Weissagung ein Geschichtsbuch, so stellen wir überrascht fest, dass tatsächlich eine politische Entwicklung stattgefunden hat, wie sie hier beschrieben wurde. Besonders bemerkenswert ist, dass selbst die Aussagen über Gegebenheiten, die zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht erkennbar waren, in Geschichtsbüchern unserer Zeit nachgelesen werden können.

Das babylonische Reich, dargestellt durch das Haupt der Statue und durch Gold, war das Reich Nebukadnezars II. von 604 – 538 v. Chr. In dieser Weissagung wird Babylon auch namentlich genannt.

Nachdem Medien die Allianz mit Babylon aufgegeben hatte und eine neue Allianz mit Persien eingegangen war, wurde Babylon von dieser Allianz erobert. Während der Meder Darius auch Babylon eroberte und damit den Wechsel im Machtgefüge des Altertums einleitete, übernahmen doch die Perser unter Kyros II. in der Folge die Macht und dehnten das Perserreich bis an den Indus aus. Das medo-persische Reich, durch Brust und Arme und das Edelmetall Silber treffend dargestellt, löste also Babylon ab und regierte im Orient von 538 – 331 v. Chr.

König Phillip von Makedonien übernahm mit seinem Sohn Alexander im Jahre 338 die Herrschaft über Griechenland. Nach seinem Tod übernahm Alexander die Herrschaft und besiegte im Jahre 331 v. Chr. mit nur 47.000 Soldaten das Heer des Perserkönigs Darius des Großen. In nur 10 Jahren weitete er sein Reich aus von Makedonien bis Indien und Ägypten. Nachdem Alexander, der jetzt der Große genannt wurde, gestorben war, wurde sein Reich auf seine Hauptleute aufgeteilt. Das griechische Weltreich existierte noch, in vier Einzelreiche (die Diadochenreiche genannt) gegliedert, bis Rom im Jahre 168 v. Chr. das Makedonische Reich endgültig besiegte. Dieses Reich wurde mit dem Bauch und den Hüften aus Bronze dargestellt.

Mit Rom begann die Herrschaft des vierten Reiches im Jahre 168 v. Chr. Die Makedonen wurden hier besiegt und Rom nahm die Stelle seines Vorgängers Griechenland ein. Rom wird mit den beiden Beinen aus Eisen dargestellt. Immer weiter bauten die Römer ihren Machtbereich aus, bis sie schließlich den gesamten Mittelmeerraum beherrschten und Teile Mitteleuropas.
Während die vorhergehenden Reiche die eroberten Völker einverleibten, ihre Eigenheiten weiter bestehen ließen, ging Rom mit aller Härte vor. Römisches Recht und römische Ordnung wurden unbeugsam durchgesetzt. Wer kein Römer war, wurde zum Sklaven oder getötet. Die Grausamkeit Roms wurde besonders sichtbar in den Kreuzigungen, Gladiatorenkämpfen bis zum Tode und Hinrichtungen in den Arenen derer, die als Staatsfeinde bezeichnet wurden. Die Darstellung Roms mit den beiden Beinen signalisiert, dass es während der größten Zeit seiner Herrschaft ein zweigeteiltes Reich sein würde. Treffend sprechen wir auch von Ost- und Westrom.

Rom wurde nicht, wie die vorherigen Reiche durch eine andere Großmacht abgelöst, sondern in einem schleichenden Prozess. Während in der Völkerwanderung eine Reihe unterschiedlicher germanischer Völker das Weströmische Reich aufbrachen, versank Ostrom immer mehr in politischer Bedeutungslosigkeit. Das Ende Roms 476 n. Chr. mit der Absetzung des letzten römischen Kaisers Romulus Augustus durch Odoaker gibt den Weg frei für die aus Rom entwachsenen selbständigen germanischen Reiche. Diese weisen wie in der Weissagung vorausgesagt bis heute römische Züge auf, vermischt mit germanischen Elementen, dargestellt durch die Mischung aus Eisen und Ton.

Die Weissagung gibt noch einen weiteren Hinweis auf die geteilten Reiche, die das römische Weltreich ablösten. Die Herrscherhäuser sollten durch Eheschließungen den Versuch unternehmen, wieder eine geeinte Nation zu schaffen. Betrachten wir uns die Geschichte Europas, so stellen wir mit Erstaunen fest, wie durch die Jahrhunderte immer wieder der Versuch gemacht wurde, Europa zu einen – durch Eheschließungen.

Dennoch haben die Staaten Europas nie wirklich und auf Dauer aneinander gehalten. Die bedeutendsten Versuche, die Einheit Europas zu schaffen waren

Karl der Große im 8. Jhdt.
Karl V. im 16. Jhdt.
Ludwig XIV im 17./frühen 18. Jhdt.
Napoleon 19. Jhdt.
Kaiser Wilhelm II. 20. Jhdt.
und Hitler 20. Jhdt.

Heute gibt es die EU, die um Einigkeit für Europa ringt.

Die Weissagung sagt, dass während des Bestehens der geteilten Reiche, die um Einigkeit ringen, das Reich Gottes aufgerichtet werden wird. Es steht also noch der letzte Schritt dieser Weissagung aus.

Interessant ist, dass diese Weltsicht noch mehrfach in der Heiligen Schrift aufgezeigt wird. Dort jedoch aus anderen Perspektiven. Wichtig scheint mir auch, dass mit Näherrücken der entscheidenden Ereignisse die Aussagen immer präziser werden, so dass der Gläubige sich auch sicher sein kann, dass Gott gesprochen hat.

Weissagungen dienen nach den Worten Jesu dazu, dass seine Kinder keine Angst haben müssen vor der Zukunft.
Ich denke, jetzt hast Du erst mal genug Material zum Prüfen. Unschwer kannst Du erkennen, dass mit dieser Prophetie ein immenser Zeitraum einbezogen ist, von ca. 600 v. Chr. bis in unsere heutige Zeit, also bisher rd. 2.600 Jahre. Viel Vergnügen beim Kontrollieren!
Klar, Werner, was Du nicht akzeptieren willst, gehört ins Reich der Sagen und Märchen. Wenn du sagen würdest, dass DU diese Prophezeihung und ihre Erfüllung nicht überprüfen willst, wären wir wohl eher auf dem richtigen Wege.
Werner, Du wolltest ein Beispiel, ich gab Dir eines. Nicht Du bestimmst die Regeln der Prophetie, sondern Gott. Dass sie Dir nichts bedeutet, habe ich im Vorspann bereits offen gelegt - sie ist für die Kinder Gottes gedacht, nicht für jene, die Gott sowieso in Frage stellen.
Wenn Du doch ahnungslos bist, Holger, warum meldest Du Dich dann? Das, was ich eingestellt hatte, ist überprüfbar für jeden, der ehrliche Absichten hegt. Das scheint allerdings nicht Dein Ding zu sein.

Unabhängig von Deiner Ablehnung ist die eingestellte Prophezeihung Gottes an den großen Nebukadnezar buchstäblich in Erfüllung gegangen.
Wie gesagt, wer Gott ablehnt, wird auch sein Wort nicht anerkennen. Er stellt halt seine Meinung darüber. Paulus sage einmal, dass "sie sich Lehrern zuwenden, die ihnen nach dem Munde reden."
Danke, Johannes!
Dies war eine Prophezeiung, die dem König eines heidnischen Reiches gegeben wurde, weil er sich Gedanken machte über die Zukunft seines Reiches. Es geht um Macht, Einfluss, Werte. Durch den Bezug auf verschiedene Metalle wird dies erkennbar. Hier wurde auf die weltpolitischen Entwicklungen eingegangen, die im Zusammenhang mit dem Heilshandeln Gottes stehen. Jede dieser aufeinander folgenden Weltreiche hat in der Heilsgeschichte eine Bedeutung.

Da Gott aber mehr als gründlich ist, hat er seinem Diener, dem Propheten Daniel, die geschichtliche Entwicklung aus ihrer Wesensmäßigkeit gezeigt. Dort kommen die Charaktere der einzelnen Reiche zum Tragen. Auch diese Prophezeiung hat Gewicht, da Teile hieraus wie durch eine Lupe betrachtet, im Neuen Testament aufgegriffen und dort weiter detailliert beleuchtet werden.

Diese neutestamentliche Prophezeiung durch Johannes beleuchtet detailliert die politische und religiöse Entwicklung über den Zeitraum von den Aposteln bis in unsere Tage. Gott macht unmissverständlich deutlich, dass er der Herr über alles ist und am Ende dem Universum das Ergebnis seines Handelns präsentiert.

Wir wollen aber nicht vergessen, dass diese Prophezeiungen nur für die Nachfolger Christi bestimmt sind. Lästerer und Ungläubige können damit nichts anfangen. Schließlich wird hierzu etwas gefordert, das sie nicht vorzuweisen haben - Ernsthaftigkeit und der Wunsch nach Wahrheit.

Den zweiten Teil - die Prophezeiung an Daniel werde ich in Kürze einstellen.
Wenn Du nichts Ernsthaftes beizutragen hast, Werner, frage ich mich, was Deine Kommentare sollen. Offensichtlich willst Du nichts nachprüfen, sondern stänkern. Dies ist die letzte Warnung an Dich - wenn Du nicht aufhörst, nur Gift zu verspritzen, werde ich Deine Beiträge löschen! Du kannst ja immer noch einen eigenen Stänkertread eröffnen.
Wenn Du von Toleranz sprichst, Holger, solltest Du beachten, dass Werner nicht berechtigt ist, die Überzeugung anderer dermaßen mit Füßen zu treten, wie er es hier praktiziert. Auch wenn er die Bibel als für sich nicht maßgebend betrachtet, entspricht es gewiss nicht den Prinzipien von Toleranz, andere durch seine Worte zu brüskieren.

Mich wundert, dass Du Deine Worte nicht an ihn richtest, sondern an mich!

Ich verbiete nicht anderen den Mund, sondern verwahre mich der Verunglimpfung meiner Werte durch andere. Sollte Dir der Unterschied nicht bekannt sein, wäre das sehr bedauerlich.
Sag, Holger, warum sagst Du nichts zum Thema, sondern verlierst Dich in Nebenthemen?

Ich habe keine Meinung vertreten mit diesem Thema, sondern ein Wort Gottes über die geschichtliche Entwicklung über die Zeit von ca. 600 v. Chr. bis heute wiedergegeben. Auch, wenn Paulus sagt, dass diese prophetischen Worte ein Licht für die Gläubigen auf ihrem Weg nach Hause ist, handelt es sich nicht um meine Meinung.

Dass jemand, der Gottes Wort nicht ernst nimmt, dadurch auch keinen Zugang dazu hat, ist gewiss keine neue Erkenntnis. Das hat auch nichts damit zu tun, den Gottesleugnern und Lästerern die Suche nach Wahrheit abzusprechen.
Und es gibt den biblischen Zugang. Die Bibel ist Gottes Wort. Gott duldet nach seiner Aussage aber keine andere Regel als die seine. Er ist der Souverän. Gott sagt in seinem Wort, dass der einzige Zugang zum Schöpfergott Jesus Christus ist.

Wenn Gott, der Schöpfer das sagt, dann ist das so, egal, was irgendwer anderes sagt. Was er zu sagen hat, kann jeder - ausnahmslos jeder - in der Bibel nachlesen. Damit kann ich gut leben.

Lediglich jene, die ihre MEINUNG über Gottes Wort setzen, haben damit ein Problem. Wenn Du die klaren Aussagen des Wortes Gottes als intolerant bezeichnest, ist das Dein gutes Recht. Aber es ändert nichts an seinem Anspruch.

Ja, es gibt verschiedene Zugänge, zu den Göttern der Menschen, wie Du schön aufgelistet hast. Aber das sind eben die Zugänge zu ihren Göttern. Gerade, weil Menschen meinen, ihre persönliche Sicht wäre die Richtige, gibt es so wenig Übereinstimmung.

Wären alle Zugänge gleichwertig, wie Du sagst, stellt sich die Frage, warum ausgerechnet der Weg, den Gott selbst vorgibt, von allen Seiten so massiv bekämpft wird.

Würden sich alle auf die Aussagen der Bibel stützen in der Weise, von der Jesus Christus sprach -

"Wie steht geschrieben, wie LIEST Du"

- würden sich alle wesentlich näher kommen, wenn nicht miteinander sogar übereinstimmen.
sag, kannst du lesen?
Aber Holger, warum so aggressiv? Ich habe Dir kurz und bündig geantwortet auf Deine - jetzt muss ich wohl deutlich werden - arrogante und dumme Frage:

"Du kannst zwischen dir und Gott ned unterscheiden - gel?"

In meinem vorherigen Beitrag schrieb ich:

"Würden sich alle auf die Aussagen der Bibel stützen in der Weise, von der Jesus Christus sprach -

"Wie steht geschrieben, wie LIEST Du"

- würden sich alle wesentlich näher kommen, wenn nicht miteinander sogar übereinstimmen."

Wenn Du also lesen könntest, wäre Dir klar, dass es nicht um die verschiedenen menschlichen Zugänge geht, auch nicht um irgendwelche Auslegungen von Menschen, sondern um die eindeutige Weisung Jesu!

Ja, Du hast Recht,

"Andere Völker haben andere Überlieferungen und andere Götter."

Die richtigerweise auch Götzen genannt werden.

Erinnere Dich an das Gottesurteil am Karmel, als die Götzendiener gegen den lebendigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde antraten. Da hast Du Deine angeblich realen Götter.

Ist Dir noch nie aufgefallen, mit wieviel Energie sich die Menschen dagegen wehren, den Schöpfer anzuerkennen? Ist der Schöpfer dieser Welt und der Menschen etwa ein jüdischer Gott? Als er die Welt und die Menschen schuf, gab es meines Wissens noch gar keine Juden. Aber das wird geflissentlich übersehen, nicht wahr?

Ist Dir noch nie aufgefallen, wie viele Alternativen sie ins Feld führen nur, um diesem einen Gott die Ehre zu verweigern, die ihm als Schöpfer zusteht?

Wenn Du meinst, Dich einem dieser von Dir genannten Götzen hingeben zu müssen - warum nicht? Was willst Du mit dem Geschwafel von Toleranz? Hab ich Dir verboten, Dich diesen hinzugeben? Ich kann mich nicht erinnern.

Jemand, der sich vom lebendigen Gott, der ihn geschaffen hat, getrennt hat, mit diesem nichts zu tun haben will, muss ich gewiss nicht abwerten. Das macht er schon selber und erheblich perfekter, als ich es könnte.
Was soll das, Holger? Der Schöpfer MUSS NICHT stärker sein - er IST STÄRKER! Offensichtlich hast Du neben anderen ein Problem damit, dass er als Schöpfer über Dir steht.

Gar fein versuchst Du Dich in Wortklauberei. In der Septuaginta wird für den deutschen Begriff "Götze", "Hausgott", "Idol", "falscher Gott" z. B. der Begriff "εἴδωλα" verwendet. Ich denke, die Septuaginta gab es bereist, als noch niemand an Luther dachte. Auch die Bedeutung des Wortes Götze ist nicht so neu, wie Du glauben machen willst.

Du meinst, die Israeliten hätten

"es gar nicht gewagt, diese nicht als Götter anzuerkennen."

Du verkennst offensichtlich, dass im Alten Testament von der Zeit Jakobs an von diesen falschen Göttern, die man hier üblicherweise Götzen nennt, über sechzig mal gesprochen wird.

Dass die Israeliten den Schöpfergott nicht, wie Du behauptest, größer machten, geht allein schon daraus hervor, dass sie diesem Schöpfergott immer wieder den Gehorsam verweigerten. Sie wollten so sein, wie die anderen Völker um sie herum und zogen dadurch immer wieder die Strafe Gottes auf sich.

Unghorsam hatte den Menschen von Gott getrennt, Ungehorsam trennte das Volk Israel von Gott und Ungehorsam trennt den Menschen bis heute - auch in christlicher Zeit - von Gott. Es ist erstaunlich, wieviel Energie aufgewendet wird, diesen Schöpfergott unmöglich zu machen, den Zugang zu ihm zu versperren.

Nein, ich war noch nicht auf Deiner Homepage. Kann darüber also gar nichts sagen. Aber mein Verhältnis zum einzigen Schöpfer, Erhalter, kommenden Richter und künftigen Herrscher über ein Reich, in dem der Widerspruch zu ihm nicht mehr bestehen wird ist, denke ich, durchaus tragfähig.
Du verkennst wohl die Sachlage, lieber Holger. Der Schöpfer stellt sich nicht über den Menschen, sondern befindet sich als der Schöpfer schon von der Sachlage her über dem Menschen.

Übrigens, aus welchem Grunde verfolgst Du eine andere Thematik in diesem Tread als die des Treads? Ich kann mich nicht erinnern, dass Du etwas zur Sachaussage des Treads zu sagen hattest. Wenn die Fragen des Königs Nebukadnezar und deren Beantwortung durch Daniel unrichtig wären, hättest Du wohl als einer der Ersten dagegen opponiert.

Aber offensichtlich geht es Dir wohl nicht darum!?
Holger, ich habe nicht einen Beitrag gelöscht, der sich um die Weissagung des Daniel drehte, weder einen von Dir noch einen eines anderen. Was soll also dieser Anwurf?
Ab und zu gucke ich hier mal rein. Und ich staune immer wieder, wieviel Gedanken und Mühe man sich macht um über einen nicht existierenden "Gott" zu diskutieren.
Das heißt: diskutiert wird ja eigentlich nicht. Irgendwelche verbohrten Profi-Christen bringen dieses Märchen immer wieder auf die Tagesordnung. Und vernünftigere Menschen bemühen sich, ihnen diesen Unsinn auszureden. Aber das ist vergebliche Liebesmüh, wie die Erfahrung leider zeigt. Glaubenswahrheiten sind ja schon derart absurd, daß sie auch Gläubige leicht als Unsinn erkennen könnte. Wenn sie WOLLTEN...
interessanter Diskussionsansatz bislang, und b´nu diese Worte Fehlen Argumente bzw. vorgegebene Schriftsätze?? Bin nun wieder raus
Holger,
Der Sinnn von Religiosität liegt ja gerade NICHT darin, irgendwas kritisch zu hinterfragen.
Der Gläubige geht davon aus, dass seine "heiligen" Bücher richtig sind und absolute Wahrheiten enthalten. Versteht der Gläubige etwas daraus nicht, so nimmt er an, das läge an seinem begrenzten Verstand, der "göttliche" Wahrheiten nicht begreifen könne.
Ich staune auch immer wieder darüber, was für Absurditäten manche Leute mit hanebüchenen Argumenten zu begründen versuchen.
Aber die heiligen Bücher MÜSSEN wahr sein, weil sonst das Weltbild der Gläubigen zusammenbräche. Weil sie die Hoffnung brauchen, ein "Gott" werde dereinst diejenigen bestrafen, von denen sie annehmen, dass sie ihnen "Böses" angetan haben. Sie können ohne Jenseitshoffnung nicht leben. Der Gedanke an den eigenen Tod ist ihnen unerträglich. Da kommt so ein "heiliges" Buch samt Profis, die es passend auslegen, doch gerade recht.
@Volker

Du sagst:

"Der Gläubige geht davon aus, dass seine "heiligen" Bücher richtig sind und absolute Wahrheiten enthalten."

Falsch, soweit Du das auf Christen beziehst! Soweit Du das auf andere Gläubige beziehst, entzieht das sich meiner Kenntnis.

Gott teilt in der Bibel - seiner Botschaft an die Menschen - mit, dass sie ihren Verstand einsetzen und das, was er sagt prüfen sollen. Also kein blinder "Glaube", sondern Vertrauen aufgrund von Wissen. Erst, wenn sich der Mensch von der Richtigkeit der Aussagen überzeugt hat, kann er sie als absolute Wahrheit übernehmen.

Du sagst:

"Aber die heiligen Bücher MÜSSEN wahr sein, weil sonst das Weltbild der Gläubigen zusammenbräche. Weil sie die Hoffnung brauchen, ein "Gott" werde dereinst diejenigen bestrafen, von denen sie annehmen, dass sie ihnen "Böses" angetan haben."

Schon wieder falsch!

Bei der Evolutionslehre mag das zutreffen, weil es für sie nicht eine einzige nachprüfbare Grundlage gibt - nur Hypothesen! Wie bereits zu Deiner ersten falschen Aussage gesagt - der Mensch wird aufgefordert, seinen Verstand zu gebrauchen. Gott stellt sich der Herausforderung durch den Menschen.

Du und Deine Mitstreiter kennen lediglich Vorurteile, also Urteile ohne Recht. Mit Fakten wollt Ihr Euch nicht auseinandersetzen. Schließlich würde sich dabei ja heraus stellen, dass ihr auf Sand gebaut habt.

Auch BRAUCHEN Christen keine Hoffnung, dass Gott einmal Recht spricht, sondern ihnen wurde zugesagt, dass er Recht sprechen wird. Das ist ein qualitativer Unterschied, der Dir fremd zu sein scheint.

Ja, ich staune auch immer wieder darüber, was für Absurditäten manche Leute mit hanebüchenen Argumenten zu begründen versuchen. Ich staune, mit welcher Kreativität sie Gott für tot, nicht existent erklären wollen.
Nein, Holger, Du hast nichts auf die Prophezeiung der Abfolge der Weltreiche geantwortet.

Es ist mit Verstand und Wissen durchaus überprüfbar, nicht ob, sondern dass die Reiche, von denen in der Prophezeiung gesprochen wird, in der dort offenbarten Abfolge geherrscht haben.

Es ist mit Verstand und Wissen durchaus überprüfbar, nicht ob, sondern dass die Reiche in ihrer Wertigkeit abgenommen haben, wie auf Gold Silber und Bronze und Eisen in dieser Reihenfolge in der Wertigkeit abnehmen.

Es ist mit Verstand und Wissen durchaus überprüfbar, nicht ob, sondern dass nach dem römischen Weltreich dieses tatsächlich in der Völkerwanderung inviele kleinere Reiche zerfiel.

Es ist mit Verstand und Wissen durchaus überprüfbar, nicht ob, sondern dass diese verschiedenen Reiche, die sich daraus bildeten teils römisches Recht in ihrer Staatsordnung behalten haben.

Was Du dazu benötigst, sind lediglich Geschichtsbücher, in denen alles nachzulesen ist. Aber die interessieren Dich offensichtlich nicht.

Was interessiert mich ein von Menschen deklarierter "Jahwe-Kult"? Wenn Menschen die Heilige Schrift nicht wegdiskutieren können, greifen sie zu anderen Mitteln.

Wozu?

Sie wollen sich nicht unterordnen. Sie wollen die Herrschaft behalten, die sie von Luzifer versprochen bekommen haben -

"Was braucht ihr Gott? Nehmt euch alles und ihr kommt ohne Gott aus!"

Nichts anderes machst Du.
Aber Holger, ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass es in der göttlichen Prophetie nicht um alle Reiche dieser Welt geht, sondern um jene, im Heilshandeln Gottes eine Rolle spielen. Die Existenz anderer Großmächte steht wohl kaum in diesem Zusammenhang zur Debatte.

Es ist schon sonderbar, dass Du Griechenland, Rom und den Vielvölkerstaat Europa, der sich auf der Grundlage Roms bildete, einem orientalischen Nomadengott zuordnest.

Du fragst, was mit der anderen Großmacht, Ägypten, sei. Ägypten wird ausführlich in DEM Zusammenhang behandelt, in dem es eine Bedeutung im Heilshandeln Gottes hat.

Du bist offensichtlich nicht auf dem Laufenden, wenn Du sagst,

"Wer sich ein wenig mit Geschichte beschäftigt weis, das hier nur der Blick eines Menschen (Daniel) innerhalb seiner Kultur gezeigt wird."

Nicht der Blick eines Menschen (Daniel) innerhalb seiner Kultur wird gezeigt, sondern das, worüber sich ein Herrscher Gedanken machte - Nebukadnezar. Nur war seine Frage die direkte Nachfolge bei seinem Tode. Ihm als Herrscher über ein mächtiges Reich wird von Gott nicht nur gezeigt, was direkt nach seinem Tode geschehen wird, sondern wie sich die große Geschichte über viele hundert Jahre entwickeln wird.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass das Babylonische Reich des Nebukadnezar von einem gemeinsamen Heer der Meder und Perser vernichtet wurde und diese nicht nur die Macht über den Herrschaftsbereich des Nebukadnezar übernahmen, sondern ihr Reich unter den Persern bis zum Indus ausdehnten.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass das dem Herrscher Nebukadnezar gezeigte Folgereich Persien von Alexander dem Großen, also den Griechen, erobert wurde.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass das Griechische Reich nach dem Tode Alexanders des Großen in vier Teilreiche zerfiel.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass das Griechische Reich in der Folge von Rom erobert wurde.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - ebenfalls eine geschichtliche Tatsache, dass das römische Weltreich zunächst in zwei Reiche auseinander brach und schließlich in der Völkerwanderung unterging, von germanischen Völkern überrollt wurde. Ja, das waren die Völker deren Götter Du offensichtlich verehrst.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass sich aus diesem großen Völkerumbruch einige wenige Staaten heraus gebildet haben, in denen sich römisches Recht und römische Ordnung mit germanischen Wurzeln vermengte.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass die hieraus folgenden europäischen Staaten immer wieder versuchten, eine einheitliche Nation zu bilden - heute erleben wir das mit der EU.

Es ist - entgegen Deinem Einwurf - eine geschichtliche Tatsache, dass das Wort Gottes bis heute in Erfüllung gegangen ist, dass dieses Europa nicht aneinander halten wird. Ausnahmslos jeder Versuch ist bisher gescheitert. Wir dürfen gespannt sein, wie es mit der EU ausgeht.

Aber für Dich scheinen alle diese geschichtlichen Tatsachen nichts mit Wissen und Verstand zu tun zu haben.
Wenn Du doch richtig lesen würdest, Holger.

Selbstverständlich sagte ich, dass das Reich des Nebukadnezar von den Medern und Persern erobert wurde - allerdings nicht von den Assyrern, die ja bekanntlich VOR Nebukadnezar eine Großmacht waren - und erst danach wurde das Persische Reich von Alexander dem Großen eingenommen.

Auch in Deinem zweiten Teil liegst Du falsch, wenn Du meine Ausführungen noch einmal prüfen wolltest. Selbstverständlich wurde Europa als Völkergemenge nach dem Römischen Reich nicht aus dem kleinasiatischen Raum geformt, sondern durch die Völkerwanderung.

In einem stimme ich Dir sogar zu. Die katholische Kirche ist die letzte Regierungsform Roms, was den imperialen Gedanken angeht. Auf ihre Bedeutung in der Heils- und Weltgeschichte bin ich ja noch gar nicht eingegangen. Aber sei getrost, auch darüber hatte bereits Daniel im Auftrage Gottes geschrieben.

Und dass Nationen, die römisch imperialistisch orientiert sind, christlich sein sollen, halte ich für ein Gerücht. Aber in Deiner vorurteilsbelasteten Sicht hast Du das wohl übersehen.
Hab ich mir's doch gedacht. Du sprichst von der Zeit vor dem babylonsichen Großreich Nebukadnezars (8. Jhdt. v. Chr.) und die biblische Prophezeiung war ca. 200 Jahre später.

Im Reich des Nebukadnezar war wohl Babylon die Hauptstadt und nicht Ninive. Diese Stadt wurde erst unter den Persern zur Hauptstadt. Macht aber nichts, wenn Du ein wenig an der Reihenfolge zu drehen versuchst.

Wenn Du im Buche Daniel lesen würdest, wäre Dir bekannt, warum die Prophezeiung mit dem Neubabylonischen Reich beginnt. Das ist so einfach, dass es sogar Kinder verstehen können - Nebukadnezar hatte diesen Traum, der sich mit der künftigen politischen Entwicklung befasste. Offensichtlich suchst Du Dir lediglich Bruchstücke, die in Dein Weltbild passen, anstatt das Ganze zu sehen. Aber das ist wohl Dein persönliches Problem.

Für die Bibel ist die katholische Kirche gewiss nicht erforderlich, lieber Holger. Die Quellen ausserhalb der katholischen Kirche sind mittlerweile so umfangreich, dass sie auch ohne KK aussagekräftig genug sind.

Das ChristenTUM mag vielleicht imperial sein, aber nicht der christliche Glaube. Dieser Unterschied ist Dir vielleicht nicht geläufig.
es gehen wiedermal die Argumente aus Bin schon weg
@ Edeltraut: haben nicht gerade viele archäologische Grabungen Eure/ Deine Thesen widerlegt ???
Edeltraut,
Wenn man wisen will, was früher alles passiert ist, macht man Ausgrabungen, ok. Aber wieso sollte man in der Bibel lesen? Die Bibel ist kein Geschichtsbuch, sie erzählt keine historischen Begebenheiten sondern Glaubenswahrheiten, also Phantasievorstellungen. Sie ist ein Erbauungs- und Märchenbuch. Genauso könnte man in Grimms Märchen lesen.
@ Edeltraut, sind Dir in der Bibel schon mal Dinos oder Mamuts begegnet??
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