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Sicherheit Teil I

Sicherheit Teil I

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 14.05.2015 - 12:33 Uhr

Sicherheit Teil I


Was für Arten von Sicherheit gibt es?

Da gibt es das geregelte sichere Einkommen, das eigene sichere Heim, das sichere Auto und dazu gehörend unsere sicheren Straßen, der sichere Schulweg, die sichere hoch entwickelte Technik, das sichere Flugzeug und Flughafen…….
Und nicht zuletzt die Versicherung schlecht hin, die für unsere Sicherheit sorgt.
Aber was ist bei der Versicherung versichert? Schützt eine Versicherung uns tatsächlich vor dem Ereignis an sich? Dieses glauben wir ja.

Was an Sicherheit wird uns hier suggeriert?
Tatsache ist, dass nicht das Ereignis an sich versichert ist. Wir bekommen Geld für den – wie heißt es so schön Schaden (Sache oder Körper). Aber kann Geld das Leid und die Not, die oft damit verbunden sind, lindern? Für viele bleibt hinter her die Erkenntnis, dass das eingetretene Ereignis nicht mit dem erhaltenen Geld wieder gut zu machen ist.

Was veranlasst uns so zu handeln?
Es ist die Angst – und eine der schlimmsten Art ist die Existenzangst. Angst kann in einer Form ein Trieb sein, der uns hetzt bis wir dran kaputt gehen. Die andere Form ist die Blockade, bis hin zu absoluten Handlungsunfähigkeit. Und! - Angst und die damit verbundenen Blockaden, ist ein riesiger Machtfaktor in unserer Weltgeschichte bis hin zum Einzelnen. Mit Angst wurden in unserer Geschichte immer schon Menschenmassen gesteuert. Angst ist ein riesiges Geschäft – es werden Milliarden damit verdient. Nur bei riesigen Katastrophen, wird auch den Versicherer klar, dass nichts sicher ist – auch nicht deren Gewinn.

Je mehr wir in unsere Sicherheit entwickeln und organisieren, desto mehr Ereignisse überholen und überrollen uns. Sei es nun der Terrorismus oder auch Naturkatastrophen, um hier nur mal die weltumspannenden Vorgänge zu nennen. Für viele mag es eine Folge aus der Vergangenheit zu sein, das mit Sicherheit in einem bestimmten Rahmen zutrifft (Umwelt). Aber kann es nicht sein, dass wir unseren Focus zu sehr auf das Reagieren als auf das Agieren richten? Als Reaktion kommen immer noch mehr Sicherheitsvorkehrungen, noch mehr Überwachung usw..Welch ein Trugschluss! Wir sind nicht sicher und wir haben das auch nur in einem ganz kleinen Aspekt in unserer Hand. Wir sollten wieder mehr vertrauen. Wir sollten uns von alle dem, das so sicher macht nicht jagen lassen. Wir sollten abwägen, ob es wirklich Sicherheit gibt. Hier meine ich die Sicherheit, dass ein Ereignis gleich gar nicht eintrifft. Also wo ist in der Ansatzpunkt? Ich persönlich bin der Meinung, dass dieser in unserem Denken und Handeln liegt. Wie schnell geht heut zu Tage ein Unglück und sei es noch so „klein“, über die Medien direkt auf unsere Couch. So was hat Abnehmer und das nicht zu knapp. Damit richten wir uns schon auf diese Geschehnisse aus – von jeder Couch kommt Energie und Kraft in das Geschehene, bei jedem Dorfklatsch wird es verkündet, über dieses und jenes gewertet, be- und verurteilt. Schlechte Nachrichten werden mit einem unglaublichen Fokus - ja - fast schon gesucht, um im Mittelpunkt zu stehen, um Quoten zu machen, um das eigene Ego zu bedienen. Ich für mich überprüfe sehr genau, ob ich diesen negativen Müll „brauchen muss“ und ob, wenn überhaupt, ich mich daran beteilige.

Also wo finden wir Sicherheit? Gibt es diese eigentlich?

Selber erfahre ich Sicherheit in meinem eigenen Handeln. Um dann doch wieder zu erfahren, dass nichts sicher ist. Ich nutze die Zeit, um mir klar zu werden, in welche Richtung es für mich z. Bsp. beruflich oder in einer Partnerschaft weiter geht. Und es ist mir so klar, wie noch nie zuvor.

Die einzige Sicherheit, die ich in einer Ruhe erfahre ist, dass ich meine Ausrichtung spüre. Da spüre ich mich, meine innere Kraft und meinen Weg. DAS gibt mir Sicherheit. Mehr als alles anderes. Auch wenn diese Erkenntnis mit viel Tränen und Prüfungen verbunden ist. Ich stelle mir oft die Sinnfrage und Zweifel kommen immer wieder auf. Aber das passiert nur dann, wenn ich nicht zentriert bin. Sobald mich die äußeren Ereignisse „überrollen“ werde ich wieder unsicher und vergesse ganz meine innere Ausrichtung, fange im schlimmsten Fall an zu heulen, bekomme Existenz- und Zukunftsängste.

Da kommt mir gerade ein Bild: Was machen Menschen wenn sie Angst haben und keine Möglichkeit finden sich zu verkriechen? Sie kauern sich zusammen. Machen sich ganz klein. Sie kehren sich nach innen – zu sich selbst. Nur bei sich selbst, in sich drin findet man seine Sicherheit und das Vertrauen. Wie viele Berichte gibt es, in denen Menschen erzählen, dass sie dann, genau in dieser Situation Wärme und Sicherheit spürten und von ungeahnter Seite Hilfe zu teil wurde. Ist das nicht die wirkliche Sicherheit? Vertrauen in die Macht, die uns erschaffen hat?! Wir sollten uns wieder mehr unserem SELBST zuwenden, nach innen hören, spüren was uns gut tut – Seelenpflege. Hinter allem steht was ganz Großes, in dem wir alle eingebunden sind. Doch wir können nur im Rahmen unseres "kleinen" menschlichen Vermögen handeln.

Wie heißt es so schön? Das einzige was sicher ist, ist dass nichts sicher ist. Hinter allem steht was ganz Großes, in das wir alle eingebunden ist.

Caroline Anne ©

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3 Kommentare

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Caroline, es gibt keine absolute Sicherheit im Leben. Du kannst sie nur in dir selber suchen und darfst keine Angst vor Veränderungen haben. Denn unser Leben ist nun einmal von Zufälligkeiten abhängig, die wir nicht beeinflussen können.
Zynisch betrachtet ist es für die Menschheit egal, ob durch Naturkatastrophen, Kriege oder Krankheiten ein paar tausend Menschen umkommen. Das Leben geht weiter, nur das individuelle Leid bleibt bestehen.
Ich habe keine Ahnung, warum das Ganze einen Sinn haben soll. Viele klammern sich an den Glauben, andere an das Geld oder an gar nichts. Deshalb kann man nur versuchen, seine innere Zufriedenheit zu finden.
liche Grüße
Habe ich das nicht geschrieben?

Die Prozesse in einem finden dennoch statt. Das wollte ich offen legen.
ich kenne das -
das Herz schlägt schneller, ich werde gewarnt
wenn etwas Neues auf mich zukommt, obwohl
gar keine Gefahr droht. Ich weiß mir ansonsten
nicht zu helfen, ich begegne einer Umstellung,
einem solchen Wandel mit Humor über meine
eigenen Unzugänglichkeiten
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