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BUCHTIPP: „Woran erkennt man ein Arschloch?"

BUCHTIPP: „Woran erkennt man ein Arschloch?"

Von wize.life-Nutzer - Samstag, 16.05.2015 - 09:39 Uhr

Für jeden Quälgeist eine Lösung“ von Monika Wittblum & Sandra Lüpkes. Das Buch kann hier eventuell helfen

Beschreibung
Kennen, erkennen, loswerden – arschlochfrei leben
Ein Kollege, der einem jeden Erfolg madig macht, eine Nachbarin, die unerwünschte Ratschläge über den Gartenzaun blafft, ein Chef, der sich keinen anzüglichen Kommentar verkneifen kann – es gibt unendlich viele Arschlöcher, man trifft sie überall, und jeder kennt mindestens eins. Jetzt gibt es Antworten auf die Fragen, die sich jedes Arschloch-Opfer zwangsläufig stellt: Was hat der für ein Problem? Und wie schaffe ich es, dass es nicht zu meinem Problem wird? Eine vergnügliche Menschenkunde, tiefe Einsichten und wirksame Gegenstrategien.

Die Autorinnen sind in ihrem Leben schon mit besonders vielen Arschlöchern konfrontiert worden. Sandra Lüpkes ist eine leidenschaftliche Analystin mieser Charaktere, die sie dann in ihren Kriminalromanen verarbeitet. Monika Wittblum, die als Psychologin für ein LKA arbeitet, beschäftigt sich intensiv mit der Psyche der besonders schweren Fälle. Gemeinsam demaskieren die beiden: Unsympathen, Idioten, Dummschwätzer, Neider und Meister der Manipulation und helfen mit der passenden Abwehrstrategie. Ihre gesammelten Erfahrungen und Fachkenntnisse über die Störungen richtiger Arschlöcher verbinden sie zu einer unterhaltsamen, nützlichen, vor allem aber ungeheuer aufschlussreichen Gebrauchsanweisung.

Ein Test wie man die erkennt oder ob man selbst eines ist
Wie viel Arschloch-Potenzial steckt in mir?

Ein kleiner Selbsttest an. Nichts wissenschaftlich Verzwicktes, bei dem Sie auf der Hut sein müssen, eher eine Anregung, über sich und Ihren Umgang mit anderen nachzudenken und eventuelle Tendenzen in die falsche Richtung zu erkennen.

Als erste kleine Variante bietet dieser Test die Möglichkeit, dass außer Ihnen noch eine Ihnen vertraute Person die Fragen quasi für Sie beantwortet. So ergibt sich neben Ihrem Selbstbild noch eine weitere Perspektive – vielleicht sehen Ihre Mitmenschen Sie ja völlig anders? Was denkt mein Partner, welchen Dingen ich meine Zustimmung gebe? Hält er mich für netter oder schlimmer, als ich mich selbst sehe? Sie werden nicht in allen Punkten übereinstimmen, doch wenn sich enorme Differenzen zwischen Ihren Antworten und denen Ihrer Vertrauensperson ergeben, wäre es zu empfehlen, das eigene Selbstbild kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Alternativ steht es Ihnen frei, selbst ein Fremdbild zu erstellen. Was glauben Sie, würde Ihr »Lieblingsarschloch« – also der Kollege, Nachbar oder Bekannte, der Ihnen permanent die Nerven strapaziert – ankreuzen? Wie tickt er, was scheint ihm wichtig und was nicht der Rede wert zu sein? Ob Sie damit falsch – oder richtig – liegen, wird sich kaum überprüfen lassen. Jedoch haben Sie die Gelegenheit genutzt, sich noch einmal mit diesem Menschen auseinanderzusetzen.

Bitte entscheiden Sie, welche der nun folgenden 24 Aussagen zutreffend für Sie (oder Ihre Vertrauensperson/Ihr Lieblingsarschloch) sind. Grübeln Sie nicht lange über eine Entscheidung nach, sondern folgen Sie Ihrem ersten Antwortimpuls.

Test

1. Wenn mein Chef mich für eine Leistung lobt, die eigentlich ein Kollege vollbracht hat, dann lasse ich das so stehen, immerhin war ich indirekt daran beteiligt oder hätte es zumindest genauso gut hinbekommen, wenn ich nur die Gelegenheit gehabt hätte.
Stimmt Stimmt nicht

2. Manchmal habe ich das Gefühl, die Leute halten in meiner Gegenwart die Luft an oder ziehen den Kopf ein, weil sie Respekt vor mir haben.
Stimmt Stimmt nicht

3. Es ist nicht gut, den Menschen immer die reine Wahrheit zu erzählen, vor allem dann nicht, wenn sie daraus folgend eine völlig falsche Meinung von mir bekommen könnten.
Stimmt Stimmt nicht

4. Sollte ich jemanden dabei erwischen, dass er die öffentliche Ordnung stört und gegen Regeln verstößt, dann sehe ich mich gezwungen, diese Person deutlich zurechtzuweisen.
Stimmt Stimmt nicht

5. Ab und zu macht es mir insgeheim Spaß, jemandem die gute Laune zu verderben.
Stimmt Stimmt nicht

6. Es ist völlig in Ordnung, wenn ich mein hart verdientes Geld nach Luxemburg bringe, der Fiskus schröpft uns schließlich, wo er kann.
Stimmt Stimmt nicht

7. Meine Geduld ist unendlich, wenn es darum geht, andere von ihrem Unrecht zu überzeugen.
Stimmt Stimmt nicht

8. Zugegeben, wenn mir jemand etwas erklären will, fällt es mir schwer, aufmerksam zuzuhören – im Grunde haben doch die meisten Menschen keine Ahnung, wovon sie eigentlich reden.
Stimmt Stimmt nicht

9. Immer wenn sich die anderen über etwas ganz offensichtlich freuen, ahne ich schon, dass es ein böses Ende nehmen wird – und versuche, ihre Euphorie entsprechend zu dämpfen.
Stimmt Stimmt nicht

10. Was ich alles kann und weiß, ist schon beachtlich. Ich habe auch keine Scheu, anderen von meinen Fähigkeiten zu berichten, damit sie zu schätzen wissen, was sie an mir haben.
Stimmt Stimmt nicht

11. Die meisten hoch dekorierten Studierten haben ihren Doktortitel doch bloß gekauft oder bei anderen abgeschrieben – es wäre gut, sie alle zu entlarven, am liebsten würde ich das selbst übernehmen.
Stimmt Stimmt nicht

12. Es gibt Leute, da habe ich schon die Faust in der Tasche, wenn ich die nur sehe.
Stimmt Stimmt nicht

13. Mal angenommen, es würde keiner mitbekommen und ich bräuchte auch keine Angst vor Strafe zu haben: Manche Leute sind doch so blöd, die wollen geradezu schlecht behandelt werden …
Stimmt Stimmt nicht

14. Wenn ich erfahre, dass ein Mensch aus meinem näheren Umfeld schlimme Probleme hat, denke ich als Erstes, hoffentlich will er sich nicht ständig bei mir ausheulen.
Stimmt Stimmt nicht

15. Die Menschen in meiner Umgebung geben sich große Mühe, mich gnädig zu stimmen – das erzeugt bei mir ein angenehmes Gefühl der Überlegenheit.
Stimmt Stimmt nicht

16. Weil ich es geschickt verstehe, anderen meine Aufgaben zuzuschustern, habe ich schon eine Menge Zeit und Nerven gespart.
Stimmt Stimmt nicht

17. Nur wenn ich ein Projekt selbst in die Hand nehme, kann ich sicher sein, dass es auch gut klappt.
Stimmt Stimmt nicht

18. Selbst wenn ein Mensch mir und anderen zeitlebens übel mitgespielt hat, ist es mir wichtig, ihn nach seinem Ableben als einen liebenswerten Gefährten darzustellen.
Stimmt Stimmt nicht

19. Im Fernsehen kann auch wirklich jeder Schwachkopf groß rauskommen und das dicke Geld verdienen – das macht mich richtig wütend!
Stimmt Stimmt nicht

20. Meine Methode, wenn mir jemand Geld geliehen hat? Ich gehe ihm in den nächsten Wochen aus dem Weg und spekuliere darauf, dass er die Sache irgendwann wieder vergisst.
Stimmt Stimmt nicht

21. Im Allgemeinen weiß ich viel besser, was für andere gut ist, als diese selbst.
Stimmt Stimmt nicht

22. Sollte mir jemand bei meinen Plänen in die Quere kommen oder meiner Meinung widersprechen, dann versuche ich, es ihm bei nächster Gelegenheit heimzuzahlen.
Stimmt Stimmt nicht

23. Jeder, der meine Hilfe ablehnt, hat in Wirklichkeit nur Angst, mich um Unterstützung zu bitten.
Stimmt Stimmt nicht

24. Dass ich noch nicht groß rausgekommen bin, war echt Pech, denn eigentlich bin ich prädestiniert, als etwas ganz Besonderes angesehen zu werden.
Stimmt Stimmt nicht

Auswertung: Wie vielen Aussagen haben Sie zugestimmt?
0–4
Na, wie oft haben Sie heute schon Ihren Heiligenschein poliert? Ihren Aussagen zufolge sind Sie wirklich ein übermenschliches Wesen. Sollten Sie tatsächlich mal schlimme Gedanken hegen, müssen wahrscheinlich Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Dies ist kein Lob, eher eine Mahnung: Für »Normalsterbliche« ist das Leben an der Seite eines Gutmenschen erster Klasse nämlich kein Zuckerschlecken. Wer will sich schon stets mit jemandem messen, der ein leuchtendes Beispiel für Moral und Nächstenliebe ist? Wir nicht!

Doch wir trauen Ihren Antworten ehrlich gesagt auch nicht so ganz über den Weg. Kann es sein, dass Sie die ganze Zeit überlegt haben, welche Antwort wohl die beste ist, um möglichst optimal bei diesem Test abzuschneiden? Darum ging es aber nicht. Eigentlich wollten Sie doch etwas über sich und Ihren Umgang mit Menschen erfahren. Oder nicht?

5–10
Ihnen ist vielleicht schon etwas mulmig zumute, weil Sie das Gefühl hatten, viel zu oft mit Ja gestimmt zu haben. Keine Sorge, Sie sind im absolut normalen Bereich. Meistens kommen Sie friedfertig und angenehm rüber, nur manchmal haben Sie eben eine kleine Macke und gehen anderen auf den Geist damit. Na und? Das strenge Über-Ich hat bislang noch immer die Kontrolle über Ihr Wesen und wird bestimmt dafür sorgen, dass Sie es nicht übertreiben. Insbesondere bei den Aussagen, bei denen Sie gedacht haben: »Da würde ich am liebsten kommt drauf an ankreuzen«, sollten Sie noch einmal in sich gehen: Sind Sie manchmal vielleicht zu streng mit sich selbst? Verbieten Sie es sich zu oft, einigen Ihrer dunklen Seiten nachzugeben? Es ist absolut nichts Verwerfliches daran, seine eigenen Interessen zu vertreten. Nein, Sie müssen jetzt nicht zum Mega-Arschloch mutieren, aber davon sind Sie ohnehin noch meilenweit entfernt.

11–17
Da sind Sie schon knapp am echten Arschloch vorbeigeschrammt. Erhobene Zeigefinger übersehen Sie geflissentlich und Moralapostel können Ihnen gestohlen bleiben. Sie wollen nicht Everybody’s Darling sein, haben aber den Anspruch, niemandem ernsthaft zu schaden. Und eines muss man Ihnen lassen: Sie sind wenigstens ehrlich! Und ziemlich impulsiv. Kein rigides Über-Ich hält Sie davon ab, Ihre Wünsche und Träume zu verwirklichen. Nur wenn Ihnen Regeln vernünftig erscheinen, halten Sie sich daran. Sollten Sie die wenigen Freunde, die Sie trotz allem noch haben, behalten wollen, dann empfehlen wir Ihnen, ein wenig umzudenken. Sie sind nun mal nicht allein auf der Erde, und Freundlichkeit und Milde kosten Sie weder Ihre Seele noch Ihren Stolz, werden sich aber immer lohnen, das können wir Ihnen versprechen. Denn als Mittelpunkt der Welt kann man auf die Dauer ganz schön allein dastehen.

18–24
Grausam, aber wahr: Sie sind ein echtes Arschloch. Wer immer Ihnen dieses Buch in die Hand gedrückt hat, meint das als Wink mit dem Zaunpfahl. Obwohl es uns wundert, dass Sie bereit waren, diesen Test zu machen, und dann auch noch so ehrlich geantwortet haben. Überhaupt, wie haben Sie die Lektüre bis zu diesen letzten Seiten durchgehalten? Ach so, Sie haben einfach schon mal bis zum Test vorgeblättert … Na, dann machen Sie sich am besten sofort ans erste Kapitel und lesen Sie von Anfang an. Viel Vergnügen!

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10 Kommentare

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Das wird wohl vielrn Leuten mit Dir genauso gehen. grrrrrrr!
Warum nicht, wenn Dich alle lieben ist die Bude immer voll.
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"Es" schnitt sicher mit dem Testergebnis 0-4 ab, tritt aber hier aus Gründen der Bescheidenheit nicht auf ...
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