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Katholisch gegen Evangelisch

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 21.05.2015 - 16:42 Uhr

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Konfessionsstreit in Deutschland vor 300 Jahren

Wie kann es sein, dass Menschen, die den gleichen Glauben haben, aufeinander schießen? Im Nahen Osten kämpfen sunnitische und schiitischer Islamisten gegeneinander. Vordergründig wird ein Religionskrieg geführt.

Vor fast 400 Jahren gab es in Deutschland auch einen Religionskrieg, zumindest nahm man die Konfessionen als Anlass dafür. Katholiken standen sich Protestanten gegenüber im Dreißigjährigen Krieg.
Als Europa ausgeblutet war, besann man sich und schloss Frieden.
Aber wie lebten Protestanten und Katholiken unter diesem Frieden?
Wie lebten die Menschen mit verschiedenen Konfessionen zusammen?
Im Spätbarock, Mitte des 18. Jahrhunderts setzte eine Rekatholisierung ein, die auf dem Rücken der einfachen Leute ausgetragen wurde. In manchen Dörfern wirkt das bis heute nach.

Folgendes Buch beschäftigt sich mit der Zeit, als man versuchte in einem Dorf aus Protestanten wieder Katholiken zu machen. Ein Toter sorgt dafür, dass die Unterschiede zwischen katholisch und evangelisch offen zu Tage treten.

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1 Kommentar

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Der Konfessionsstreit zwischen Katholiken und Protestanten war noch bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts in meiner Heimat (Ostwestfalen) deutlich spürbar. So gab es zwischen dem Münsterland (katholisch) und dem Ravensberger Land (evangelisch) eine Grenze, die z.B. Eheschließungen zwischen Einwohnern benachbarter Dörfer fast unmöglich machte. Sogar die Farbe der Kühe unterschied sich je nach Konfession der Besitzer: evangelische Bauern hatten schwarzbunte Rinder, katholische rotbuntes Vieh. Busverbindungen endeten an den Konfessionsgrenzen. - Erst durch die Kriegsfolgen (Flüchtlinge, Vertriebene, Ausgebombte, usw.) vermischte sich die Bevölkerung mehr und mehr, so dass die konfessionelle Trennung heute praktisch aufgehoben ist.
Es gibt historische Gründe für die regionale Abgrenzung der jeweiligen Konfessionen. Die Konfession der Bevölkerung wurde in und nach dem dreißigjährigen Krieg durch die Herrscherhäuser bestimmt, nach der Devise: Cuius regio, eius religio - wörtlich: Wessen Herrschaft, dessen Religion.
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