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Dein Wort ist Wahrheit

Von wize.life-Nutzer - Montag, 01.06.2015 - 12:26 Uhr

Es werden ganze Bibliotheken damit gefüllt, den Anspruch Gottes zu widerlegen, der Autor der Bibel zu sein.

Es wurden und werden ganze Bibliotheken damit gefüllt, Gott sein Schöpfungshandeln abzusprechen, seine Barmherzigkeit, seine Geradlinigkeit - aber auch seine Gerechtigkeit und sein Gericht.

Sein Buch ist immer noch brandgefährlich für jene, die sich gegen Gott stellen, ob sie nun glauben, dass es einen Gott gibt oder auch nicht („die Teufel glauben‘s auch und zittern“).

Zur Zeit Jesu waren der Klerus und die Studierten im Volke Israel seine schärfsten Kritiker. Sie bezichtigten ihn, sich nicht an Gottes Wort zu halten. Ja, sie bezichtigten ihn der Gotteslästerung.

Wie zu seiner Zeit nehmen auch heute der Klerus und die studierte, gebildete Elite, die Wissenschaftler, für sich das Recht in Anspruch, den rechten Umgang mit dem Worte Gottes zu kennen.

Ist es ein Irrtum, wenn Gott mit den Worten:

"Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit." (Joh. 17,17)

den Anspruch erhebt, der Autor der Bibel zu sein?"

Da behaupten Menschen, die Bibel so zu nehmen, wie Jesus Christus sagte:

"Wie steht geschrieben - wie LIEST Du?"

sei ein „Missbrauch eines kulturellen Erbes“. Die Botschaft, die Gott den Menschen in der Bibel übermittelt, wird zu einem „kulturellen Erbe“ erniedrigt. Ja, ich stimme uneingeschränkt zu, wenn man sagt:

Die „Bibel ist für alle geschrieben, die sie lesen können und wollen.“

Doch mit einer Relativierung dieser Aussage mit den Worten

„Genauso vielfältig sind die Interpretationen.“

kann ich mich nicht zufrieden geben. Hiermit stellen Menschen die Worte Gottes unter das Urteil der Menschen. Das war schon zu Jesu Zeiten so. Ausgerechnet jene, die sich berufen fühlten, Bescheid zu wissen - die Kleriker und die Studierten (Wissenschaftler) deuteten die klaren Worte Gottes nach ihren Wünschen um. Dieser Vorgehensweise schob Jesus einen Riegel vor, als er sagte:

"Wie steht geschrieben - wie LIEST Du?"

Jesus setzte den vielen "Wenn" und "Aber" nur wenige Worte entgegen. In einem Gleichnis machte er deutlich:

"Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören." (Lk. 16,29)

"Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." (Matth. 24,35)

"Wenn der Menschensohn kommt, wird es auf der Erde zugehen wie zur Zeit Noahs, als die große Flut hereinbrach. Damals dachten die Menschen auch nur an Essen, Trinken und Heiraten. Selbst als Noah in die Arche stieg, glaubten die Leute nicht an das Unheil, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein." (Matth. 24,37-39)

und er fordert die Menschen auf

"Folge mir nach!"

um seine Botschaft wirkungsvoll zum Ausdruck zu bringen.

Zu seiner Zeit folgten ihm nur wenige - heute ist es nicht anders. Die Theologen damals wie heute sonnen sich in der Anerkennung des Volkes. Damals waren es die Theologen und Kleriker, die das Volk aufhetzten:

„Kreuzige ihn!“

Heute sind es dieselben, die stolz darauf sind, mit "Likes" und "Lesenswert" belohnt zu werden.

3 Kommentare

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Das Wort zum Sonntag heute verspätet?

Du schreibst: "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen"

Wer hört und /oder liest es dann noch?
Welcher von denen, der Säufer oder der Täufer?
Achtet darauf, dass Eure Kommentare nicht unter die Gürtellinie gehen - im Augenblick geht es in diese Richtung. Wenn Ihr stänkern wollt, macht es in eigenen Treads. Hier werde ich von meinem Recht Gebrauch machen, solches zu löschen!
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