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Gottesbeweise

Von wize.life-Nutzer - Montag, 01.06.2015 - 16:51 Uhr

Was haltet Ihr von folgender Argumentation, warum man an einen Gott glauben soll?

Die „Pascalsche Wette“

Kein Gottesbeweis im eigentlichen Sinne, sondern eine Argumentation, warum es auch in Ermangelung von Beweisen sinnvoll sei, an Gott zu glauben, ist die mit Argumenten der Kosten-Nutzen-Analyse operierende „Pascalsche Wette“. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal argumentierte, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben, weil man nichts verlöre, wenn er nicht existiert, aber auf der sicheren Seite sei, wenn es doch einen Gott gibt: "Setzen Sie also ohne zu zögern darauf, dass es ihn gibt".

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38 Kommentare

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Weiter unten war von "bedingungslosem Glauben" die Rede. Ich möchte mich da jetzt nicht mehr dranhängen, da man inzwischen beim Spargelessen angekommen ist
Aber was soll das sein "bedingungsloser Glaube", was versteht ihr darunter?
Bedingungsloser Glaube ist z.B. kritiklos
Egal was auf der Welt passiert, der Glaube wird nie erschüttert.
Die FRage, ob es Gott gibt, darf nicht gestellt werden.
So ziemlich alles was wir nicht direkt mit unsere Sinne prüfen können braucht Glaube. Wir mögen manches bereitwilliger glauben als anderes. Wir landen beim unser wollen...
Walter, so wie du das ausdrückst: das ist doch kein Glauben mehr, sondern Hörigkeit.
Hörigkeit ist mehr! Hörigkeit braucht keinen Glauben. Sie ist eher ein Defekt im emotionalen Gehirnbereich.
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Mit bedingungslosem Glauben an einen Gott verliert man die Freiheit, sich eine Welt ohne einen solchen vorzustellen und beschränkt so die eigenen Denkmöglichkeiten.
Das ist richtig. Ein gutes Gegenargument Knight.
Du kennst wahrscheinlich auch keine bedingungslose Liebe. Ist es nicht törricht zu denken dass wir unabhängig in unserem Denken sind? Sind wir nicht etwas gewordenes und werdendes angesicht der allen Einflüssen von Kindheit an? Eher ist unser wollen etwas was wir steuern können. Wir können wollen oder nicht wollen glauben. Unsere Gedanken können gar nicht fassen was Gott sein soll. Wir stellen doch fest dass wir nicht einmal das ganze menschliche Wissen in unser Gehirn aufnehmen können. So ganz frei, denke ich, sind wir nie... Denoch intensives denken finde ich sehr nützlich. Intensives denken wird sich auch Religionen widersetzten, die so eine art Fastfood sind um die Götter zu besänftigen und die Verantwortung ausschalten.
(bedingungslose) Liebe war hier nicht Thema und hat für mich nur insoweit etwas mit dem Begriff Gott zutun, dass manche da eine Verbindung sehen oder gar Liebe mit Gott gleichsetzen, was ich aber nicht korrekt finde.
warum findest du es nicht korrekt? Angenommen dass dies nicht irgendjemand über ihn es sagt sondern er selber sich als Liebe definiert?
Die Liebe ist ein Attribut, das Gott beigefügt wird wie einige andere noch. (Güte, Gerechtigkeit usw.
Wenn dem so ist, kann ich gleich über Liebe reden und brauche den Begriff Gott nicht mehr.
Grad die unterschiedlichen Definitionen und Vorstellungen von einem Gott und der ewige Streit darum lässt am Sinn von Gottglauben aus meiner Sicht mehr und mehr zweifeln.
Wenn wir ehrlich sind, tragen wir in uns jede ein anderes Gottesbild. Wenn man religiös erzogen worden ist, bekommt man auch das gezerrte Gottesbild der einzelne Religion mit und es bleibt in Unterbewustsein stecken. Leider manche diese Bilder stiften gerade zu Rebellion an. Denn Religiöse Führer konnten mit diese Bilder sehr gut Macht ausüben. Und es liegt in den menschlichen, Machtgelüste zu haben.
Lasst uns bei obigem Beweis bleiben.
Was bringt dieser?
Peter, dein Argument zieht nur, wenn Gott immer dann eingreifen soll, wenn Menschen etwas falsch machen.
Täte er das, wären wir unfrei.
Wie Gottesbilder bvzw. - Erlebnisse im Gehirn entstehen ist noch nicht gänzlich geklärt. Man spricht schon von einem Gottesgen und speziellen Hirnregionen, die für solches verantwortlich sind.
@Walter: wie du ja sagtest, ist es kein Beweis und auch als Argument nicht tauglich. Es ist ein historisch zu betrachtendes Gedankenexperiment - nicht mehr.
Aber es macht eine Aussage, die man erst mal argumentativ vom Tisch fegen muss, Knight.
Das tat ich ja aus meiner mathematisch-logischen Sicht hinreichend.
ich mag eher auf der sichere Seite bleiben und an einem liebenden Gott glauben. Verlieren tu ich damit nichts, kein Zacken aus meiner menschliche Krone Ich gewinne eher Gelasenheit.
was auch du unter Himmel verstehst...Auch ein Zerrbild
Diese Sicherheit ist nur scheinbar. Gelassenheit kann man auch anders gewinnen.
@Knight Mover, ich beglückwünsche Dich zu deine anders gewonnene Gelassenheit. Wir Menschen sind verschieden und unsere Gelassenheiten auch
wenn ich wüsste wie es aussieht hätte ich dir gesagt. Ist überhaupt etwas was mit den Augen wahrgenommen wird? Peter, beruflich bedingt stehe ich am Bett von Menschen die nicht mehr lang zu leben haben. da werden alle diese laute Töne, wie deine, sehr Leise, oder verstummen gar.
Danke, wobei es hier um keinen Wettbewerb geht.
Dein spezieller Berufsalltag kann natürlich zu einer speziellen Sichtweise führen. Hauptsache du kommst mit deiner Art Gelassenheit gut klar.
Dein Beitrag setzt erstmal voraus, dass es einen solchen Gott gibt, was ich im Sinne einer offenen Diskussion hier einfach mal so stehen lasse als eben deine Annahme.
Liebe ist ja auch ein schwieriges Wort unter dem viele verschiedenes verstehen. Aus meiner Sicht ist diese nicht auf Gegenseitigkeit angewiesen und eine solche Erwartung ist ein Zeichen von fehlender Liebesfähigkeit, vor allem sich selbst gegenüber.
Man könnte sogar sagen, wahre Liebe gibt es nur bedingungslos (als Geschenk ohne Gegenerwartung) oder gar nicht.
Meine auch nicht, auch wenn ich inzwischen mit Rente im Blick schon zu einigem recht klare Vorstellungen entwickelt habe.
Solche Gedanken zielen freilich auf Idealzustände, die im realen Leben selten so rein zu finden sind.
Ich hatte das Glück vor einigen Jahren nochmal dieses Gefühl bedingungslos zu lieben wenigstens zeitweise geniessen zu dürfen.
Dabei hat ein Gott für mich keine Rolle gespielt. Ich wünsch dir viel Glück auf deinem Weg.
lol - den hatte ich am Sonntag.
Guten Appetit, die Herren. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Um diese Uhrzeit esse ich nicht mehr.
Wenn hier jetzt welcher zubereitet greifbar wäre, würd ich sicher nochmal zuschlagen.
Offenbar hast du ja dank Globalisierung auch Zugriff Wolfgang.
habe ich heute auch gekauft. Ich verarbeite es zu Suppe. So mögen es auch meine Kinder.
ich tue mir die Qual nur vorübergehend an bis ich die Treppen mit Leichtigkeit und ohne Schnaufen steigen kann. Solange niemand habe der mich auf die Arme trägt
Wolfgang - es gibt Flugzeuge und Kühlung.
Abi - das könnte nach deiner Andeutung derzeit schwierig für den Träger werden und später dann unnötig.
@Knight dein satz ist ein wenig zu lang. Wie soll ich es verstehen?
Wir weichen deutlich vom Thema ab - oder beweisen grad, dass die Gottesfrage fürs reale Glück gar nicht so wichtig ist.
@Abi - sooo lang ist der Satz ja nun nicht und eigentlich klar formuliert - oder?
ich wollte gerade sagen dass wir von Thema abgewichen sind. Da gibt es Abhilfe zu dein Satz : https://www.facebook.com/DavidAvocad...pnref=story
sehr nett mit euch zu plaudern
fand ich auch nett. Ebenfalls schönen Abend und viel Freude beim Abendessen.
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