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Zu-Flucht

Zu-Flucht

Von wize.life-Nutzer - Montag, 23.11.2015 - 17:41 Uhr

"Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für…"

(Psalm 90,1)

Seit vielen Monaten ist die Flüchtlingsthematik ungebrochen aktuell.
Die Erfahrung von Vertreibung, Flucht und Exil spiegelt sich auch in den Werken vieler Dichter, die die NS-Zeit erleben mussten. Die jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko beispielsweise beginnt ihr Gedicht "Die frühen Jahre" mit folgenden Worten:

Ausgesetzt
In einer Barke von Nacht
Trieb ich…

Manchmal kennen auch wir sie: Zeiten innerer Heimatlosigkeit; Gefühle der Verlorenheit, der Fremdheit, des Ausgeliefertseins… Wir wollen davonlaufen. Wollen fliehen vor dem Un-Heil in der Welt, zwischen den Menschen und in uns selbst.

Aber das Gedicht geht weiter:
…Und trieb an ein Ufer.
Land in Sicht!
Eine Aussicht. Eine Perspektive. Eine Hoffnung.

Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.
So lautet der Schluss-Satz des Gedichtes.

Die Liebe ist die Kraft, die über allem steht.
Wo Liebe ist, da darf ich ankommen.
Immer wieder neu.

Impulse

Wohin und zu wem kann ich mich flüchten?
Wer findet bei mir Zu-Flucht?

Diese Spur wurde Ihnen gelegt von Elisabeth Prügger-Schnizer (Quelle: Kirche & Co.)

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2 Kommentare

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Genau:
Die Liebe ist die Kraft, die über allem steht.
Wo Liebe ist, da darf ich ankommen.

Insbesondere die Nächstenliebe!
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