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Mein Glaube ist zu klein um Atheist zu sein - Wer hat Gott erschaffen - Tele ...
Mein Glaube ist zu klein um Atheist zu sein - Wer hat Gott erschaffen - Teleologisches Argument

Mein Glaube ist zu klein um Atheist zu sein - Wer hat Gott erschaffen - Teleologisches Argument

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 24.11.2015 - 12:33 Uhr

Ein zweites Video zu dem Thema. Mein Glaube ist wirklich zu klein, um Atheist zu sein. So blind an eine Reihe von unwahrscheinlichen Zufällen zu glauben ist echt nicht mein Ding.

In diesem Video geht es u.a. um die Frage, wer denn nun Gott geschaffen hat, das teleologische Argument, das anthrophische Prinzip, und die spannende Frage, warum manche Atheisten das Christentum nicht annehmen würden, selbst wenn sie wüsste, dass es wahr ist.

Viel Spass!

35 Kommentare

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Hört auf mit Kopfball, denn…68% aller befragten minderjährigen Kopfballspieler äußerten sich dahingehend, ein Mann mit weißem Bart habe das Universum erschaffen und die Dinosaurierskelette im Boden versteckt.
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Uwe: Nun will ich doch meinen Senf dazu geben. Ich habe das Video wegen mangelnder Tonqualität auf meinen PC nur zur Teil gesehen - aber so viel mitbekommen, dass die Wissenschaft wohl die Aussagen der Bibel bestätigen solle.
Nun ja - wenige Wissenschaftler behaupten das. Mich erstaunt der Satz: "es werde Licht - und es ward Licht" auch. Da muss der Mensch, der das geschrieben hat, intuitiv verstanden haben, dass Licht für die Entwicklung von Leben unabdingbar ist.
Auch die Aussage, dass das Leben auf der Erde zunächst im Wasser entstand, entspricht den wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Aber damit hört der Wahrheitsgehalt der Genesis auch schon auf.
Christen argumentieren, es sei so geschrieben worden, dass es die Menschen der damaligen Zeit verstehen konnten.
Nun, die Menschen der Antike waren keineswegs dumm. Die mathematischen Gesetze von Thales, Pythagoras usw. gelten noch heute.
Würde in der Bibel z. B. stehen: "Am Anfang schuf Gott riesige Sterne, die in ihrem Inneren kostbare Materialien zusammenbackten und dann starben. Aus ihren Überresten ließ Gott nach vielen Jahren neue Sterne entstehen. Einen Stern nannte er Sonne und gar ihm acht Planeten, die umkreisten. Den dritten Planeten nannte er Erde. Sie war wüst und leer - viele Jahrtausende lang. Dann ließ Gott Leben im Wasser entstehen und viel später auch Leben an Land....."
dann hätten es die Menschen der damaligen Zeit auch verstanden - und ich wäre schon lange Christ und viele andere auch. Denn dann wüsste man, dass es wirklich eine Eingebung Gottes an den Schreiber war und nicht die Fantasie eines Menschen, der sich über den Anfang Gedanken gemacht hat.
Nur weil Du die Schöpfungsgeschichte für nicht stichhaltig hältst, bist Du kein Christ? Der einzige Grund? Das glaube ich Dir nicht..... und wenn es doch so ist, können wir uns gerne mal drüber unterhalten.
Das Spannende an der Sache ist, dass die Bibel der Wissenschaft in vielen Aussagen lange voraus war. Viele Dinge wurden von der Wissenschaft lange bestritten, obwohl die Bibel im Endeffekt recht hatte. Z.B.:
– Die Erde hängt über dem Nichts.
– Die Sterne sind unzählbar.
– Der Hase käut wieder.
– Der Embryo besitzt im Anfangsstadium Knäuelform.
– Die Luft hat ein Gewicht.
Mit wesentlich besserer Ton-Qualität gibt es zum Thema "Wissenschaft und Glaube" einen Podcast von Sebastian Wohlrab, der nicht nur Quantenmechanik liebt (in dem Podcast gibts ab Minute 18 auch eine kurze Einführung in die Quantenphysik, total klasse!), sondern auch für den Bayrischen Rundfunk im Bereich Mathematik die GRIPS-Serie macht (such mal auf Youtube). Auch ein Interview mit Prof. Dr. Scherer von der TUM ist dabei.
Wie immer mit Basti mit einem etwas ungewöhnlichen Start ins Thema:
Dies alles sind nachträgliche und auch eher abenteuerliche als wissenschaftliche Deutungen von Bibelinhalten -mehr nicht.
Natürlich kann man Achtung und Ehrfurcht davor haben, was unsere antiken Vorfahren schon so alles erkannt bzw. erahnt haben, nur einen Beweis für die sogenannte göttliche Botschaft ist das nicht.
Für Dich muss es abenteuerlich sein, weil es ja ursprünglich nicht so gewesen sein darf deiner Meinung nach
Trotzdem eine spannende und ehrliche Predigt mit vielen Fakten, auch das Eingehen auf Ängste fand ich toll!
Was damals vor ü2000 Jahren los war, mag ich nicht werten. Das weiss ja niemand genau und die Berichte stammen nicht von Augenzeugen.
Ich hab nix gegen Abenteuer und auch nicht gegen Phantasie - im Gegenteil. War und ist ja wichtig und oft bereichernd.
Wie ich schon schrieb, Videos gehen auf meinem PC nur schlecht.
Ich halte mich auch lieber an belegte Tatsachen als an Predigten.
Und was das Christ sein betrifft: Eigentlich bedeutet Christ sein ja nichts anderes als Jesus, der zum Christus wurde, nachzufolgen, nicht sich darüber zu streiten, wie die Welt letztendlich entstand.
Welcher Wissenschaftler hat übrigens bestritten, dass die Sterne unzählbar seien?
Man braucht keine Bibel um das Wissen der Antike zu erforschen.
Und mich macht es ohnehin "nervös", wenn, wo auch immer die "Wissenschaft" zitiert wird. Denn nicht überall, wo "Wissenschaft" dran steht, ist auch Wissenschaft drin. Dort gibt es Thesen, Hypothesen und Beweise und erst, wenn genug Beweise da sind, kann man daraus Gesetzmäßigkeiten ableiten. Sonst ist es Forschung und keine wissenschaftliche Tatsache. Aber als Wissenschaft wird von Laien, die eine noch so absurde Theorie vertreten alles als wissenschaftliche Erkenntnis angeführt, was irgend ein Professor an irgend einer Uni einmal laut gedacht hat, wenn es nur in den Kram passt.
Was das Christ sein betrifft. Wenn man in der Nachfolge Jesu ist, könnte man auch sagen, man geht den Buddha-Weg, der nach Innen führt.
Dorothee Sölle hat dazu ein lesenswertes Buch geschrieben:
"Atheistisch an Gott glauben", sehr empfehlenswert.
Im übrigen kann man schon die Sterne inzwischen ganz gut zählen bzw. zumindest deren Anzahl abschätzen.
Na ja, dann schätz mal schön, Knight Unsere Galaxis enthält so zwischen 200 bis 400 Milliarden , so genau weiß man das nicht. Und es gibt hunderte von Milliarden von Galaxien, d. h., die am weitesten - ca. 13 Milliarden Lichtjahre entfernten, sehen wir ja so, wie sie vor 13 Milliarden Jahren aussahen, vielleicht gibt es diese gar nicht mehr - oder vielleicht ist dort jetzt was ganz anderes....
War ja nur begrenzt ernstgemeint, nur wie du ja selbst sagst, gibt es schon ganz gute Schätzungen und sooo lange gibt es ja die modernen Möglichkeiten der Beobachtungen noch nicht und die Fortschritte auf solchen Gebieten sind schon erstaunlich. Speziell auch so Computersimulationen der Entwicklung des Universums auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse finde ich recht interessant.
@ Knight Mover: Doch, die Berichte wurden von Augenzeugen geschrieben.......
@ Heidi: Jesus nachfolgen ist der Buddha-Weg, der nach innen führt? Das eine hat doch mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun....... Der Weg Jesu führt im Endeffekt immer nach aussen!
@Uwe - ich bin zugegeben kein Bibelexperte, aber meines Wissens stammen die Evangelien nicht von Augenzeugen des unmittelbaren Geschehens, da deutlich später aufgezeichnet.
Selbst wenn, wären es ja erstmal nur Indizien.
Hintergrundinfo dazu (jetzt mache ich auch mal Copy & Paste ):

Das Matthäus-Evangelium ist den Überlieferungen der Urkirche nach das älteste der Evangelien, weshalb es auch an die erste Stelle gesetzt wurde. Es wurde nach historischen Berichten der frühen Kirchenväter zwischen 45 und 55 n.Chr. in Judäa geschrieben und richtete sich in erster Linie an ein judenchristliches Publikum, was auch dafür spricht, daß das Matthäus-Evangelium sehr alt ist, da sich ja schon um das Jahr 60 herum der Schwerpunkt des Christentums von den Juden weg zu den Nationen bewegte. Der Autor war der eher unauffällige Jünger Matthäus (vgl. Matthäus 9,9-13), der Steuereinnehmer gewesen war und auch Levi genannt wurde. Dies ergibt sich zwar nicht unmittelbar aus dem Text, ist aber einhellige Überlieferung der Urkirche. Da Matthäus kein herausragendes Mitglied der Apostel war, würde es sehr seltsam anmuten, hätte man ihm das erste Evangelium zugeschrieben, wenn er es nicht tatsächlich geschrieben hätte. Das Evangelium paßt mit seinem geordneten, klaren Stil und den vielen gewissenhaften Zahlenangaben auch gut zum Wesen des Steuereinnehmers, der als frommer Jude das Alte Testament gut kannte und in seinem Evangelium oft zitiert. Als Beamter Roms mußte Matthäus fließend Griechisch sprechen und schreiben können, da Griechisch Amtssprache im Osten des römischen Reiches war. Nach der Überlieferung der Urkirche hat Matthäus übrigens noch vor seinem Evangelium vorab die Aussprüche Jesu auf Aramäisch festgehalten. Diese sogenannten “logia” des Matthäus (gr. für “Worte”) sind allerdings nicht erhalten.

“In der Breite der Konzeption und in der Kraft, mit der umfangreiches Material einer großartigen Idee untergeordnet ist, kann man keinen Schreiber des Alten oder Neuen Testaments, der ein historisches Thema behandelt, mit Matthäus vergleichen.”
Theodor Zahn


Das Markus-Evangelium wurde von Johannes Markus verfaßt, der nicht zu den zwölf Jüngern zählte, aber ein Augenzeuge Jesu war und dem weiteren Jüngerkreis angehörte. So versammelten sich die Jünger in der ersten Zeit im Elternhaus des Johannes Markus (Apg 12,11-12). Es wird teilweise angenommen, daß Johannes Markus mit der seltsamen Erwähnung des jungen Mannes in Markus 14,51-52 von sich selbst spricht. Johannes Markus war ein Neffe des Barnabas. Später war er Mitarbeiter des Paulus und wird in der Apostelgeschichte und den Briefen mehrfach erwähnt (z.B. Kolosser 4,10; Philemon 24). Die zeitliche Einordnung des Markus-Evangelium ist insoweit umstritten, als manche annehmen, Markus habe noch vor Matthäus geschrieben. In der Urkirche war es jedoch unumstritten, daß Matthäus als erster geschrieben hat, so daß ich hier keinen Anlaß für irgendwelche Hypothesen sehe. Klar ist jedenfalls, daß das Markus-Evangelium alt ist und bis zum Ende der fünfziger Jahre des ersten Jahrhunderts geschrieben war. Nach der Überlieferung der Urkirche hat Markus um das Jahr 50 in Rom geschrieben. Während das Markus-Evangelium im wesentlichen dieselben Ereignisse berichtet wie Matthäus und Lukas (93 % des Stoffs von Markus finden sich auch in anderen Evangelien), berichtet Markus doch viele lebendige Einzelheiten, die die anderen auslassen. Man nimmt an, daß sein Evangelium in weiten Bereichen von dem Erleben des Petrus beeinflußt ist, wofür viele Details sprechen - das Verhältnis zwischen Petrus und Markus war zuletzt so eng, daß Petrus ihn in 1.Petrus 5,13 seinen “Sohn” nennt.

“Markus besitzt eine Frische und Kraft, die den christlichen Leser ergreift und ihn sich danach sehnen läßt, mit seinen schwachen Kräften dem Beispiel seines wunderbaren Herrn zu dienen.”
August van Ryn
Das Lukas-Evangelium läßt sich aufgrund der Daten der ebenfalls von Lukas stammenden Apostelgeschichte am genauesten datieren. Der Bericht der Apostelgeschichte endet im Jahr 63, die erste Christenverfolgung unter Nero (64 n.Chr.) und der Märtyrertod des Petrus und des Paulus (66/67) wären von Lukas kaum ausgelassen worden, wenn sie bei Abfassung der Apostelgeschichte bereits geschehen wären. Das vor der Apostelgeschichte geschriebene Evangelium wird daher etwa um das Jahr 60 geschrieben worden sein. Lukas, ein griechischer Arzt aus Antiochia, war ein Mitarbeiter des Paulus, der diesen auf seinen Missionsreisen begleitete. Er ist der einzige Autor der Bibel, der nicht Jude ist. Vielleicht erklärt dies seine besondere Anziehungskraft für uns westliche Erben der griechisch-römischen Kultur und Denkweise. Die Sprache des Lukas-Evangeliums und der Apostelgeschichte ist ein elegantes Griechisch, welches gerade bei medizinischen Begriffen präziser als das der anderen Schriften ist und hervorragend zu einem gebildeten griechischen Arzt paßt. In seinem Evangelium betont Lukas insbesondere die Menschlichkeit und Barmherzigkeit Jesu. Lukas war als einziger der vier Evangelisten möglicherweise kein direkter Augenzeuge - es gibt allerdings eine Überlieferung, nach der Lukas einer der beiden Emmaus-Jünger gewesen sei. Lukas bezieht sich deshalb ausdrücklich auf die Berichte derjenigen, die “von Anfang an” Augenzeugen Jesu waren (vgl. Lukas 1,1-4). Gerade Lukas schätzt korrekte Daten und genaue Recherchen, weshalb insbesondere die Apostelgeschichte des Lukas durch archäologische Funde selbst in winzigen Details bestätigt wurde und auch aus Sicht von Historikern als eines der präzisesten Bücher der Antike gilt.

“Das schönste Buch, das es gibt.”
Ernest Renan


Das Johannes-Evangelium ist mit Sicherheit das letzte der Evangelien und wurde von dem Jünger Johannes in hohem Alter auf der griechischen Insel Patmos verfaßt, wohin er aus Ephesus verbannt wurde. Johannes ist nach der Überlieferung der Urkirche über neunzig Jahre alt geworden. Gegen Ende seines Lebens wurde er nach einem Bericht des Clemens von Alexandria von engen Freunden darum gebeten, sein Evangelium als Ergänzung der Synoptiker zu schreiben. Der Stil und die Wortwahl dieses Evangeliums finden sich nur noch in den Briefen des Johannes wieder. Die Sätze sind oft kurz und einfach, doch je kürzer sie sind, desto tiefgründiger sind oft die darin enthaltenen Wahrheiten. In seinem geistlichen, auf die tiefere Bedeutung von Ereignissen konzentrierten Stil ist das Johannes- Evangelium unverwechselbar. Wegen seiner Betonung der Gottheit Jesu wurde das Johannes- Evangelium von der historisch-kritischen “Theologie” immer möglichst spät ins zweite Jahrhundert datiert und natürlich auch die Verfasserschaft des Johannes geleugnet. 1920 wurde dann allerdings in Ägypten als Grabbeigabe in einem Friedhof ein Fragment des Johannes-Evangeliums gefunden, welches auf das Jahr 100 bis 120 datiert wird. Johannes traf im Jahr 69 in Ephesus ein und lebte bis etwa 100 n.Chr. Das Johannes-Evangelium wurde wohl in den Jahren zwischen 80 und 95 n.Chr. geschrieben. Es enthält die Berichte eines Augenzeugen Jesu, der am Ende eines langen Lebens und nach 70 Jahren Christsein nicht mehr nur die äußeren Fakten des Lebens Jesu berichtet, sondern sich vor allem mit ihrer tieferen Bedeutung beschäftigt.

“Das tiefgründigste Buch der Welt.”
A.T. Robertson
@ Knightmover: Mitbekommen, dass Karl-Heinz den gesamten Thread "Teufelswerk" gelöscht hat? War ihn dann wohl doch zu peinlich.....
Es war wohl wirklich "Teufelswerk"
Die Löschung erfolgte vielleicht auch auf Anweisung höher gestellter Zeugen.
Was die Jesus-Story betrifft, kann ich mir ja durchaus vorstellen, dass es da einen solchen speziellen historischen Menschen gab, nur ob das alles wirklich genau so passiert ist und alles wörtlich so gesagt wurde, bezweifle ich schon. Vieles davon ist sicher wertvoll und nachdenkenswert. Dem habe ich mich nie verschlossen, nur eben dogmatischen Glaubensvorschriften, die meinem schon als Kind erwachenden kritischen Verstand nicht vereinbar waren und bis heute sind. Die kirchliche "Christenlehre" erhöhte da nur meine Skepsis.
Dazu gehört speziell auch die Vorstellung von einer menschenähnlichen Person Gott und diesem Vater-Sohn-heiliger Geist-Glauben.
Uwe: Wie innen - so außen.
Für mich als Zen-Buddhist mit christlichem Hintergrund sind Buddha und Jesus Geschwister im Geist. Man muss nur die Reden Jesu und Buddhas vergleichen. Aber dazu hat man kaum Zeit - weil man sich ja mit so einem Nonsens wie Adam und Eva, die Schlange und den Baum, die Arche Noah usw. beschäftigt. Nur konzentrieren auf das, was Jesus und Buddha wirklich gesagt haben, und wovon es mehrere Überlieferungen gibt, es also glaubwürdig ist - das reicht.
Alles, was im ersten Teil der Bibel steht, weist auf Jesus hin - das ist so die Brille, mit der man auch die Schöpfungsgeschichte sinnvoll lesen kann. Darum halte ich das Ganze auch nicht für Nonsens, man muss es ernst nehmen, nicht wörtlich. In der hebräischen Sprache geht es eben viel um Bilder. Übrigens hat man die Arche ja gefunden

Jesus und Buddha widersprechen sich jedoch in einigen Punkten:
Buddha lebte einen sogenannten mittleren Weg, zwischen strenger Askese und normalem Leben. Er sammelte, ähnlich wie Jesus, eine Reihe von Jüngern um sich. Mit 80 Jahren starb er im Kreis seiner Jüngern, friedlich und "erlöst". Jesus beanwortete die Frage nach dem Leiden von Gott her, Buddhas von einem Schicksal her, dass er dharma nannte. Jesus reagierte auf das Leiden mit der Bereitschaft, selbst zu leiden, Buddha zeigte, wie er dem Leiden entkam. Jesus überwindet den Tod und degradiert ihn zu einem flüchtigen Übergangsstadium in eine Welt in ohne Tränen, Buddha integriert den Tod und betrachtet ihn als die Befreiung selbst, das erlösende Nichts. Buddhas Lehre ist uneinheitlich, unscharf und im Laufe der Geschichte des Buddhismus vielen Ergänzungen und Veränderungen unterworfen. Jesu Lehre ist Grundlage aller Kirchen und in Form der Bibel hervorragend bis heute erhalten geblieben. Erlösung im Buddhismus kann auf vielen verschiedenen Wegen geschehen, Erlösung bei Jesus geschieht nur am Kreuz.
Jesu Wahrheitsanspruch bestätigt sich in den Zeichen, die er heute noch tut. Die Wunder Buddhas sind seine Erleuchtung, seine erste Predigt und sein Tod. Jesu Wahrheitsanspruch bestätigt sich in seiner historischen Auferstehung. Buddhas Leichnam ist bis heute nicht mehr lebendig geworden.

Wie kann man dies integrieren?
Uwe: Die angeblich gefundene Arche war eine Felsformation, genau wie das angebliche Marsgesicht.
Und: auch Jesu Auferstehung sollte man symbolisch, nicht wörtlich nehmen
Willigis Jäger, Benediktinerpater und Zen-Meister, sagte einmal, es würde ihn nicht wundern, wenn man den Leichnam Jesu finden würde.
Warum seid ihr denn alle nur so verkopft?
Ich mache dir mal einen Vorschlag: Wenn du es nicht so gern buddhistisch hättest, sondern christlich.
Melde dich zu einer Meditationswoche in einer christlichen Einrichtung an, z. B. im Sonnenhaus in Beuron, halte sie durch, halte dich vor allem auch an alle Regeln - und dann reden wir weiter!
Und schau dir wenigstens mal die Homepage an.
http://www.sonnenhaus-beuron.de/
Übrigens, mich musst du nicht bekehren wollen. Ich wünsche euch missionierenden evangelikaren Christen jedenfalls den gleichen inneren Frieden, den ich habe.
@ Heidi: Ja, eine Felsformation mit versteinertem Holzstreben drin.... Du bist nicht auf dem neuesten Stand

Jesu Auferstehung muss man sogar wörtlich nehmen, da gibt die Bibel keinen Spielraum:
1. Kor 15, 12ff: Aber nun frage ich euch: Wenn wir predigen, dass Christus von den Toten auferstanden ist, wie können einige von euch da behaupten, es gäbe keine Auferstehung der Toten? Wenn es nämlich keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden. Und wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich. Ja, in diesem Fall hätten wir Apostel sogar Lügen über Gott verbreitet, denn wir haben ja versichert, dass Gott Christus auferweckt hat, und das kann nicht wahr sein, wenn es keine Auferstehung von den Toten gibt. Denn wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden. Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid nach wie vor in euren Sünden gefangen. In diesem Fall wären alle Menschen, die im Glauben an Christus gestorben sind, verloren! Wenn der Glaube an Christus nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die elendesten Menschen auf der Welt. Nun ist aber Christus als Erster von den Toten auferstanden. So wie der Tod durch einen Menschen - Adam - in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen - Christus - die Auferstehung von den Toten begonnen. Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.

Meditation ist für mich übrigens nichts neues!

Da Du nicht weißt, wie groß der innere <frieden der Christen ist, wünscht Du ihnen vielleicht nichts Gutes
Uwe, dass ich mit dir und auch den Zeugen sachlich zu diskutieren versuche, hat einzig und allein den Grund, dass ich gern verstehen möchte, wie die Menschen gestrickt sind, die kritiklos alles nachplappern, was irgend welche Menschen, die sich für "auserwählt" halten, in die Bibel hineininterpretieren. Da gibt es ja die tollsten Widersprüche allein unter den Sekten und Freikirchen. Du selbst greifst ja die Zeugen auch - wegen ihres angeblichen Irrglauben - an, auch werden dir die Kreationisten, für die die Welt erst 6000 Jahre alt ist, Irrglauben vorwerfen. Jeder behauptet, in Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. Es kann aber nur eine absolute Wahrheit geben! Macht euch das nicht stutzig? Hab man euch kritisches Denken wirklich so weit ausgetrieben, dass euch das nicht selbst auffällt?
Ich kenne die Bibel in- und auswendig, mindestens genau so gut wie du - und mache mir darüber meine eigenen Gedanken. Aber das ist einzig und allein meine ganz persönliche Weltsicht.
Statt eigener, kritischer Gedanken kommen von euch immer wieder neue Bibelsprüche - und das wirkt auf mich ziemlich abstoßend - und ich denke, nicht nur auf mich. Ich habe zu all den Missionsversuchen der Freikirchen und Sekten noch nie einen zustimmenden Kommentar - außer von Anhängern - gelesen oder gehört.
Wir, die wir euch kritisch sehen, sind keine verlorenen Schafe, die nach euren ständigen Einflüsterungen lechzen.
Dir mag zwar Meditation nicht fremd sein, aber richtig eingelassen hast du dich wohl nicht darauf.
Was hat wohl Buddha wirklich "erlebt" bei seiner 40-tägigen Meditation unter dem Boddhi-Baum? Bestimmt nicht Mara, Symbol des "Widersachers" in Persona, genau so wenig wie Jesus bei seinen 40 Tagen (schon seltsam, diese Übereinstimmung, gelle) in der Wüste Satan persönlich begegnet ist. Die "Widersacher", das sind Hindernisse im Geist - und das können auch fromme Bibelsprüche sein - die das wahre Wesen zumüllen und nicht zum Durchbrauch kommen lassen wollen.
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Ich musste es abschalten, nach etwa der Hälfte.
Dass ich mir das überhaupt so lange angetan habe,
So viel geballter Unsinn
Zu viel Logik, zu viele Zahlen, zu viele wissenschaftliche Zitate - oder was war das Problem?
Zu viele fehlende Zahlen und Fakten.
Ob aus Unwissenheit oder beabsichtigt weggelassen ist dabei unerheblich.
Zum Beispiel?
Auf Grund der Fülle des Unsinns, müsste man ganze Bände schreiben, um dies Punkt für Punkt zu widerlegen.
"... warum manche Atheisten das Christentum nicht annehmen würden, selbst wenn sie wüsste, dass es wahr ist."
ist genauso logisch, wie:
"warum manche Christen das Christentum nicht ablegen würden, selbst wenn sie wüssten, dass es unwahr ist."
Immer schön neutral beide Seiten sehen!
Nun ja, man wird ja erst dann Christ, wenn man erkannt oder erlebt hat, dass das Christentum wahr ist. Es ist ja im Endeffekt eine rationale Entscheidung.
Hast Du noch einen Punkt?
Falsch! Christ wird man, weil man dazu erzogen wurde!
Geprägt durch Elternhaus und/oder persönliches Umfeld.
Eine erlernte Weltanschauung, egal um welchen Gott es geht.
Egal, ob Christ, Moslem oder Sonstiges, es ist anerzogen!
@ Jörg aus B: Seltsam. In meiner Gemeinde sind eine Masse Leute, die sich unabhängig von ihrer Erziehung oder religiösem Hintergrund für Christus entschieden haben. Ehemalige Atheisten (unser Location Pastor ist Wissenschaftler und Lehrer, und als er das erste Mal zu einem Gottesdienst eingeladen wurde, sagte er zu seiner Frau: "Lass uns Chips mitnehmen und uns diese Freakshow ansehen, dann haben wir neue Stories zu erzählen" ), Moslems, teilweise aus radikalem Hintergrund, die sowohl von der Liebe der Christen als auch von der Liebe Gottes für sie angezogen wurden, und noch aus ganz vielen anderen Hintergründen. Bei mir war das genau so...... Glaube mir, ich habe da etwas mehr Insider-Wissen als Du
Aber es gibt auch viele, die das Ganze mit der Muttermilch mitbekommen haben, aber eben nicht ausschließlich.
Wenn Du Dir auch mal eine "Freakshow" anschauen willst in Berlin, schau mal hier rein: https://www.icf-berlin.de/
Die Adventszeit eignet sich ja. Zur Idee, was da abgeht, einfach mal den Anfang eines Podcasts anschauen (unter "Media"), der Vorspann macht schon Laune. Dort wirst Du auch mit vielen Leuten sprechen können, die mit Glauben lange nichts am Hut hatten und sich dann entschieden haben. Deren Gründe sind meist interessant. Kannst Dir auch gerne eine beliebige andere Gemeinde aussuchen, deren Stil zu Dir passt, vor einem Besuch bei den ZJ würde ich erstmal die Sektenbeauftragten in Deiner Nähe konsultieren
Es gibt aber auch viele wie mich, die sich abgewandt haben, weil ihnen vor dem "Was Besonderes sein", das hauptsächlich im Nachspionieren und sich über andere stellen, bestand, grauste. Nein, meine Kindheit und Jugend dort war keineswegs lustig, trotz des Eia-Popeia- Gesäusels.
Klingt leider nach einer sehr unreifen oder sehr "regeliösen" Gemeinde. Nachspionieren und sich über andere stellen sind eigentlich Zeichen einer Sekte, was war das denn für eine Gemeinde?
Die Sektenbeauftragten spionieren nicht, sie stellen anhand öffentlicher Publikationen und Veranstaltungen nur fest, welche Organisationen als Sekten einzustufen sind und welche nicht. Bin übrigens kein Sektenbeauftragter, habe durch meine Gemeinde nur einen recht guten Draht zu ihnen.
"christliche Versammlung". Ja: Kleiderordnung gibt's da auch; für Frauen ja eine kurzen Haare und keine Hosen - und beim Beten ein Tuch über den Kopf. Und predigen oder vorlesen dürfen sie auch nicht - Paulus hat*s ja verboten-
Bei den Baptisten war es zwar nicht ganz so freudlos und formell, aber auch dort wurde ausgehorcht und Druck ausgeübt.
Alle die alten Männer und ihre jüngeren Nachfolger - das sin diejenige, die sich als Radfahrer einkratzen, maßen sich eine Menge an,, indem sie behaupten, im Namen Gottes zu reden und zu handeln und in Wahrheit nur Macht ausüben.
Tja, das sind leider die negativen Auswüchse, wenn man die Bibel wörtlich nimmt und nicht ernst
Du wirst z.B. in der gesamten Bibel Frauen finden, die Führungsaufgaben haben, Prophetinnen sind - dann muss man sich fragen, warum Paulus in diesem Brief für diesen speziellen Fall Sonder-Regelungen für Frauen gegeben hat und was das mit der damaligen Kultur und der Location der Gemeinde zu tun hat, an die der Brief gerichtet war. Genau an dem Thema "Die Frau schweige in der Gemeinde" hat eine Frau (!) einmal erklärt, wie man generell die Briefe der Bibel lesen kann, und drei "Brieföffner" dazu gegeben:
1. Die biblishen Briefe sind nur eine Seite einer Unterhaltung
2. Die biblishen Briefe wurden aus einem konkreten Anlass geschrieben
3. Die biblischen Briefe sind in ihrem kulturellen Kontext zu verstehen
Wenn man die Bibel wörtlich nimmt, wird das ganz schön schräg, wie Du es ja erlebt hast. Dann gibt es z.B. seltsame Kleiderordnungen und andere Absurditäten, was Menschen dann natürlich abschreckt.
Hier ist der Podcast, wenn Du mal reinhören willst:
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