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Bergfoto Dezemberandacht

Nach der Katastrophe freuen wir uns doch

Von Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern - Montag, 30.11.2015 - 10:01 Uhr

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Monatsspruch Dezember

Jauchzet, ihr Himmel, freue dich, Erde!
Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen!
Denn der Herr hat sein Volk getröstet
und erbarmt sich seiner Elenden.

(Jes 49, 13 (L))

Jubel über die Rettung


Nach der Katastrophe Israels im Exil meldet sich der Prophet Jesaja mit diesem großartigen Evangelium zu Wort. Er kündet für die nahe Zukunft Heil an. Ja, am Ende dieser Welt ist der ganze Kosmos eingeladen, sich zu freuen, zu jubeln, wie der Herr sein Volk und die Elenden tröstet.

Wie ein roter Faden zieht sich dieser Jubel über die Rettung des Volkes Israel durch das Alte Testament. In Zeiten von Frieden und Wohlstand hat sich das Volk immer wieder von Gott abgewandt. Brach Krieg, Hunger und Not an, wurde wieder um Gottes Erbarmen gefleht. Gott schenkte immer wieder Frieden und Wohlstand, und er hat versprochen, immer zum Erbarmen bereit zu sein.

Jauchzen und Jubel in der Weihnachtszeit


Gerade in dieser Weihnachtszeit sollten wir in den weihnachtlichen Jubel mit einstimmen. Es gibt für mich kein Weihnachten, ohne dass ich das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach höre. Mit Pauken und Trompeten beginnt der Chor im ersten Teil zu singen:

"Jauchzet, frohlocket! Auf preiset die Tage! Rühmet, was heute der Höchste getan!
Lasset das Zagen, verbannet die Klage, stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!"

Diese mitreißende Musik mit dem wunderbaren Chorsatz lässt mich jedes Mal von Herzen fröhlich werden. Gerne wirke ich mit meiner Sopranstimme in einem Projektchor mit, wo wir gemeinsam mit einem Symphonischen Blasorchester zur Advents- und Weihnachtszeit in Kirchen auftreten. Bei unseren Auftritten jubelt und jauchzt mein Inneres über die Gnadentat Gottes, die seinen Sohn uns Menschen gebracht hat. Nach dem letzten Konzert kam eine Teilnehmerin überwältigt und sagte mit Tränen der Freude in den Augen: " ... so muss der Jubel im Himmel sein!"

Freue dich Erde, lobet ihr Berge


Freue dich Erde, lobet ihr Berge, so heißt es in unserem Text. Wie sehr wünschen wir uns Frieden und Freude. Gerade, als ich diese Zeilen schreibe, kommen immer neue Schreckensmeldungen über die Unruhen in der Ukraine, im Irak; Raketen fliegen wieder von Gaza nach Israel, die Ebola-Epidemie breitet sich immer weiter in Afrika aus.

Hinein in diese Welt voller Unruhe und Schrecken kommt Jesus als Retter. Er bringt Versöhnung, Hoffnung, Freude, Friede und Gerechtigkeit. Wir dürfen auf die letzte Vollendung warten, auf die uns im Besonderen die Adventszeit aufmerksam machen möchte. Es braucht noch die letzte Wende, das Kommen Jesu und damit die endgültige Heilung.

Lydia Klein, Lauben

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