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Wie viel Angst habt ihr vorm Tod und wie stark hängt ihr am Leben?

Von News Team - Sonntag, 06.12.2015 - 23:16 Uhr

Nein, wir denken nicht, dass ihr bald die nächsten seid! Diese Fragen kann man erwachsenen Menschen altersunabängig stellen. Nur: Sie scheinen rein statistisch umso relevanter, je mehr Jahre man auf dem Buckel hat. Oder doch nicht? Seneca schreibt: "Die Jahre werden nicht einzeln abgezählt. Es ist ungewiss, wo der Tod dich erwartet." Auf jeden Fall kommt er und wenn er erst einmal da war, tut er nicht mehr weh. Im Grunde haben wir nicht Angst vor dem Tod selbst, sondern leben in ständiger Furcht davor, dass er in unsere Nähe kommen könnte.

Je besser das Leben, desto leicht der Tod?

Wenn wir konzentriert auf unser Leben sind und den Großteil unserer Zeit lebenswert gestalten können, werden wir keine Angst vor dem Tod haben. Wir sollten zu jeder Zeit wissen, wofür es sich zu leben lohnt. Wenn wir jederzeit - oder sagen wir: die meiste Zeit - nach dieser Vorstellung leben, ist der Tod nicht mehr als das Ende unseres Weges. Er kommt sowieso. Wir dürfen ihm keinen Einfluss darauf geben, wie wir gelebt haben werden. Denn, so Seneca: "Es steht mit dem Leben ähnlich wie mit einem Theaterstück: nicht auf die Länge kommt es an, sondern auf die Güte des Spiels."

Wie groß ist eure Angst vor dem Tod und wie stark hängt ihr am Leben?

41 Kommentare

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Ich liebe mein Leben, gebe es freiwillig sicher nicht her,
so lange es für mich lebenswert ist. Ich habe Angst vor der
Art des Sterbens und werde versuchen selbstbestimmt
zu handeln.
Sorge habe ich um die geliebten Menschen die ich,
zumindest räumlich, verlasse.
Der Verlust eines geliebten Menschen ist unermesslich,
das Wissen darum.... es an meine Lieben weitergeben zu
müssen..... bedrückt mich.
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Der Tod gehört zum Kreislauf des Lebens wie die Geburt. Es ist unsinnig, davor Angst zu haben, weil man sich dadurch unnötig das Leben schwer macht.

Um das Leben zu genießen, also Glück zu empfinden, brauche ich vor allem Gesundheit und Frieden, eine mir sinnvoll erscheinende Aufgabe und ausreichend Geld um meine Grundbedürfnisse maßvoll zu befriedigen.

Ich bin sehr sehr dankbar, in einer Zeit, in einem Land zu leben, in der kaum Natur-Katastrophen stattfinden, das bislang friedlich ist und dem es materiell gut geht. Meine größte Angst ist Angst vor Krieg.

Das "natürliche" Sterben ist an sich ein gnädiger Prozess, wenn man in ihn nicht eingreift.

Die Beschäftigung mit dem Thema des Sterbens, möglichst genau zu verstehen, was da im Körper und im Zuge dessen mit dem ihn bergenden "Geist" stattfindet, hat mir die Angst vor dem Sterben Stück für Stück nahezu vollständig genommen, sofern ich in den Genuss eines natürlichen Sterbens komme.

Ich möchte das Buch "Über das Sterben" von Prof. Gian Domenico Borasio all Jenen ans Herz legen, die sich selbst diesbezüglich etwas Gutes tun wollen. Borasio ist Palliativmediziner und schreibt gut verständlich und durchaus spannend und unterhaltsam über den Sterbeprozess ohne zu viel "Fachchinesisch".
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Ich genieße das Leben in vollen Zügen, hänge auch daran. Vor dem Tod habe ich keine Angst (weiß ja, wo ich hingehe), höchstens vor der Art des Sterbens....
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Klar hänge ich noch an diesem jetzigen Leben. Meine Zeit ist noch nicht um, hab noch zu tun!
Das Ablegen der menschlichen Hülle mag unangenehm sein, oder der Teil, der (kurz) davor steht. Ich weiß es nicht genau, kann mich an die letzten 345 Male nicht erinnern. Danach ist immer noch Leben. In einer anderen Daseinsform.
Um Paulchen Panther zu zitieren:
'Heute ist nicht alle Tage. Ich komm' wieder, keine Frage!'
Genauso sehe ich es auch. Man hat mehrere Leben. Darum habe ich auch keine Angst. Ich würde mich nur glücklich schätzen, wenn es schnell und ohne Qualen vor sich gehen würde.
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Hey Tod, hab keine Angst vor dir..und vorm Sterben erst recht nicht. Letztens hatte ich dir wieder einmal klar gemacht..das mein Lebenswille stärker ist. Ja lach nur über mich, wie schwach, still und klein ich dir gegenüber vorgekommen bin. Das hat mich so unsagbar wütend gemacht, aber ich konnte dir trotzdem frech ins Gesicht grinsen und genau das hat mir enorme Energie fürs Leben zurück gegeben. Hey Tod, mein Grinsen nimmst du mir nicht- egal was kommt. Ich liebe das Leben! Heul doch, heul doch..ich hab keine Angst vor dir.
Sag das mal in Deiner letzten Minute.
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"Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr." (Epikur: Brief an Menoikeus)

Anmerkung von F.A.: Epikur hat den Weg zum Tod nicht mit berücksichtigt, denn dem Tod geht immer das Sterben voraus und das kann uns die leidvollsten Übel zumuten.
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ich hab auch keine Angst vor dem Tod
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..ich hab keine Angst vor dem Tod-aber vor dem Sterben..
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ich habe keine angst vor den Tod habe ihn schon in die augen geschaut hat mich wieder losgelassen,wenn es sein wird dann soll es so sein,aber jetzt geniese ich die Zeit auf erden und die ist kostbar denn man ist länger tod als lebend..man muß sich nur danach richten
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Wenn wir am Leben oder am Tod anhaften sind wir unfrei. Erst wenn wir das Leben und den Tod loslassen, sind wir frei. Das Leben ist so wie es ist. Der Tod wird sein wie er ist, aber er braucht mich nicht kümmern, weil ich in diesem Augenblick lebe.
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