wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Ingeborg Weißenfels

"Unsere Jahreslosung ist voll tröstlicher Musik"

Von Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern - Freitag, 15.01.2016 - 16:06 Uhr

Ingeborg Weißenfels erläutert die Jahreslosung aus Jesaja 66 im Nürnberger DEF.

Der DEF Nürnberg begann sein neues Jahr mit einem sowohl gemütlichen als auch fröhlichen Zusammensein. Geistig und geistlich rüstete man sich durch einen Vortrag der langjährigen Vorstandskollegin Ingeborg Weißenfels über die Jahreslosung 2016

„Ich will euch trösten, wie einen seine Muttet tröstet.“
Jesaja 66, 13 (1)

Keine ganz einfache Jahreslosung


Nun ist die neue Jahreslosung nicht ganz einfach zu verstehen, oder nur auf den ersten Blick. Denn sind wir es nicht gewöhnt, von Gott als dem Vater zu hören, dem Herrn, jemand, der treu sorgt für die ihm Anvertrauten, aber auch Angst und Ehrfurcht einflößt, der die zerschmettert, die Feinde seiner Erwählten sind und die sein Wohlgefallen verloren haben? Wir hören, vor allem im Alten Testament, viel von diesem strengen und strafenden Gott. Dennoch denkt und beschreibt ihn Jesaja im 66. Kapitel anders und verleiht ihm eine neue, weibliche Form. Im Zusammenhang mit der Heiligen Stadt Jerusalem und der Zukunft des Glaubens und Lebens fällt der Prophet in die Bildsprache des Wachsens und Gebärens, Nährens und Sorgens. Gott ist hier immer noch ein Patriarch und Gebieter, aber einer in einer eben auch mütterlichen Fürsorge für seine Kinder. So wird allen Menschen prophetisch das Versprechen des Trostes in ihrem Kummer und ihrer Ausgesetztheit gegeben, das Gefühl der Geborgenheit, egal, was passiert.

Hier wird zum ersten Mal von Gott wie von einer Mutter gesprochen


Ingeborg Weißenfels würdigt an Jesajas Wort besonders das Bewegende der weiblichen Komponente im Gottesbegriff: „Hier wird zum ersten Mal von Gott wie von einer Mutter gesprochen. Und das bereits vor mehr als 2500 Jahren.
Der Prophet überträgt das menschliche Verhalten, dass eine Mutter ihr Kind tröstet, auf Gott.
Was wir als Trost aus unserer eigenen Lebenserfahrung kennen, das dürfen wir auch von Gott annehmen. Ein Grund, der uns Trost und Haltung gewinnen lässt.“

Brahms setzt das Jesaja-Wort in seinem "Requiem" ein


Besonders berührend war für die Zuhörerinnen, wie Ingeborg Weißenfels die Brücke hin zum Requiem von Johannes Brahms schlug. Das Werk, nicht so sehr der Trauer als dem Trost gewidmet, dem Trost Hinterbliebener oder allgemein derer, die Leid tragen, setzt im fünften Satz genau dieses Wort von Jesaja als Chormusik ein. Damit wird bekräftigend die große Arie „Ihr habt nun Traurigkeit“ unterstrichen, der Chor verstärkt, was die Sängerin ausdrückt „Ich will euch trösten wie eine Mutter …“
„Unsere Jahreslosung ist voll tröstlicher Musik!“, ruft uns Ingeborg Weißenfels zu.

5 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Habt ihr im Leben soviel Fragen wie ich

Habt ihr im Leben soviel Fragen wie ich,
und sucht eine Antwort darauf.
Fragt ihr euch öfter warum alles so ist,
und wisst keine Antwort darauf.
Ist euer Leben auch manchmal so leer,
und Keiner euch helfen kann.
Man weiß nicht wofür man geboren,
woran man sich halten kann.

All unsere Ziele, wo führen sie hin,
haben wir doch eins nicht bedacht,
bringt uns der Reichtum das große Glück,
ist's nur für eine Nacht.
Wir spüren in unseren Herzen nur,
dass irgendwo etwas fehlt,
all unser Handeln so fruchtlos bleibt,
denn unsere Liebe nur zählt.

Unsere Wünsche sie hören nie auf,
wir stehen in ihrem Bann.
Was wirklich wichtig, das sehen wir nicht,
wo doch alles mit Ihm mal begann.
Ja wer Ihn suchet merkt irgendwann,
Gott zeigt den richtigen Weg,
unsere Augen sie leuchten wie Sterne dann
und alles viel leichter geht.

© Peter Lewicki
[+]
Das Licht deiner Seele
leite dich,
damit du lebendig bist
in allem, was du tust.

Gott gebe dir ein reines Herz
und Augen,
die segnen, was sie sehen.

Mögest du ein Segen sein für deinen Nächsten
und dein Nächster ein Segen für dich.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Gott lasse dich
jeden deiner Augenblicke
als gesegnet
berührend
und bewegend
erleben.

Gott helfe dir,
Zeit zu bewahren,
in der dein Atem ruhig geht
und du geduldig warten kannst
auf das Wunder,
das Gott für dich bereit hält.

Gott lasse neuen Mut
und heilende Kräfte in dir wachsen,
dass du weiter und weiter aufblühst
wie eine schöne Blüte,
die dich und andere erfreut.

Gott sende dir einen Engel,
der dein Herz berührt
und dir eine gute Nachricht bringt,
wenn du traurig bist.

Gott schicke dir Menschen,
die dir Gutes tun
und denen du Vertrauen schenken kannst.

Gott gebe dir Licht,
wenn es in dir dunkel ist,
damit du klar und deutlich deinen Weg siehst.

Gott bewege dein Herz,
um wieder neu aufzubrechen
und gebe dir Zeichnungen und Weisungen für deinen Weg.

Gott erhalte in dir die Fähigkeit zum Staunen
über das Wunder der Liebe und der Freude
und lasse Liebe und Freude
in dir wachsen und gedeihen.

Gott bleibe bei dir
und erfülle dein Herz
mit seinem Frieden.

So segne dich Gott
und führe dich in jedem Augenblick
in dieser guten neuen Zeit.

Ich wünsche dir den großen Zauber der Welt,
das dein Glücksstern niemals vom Himmel fällt
und das die Sonne stets warm für dich scheint,
immer jemand da ist, der es gut mit dir meint.

Ich wünsche dir Träume, in herrlichen Bildern,
die dir dein Leben in Herrlichkeit schildern.
Auch hoff’ ich für dich, das du bleibst was du bist,
ein Wunder an Mensch und ein Optimist!

Ich wünsche dir Hoffnung so lange du lebst,
das du nie zu sehr an Belanglosem klebst
und das du den Hunger nach Freiheit stets stillst,
das du machst und tust, was immer du willst.

Ich hoffe das du nie dein Lächeln verlierst,
das du nicht im Packeis des Alltags erfrierst.
Ich wünsche dir Freude und Fröhlichkeit
und schnelle Versöhnung nach jeglichem Streit.

Ich wünsche dir alles, wonach du dich sehnst,
das du noch mit 100 im Schaukelstuhl lehnst.
Ich wünsche dir, das dich nie jemand verletzt,
einen Glauben an dich, der Berge versetzt.

Ich hoffe für dich auch auf Güte und Frieden,
nie seien dir Kummer und Tränen beschieden
Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
Wir bedanken uns für Ihre freundlichen Grüße in Gedichtform und wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr.
Diese guten Wünschen gebe ich gerne zurück und wünsche allen viel Glück und viel Segen für 2016
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren