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Christliches Europa?

21.04.2014, 20:14 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Haben verdrängt jegliche Errungenschaft.
Ich finde die Situation des christlichen Europas sehr bedroht, weil wir einerseits darauf vertrauen dass unsere Welt (Mitmenschen und das tägliche Leben ) alle guten Willens sind, derweil sich kaum noch jemand an diese Werte hält. Im Gegenteil die Respektlosigkeit gegenüber der Kirche, nicht zuletzt auch aus eigener Schuld, ist äußerst konterproduktiv. Es wird dabei vergessen das es das christliche Europa war und ist das der Welt alles ermöglichte was es heute gibt, die Maße aller Dinge ebenso die Werte unter denen alles entstehen konnte, auch jene Dinge die uns wieder zerstören. Schade dass wir selbst an diesem Standbein sägen indem wir unsere eigenen Werte missbrauchen, verhöhnen, ignorieren und wir lassen es zu, dass Neider es mutwillig zerstören - warum sollten sich dann Nichtdenker noch daran orientieren. Somit schlittert die Welt in eine Existenz in der das HABEN das SEIN eliminiert und somit die Würde der Schöpfung verloren geht. Von Nichts kann Nichts kommen und ob es nun Gott ist der uns auf der anderen Seite empfängt oder ein anderes Wesen ist nicht maßgebend - jedoch die Gesetze der Schöpfung bleiben dadurch unberührt und diese wurden von unserer Kultur zu Buche gebracht. Dass ist die Errungenschaft unseres Wesens unsere Erbschaft. Der Name dessen ist nicht wichtig viel mehr ist es die gelebte Überzeugung die Ecksteine zu beachten, die als Resultat von höchster Intelligenz in selbstloser Beflissenheit ohne Absicht auf Gewinn erabeitet wurden. Das betrifft die Kunst, Philosophie, Medizin, Technik eben alle Bereiche unseres täglichen Lebens bis hin zu jenen die diese Errungen-[u][/u]schaften zum Nachteil der Mitmenschen missbrauchen und sich selbst zu Götter machen. Die nächste Zivilisation wird dann hoffentlich erkennen können, HABEN hat alles kaputt gemacht. Ich glaube dennoch an Gott, den ..............

14 Kommentare

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"Vorfahren des christlichen Gottes" - erstaunliche Zusammenhänge.
P. P. Hauser:
"Es wird dabei vergessen das es das christliche Europa war und ist das der Welt alles ermöglichte was es heute gibt, die Maße aller Dinge ebenso die Werte unter denen alles entstehen konnte, … .“
Ist das nicht ein Fehlschluss?
Das ‚wahre christliche Europa’(Mittelalter) war eine Staumauer gegen die humanistischen Werte, auf die wir heutzutage bauen.
Die Aufklärer(in Kant`schem Sinne) der letzten Jahrhunderte brachen den Damm!
Wer der wachsenden säkularen Emanzipationsbewegung einen 'christlichen Humanismus‘ aufpfropfen will, zerstört das Fundament des Humanismus.
Wer will das denn?
P. P. Hauser scheint zu ignorieren, dass Menschen auch ohne göttliche Orientierung 'edel, hilfreich und gut' sein können.
Und der schonungsloseste, wirkungsvollste Aufklärer der Gegenwart, Karlheinz Deschner :
“Aufklärung ist Ärgernis, wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.” - auch den der religiösen Institutionen.
  • 25.04.2014, 02:39 Uhr
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Richtige Gedanken, nur halte ich das Ganze nicht für eine religiös zu lösende Aufgabe, sondern für eine rein menschliche. Ich bin davon überzeugt, es wird keinen Schöpfer interessieren, wie lange wir Menschen brauchen, um eine annähernd perfekte Gesellschaft zu gestalten. Das ist fraglos unsere Aufgabe, bei der uns aber die Religionen nicht helfen werden, denn die sind so geschaffen, dass sie sich in erster Linie selbst beschützen. Ich vergleiche das mit dem Alkoholismus, der findet auch seine Wege, den Kranken zu instumentalisieren, genauso die Religion.
  • 23.04.2014, 00:49 Uhr
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