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Migration und dann?

Migration und dann?

12.09.2017, 10:37 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Was empfindet ein Deutscher mit iranischen Wurzeln angesichts der Verbrechen der Deutschen im sog. 3.Reich?

Mit sehr großem Interesse las ich dieser Tage den Bericht des deutsch/irasnischen Schriftstellers und Publizist Navid Kerami über seine Empfindungen angesichts seines Besuches im KZ Auschwitz.
Er beschreibt darin sein Verständnis darüber wie sich ein deutschsprechendes Kind von Einwanderen
fühlen muss wenn er bei seinem Besuch in Auschwitz, einen Aufkleber mit dem Wort "deutsch" für alle sichtbar an seiner Kleidung tragen muss. Dieser Bericht ist bezeichnend für jene Kinder welche in Deutschland aufwuchsen und doch mit Deutschland keine gemeinsame Geschichte haben.
Im Text fällt es auf, wenn er sozusagen ein geteiltes Verhältnis zur Kultur der Deutschen jüdischen Glaubens zum Ausdruck bringt.
Zitat:
"Es ist bezeichnend, dass Martin Walser die Revision seiner Friedenspreisrede mit einer literarischen Entdeckung eingeleitet hat: der Entdeckung der jiddischen Literatur. Hatte er, der sich in den sechziger Jahren unerschrocken wie wenige mit der jüngsten deutschen Vergangenheit auseinandergesetzt hatte, 1998 etwa die deutsche Vorkriegsliteratur übersehen? Marcel Reich-Ranicki selbst, der von Walsers Rede tief getroffen war, wies einmal darauf hin, dass die Grundlagen der modernen Literatur von Franz Kafka geschaffen worden sind; die Grundlagen der modernen Physik von Albert Einstein; die Grundlagen der modernen Musik von Gustav Mahler und Arnold Schönberg; die Grundlagen der modernen Soziologie von Karl Marx; die Grundlagen der modernen Psychologie von Sigmund Freud. Sie alle waren nicht nur Juden. Sie waren deutschsprachige Juden. Reich-Ranicki nannte das ein „Mysterium, das ich nicht erklären kann“. Weder die französischsprachigen Juden haben solche Schöpfergeister hervorgebracht noch die italienischen oder die russischen."
Das ist der Denkfehler welchen er in Verkennung der Tatsache macht, das selbst Ranicki, der von sich schreibt:
Zitat:
„Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Selbstverständlich und gern. Mir gefällt dieser Staat, trotz allem. Ich schreibe in deutscher Sprache, ich bin ein deutscher Literaturkritiker, ich gehöre zur deutschen Literatur und Kultur, aber ich bin kein Deutscher und werde es nie werden.“
nie als Deutscher betrachtet werden wollte und sich selbst als Jude mit deutschem Pass betrachtete.

Jedoch ist dieser Denkfehler entschuldbar wenn sich sein Bild der Deutschen auf das Bild der deutschen Juden, wie oben benannt, des Reich-Ranicki bezieht.
Einige deutsche Kulturträger waren zwar jüdischer Herkunft und Glaubens, jedoch empfanden sie Deutschland als ihr Vaterland und geistige Heimat, verbunden mit den Wurzeln jüdischer Geschichte. Solange jedenfalls bis sie von diesen braunen Horden daraus vertrieben wurden.
Auch danach empfanden viele noch Deutschland als ihr Heimatland und kehrten nach dem Krieg nach Deutschland zurück. Einige zog es in die DDR und andere blieben in Westdeutschland, aber alle hatten diese Verbundenheit mit Deutschland als ihre Heimat.
Wie geschrieben hat mich die Tatsache dieses Versuchs zu beschreiben was ein deutschsprachiger Mensch mit nichtdeutschen Wurzeln, angesichts des Schreckens deutscher Barbarei empfand, nur würde ich mehr Betroffenheit erwarten, angesichts des Gedanken jetzt zu diesem Volk zu gehören und deren Verantwortung für die Geschichte mitzutragen. aber so weit reichte das Verständnis für dieses wohl doch nicht.
Diesen Beitrag finde ich sehr zutreffend.
https://www.abendblatt.de/vermischte...ce=Facebook
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...uu_jAkVd_Tg
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...rvbRGwPV9uQ
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...YaZ8U5tnFPA

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164 Kommentare

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Was ist hier aus dieser wundervollen Rede von Kermani bloß geworden... ein abscheuliches Konglomerat aus Fremdenhass und -angst, aus Wessi- und Ossi-Besserwisserei; gepaart mit Unwissen, und, viel schlimmer, mit Nichtwissenwollen; über jüdische Kultur und über das, was sie uns geschenkt hat, bis wir sie brutal vernichtet haben; Über das, was uns andere Kulturen vermitteln könn(t)en, und was hier in "Originaldeutschland" (was für ein Ausdruck!) etliche mit fadenscheinigen Ausreden nicht zulassen möchten.
wize.life-Nutzer, ich weiß nicht, was deine Absicht war, als du auf die Idee kamst,aus der Rede nur winzige Ausschnitte einzustellen, die absolut nicht relevant sind für das, was Kermani insgesamt damit bezweckte.
Und ich folgere daraus vorsichtshalber nur, dass du die Rede im Grunde nicht verstanden hast. Denn die andere Möglichkeit wäre, du bist nach all' den Jahren immer noch (oder schon wieder) voll mit Fremdenhass; vernagelt und verbohrt.
Es wäre angebracht, diesen kompletten Themenwelt-Beitrag in den Boden zu stampfen und ihn zu vergessen.

(...und vielleicht mal endlich die 12 (!) Seiten Teilabdruck der Rede in der FAZ komplett zu lesen.)

Für mich war's das hier.
  • 14.09.2017, 15:48 Uhr
Ihr lest, im Gegensatz zu mir, nur das was ihr lesen wollt, denn ich habe diesen Artikel genau bis zur letzten Seite gelesen und meine Schlüsse daraus gezogen. Ihr im Gegenteil benutzt sie um Hass und Zwiespalt unter den Usern zu säen und das ist schändlich
Es zeigt auch genau das ihr diesen Link nichtmal geöffnet habt, denn sonst wüsstet ihr, das er alle 12 Seiten beinhaltet
  • 14.09.2017, 17:36 Uhr
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Die Überschrift dieses Artikels empfinde ich als bodenlose Unverschämtheit und habe dabei ein sehr ungutes Gefühl und trage Verdacht auf rassistisches Gedankengut des Erstellers dieses Beitrages. Navid Kermani ist in Deutschland geboren, angesehener Schriftsteller und Islamwissenschaftler und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.

Ich unterstelle auch, dass die fettgedruckte Überschrift ganz bewusst innerhalb des Beitrages erfolgte, damit es nicht so auffällt und nicht gleich gemeldet wird.

Ich werde den Beitrag an Kermanis Verlag weiterleiten.
  • 13.09.2017, 22:23 Uhr
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Für mich ist eben einfach klar, dass niemand, der damit nix zutun hatte, irgenwelche Schuld hat und keine Folgen verantworten muss - auch dabei egal, ob seine Vorfahren evtl. involviert waren.
Heute ist heute!
Wollt ich weiter unten schreiben, aber offenbar hat A.W. blockiert, weil man anderer Meinung ist.
  • 13.09.2017, 13:10 Uhr
Nun Toben sich A.W. und M.O. dort aus und das nur, weil beide offenbar keinen Klartext ertragen können. Das nenne ich Hetze!
  • 13.09.2017, 13:24 Uhr
Ich finde es unmöglich zu blockieren und dann weiter zu hetzen, Lügen zu unterstellen. A.W. begibt sich auf ganz niedriges Niveau damit.
  • 13.09.2017, 13:57 Uhr
wize.life-Nutzer, du solltest dich mal besser kontrollieren und nicht so einen Unsinn schreiben. Der Einzige, der sich auf ganz niedriges Niveau begibt, das bist du. Da kannst du noch so viel hetzen und lügen, jeder kann lesen und sich selbst eine Meinung bilden.
Was verletzte Eitelkeit nicht so alles bewirken kann *kopfschüttel*
  • 13.09.2017, 14:00 Uhr
Hetzen tut offenbar ihr und ich hab hier nicht gelogen!
  • 13.09.2017, 14:01 Uhr
Logik ist für einen Mathematiker Grundlage und wichtig. Auf deine Hetze A.W. im anderen Strang kann ich ja nicht direkt antworten. Schon seltsames Verhalten.
  • 13.09.2017, 14:16 Uhr
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  • 13.09.2017, 14:19 Uhr
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Die Diskussion ist unbedingt nötig und einsehbar, aber der Auslöser, der hier beschrieben wird, ist geradezu lachhaft:

[i]..wenn er bei seinem Besuch in Auschwitz, einen Aufkleber mit dem Wort "deutsch" für alle sichtbar an seiner Kleidung tragen muss.[/i]

Den bekommt jeder so, wie er ihn wünscht, um dann in die jeweilige Sprachgruppe eingeordnet zu werden, weil du das Lager und die Gebäude NUR MIT FREMDENFÜHRER betreten darfst.
Du wirst gefragt und bekommst den Aufpapper nach [u]deinem[/u] Wunsch.
Nichtsdestotrotz verstehe ich sein Problem, wenn es denn wirklich eins ist und nicht nur der Aufhänger für solche Gedanken.
Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei deinem Artikel hier.
...................................................................................................................
Nachtrag:
Und wenn ich den Artikel dann herauskrame, wird mir einiges klarer:
[i]"Mit einer Beobachtung möchte ich beginnen, die ich im vergangenen Sommer nach einer Reise durch Osteuropa aufgeschrieben habe.
Um Auschwitz zu besuchen, musste ich mich online anmelden und für eine Sprache entscheiden, Englisch, Polnisch, Deutsch und so weiter. Die Prozedur war nicht viel anders als auf einem Flughafen:
Die Besucher, die meisten mit Backpacks, kurzen Hosen oder anderen Signalen, auf der Durchreise zu sein, hielten den Barcode hin, um einzuchecken, nahmen einen Aufkleber für ihre Sprache in Empfang und passierten eine Viertelstunde vor Beginn der Führung eine Sicherheitsschleuse.
In einer engen Halle verteilten sie sich auf zu wenige Sitzbänke, bis ihre Gruppe aufgerufen wurde.
Nachdem ich das Ticket unter einen weiteren Scanner gehalten hatte, stand ich von einem Schritt auf den anderen im ehemaligen Konzentrationslager, vor mir die Baracken, die Wachtürme, die Zäune, die jeder von Fotos, Dokumentationen, Filmen kennt.

Die Gruppen hatten sich bereits gesammelt und warteten darauf, von ihren Führern abgeholt zu werden.
Während die israelischen Jugendlichen – oder bildete ich mir das nur ein? – etwas lauter und selbstbewusster waren, drückten sich die Deutschen – nein, das bildete ich mir nicht nur ein – stumm an die Mauer des Besucherzentrums.
Plötzlich wog der Aufkleber schwer, den ich in der Hand hielt, eigentlich doch nur ein kleines Stück Plastikfolie.
Er wog schwer. Instinktiv holte ich Luft, bevor ich den Aufkleber an die Brust heftete, auf dem schwarz auf weiß ein einziges Wort stand: deutsch.
Das war es, diese Handlung, von da an wie ein Geständnis der Schriftzug auf meiner Brust: deutsch.
Ja, ich gehörte dazu, nicht durch die Herkunft, durch blonde Haare, arisches Blut oder so einen Mist, sondern schlicht durch die Sprache, damit die Kultur.
Wenn es einen einzigen Moment gibt, an dem ich ohne Wenn und Aber zum Deutschen wurde, dann war es nicht meine Geburt in Deutschland, es war nicht meine Einbürgerung, es war nicht das erste Mal, als ich wählen gegangen bin.
Schon gar nicht war es ein Sommermärchen.
Es war letzten Sommer, als ich den Aufkleber an die Brust heftete, vor mir die Baracken, hinter mir das Besucherzentrum: deutsch. Ich ging zu meiner Gruppe und wartete ebenfalls stumm auf unsere Führerin. Im Tor, über dem „Arbeit macht frei“ steht, stellten sich nacheinander alle Gruppen zu einem bizarren Foto auf.
Nur wir schämten uns."[/i]

Und so weiter.
  • 13.09.2017, 08:44 Uhr
Du witterst wie immer Verrat
Nur mache ich mir Gedanken und versuche mich in diese Personen, welche ich ja auch in meiner Familie habe, hineinzuversetzen. Die Mühe mache ich mir tatsächlich.
  • 13.09.2017, 08:50 Uhr
Ich wittere nicht "Verrat", ich bin allerdings fast überzeugt, dass du entweder den Iraner nicht wirklich sinnentnehmend gelesen hast, oder, was ich eher befürchte, dass du ihn bewusst in eine Richtung drehst, die bestimmte deiner Thesen untermauert.
Das kann ich jetzt leider nicht weiter ausführen, ich hoffe, ich habe später mehr Zeit; vor allem für den Artikel, den du hier wiedergibst.
  • 13.09.2017, 08:56 Uhr
Nur bis hierher (weiter habe ich den Autor nicht gelesen) ist es perfekte Integration: Er ist derart in deutsche Sprache, deutsches Leben, deutsche Vergangenheit eingetaucht, dass er "sich schämt", Deutscher zu sein.
(Ich denke allerdings eher, dass ihm zum ersten Mal dort bewusst wurde, was es heißt, solch ein Vermächtnis zu tragen.)
Und weiter: Ich bin Jahrgang 1959, habe ebenso wenig zu tun mit dem, was meine Großeltern und meine Eltern zu erleiden hatten bzw. was sie zum Teil auch jubelnd begrüßten.

[b]Aber auch ich habe mich geschämt.[/b]
(Bei mir brauchte es allerdings den Aufkleber nicht.)
  • 13.09.2017, 09:28 Uhr
Nun ich habe diesen Bericht zwar mit Freude gelesen und fand die Integration als angemessen aber nicht perfekt. Denn gerade sein Bezug auf Reich-Ranicki, welcher sich nie als Deutscher fühlte, machte mich schon etwas stutzig. Entweder er fühlt sich als Deutscher, dann aber mit sämtlichen Höhen und Tiefen des Volkes dem er anzugehören denkt, oder er sucht sich nur das beste raus, dann wäre es bigott.
Und ich habe den Artikel sehrwohl gelesen und zwar von A-Z.
  • 13.09.2017, 09:34 Uhr
Das mit dem Reich-Ranicki
[i]Reich-Ranicki, welcher sich nie als Deutscher fühlte[/i]
sollte man ein wenig differenzieren:
RR hatte eine deutsche Mutter, ist in Deutschland zur Schule gegangen und sprach und schrieb dein Deutsch, dem ich nur neiderfüllt zuhören kann, aber er sagte von sich selber:

"Ich bin halber Pole, halber Deutscher und ganzer Jude."

..um später auch das wieder umzustoßen und es in seinen Erinnerungen als alter Mann so zu formulieren:

"Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher – und ich hatte keinen Zweifel, dass ich es nie werden würde. Ich war auch nie in meinem Leben ein ganzer Jude, ich bin es bis heute nicht."

Und, wize.life-Nutzer, das ist um einiges differenzierter, als das, was du da oben schreibst.
Aber es zeigt doch im Grunde anschaulich, was ein "Migrant" wie RR gefühlt hat, der mit 10 aus dem Geburtsland gehen musste, weil die Mutter es so wollte, und der als 18-Jähriger gleich wieder mit Ausweisung durch die Nazis gebrandmarkt wurde und nach Polen zurück musste.
Und ist da nicht die Parallele mit "dem Iraner", der deutsch fühlt und doch nicht deutsch ist? Der sich wahrscheinlich auch im Iran fremd fühlt?
(So, und jetzt hat es gerade geklingelt und ich darf auch nach Hause, und in der Bahn werde ich mir endlich den Kermani-Artikel zur Gänze reinpfeifen.
Bis später!)
  • 13.09.2017, 16:19 Uhr
Ich habe Ranicki lediglich zitiert. Das waren Worte welche er selbst über sich dokumentiert hat. So steht es auch in diesem Bericht.
  • 13.09.2017, 16:21 Uhr
Navid Kermani ist kein Iraner,. Er ist in Deutschland geboren.
  • 13.09.2017, 22:39 Uhr
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"Mehr Betroffenheit, Verantwortung für die Geschichte"?
Eine ganze Reihe aus meiner Familie ist im KZ ermordet worden, anderer wurden dort gefoltert, einige kamen in sogenannte Frontbewährungsbattailone und wurden dort verheizt.
Einer meiner Großväter, Mitglied der Roten Kapelle, kam mit einer halben Lunge und einem viertelsten Magen vom Minenräumen aus dem Krieg zurück.
Und alle, alle, die Angehörige verloren, oder ihre Gesundheit genommen bekamen, gleich ob Kommunisten oder Sozialdemokraten, beschäftigte auch nach 45 die Frage, haben wir genug getan, tragen wir eine Mitschuld?
So bitter diese Frage auch ist, so sicher wir seinen können, dass sie nie im Leben von jenen gestellt wird, die damals mit Begeisterung Faschisten waren und danach ihre Kinder und Kindeskinder in diesem Ungeist erzogen haben, so abstrus ist es, diese Frage von jemandem zu erwarten, der zu dieser Zeit kein Deutscher war, und der zur Zeit des Faschismus sicher nicht Deutscher hätte werden wollen.
Die zahlreichen Rückkehrer Deutscher, jüdischen Glaubens, sind ein klarer Beleg dafür, dass diese Kulturnation weit besser begriffen hat, als mancher Naturaldeutscher, dass es ein anderes, ein kulturelles, ein geistiges Deutschland gibt, das weit stabiler und tragfähiger ist, als dieser Heil oder WIR brüllende Mob es vermuten lässt.
Dein Beitrag hinterlässt ein "Gschmäckle"!
  • 13.09.2017, 07:47 Uhr
Nun das war meine Absicht, denn man kann kein Deutscher sein ohne diese Geschichte zu kennen und zu verhindern das sowas nochmal geschieht. Man kann sich es nicht aussuchen welche Traditionen man übernimmt und welche nicht. Die DDR z.B. hat nur den Widerstand als eine solche übernehmenswerte Tradition für sch in Anspruch genommen, was ihr von vielen verübelt wurde und das mit Recht.
Man kann sich nicht als Deutscher fühlen, oder Russe, Engländer oder sogar Koreaner, ohne die Gesamtheit der Geschichte anzuerkennen, sonst wäre es Heuchelei.
  • 13.09.2017, 07:56 Uhr
Dann stelle diese Frage in ihrer ganzen Ernsthaftigkeit, nicht EINEM Syrer, sondern den ABERTAUSENDEN Pegidagröhlern und AfD-Anhängern.
Dann bekommst du genau den Gegenwind, der dir zeigt, wie gefährdet unsere Demokratie derzeit ist.
  • 13.09.2017, 08:04 Uhr
Erstens war es ein Iraner und zweitens bin ich Gegenwind gewöhnt
Diese "abertausenden Pegidagröhler", würde nicht einmal das HFC Stadion füllen währenddessen die bewussten Linken und ich meine damit echte Linke und keinen dieser rotverkappten Faschisten, ein Vielfaches darstellen. Also bin ich in dieser Hinsicht nicht besorgt. Was mir Sorgen macht, ist die derzeitige Politik in Europa, welche den Rechten die Wähler zu tausenden zutreibt. Das ist die einzige Gefahr die ich sehe.
  • 13.09.2017, 08:21 Uhr
So sind sie, diese AfD-Abhängigen.
  • 13.09.2017, 08:46 Uhr
Das ist, mit Verlaub gesagt, Tinnef Heiner.
Du machst ja so als wäre diese Situation gottgegeben.
Nichts geschieht ohne Grund und für mich ist dieser Grund das Versagen der Politik und das Europaweit.
Damit Menschen nachdenken wurden Politiker erschaffen und Parteien gegründet. Wenn jedoch auch die Medien dafür arbeiten das die Menschen, welche nicht nachdenken immer mehr verblöden, braucht man sich nicht wundern.
  • 13.09.2017, 08:48 Uhr
Nichts liegt bei einem selbst, wenn das nämlich so wäre und Menschen nachdenken, würden die Menschen nicht diesen Lumpen in Scharen zulaufen. Warum meinst Du gibt es dann die Politik? Nur um den Zweck die Meinungen und Gedanken in die richtige Richtung zu lenken, denn sonst könnte man sie sich sparen. Nur dann, wenn Menschen das Gefühl haben etwas stimme nicht im Lande, dann beginnen sie nachzudenken.
  • 13.09.2017, 08:54 Uhr
Deine Politikverherrlichung trägt schon religiöseZüge.
Um selbst zu denken bedarf es keiner Politiker!
Dann meinst du auch noch zu wissen, welche Politik "die Gedanken in die richtige Richtung lenkt". Das finde ich schon sehr seltsam.
  • 13.09.2017, 09:19 Uhr
Kein Mensch würde CDU wählen wenn es sie nicht gäbe
Das meine ich damit.
Ohne Parteien keine Politik, ohne Politik keine Verfassungen u.v.m.
  • 13.09.2017, 09:25 Uhr
Ich könnte mir schon Politik ohne Parteien vorstellen, zumindestens mehr direkte Demokratie in wichtigen Sachfragen.
  • 13.09.2017, 09:27 Uhr
Es gab und gibt immer Menschen mit gleicher Überzeugung und die würden sich immer zusammenfinden. Nur um ihre Interessen zu vertreten würde es auch immer ein Gremium geben müssen welches ihnen als Sprachrohr dient.
  • 13.09.2017, 09:29 Uhr
Das mag so sein, nur aus meiner Sicht hat sich das Parteiensystem zunehmend verselbstständigt und abgehoben von den realen Problemen der Bürger.
Die Selbstbedienungsmentalität vieler Politiker finde ich erschreckend und wenn mal was schiefgeht wird nie einer davon zur Verantwortung gezogen und muss Schadenersatz leisten. Ich finde das nicht ok.
  • 13.09.2017, 09:30 Uhr
Genau das meine ich wen ich schreibe das etwas in der Politik nicht stimmen kann wenn dieser Rechtsruck durch Europa geht.
  • 13.09.2017, 09:37 Uhr
Da machst du es dir bisl zu einfach. Es gibt Politikversagen in den etablierten Parteien und Extrem-Ruck in mehrere Richtungen, auch links und religiös-fanatisch ...
  • 13.09.2017, 09:39 Uhr
Na gut, dann auch links aber religiös-fanatisch wurde importiert und stellt keinen in Europa gewachsenen Fakt dar. Jedenfalls nicht bis heute.
  • 13.09.2017, 09:42 Uhr
Eben - aber Merkel-CDU betont immer wieder, 2015 richtig gehandelt zu haben. klingelts nun auch mal bei dir?
  • 13.09.2017, 09:43 Uhr
Was hat das bitte mit meinem Artikel zu tun?
Was der BK der BRD entscheidet oder nicht, war nicht der Ausgangspunkt meines Anliegens.
  • 13.09.2017, 09:47 Uhr
Ok, wir sind bisl abgedriftet vom Thema in Richtung Politik allgemein. Ich wollte dir nur klarmachen, dass man nicht so einseitig denken sollte.
  • 13.09.2017, 09:48 Uhr
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Ich habe schon mal an anderer Stelle geschrieben, ich habe alle Seiten in der Familie gehabt.
Vom ermordeten Großvater im KZ, über jüdische Verwandtschaft, die fliehen musste, einen Cousin, der als Halbjude mit nur einem Auge (dank eines Blinggängers) als 18 jähriger im Krieg verheizt wurde, bis hin zum einfachen Soldaten und einem SS Mann.

Ich fühle mich verpflichtet, gegen die Neonazis mich zu engagieren, nicht zuzulassen, dass die Vergangenheit vergessen wird, aber ich empfinde persönlich keine Schuld an unserer Vergangenheit.

Ich würde gern eine Antwort haben, wize.life-Nutzer
Warum sollen sich Menschen, die heute in unserem Land leben, einen deutschen Pass haben, ihre Wurzeln aber in einem anderen Land, warum sollen sie, gerade sie, eine besondere Verantwortung für unsere Geschichte haben?

Wie ich jeden Tag hier lese, haben ja nicht einmal die sogenannten Urdeutschen, die die Kulturbewahrer sein wollen und vom christlichen Abendland schreiben, auch nur ein Quenchten Willen, Verantwortung zu übernehmen.
Im Gegenteil, sie schreiben tagtäglich, sie wären Kinder der späten Geburt und hätten nichts damit zu tun.
Für sie gilt nur, sie wollen unter sich bleiben (Wir sind das Volk) und lassen uns selbst hier im kleinen WL täglich lesen:
Moslems raus, Islam weg, Ausländer raus, Asylbewerber raus, ihr seit alles Schmarotzer und Verbrecher.

Sie schüren Ängste und Verschwörungstheorien werden verbreitet.
Wo bleibt da die Betroffenheit und die von dir, wize.life-Nutzer, erwartete Verantwortung für unsere Geschichte???
  • 13.09.2017, 01:09 Uhr
Ich kann und will nicht für andere schreiben, sondern nur allein für mich. Für mich nehme ich tatsächlich die Gnade der späten Geburt in Anspruch, bin mir aber durchaus bewusst dass auch meine Vorfahren zum großen Teil eine Verantwortung für das Geschehene tragen und bin dadurch in der Pflicht zu verhindern das solches nochmal geschieht.
Dieser Riss, welcher 1933 durch unser Land ging betraf auch meine Familie und auch ich habe vom Kommunisten, über den Mitläufer bis hin zum strammen Nazi alles vertreten was damals an politischen Gegnern existierte
Mein ganzes Leben habe ich dafür gekämpft das sich das nicht wiederholt und sehe nun alles wofür ich mein Leben geopfert habe den Bach runtergeht. Ja ich bin Deutscher, nicht stolz darauf, in dieser Zeit sowieso nicht, aber ich schäme mich dessen auch nicht denn meine Liebe gehört meinem Land und meiner Heimat und ich verstehe nicht wie man mit allen Mitteln versuchen kann dieses Land zu zerstören. Das wird übrigens nie geschehen können, denn Staaten kommen und gehen, jedoch das deutsche Volk bleibt solange es noch eine tiutiske Zunge gibt.
Ich bin im Geiste des proletarischen Internationalismus und des christlichen Glaubens erzogen worden. Von dem ich mich aber nicht distanziere, sondern nur die meisten Menschen dieser Institutionen, welche mich erzogen, verachte.
Menschen, welche sich für ein Land engagieren, haupt- und ehrenamtlich, sind für mich Patrioten und das ist so, auch wenn sich einige hier über den Begriff ereifern und ihn am liebsten abschaffen würden. Jeder Polizist, Feuerwehrmann und Soldat, jeder Lehrer und Politiker ist ein Patriot wenn er seinen Beruf dazu nutzt Schaden von SEINEM Volk abzuwenden und seine Nachkommen und die ihm anvertrauten Menschen zu ordentlichen Bürgern erzieht, welche ihren Nächsten achten und die Demokratischen Traditionen ihres Volkes pflegen. Ein Soldat z.B. welcher für sein Land kämpft oder von mir aus auch für Europa, muss ein Patriot sein, denn wenn er das nicht ist, wäre er nichts weiter als ein Söldner, welcher für Geld seine Seele verkauft.
Ich habe selbst eine jüdische Russin als Schwiegertochter und einen Moslem als Schwiegerneffen in meiner Familie und bin glücklich das es so ist, denn beide sind gute Menschen und achten und ehren unsere deutschen Vorfahren und einander. Natürlich können sie keine Verantwortung für das übernehmen was diese in der Vergangenheit getan haben, das liegt schon in ihren Wurzeln begründet, jedoch werden auch sie ihre Kinder nach den Traditionen ihrer und meiner Familie erziehen und zu guten Menschen machen. Jedoch werden auch sie, ob sie wollen oder nicht, gezwungen sein Verantwortung für die Untaten deutscher Geschichte zu übernehmen und wenn es nur ihre Steuern sind, welche den geschädigten Völkern sozusagen als Reparationen zugute kommen.
Im übrigen, einige welche heute wir sind das Volk plärren, waren schon 1989 dabei als die DDR unterging und das sagt mir alles über diese Leute.
  • 13.09.2017, 07:17 Uhr
Du, Bernd, geriert Dich hier und andeerswo als 'aufrechter Patriot', betonst immer wieder, dass Du Dein Land und Deine Heimat liebst und sogar bereit wärest, Dein Leben dafür einzusetzen. Dagegen ist im Prinzip nichts zu sagen.
Was mich stört, ist, dass in Deinen Sätzen immer wieder durchzuklingen scheint, dass Du doch noch sehr einem 'völkischen' Patriotismus anhängst, was darauf hinausläuft, dass ein 'Passdeutscher', wie z.B. Navid Kerami, nicht wirklich 'deutsch' sein und 'deutsch' fühlen kann, jedenfalls nicht, solange er auch noch emotionale Bindungen zu seinem Herkunftsland hat.
Mir ist - ehrlich gesagt - nicht so ganz klar geworden, welche Art von 'Betroffenheit' Du von Kerami einforderst, damit auch er in Deinen Augen ein 'echter' Deutscher wird.
  • 13.09.2017, 09:17 Uhr
Das Wort Patriot ist tatsächlich in Verruf geraten, aber nur bei den Menschen, welche sich über die Bedeutung dieses Wortes im unklaren sind.
Schlichte Menschen wittern sofort Verrat wenn dieses Wort fällt, ohne zu erkennen, dass es gerade in Stunden höchster Gefahr, Leute wie die Menschen um den Kreisauer Kreis u.v.a.m waren, welche aus Sorge um ihre Heimat Widerstand gegen Hitler leisteten. Und dabei war es völlig egal, welcher politischen Richtung oder religiösen Überzeugung sie waren.
Diese Leute, für welche das Wort Patriot gleichbedeutend mit Nationalist ist, sind einfach nur schlichte Gemüter und plappern ohne nachzudenken nach, was ihnen Leute und ORGANISATIONEN einreden wollen, welche ein Land, einen Staat zerstören wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Jeder Soldat, welcher sein Vaterland verteidigt, muss ein Patriot sein, denn sonst wäre er nur ein für Geld kämpfender Söldner.
  • 16.09.2017, 06:41 Uhr
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Was habe ich mit den Verbrechen im 3. Reich zu tun ? Nichts. Weder ich, noch meine Vorfahren. Nur: Ich lebe seit meinem 5. Lebensjahr in Deutschland. Hier ist meine Heimat, hier ist meine Vergangenheit, hier ist meine Zukunft. Hier sind meine Erinnerungen und meine Freunde. Ich fühle mich mit diesem Land verbunden. Ich habe das KZ besucht, in dem mein Großvater als Stratege der Resistance interniert und gefoltert wurde. Empfunden habe ich nichts. Wut vielleicht. Aber es macht mich betroffen, was in diesem Land passiert ist. Und noch viel mehr macht es mich betroffen, was hier schon wieder passiert.
  • 13.09.2017, 00:09 Uhr
So ist es. aber doch wirst Du auch in die Pflicht genommen diese Untaten der Deutsche im 20. Jhd. zu übernehmen. Selbst wenn es nur Deine Steuern sind welche als Reparation gezahlt werden. Du wirst, nur weil Du deutsch sprichst, als Nazi und Faschist beschimpft werden obwohl Du und Deine Vorfahren nichts dergleichen bist oder waren. Das ist diese Last die Jeder tragen muss der sich entschliesst die deutsche Staatsbürgerschaft zu übernehmen, ob er das will oder nicht.
  • 13.09.2017, 07:22 Uhr
Jeder Deutsche? Doch wohl nicht diese Deutschen welche mit dieser ganzen Misere nichts zu tun hatten und erst viel später in unser Land kamen. Wenn und das war mein Ansatz, ein Deutscher mit Migrationshintergrund, allerdings sich völlig mit diesem unserem Volke identifiziert, wird er auch diese "Erbsünde" auf sich nehmen. Wenn er es ablehnt mit diesem zu leben und das mit Recht, kann man es ihm nicht verdenken und zwingen für die Untaten Deutscher zu büssen.
  • 13.09.2017, 16:27 Uhr
Mit meinem Entschluss (resp. dem meiner Eltern), Deutsche zu werden habe ich auch akzeptiert, mit dieser Kollektivschuld zu leben. Hat mich aber nie tangiert. Wie eingangs gesagt - nur betroffen gemacht. Ich habe nie verstanden, wie ein Volk solche Schuld auf sich laden kann.
Meine und die nachfolgenden Generationen werden nicht mehr damit in Verbindung gebracht. Sie können heute nach Israel reisen, ohne dort auf Vorbehalte und Deutschenhass zu stoßen. Fragt sich nur, wie lange noch.
Ich war letztens in meiner alten Heimat und wurde auf Schritt und Tritt darauf angesprochen, was derzeit in Deutschland passiert ! Das macht dann schon nachdenklich.
  • 13.09.2017, 16:39 Uhr
Endlich mal eine Meinung die der meinen entspricht.
  • 13.09.2017, 16:40 Uhr
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wieso sollten Menschen Verantwortung für etwas tragen, mit dem sie nichts zu tun haben....die Verantwortung liegt woanders wie jeder weiß!! Also was sollen diese Zeilen.... na ja, denke mir meinen Teil!
  • 12.09.2017, 23:33 Uhr
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Ich würde doch eher fragen, was ein Deutscher mit iranischen Wurzeln HEUTE empfinden würde, wenn er diese gröhlende Menge "Wir sind das Volk" hört....Warum muss man denn das 3. Reich her nehmen, wenn ein Deutscher mit iranischen Wurzeln immer noch "Abschaum" ist bei einer gewissen Klientel?
  • 12.09.2017, 22:50 Uhr
, vielleicht würden einige zur Besinnung kommen, wenn sie seine Rede zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels gehört oder gelesen hätten.
  • 13.09.2017, 22:14 Uhr
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Ich verstehe Deinen letzten Satz nicht:

"...nur würde ich mehr Betroffenheit erwarten, angesichts des Gedanken jetzt zu diesem Volk zu gehören und deren Verantwortung für die Geschichte mitzutragen. aber so weit reichte das Verständnis für dieses wohl doch nicht.".

?
  • 12.09.2017, 22:45 Uhr
Kurz gefragt. Sprichst Du von Marcel Reich-Ranicki?
  • 12.09.2017, 23:20 Uhr
Ich meine die Verbundenheit, sich als Deutscher zu fühlen ist nicht gegeben. Er und Ranicki sehen das Ganze in einer Distanz die ein eingeborener Deutscher nie haben kann.
  • 13.09.2017, 07:25 Uhr
Auch unter "eingeborenen" Deutschen mit "rein" deutschen
Wurzeln ist nicht überall Verbundenheit gegeben!

Man betrachte nur die Wiedervereinigung, die zunächst sowohl im Osten als auch im Westen mit Tränen der Freude gefeiert wurde.

Inzwischen ist das umgeschlagen in ein Jammern und Wehklagen aus dem Osten, allem voran die "Wir sind das Volk"-Schreier, die sich als Neu-Bürger der demokratisch geführten BRD anmaßen für das gesamte Volk zu sprechen.

Die Bürger im Westen fühlen sich vereinnahmt durch eine meinungsbildende Gruppe aus dem Osten, die gerne die Wohltaten des Westens annahm nach der Wende, nun aber glaubt benachteiligt zu sein und den Bürgern im Westen den Stempel ihres Frusts aufdrücken zu müssen.

DAS spaltet die Nation, darüber sollten sich die Herren und Damen der rechtspopulistischen, nationalistischen Bewegung mal Gedanken machen!
  • 13.09.2017, 08:43 Uhr
wize.life-Nutzer Wer geglaubt hat das der Mauerfall automatisch eine innige Verbundenheit unter den "geborenen Deutschen" bewirkt, hat sich getäuscht.
  • 13.09.2017, 08:47 Uhr
Das hat sich leider gezeigt. Was sicher auch am falschen Denkansatz des Westens lag.

Dort war und ist man der Meinung, dass die Neubürger aus dem Osten erst mal froh sein würden über die Freiheit, die sie mit dem Mauerfall gewonnen haben.

Dass die Neubürger statt dessen jedoch der scheinbaren Sicherheit ihres alten Staates hinterherweinen, auf so eine Idee kam man im Westen gar nicht.

Dass die DDR längst pleite und marode war, so dass die Sicherheit von Arbeitsplatz,billigen Wohnungen und günstigen Grundnahrungsmittel auch ohne Wende gar nicht mehr gewährleistet gewesen wäre wollen die Rechtspopulisten aus dem Osten nach wie vor nicht wahr haben.
  • 13.09.2017, 09:17 Uhr
So ist es !
Die Freiheit die die Bürger der ehem. DDR sich wünschten, betraf vor allem die Reisefreiheit.
Die Sicherheit des Staates hätten sie doch gerne behalten.
  • 13.09.2017, 09:21 Uhr
Na dann wären es ja keine Rechten sondern linke Populisten
Ein tiefbrauner Nazi würde eher das Weite suchen, als die DDR zu glorifizieren, geschweige denn wiederhaben wollen.
Denn dann ginge es ihnen wirklich an den Kragen.
  • 13.09.2017, 09:21 Uhr
Regina, wen verwundert das, hättest Du nicht auch mehr Sicherheit?
  • 13.09.2017, 09:22 Uhr
Ich schrieb: Die Sicherheit des Staates, ich meine:
Nicht die Willkür, die Unfreiheit, etc. sondern die scheinbare Sicherheit von Beruf und Privatleben.
  • 13.09.2017, 09:23 Uhr
Noch mehr Sicherheit ? Um welchen Preis, Bernd ?
  • 13.09.2017, 09:24 Uhr
Um den Preis für mehr Opferschutz und weniger Rechte für die Täter!
  • 13.09.2017, 09:26 Uhr
Dazu müsste man das Grundgesetz ändern.
  • 13.09.2017, 09:30 Uhr
Nee, man müsste nur bestehende Gesetze nach Punkt und Komma anwenden.
  • 13.09.2017, 09:38 Uhr
Nachdem gerade aus dem Osten die Beschwerden kommen in Sachen Rente sei mal darauf hingewiesen, dass die Rentner im Westen Deutschlands eine wesentlich höhere Rente hätten, wäre es nicht notwendig geworden über den vorhandenen Rententopf im Westen die Rentner im Osten mitzufinanzieren, die jedoch im Vorfeld ihres Renten-Daseins gar nichts dazu beigetragen haben, um den Rententopf sicher zu gestalten.

Im Westen gibt es aufgrund dessen nun auch Rentner an der Armutsgrenze , die sich nicht darüber im klaren sind, dass das auch eine Folge der Wiedervereinigung ist.

Im Westen ist man nach wie vor froh, dass die Wiedervereinigung möglich wurde, trotz der Einschränkungen,mit denen auch der Westen leben muss.

Dass man jetzt aber im Gegenzug "vereinnahmt" wird von einer Ostorganisation und man sich dem nationalistischen Gedankengut aus dem Osten unterwerfen soll, mit dem der Westen überschwemmt wird, kann und will man in einem freiheitlichen, demokratischen Staat nicht akzeptieren.

Dafür wurden die Anstrengungen der Wiedervereinigung nicht vollzogen, dass eine nationalistische Diktatur ins Land geholt wird!
  • 13.09.2017, 09:40 Uhr
Und genau diese Denke ist es welche den Leuten im Osten sauer aufstösst. Aber das auszudiskutieren wäre an dieser Stelle unmöglich, darum lasse ich es mal.
  • 13.09.2017, 09:45 Uhr
Wenn diese Denke im Osten sauer aufstoesst, ist es mehr als ungeschickt, wenn man glaubt das System ändern zu können indem man den Rechtspopulismus in den Westen hinein trägt anstatt gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Das Einzige, was damit erzielt wird ist, dass neue Mauern aufgebaut werden in den Köpfen der Bürger.

Der Versuch die Flüchtlinge als die Schuldigen auszumachen für Benachteiligungen ist eine reine Selbsttäuschung, insbesondere im Osten unseres Landes.

Würde man sich dort mal die Mühe machen die volkswirtschaftliche Seite der Wiedervereinigung genau zu analysieren, müsste man auch erkennen, dass das in der BRD erwirtschaftete Volksvermögen leider nicht mit einem Gummiband ausgestattet ist, um die Bürger des Ostens mit all den Annehmlichkeiten des Westens auszustatten, wie von denen offensichtlich erwartet wurde.

Und das schon lange bevor irgendwelche Flüchtlinge oder Migranten unser Land betraten.

Jetzt die Hand zu beißen, die nährt oder den Ast abzusägen
auf dem man sitzt ist mehr als absurd und führt letztendlich nur in das System zurück, dem man durch die Wende entronnen ist.

Wenn die Bürger des Ostens das für opportun halten, sollten sie das vielleicht für sich ganz allein klären.

Die Bürger des Westens haben null Bock sich einer Imitation der DDR zu unterwerfen.
  • 13.09.2017, 10:14 Uhr
Wäre es zuviel verlangt, wenn hier mal ALLE beim Thema blieben?
  • 13.09.2017, 10:20 Uhr
Bernd, was wilst du mit der Floskel "eingeborener Deutscher."? Für mich fällt das unter die Kategorie des Rassismus, Für dich geht es um "Reinrassigkeit". Mich erinnert das an Nazideutschland.
  • 13.09.2017, 22:44 Uhr
Du unterstellst MIR also Rassismus?
Wenn Du das nicht zurücknimmst werde ich Dich gem. §186 StGB verklagen.
Bei der üblen Nachrede gemäß § 186 StGB sieht das Gesetz bei der Verbreitung im Internet gar eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe vor.
  • 14.09.2017, 10:20 Uhr
Dann erkläre mir mal bitte, wie du das gemeint hast? Ich habe mich allerdings vorsichtig ausgedrückt in der HInsicht, wie "eingeborener Deutscher" in dem Textzusammenhang auf mich wirkt uind habe dich auch gefragt "Was willst du mit der Floskel ?"
  • 14.09.2017, 10:31 Uhr
Ich erkläre garnichts, sondern nehme es als das was Du geschrieben hast. Du unterstellst mir ein Rassist zu sein und das lasse ioch mir von einem, denke ich, gebildetem Menschen nicht gefallen. Das ist üble Nachrede und beleidigend, Ich frage Dich nochmal, Nimmst Du das zurück?
  • 14.09.2017, 10:50 Uhr
Es ist schon erstaunlich, was aus diesem Beitrag geworden ist. Da tun sich so einige Abgründe auf.
Vor allem die nicht enden wollende üble Hetze einer I.N. finde ich schlimm, natürlich auch anderes hier.
Offenbar ist ein Reizthema eben nicht nur auf den direkten Beitrags-Text zu beschränken.
  • 14.09.2017, 10:59 Uhr
Bernd, in dieser Situation halte ich es für angebracht, darüber zu diskutieren, anstatt sich einem Gespräch zu verweigern. Wenn ich mich geirrt habe, tut es mir natürlich leid. Im Zusammenhang mit der Diskussion wirkte auf mich "eingeborener Deutscher" so, wie ich oben geschrieben habe. Darum erwünschte ich in meiner Fragestellung "Was soll die Floskel?" eine Antwort. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
  • 14.09.2017, 11:11 Uhr
Wie würdest Du den Unterschied zwischen einem einen eingeborenen Deutschen und einem Deutschen mit Migrationshintergrund bezeichnen, ohne jemanden zu beleidigen?
  • 14.09.2017, 11:18 Uhr
Die ganze Diskussion, wieviel ist einer mehr deutsch oder weniger deutsch, halte ich für fruchtlos. Navid Kermani ist so wie ich in Deutschland geboren.
  • 14.09.2017, 11:29 Uhr
Du wolltest doch diskutieren und hast dich beschwert.
Irgendwie wirkt das nicht sehr konstruktiv, wie auch ein "Wahlplakat" als Profilfoto.
  • 14.09.2017, 11:38 Uhr
Es geht hier nicht um Deutsch oder weniger deutsch, das ist doch überhaupt nicht die Frage, sondern es geht in meinem Beitrag um die Frage, kann ein Deutscher und zugleich Iraner, die Schuld fühlen welche das deutsche Volk mit den Verbrechen des sog. 3.Reiches auf sich geladen hat, oder kann er sie als zugleich Iraner nicht nachvollziehen?
Um mehr nicht.
Und den Unterschied zwischen deutsch oder weniger deutsch mache nicht ich, sondern derjenige, welche aus einem Land stammt zu welchem er noch die Staatsbürgerschaft hat.
Ich habe keinen zweiten Pass, also stellt sich mir die Frage nicht und ich akzeptiere diese SCHULD des deutschen Volkes, als die meiner Vorfahren.
  • 14.09.2017, 11:43 Uhr
Bernd - ich sehe einen grundlegenden Fehler eine Schuld zu betonen, die es ja so nicht gibt.
Man kann nicht auf ewig einem Volk irgenwelche Schuld zuweisen bzw. die selbst annehmen.
Klar soll man die Geschichte aufarbeiten, was ja auch geschah. Schuld ist aus meiner Sicht individuell und Sippenhaft unzulässig.
  • 14.09.2017, 11:46 Uhr
Überhaupt ist es langsam an der Zeit das User, sobald sie das Wort Deutsche oder Autobahn und Nation lesen oder hören, anfangen Schnappatmung zu bekommen und eine üble Verbindung zwischen diesen Worten und dem Redner vermuten, denn weiter ist das nichts und ihm sogleich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterstellen
  • 14.09.2017, 11:48 Uhr
Schuld hat sich das deutsche Volk in dem Moment aufgeladen als es Hitler wählte und diese Wähler gab es fast in jeder Familie, auch in meiner.
Aber soll ich meiner Schwiegertochter als russischer Jüdin diese Schuld auch zumuten, oder hat sie, wie ich ja meine, mit dieser Sache nichts zu tun? Darum geht es in meinem Beitrag und wäre ich ein Rassist, hätte ich wohl kaum einen Moslem und eine Jüdin in meiner Familie, was wohl kaum jemand hier von denen hat, welche mich als Rassist bezeichnen
  • 14.09.2017, 11:54 Uhr
Diese einseitige anti-Deutsch-Einstellung bzw. selbstgeisselei wegen irgendwelcher Schuld finde ich einfach unmöglich.
Was ist denn mit Russland, USA, China - davon redet kaum jemand und u.a. in der Stalinzeit wurden nach Schätzungen mehr Menschen umgebracht als im ganzen Krieg.
Im übrigen hat nicht Deutschland einfach mal so einen Weltkrieg begonnen. Dem ging einiges voraus, was jeder denkende Mensch begreifen könnte, wenn er nachforscht.
  • 14.09.2017, 11:57 Uhr
Martin, ich bin sonst nicht so kleinlich wenn mich jemand beleidigt, vor allem nicht wenn es sich dabei um User handelt, welche sowieso dämlich sind. Jedoch denke ich das von Dir nicht und darum reicht mir dieser Satz:
"Wenn ich mich geirrt habe, tut es mir natürlich leid."
nicht denn er impliziert die Möglichkeit das es wohl doch so ist und darum erwarte ich eine Klare Entschuldigung. Ich hoffe Du hast diese Größe.
  • 14.09.2017, 11:59 Uhr
Knight, jedes Volk hat seine Leichen im Keller, ich stehe aber nicht für die Schuld dieser Nationen, sondern kann nur für mich als Deutschem sprechen.
  • 14.09.2017, 12:01 Uhr
Ich versteh eben nicht, wieso nur im Bezug auf Deutschland so lange und vehement - eben bis heute herumgehackt wird und finde das nicht ok.
Hast du dir konkret was zu schulden kommen lassen oder nicht?
  • 14.09.2017, 12:03 Uhr
Weil nur Deutschland/Hitlerdeutschland diesen Holocaust verbrochen hat.
  • 14.09.2017, 12:04 Uhr
Es gab auch andere Greuel ähnlicher Grössenordnung, wie ich schon andeutete und ich sehe keine Schuld für Menschen, die damit nix zutun hatten.
Das Morden geht im übrigen weiter.
  • 14.09.2017, 12:07 Uhr
Martin, entweder Du bleibst bei deiner Aussage, oder entschuldigst Dich. Was ist denn nun?
  • 14.09.2017, 12:27 Uhr
Bernd, natürlich kann ein Mensch mit ausländischen Wurzeln nicht diese Schuld fühlen, wie wir sie fühlen oder fühlen sollten.
Darum ging es doch in deiner Notiz.
Die Grabenkämpfe rundherum lasse ich mal aussen vor.
  • 14.09.2017, 13:02 Uhr
Wieso sollte ein Mensch, der hier geboren ist und auch seine Eltern, denn irgendwelche Schuld fühlen. Natürlich auch kein anderer.
Ich werd das wohl nie verstehen.
  • 14.09.2017, 13:04 Uhr
Ich meine nicht PERSÖNLICHE SCHULD, denn die hat keiner der Nachgeborenen, habe ich nie geschrieben, nur das sich unsere Ahnen diese Schuld aufgeladen haben, steht doch wohl ausser Zweifel.
  • 14.09.2017, 13:14 Uhr
Ahnen haben weltweit Schuld auf sich geladen. Ich versteh ja nur nicht die übertriebene Fixierung auf Deutschland und eben auch nicht wirklich, was die Nachfahren damit zu tun haben.
  • 14.09.2017, 13:18 Uhr
Zitat: Vor allem die nicht enden wollende üble Hetze einer I.N. finde ich schlimm, natürlich auch anderes hier.

wize.life-Nutzer, hast offensichtlich übersehen, dass mein letzter Kommentar gestern um 16.18 erfolgte.

So viel mal zu "nicht enden wollend".

Hetze war es keineswegs, ich habe lediglich Fakten erwähnt, die durchaus nachlesbar sind.

Dass Du Dich als ehemaliger DDR-Bürger da betroffen fühlst, ist Deine ureigenste persönliche Sache.
  • 14.09.2017, 13:20 Uhr
Fakten konnte ich in deinen Kommentaren nicht erkennen, eben nur Polemik bishin zu sinnloser Hetze - hör doch bitte endlich damit auf!
  • 14.09.2017, 13:22 Uhr
Der Einzige, der hier hetzt und sich mit allen anlegt, bist Du K.M.
  • 14.09.2017, 13:22 Uhr
Ich lege mich nur mit Leuten an, die hier unsachlichen Mist schreiben.
  • 14.09.2017, 13:23 Uhr
„Beleidigung mit Beleidigungen zu vergelten ist die Art des Pöbels.“
Friedrich II. der Große
  • 14.09.2017, 13:25 Uhr
Von Deinem Mist wollen wir mal gar nicht reden

Du willst Sachliches gar nicht sehen, weil Du in Deiner heimatverbundenen Verbohrtheit gar nicht über den Tellerrand sehen kannst.

Dass Du unzufrieden bist mit der Situation, wie sie in den neuen Bundesländern gegeben ist, kann ich sogar nachvollziehen. Möglicherweise war Deine Erwartungshaltung eine andere.
  • 14.09.2017, 13:27 Uhr
"Die Bürger des Westens haben null Bock sich einer Imitation der DDR zu unterwerfen. "
Noch Fragen zu dieser Dame?
  • 14.09.2017, 13:29 Uhr
wize.life-Nutzer In Anbetracht dessen, dass der Pöbel sich auch anmaßt "Wir sind das Volk" zu schreien mangels Akzeptanz, dass es da auch noch einen anderen Teil des Volks gibt, der wesentlich größer ist, ist es durchaus angbracht die Sprache des Pöbels anzuwenden.
  • 14.09.2017, 13:29 Uhr
Besser könntest du dich nicht entlarven.
  • 14.09.2017, 13:30 Uhr
  • 14.09.2017, 13:34 Uhr
Nun Irmtraud, ich kenne persönlich Leute, welche das heute wieder grölen, die schon 1989 damit auftraten.
Sind die jetzt dadurch entschuldigt?
  • 14.09.2017, 13:35 Uhr
wize.life-Nutzer, der Hintergrund von 1989 zu heute ist absolut diffrerent!

1989 ging es darum sich aus einer Diktatur zu befreien.

Wir haben jedoch eine Demokratie und andere Möglichkeiten der Artikulation und der politischen Einflußnahme.

Auftritte der rechtspopulistischen Art haben in einer Demokratie nichts zu suchen!

Entschuldigt sind die Gröler daher keineswegs, da es mehr als bedauerlich ist, dass es ihnen nicht gelungen ist sich seit 1989 iin eine Demokratie einzuleben und zu integrieren.
  • 14.09.2017, 13:39 Uhr
Den geschichtlichen Hintergrund kenne ich sehr wohl und bedarf daher kleine Belehrung darüber denn ich war ja selbst dabei.
  • 14.09.2017, 13:59 Uhr
Aber ich erinnere nochmal an das eigentliche Thema.
  • 14.09.2017, 14:02 Uhr
Von der Geschichte gibt es aber einen Bogen zum Heute. Und der wurde offensichtlich von Einigen nicht richtig geschlossen.
  • 14.09.2017, 14:33 Uhr
  • 14.09.2017, 15:09 Uhr
  • 14.09.2017, 15:34 Uhr
Das ist richtig und gut und sollte allen ein Beispiel sein.
  • 14.09.2017, 17:38 Uhr
Ich stelle somit fest, das Martin keine Courage besitzt einen Fehler einzugestehen. Daraus ziehe ich meine Schlüsse und werde mich entsprechend verhalten.
Was für ein Ehrenmann
  • 15.09.2017, 12:03 Uhr
wize.life-Nutzer, wofür sollte sich Martin eigentlich entschuldigen?

Er hat lediglich erwähnt, welche Wirkung die Überschrift und und der Hinweis auf den "eingeborenen Deutsdchen" erweckt.

Und da muss ich Dir leider sagen, dass sich mir das in gleicher Art und Weise so darbot, womit überhaupt nicht gesagt ist, dass Du damit irgendwelche rassistischen Aussagen verbunden hast.

Deine Formulierungen waren ungeschickt und führten letztendlich zu Mißverständnissen.

Martin hat Dir seine Ansicht mitgeteilt:

Zitat:

Bernd, in dieser Situation halte ich es für angebracht, darüber zu diskutieren, anstatt sich einem Gespräch zu verweigern. Wenn ich mich geirrt habe, tut es mir natürlich leid. Im Zusammenhang mit der Diskussion wirkte auf mich "eingeborener Deutscher" so, wie ich oben geschrieben habe. Darum erwünschte ich in meiner Fragestellung "Was soll die Floskel?" eine Antwort. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.


Darüber hinaus gibt es tatsächlich nichts zu sagen und schon gleich gar nicht irgendeine Entschuldigung. Denn mit seinem Kommentar hat Martin weder eine Verleumdung oder üble Nachrede begangen, noch Dir irgendetwas unterstellt.

Er hat lediglich angeführt wie sich ihm Dein Text darbietet und welche Empfindung das bei ihm auslöst.

Und das ist absolut legitim, beinhaltet keinerlei Rechtsverstoß.

Es wäre daher gut, wenn Du mal über Deinen Text etwas mehr nachdenkst, der durchaus mißverständlich empfunden werden kann.

Fahr Dich mal ein bisschen runter Bernd, dann wirst erkennen können, dass Deine Reaktion überzogen ist.
  • 15.09.2017, 15:46 Uhr
wize.life-Nutzer, ich sehe das genauso wie wize.life-Nutzer und wize.life-Nutzer. Dein Nachkarteln wegen angeblich fehlender Courage und die süffisante Art von Ehrenmann zu sprechen, [f]das[/f] ist wirklich entschuldigungswürdig. Schäm Dich! So etwas bin ich von Dir nicht gewöhnt.
  • 15.09.2017, 17:01 Uhr
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