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Sesshaft-Mobil-Frei

31.07.2018, 07:30 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Sesshaft-Mobil-Frei

Das Thema Menschwerdung-Zivilisation ist nicht neu.
In nachfolgender Sendung wurde es nochmal für mich sehr gut aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Auch die Rolle von Religionen wird beleuchtet und die Gegenüberstellung von sesshafter und nomadischer Lebensweise beginnend mit Jägern+Sammlern und beginnender Landwirtschaft.
Die Sendung spricht für sich, bestätigt mir meine Sicht auf diese Themen und ich fand sie sehr interesssant.
https://www.planet-wissen.de/video-w...en-100.html
PS: hier noch als Youtube, falls in Mediathek gelöscht:

19 Kommentare

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"MÄRCHEN (Diminutiv zu mittelhochdeutsch mære = „Kunde, Bericht, Nachricht“) sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen. Märchen sind eine bedeutsame und sehr alte Textgattung in der mündlichen Überlieferung (Oralität) und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Märchen insbesondere durch die Sammlung der Brüder Grimm geprägt.
Im Unterschied zur Sage und Legende sind Märchen frei erfunden und ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt. Allerdings ist die Abgrenzung vor allem zwischen mythologischer Sage und Märchen unscharf, beide Gattungen sind eng verwandt. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Märchen Dornröschen, das etwa von Friedrich Panzer als märchenhaft ‚entschärfte‘ Fassung der Brünnhilden-Sage aus dem Umkreis der Nibelungensage betrachtet wird. Dabei kann man die Waberlohe als zur Rosenhecke verniedlicht und die Nornen als zu Feen verharmlost ansehen." (Wikipedia-Auszug)

CHRISTIAN, wenn Du K.M. schon deine WORTKLAUBEREI* zumutest, dann solltest du zumindest kenntlich machen, dass du zum Teil wortwörtlich aus Wikipedia zitierst.

*"Allerdings ist die ABGRENZUNG vor allem zwischen mythologischer Sage und Märchen UNSCHARF, beide Gattungen sind eng VERWANDT." (Wikipedia-Auszug, s.o.)
  • 02.08.2018, 04:39 Uhr
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War ein sehr guter Beitrag, wenn er auch für mich keine neuen Erkenntnisse brachte. Aber Zusammenstellung der Aussagen war schon etwas besonderes.
Er stimmt im Wesentlichen mit dem überein, was ich in meinen Versuchen über die Unvernunft bereits geschrieben hatte.
  • 31.07.2018, 09:16 Uhr
Ich kannte ja auch vieles im Grundsatz schon, was die Historie betraf.
Speziell fand ich die Betrachtungen zur Gegenwart und dem Verhältnis von eher sesshafter oder eher nomadischer Lebensweise interessant.
Die kann sich sinnvoll ergänzen aber eben auch konfliktbeladen sein.
  • 31.07.2018, 09:22 Uhr
Viehzüchter gegen Bauern im 'Wilden Westen'.
Es gibt ja die Meinung, dass die Geschichte zwischen Kain und Abel ein fernes Echo dieser Konflikte sei.
  • 31.07.2018, 11:53 Uhr
Naja - das finde ich schon sehr gewagte These und weisst ja was ich von Bibel-Mythen halte. Viele sind für mich reine Märchen. So auch diese Geschichte, auch wenn man sowas wie Garten Eden wohl gefunden hat bzw. man glaubt das.
  • 31.07.2018, 12:50 Uhr
Du solltest etwas vorsichtiger bei der Verwendung literaturwissenschaftlicher Begriffe sein. Die Genesis ist kein Märchen, sondern ein Mythos.

Anders als verwandte Erzählformen wie Sage, Legende, Fabel oder Märchen gilt ein Mythos als eine Erzählung, die Identität, übergreifende Erklärungen, Lebenssinn und religiöse Orientierung als eine weitgehend kohärente Art der Welterfahrung vermittelt.
In manchen Mythen deuten die Menschen sich selber, ihre Gemeinschaft oder das Weltgeschehen. Regelmäßige Abläufe in der Natur und der sozialen Umgebung werden auf göttliche Ursprungsgeschichten zurückgeführt. Jenseits der geschichtlichen Zeit sind Mythen in einem von numinosen Kräften oder Personifikationen beherrschten Raum angesiedelt.

Im Unterschied zur Sage und Legende sind Märchen frei erfunden, und ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt. Allerdings ist die Abgrenzung vor allem zwischen mythologischer Sage und Märchen unscharf, beide Gattungen sind eng verwandt. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Märchen Dornröschen, das etwa von Friedrich Panzer als märchenhaft ‚entschärfte‘ Fassung der Brünnhilden-Sage aus dem Umkreis der Nibelungensage betrachtet wird. Dabei kann man die Waberlohe als zur Rosenhecke verniedlicht und die Nornen als zu Feen verharmlost ansehen.
Charakteristisch für Märchen ist unter anderem das Erscheinen phantastischer Elemente in Form von sprechenden und wie Menschen handelnden Tieren, von Zaubereien mit Hilfe von Hexen oder Zauberern, von Riesen und Zwergen, Geistern und Fabeltieren (Einhorn, Drache usw.).

Zu dieser Literaturgattung gehört die Genesis nicht, obgleich darin eine sprechende Schlange vorkommt. Sie ist ein Mythos.
  • 31.07.2018, 15:46 Uhr
Ich schrieb ja Bibelmythen und "für mich Märchen" wollte ich ausdrücken, dass ich eben speziell auch die Genesis für frei erfunden halte wie es Märchen eben sind. Ich hatte und habe ja hier nicht vor, literaturwissenschaftliche Abhandlungen zu verfassen.
  • 31.07.2018, 17:28 Uhr
"dass ich eben speziell auch die Genesis für frei erfunden halte wie es Märchen eben sind."
Erfunden ja, aber nicht frei, indem sie durch Erzählung die Identität, übergreifende Erklärungen, Lebenssinn und religiöse Orientierung als eine weitgehend kohärente Art der Welterfahrung vermitteln.
Das tum Märchen nicht.
  • 31.07.2018, 17:59 Uhr
Ich sehe da keine Erklärungen. Es wird einfach etwas bahauptet, was wohl kaum so gewesen sein kann. Es macht es nicht wahrer, wenn man mit komplizierten Worten da irgend etwas hineininterpretiert.
Märchen können auch moralische Belehrungen enthalten.
  • 31.07.2018, 18:31 Uhr
"Ich sehe da keine Erklärungen". Natürlich nicht. Da muss man sich schon in die Literaturwissenschaft und die Mythologien hineinknien.
Wahr im Sinne der Bildzeitung war das nie.
Nur wusste man in alter Zeit, wie man solche Texte lesen muss. Das wurde verlernt. Jetzt muss man das mit komplizierten Worten versuchen, wieder zu vergegenwärtigen.
Sinndeutungen sind keine moralischen Belehrungen - und umgekehrt.
Ich sagte schon, die Literaturwissenschaft macht da Unterschiede. Du solltest bei der Mathematik bleiben, da kennst du dich aus.
  • 31.07.2018, 18:40 Uhr
Hör auf, mich hier wie einen Schuljungen belehren zu wollen. Ich lese Texte wie ich will, nämlich als das was geschrieben steht. Nicht mehr und nicht weniger.
Ob man das in alter Zeit irgendwie besser konnte ist für mich auch nur eine Vermutung wohl.
Klar denk ich auch manchmal über die Motive der Schreiber nach und was damit bezweckt werden soll.
  • 31.07.2018, 18:44 Uhr
Hachgottchennee, ist wieder mal beleidigt, wenn man auf die Erfordernis bestimmter Kenntnisse hinweist.
Natürlich kannst du die Texte lesen, wie du willst. Aber verlange nicht von mir, das, was du da herausliest, Ernst zu nehmen.
Die Motive der Schreiber vor 200 Jahren wirst du kaum ermitteln können. Da kannst du nur deine Vorurteile hineininterpretieren. Macht eigentlich auch niemand.
Das interessiert eigentlich auch niemanden.

Aber was sie mit ihren Texten sagen wollten, kann man durchaus ermitteln. Aber dazu muss man auf dem Gebiet der Geistes- und Kulturgeschichte fit sein.
  • 31.07.2018, 18:57 Uhr
Solche Belehrungsversuche sind einfach nur unangemessen und was man deiner Meinung nach angeblich sein muss, um Texte zu lesen, ist für mich uninteressant. Ich verlange ansonsten gar nix von dir. Und nun lass es gut sein bitte.
  • 31.07.2018, 19:01 Uhr
Wenn du so klug bist, dann wirst du mir sicher erklären können, was der Anfang des Johannesevangelium bedeuten soll: Am Anfang war das Wort und das Wart war bei Gott und das Wort war Gott. … Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt."
Was wollte er damit ausdrücken? Worauf spielte Johannes an? Woher nahm er diese Bilder? Welche Assoziationen löste er bei seinen damaligen Lesern aus? In welches sprachliche Umfeld ist diese seltsame Passage einzuordnen?
  • 31.07.2018, 19:02 Uhr
Ich hab keine Lust sowas mit dir zu diskutieren und an Inhalten, die für mich nicht zutreffend sind versuche ich auch nicht herum zu deuteln.
  • 31.07.2018, 19:06 Uhr
WAS SOLL ICH ZU GOTT ERKLÄREN, DER FÜR MICH NICHT EXISTIERT?
  • 31.07.2018, 19:35 Uhr
Es ging nicht um Gott, sondern um reines Textverstehen. Du behauptetest ja, du könntest ohne weitere Vorbildung einen biblischen Text verstehen, indem du einfach liest, was da steht.
Das hat nichts mit Gott, sondern nur mit Johannes und dem, was er geschrieben hat, zu tun.
Und mich interessiert nur, was dabei herauskommt.
Mit und ohne Gottesglaube.
  • 31.07.2018, 20:20 Uhr
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