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Paramahamsa Yogananda und das Leben nach dem Tod

02.08.2018, 11:43 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Paramahamsa Yogananda und das Leben nach dem Tod


Mark Twain, der als amerikanischer Tourist Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur Heidelberg, sondern auch Indien besucht hat, sagt: „Was die Religion angeht, sind alle anderen Länder arm, nur Indien ist ein Millionär.“

In der Tat, kein anderes Land verfügt über einen solchen Reichtum an spiritueller Literatur und eine so hohe Zahl an Menschen, die das höchste Ziel des Menschen, die Selbstverwirklichung, erreicht haben.
Einer von ihnen ist Yogananda.

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Die Lehrer/Schüler Beziehung spielt in der indischen Weisheitslehre eine sehr große Rolle. Der letzte Wegabschnitt eines Gottsuchers sollte immer in Begleitung eines vollendeten Meisters geschehen.
Yogananda begegnete Yukteswar, seinem Meister, im Alter von 17 Jahren und erhielt von ihm den Auftrag, ein Brückenbauer zwischen Ost und West zu werden und die grundlegende Einheit der christlichen und vedischen Schriften aufzuzeigen.

Yogananda nimmt diesen Auftrag an, geht mit 28 Jahren nach Amerika, bereist das Land, hält Vorträge und gründet 1925 in Kalifornien das Mutterzentrum der Selfrealization Fellowship. Er hat Tausende von Anhängern, die an seinen Lehrgängen, einer bestimmten Meditationstechnik (Kriya Yoga) teilnehmen.

Einer Ahnung folgend, macht er 1935 eine Reise nach Indien, um sich von seinem alten Vater, seinem Meister, Mahatma Gandhi und Ramana Maharshi zu verabschieden. Während seines Aufenthalts stirbt Yukteswar.

Auf der Rückreise in die Vereinigten Staaten kommt es im Regent Hotel in Bombay zu einer Begegnung mit dem gerade verstorbenen Meister Yukteswar. Im Kapitel 43 seiner Autobiographie beschreibt er diese Begegnung ausführlich, in allen Details, und man erfährt sehr viel über den Aufenthaltsort und die Lebensweise nach dem Tode.

Die Lektüre dieses einzigen Kapitels könnte jeden, der noch nicht an ein Fortleben nach dem Tode glaubt, zum Nachdenken anregen. Die Berichte der Nahtoderfahrenen decken sich mit diesen Angaben. Nie hätte ein so integerer Mensch wie Yogananda diese Szene erfinden können.!

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Nach seiner Rückkehr beginnt Yogananda zu schreiben. Es entsteht die weltberühmte „Autobiographie eines Yogi“, ein Welt-Bestseller, den ich 20jährig für ein Märchen und 50jährig für eins der bedeutendsten Werke der Weltliteratur hielt. Meine eigenen persönlichen Erfahrungen mit Sathya Sai Baba und Ramesh Balsekar, moderne Avatare unserer Zeit, haben natürlich entscheidend zu diesem verstzändnis beigetragen.

Es folgen Kommentare zur Bhagavadgita, soz. der indischen Bibel, und das großartige Werk „Die Wiederkunft Christi“.

Yogananda starb sehr früh, 1952 bricht er nach einer Rede anlässlich des Besuchs des indischen Botschafters im Mutterzentrum tot zuammen., Er wird in einem gläsernen Sarg aufgebahrt, und sein Körper bleibt drei Wochen lang unverwest. Dies ist in offiziellen Statements des Bestattungsinstituts festgehalten.

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Einige ausgewählte Zitate aus seinem Werk möchte ich hier anführen, sie sollen das Bild einer großen verehrungswürdigen Persönlichkeit vervollständigen:

„Das Leben besteht aus Geborenwerden, Spielen, Heiraten, Kindererziehung, Altwerden, und dann ist es zu Ende. Das kann man nicht Leben nennen. Wer Gott gefunden hat, der hat keine Sorgen mehr. Alle, die wir je geliebt und durch den Tod verloren haben, sind im ewigen Leben wieder mit uns vereint.

Wir streben hier auf Erden nach Vollkommenheit, weil wir uns danach sehnen, unsere Einheit mit Gott wiederzufinden.

Alles andere kann warten, aber deine Suche nach Gott kann nicht warten.

Ein Heiliger ist ein Sünder, der nicht aufgegeben hat.

Das ganze Universum ist aus dem GEIST hervorgegangen.

Alle, die höchste Erleuchtung erlangt haben, sind sich an Weisheit gleich.

Freundschaften befriedigen uns nur dann, wenn sie in der gemeinsamen Liebe zu Gott wurzeln.

Bete nicht, ich möchte dies oder das haben, sondern vertraue darauf, dass er weiß, was du brauchst.

Wer Gott wahrhaft liebt, kann in seinen irrenden Brüdern und Schwestern den Wunsch erwecken, wieder zu Gott zurückzukehren; doch den eigentlichen Heimweg muss jeder selbst, Schritt für Schritt zurücklegen.“

Literatur:
Autobiographie eines Yogi, 1974.
Wiss. Heilmethoden, 4. Aufl., 1976.
Man's Eternal Quest, 1982.
The Divine Romance, 2000.
Das Vermächtnis des Meisters, 1996.
Die Wiederkunft Christi, Bd. 1, 2004.

© ez

85 Kommentare

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Leben nach dem Tod

Das eigentliche Problem bei Diskussionen hier ist, dass es keine gleiche Grundlage für alle gibt.
Wenn alle das gleiche Buch gelesen hätten, ließe sich ernsthafter darüber reden. So misstraut man dem einen, hält den anderen vielleicht für unglaubwürdig, und im Grunde redet man an dem anderen vorbei. Schade!

Besser ist in der Tat ein kurzes Video, das einen Gegenstand/eine Person vorstellt, so dass es für alle denselben Ausgangspunkt gäbe.
Ist das Video länger als eine Stunde, lässt sich kaum jemand darauf ein
  • 04.08.2018, 15:14 Uhr
Der eine glaubt an ein Leben nach dem Tod, der andere nicht... sinnvoll diskutieren kann man darüber nicht, weil jede menschliche Personalität mit dem Tod endet und alles was danach geschieht sich unserer direkten Anschauung entzieht.

Anm.: Vielleicht sollte ich mich mal mit meinem verstorbenen Vater über dieses Problem unterhalten? ...aber der hütet dieses Geheimnis, obwohl wir zu seinen Lebzeiten ein sehr gutes und enges Vertrauensverhältnis hatten.
  • 05.08.2018, 15:05 Uhr
Dafür fehlt eben dir, Frank, das Sensorium. Deine Intelligenz hat dich in ein schönes Gefängnis gesperrt.
Ist ja nicht schlimm.

Aber um mit deinem Vater Kontakt aufzunehmen,solltest du schon ein Medium aufsuchen, z.B. Paul Meek "Das Leben ohne Ende") oder Gordon Smith ("Medium: Mein Kontakt mit dem Jenseits").

Da du all diese DInge vor lauter ZUVIELWISSEN gar nicht lesen würdest, kannst du auch keiunen Kontakt mit deinem Vater haben.

Tätest du das, wäre das eine Kleinigkeit.
  • 05.08.2018, 17:31 Uhr
Mit deinem Gefängnis möchte ich nicht tauschen, denn mein Gefängnis hat viele Fenster... das wichtigste meiner Fenster heißt der "Zweifel", weil die "Luft des Zweifels" den "Sauerstoff für die Neugier" liefert.
  • 05.08.2018, 18:12 Uhr
Nicht jeder hat die entsprechende "Musikalität" um "spirituelle Musik" zu schätzen... es gibt so unendlich viel Handfestes in der Welt, an das ich nicht erst glauben muss, um es erleben und genießen zu können
  • 05.08.2018, 18:18 Uhr
Ich bin in keinem Gefängnis, ich lebe seit Jahren immer mit einem BLick in die Weite, ganz real.
Der Zweifel ist der erste Schritt, dann kommt eine sorgfältige Materiallsammlung, dann eine Erkenntnis.

Ja, dieser Aspekt gefällt mir. Fischer hat sogar einem seiner sehr wichtigen Bücher den TItel gegeben: Wichtiger als Wissen ist die Kreativität.

Die Kunst ist der "ewigen Wahrheit" näher als die Wissenschaft. Denn im kreativen Akt offenbart sich ein Höheres.
  • 05.08.2018, 18:21 Uhr
Wir leben beide in unserem Gefängnis, nur du weißt es (noch) nicht, bzw. willst es nicht wahr haben.

Ohne Kreativität entsteht Wissen in der Regel nicht, das gehört zum Handwerkzeug desjenigen, der Wissen schaffen möchte.
  • 05.08.2018, 19:49 Uhr
"Die Kunst ist der "ewigen Wahrheit" näher als die Wissenschaft. Denn im kreativen Akt offenbart sich ein Höheres"

Diese Aussage ist eine reine Vermutung/Hypothese und enthält zudem den möglichen Fehlschluss, dass die Kreativität der Schlüssel für "ewige Wahrheiten" ist, zumal es für undogmatische Menschen "ewige Wahrheiten" gar nicht geben kann.

Solche Aussagen passen vor allem zu religiös Gläubigen, für die es per Dogma "ewige Wahrheiten" geben muss, da Gott ja die "ewige Wahrheit" nicht nur kennt, sondern auch verkörpert.

Deshalb, selig sind religiös Gläubige, denn sie sind in Gottes Hand und damit im Besitz der "ewigen Wahrheit".
  • 05.08.2018, 19:55 Uhr
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Leben nach dem Tod?
Es kommt ganz darauf an wie das "LEBEN" definiert wird.
Nach MEINEM Tod wird mein PERSONALES Leben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT mehr existieren, obwohl Teile meines "Atomhaufens" in anderen Existenzen weiterleben wird... mit MIR hat das dann aber nichts mehr zu tun.
  • 03.08.2018, 16:21 Uhr
Paul Meek würde dir von deinen Eltern erzählen und zwar so, dass du verblüfft sein würdest.
  • 03.08.2018, 17:20 Uhr
...und ich würde ihm* über Dinge erzählen, von denen ER verblüfft sein würde... zu verblüffen ist keine Kunst, etwas zu BELEGEN aber schon.

*P.M.

Anm.: Paul Meek (* 1959 in Wales) ist ein deutsch-britischer Autor und gilt als MEDIUM. Er BEHAUPTET, mit Verstorbenen kommunizieren zu können.
  • 03.08.2018, 18:18 Uhr
Ich kenne Paul Meek persönlich. Nachdem ich 4 Bücher von ihm gelesen hatte und ihn auch auf einer öffentlichen Veranstaltung erlebt habe,suchte ich ihn in München auf.
Er ist übrigens Musikwissenschaftler und hat eine Karriere als Sänger am Bayreuther Festspielhaus abgesagt.

Er ist ja nicht der einzige, der diese Fähigkeiten hat, in geistige Welten zu schauen. Das konnte auch Rudolf Steiner und Tausende von anderen Sensitiven auf der Welt.

Deine Beziehungen bleiben an der Oberfläche, was diesen Wissensbereich angeht.
  • 03.08.2018, 18:26 Uhr
Ich weiß... das wird immer wieder behauptet, was aber noch zu belegen wäre... wobei es viele Menschen gibt, die BELEGE mit subjektiven Erwartungshaltungen, Suggestionen und thematischer Konditionierung verwechseln.

Aber, das Thema lautet hier: "Das Leben nach dem Tode" und viele versuchen mit diesem Thema zu verblüffen, anstatt zuzugeben, dass ein personales (Weiter-)LEBEN nach dem Tode letzten Endes eine Glaubensfrage ist und über Glaubensinhalte kann man nicht produktiv diskutieren, weil es in der Regel im Streit endet
  • 03.08.2018, 18:32 Uhr
Es gab ein winziges Detail, das mich bei ihm überzeugte.

Man kann ja , wenn einem ein Medium Dinge über verstorbene Verwandte sagt, annehmen, es könne Gedanken lesen - was ja durchaus auch eine beträchtliche Leistung wäre.
Und diesen Einwand hört man ja.

Ich fuhr mit einer sehr kritischen Freundin nach München. Meek lebt mit einem Freund zusammen, der die finanziellen Dinge klärt. Eine Dreiviertelstunde kostete 120 € - das fand ich angemessen.

Er empfing damals nur 2 Personen täglich.
Schon bei der Begrüßung sagte er mir, ich sei sensitiv und das entwickle sich "in Richtung Philosophie". Eine durchaus erstaunliche Feststellung, zumal ich in den letzten Jahren hier bei wize.life solche philosophischen Texte, also in den PC diktierte Texte, eingestellt habe.

Dann beschrieb er meine MUtter und meine Tochter - absolut exakt, jedenfalls könnte niemand diesen Grad an Genauigkeit erreichen, der NICHT über diese Gabe verfügte.

Dann aber passierte etwas, was mich TOTAl von dessen Fähigkeit überzeugte.
Er sagte, " jetzt kommt eine weiß gekleidete Person ins Zimmer ... aber die Zeit ist abgelaufen ..."

DAS ABER WAR FÜR MICH ein wichtiges Detail.

Er wusste nicht, dass sich bereits dreimal - lange vorher - bei ähnlichen Sitzungen diese weiße Gestalt erschienen war, die erst später ihre Identität enthüllt hat (was hier nicht wichtig ist).

Woher nahm Paul Meek dieses Detail , w i e konnte er das s e h e n?
  • 03.08.2018, 18:49 Uhr
Diese Frage kannst du sinnvoller Weise nur dir selbst stellen, denn du GLAUBST an solche Dinge... ich nicht, denn du sprichst Phänomene an, die der direkten Anschauung verborgen sind und deshalb (für mich) eine Frage des Glaubens sind.
  • 03.08.2018, 18:55 Uhr
Aber jeder kann sich doch in eine solche Situation hineinversetzen? D a s hat er unmöglich aus meinem Leben telepathisch oder wieauchimmer ableiten können. Er hat etwas g e s e h e n, was ich nicht sah!
Was sich aber viermal wiederholt hatte! Immer bei anderen Medien zu anderen Zeiten in meinem Leben.

Was dir einfach fehlt, ist die Erfahrung. Hätte ich die nicht, ginge es mir vermutlich genaus so. Aber ich muss auch versuchen, diese Menge an Erfahrungen zu durchschauen, abzuwägen und zu integrieren.

Und ich weiß auch, dass das weitergehen wird.

Glücklicherweise gibt es ja MiIllionen von Menschen, die Ähnliches erleben tagtäglich.
Man kann sie ja für naive Verblendete halten, das tut nicht weh
  • 03.08.2018, 19:09 Uhr
Ich sehe auch vieles, was du unmöglich sehen kannst... verrate es aber nicht und gehe weder damit hausieren, noch verdiene ich Geld damit.

Stimmt, deine Erfahrung mit Dingen, die der direkten Anschauung unzugänglich sind, habe ich nicht und ich muss sagen, diese Glaubens-Erfahrungen habe ich noch nie vermisst... lasse sie aber anderen gerne, solange sie den Glauben an etwas nicht mit gesichertem Wissen verwechseln.

Anm: "Glücklicherweise gibt es ja MiIllionen von Menschen, die Ähnliches erleben tagtäglich." Ob es Millionen sind, bezweifle ich, oder hast du diese Art von spirituell Gläubigen gezählt, bzw. gibt es dazu Erhebungen?
  • 03.08.2018, 19:20 Uhr
Ich erzähle von diesen Dingen, weil es andere gibt, die das auch interessiert, die vielleicht auch eine Bestätigung brauchen. Damit hausieren gehe ich nicht ich finde es richtig, dass Menschen dafür Geld nehmen, wenn sie sonst keinen anderen Beruf haben. Ich habe das nicht nötig.
Mein Leben hat viel Räume, in denen verschiedene Dinge stattfinden.

Doch es sind MIllionen - als ich in Puttaparthi regelmäßig eine Zeit verbrachte, waren imme 20 000 aus aller Welt in dieser kleinen Stadt im Süden Indiens - das gehörte zum täglichen Erleben, da wusste jeder Bescheid, allein Sathya Sai Baba hat über 1 Million Follower ... im Übrigen hat er ein wunderbares Krankenhaus in der Wüste errichtet, wo Ärzte aus aller Welt kostenlos arbeiten und Patienten kostenlos behandelt werden. Der Architekt der engl. Königin hat es erbaut, ein Schloss für die Ärmsten der Armen, geschenkt von den Pilgern, die sich dort immer versammelt hatten.

In der Tat, da war ich "zu Hause" - aber ich habe auch einen kleinen Kreis von Menschen, im realen Leben, die mich verstehen

Wize.life ist ein Marktplatz, da findet man auch mitunter einen goldenen Pfennig.
  • 03.08.2018, 19:38 Uhr
Noch herrscht hier Meinungs- und Glaubensfreiheit und niemand wird etwas dagegen haben, dass du aus voller Überzeugung deine Meinungen und Glaubensinhalte verbreitest. Die Welt ist bunt und Meinungen bzw. Glaubensinhalte auch

Anm.: Meinetwegen, dann eben Millionen, das wären dann deutlich weniger als ein Promille der Weltbevölkerung.
  • 03.08.2018, 19:47 Uhr
Die Alpen bestehen auch nicht nur aus Gold und ich begnüge mich mit Silber oder Kupfer.
  • 03.08.2018, 19:52 Uhr
Ich habe nichts dagegen.
  • 03.08.2018, 19:56 Uhr
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Yogananda hätte nie blockiert, er hätte gelächelt.
Da ich den Beitrag eingestellt habe, bin ich wohl auch für das Angebot einer freien Diskussion zuständig. Ich habe keinen der Teilnehmer blockiert.
Ich werde aber auch niemanden bitten, eine Blockade aufzugeben.
Jeder hat seine Gründe, und manchmal ist es ja auch "ein Ort des Friedens und der himmlischen Ruhe"

Vielleicht könnte ja jemand über das "Für und Wider von Blockaden" einen Beitrag schreiben. Früher gab es tolle Satirenschreiber hier ...
  • 03.08.2018, 10:04 Uhr
wize.life-Nutzer, wer viel und gerne diskutiert, hat immer etwas zum LÄCHELN, das macht ja unter anderem den Reiz der Kommunikation aus
  • 03.08.2018, 16:06 Uhr
Ganz am Anfang aller Kultur war das Lächeln eine Drohgebärde. Später sollte es das Gegenüber ent-waffnen.
  • 03.08.2018, 17:25 Uhr
  • 03.08.2018, 18:06 Uhr
Wir leben aber HEUTE und da ist das Lächeln weder eine Drohgebärde noch eine entwaffnende Geste... Lächeln bedeutet heute den Versuch eine emotional positive Begegnung und Kommunikation auf den Weg zu bringen
  • 03.08.2018, 18:26 Uhr
Genau, aber ich war mir bei dem vorletzten Kommentar nicht sicher, ob es da nicht einen ironischen Unterton gab.
  • 03.08.2018, 18:28 Uhr
Ironische "Untertöne" kann man bei Bedarf (fast) immer heraushören, abhängig vom persönlichen Standpunkt.
  • 03.08.2018, 18:43 Uhr
Wichtig sind die "Obertöne"
  • 03.08.2018, 18:44 Uhr
Dies lässt sich in der Musik gut unterscheiden, ich weiß nicht, ob das bei einem virtuellen Gespräch möglich ist.

Außerdem gibt es hier viel 'gebrannte Kinder' und dazu zähle ich mich auch .
  • 03.08.2018, 18:52 Uhr
Das mit den Untertönen hast du doch sicher metaphorisch gemeint, so wie ich die Obertöne auch metaphorisch gemeint habe. Die Töne machen die Musik/ Melodie und dieses (metaphorische) Bild passt ganz gut zur Kommunikation.
  • 03.08.2018, 19:02 Uhr
Natürlich sind hier Begriffe aus der Musik als Metaphern übertragen worden, von dir und von mir.
Ich meinte, der Autor des Kommentars hätte es ja ironisch meinen können.

Solche versteckten Töne übersieht man durchaus manchmal, ich wollte auf der Hut sein.
  • 03.08.2018, 19:13 Uhr
Die Satire und Ironie waren schon immer das Salz des Humors und Humor hat noch niemand geschadet, außer man nimmt sich selbst viel zu ernst.
  • 03.08.2018, 19:24 Uhr
Satire und Ironie sind Bruder und Schwester vom Witz. Denn sie sind Nuancen von Aggression.

Humor ist niemals aggressiv, es sei denn die Aggression wendet sich gegen den Sprecher selber.

Denk mal an den Kabarettisten, der Erdogan aufs Korn nahm. Das war kein Humor, das war schlimmste Aggression im Gewand von Satire.
  • 03.08.2018, 19:49 Uhr
Ich weiß, viele mögen "Salz in der Suppe" nicht, das ist reine Geschmacksache... ich persönlich habe nichts gegen Salz und empfinde den Geschmack auch nicht als aggressiv, außer die Suppe ist versalzen.
  • 03.08.2018, 19:54 Uhr
Ja, ein Teelöffel genügt -
  • 03.08.2018, 20:01 Uhr
Das ist von der Größe des Suppen-Topfes abhängig.
  • 03.08.2018, 21:31 Uhr
Dass ich auch immer so ungenau sein muss
  • 03.08.2018, 21:41 Uhr
Nö Edith, bist Du nicht! Korinthen, oder Erbsen sind bei manchen Menschen im Programm!?
  • 03.08.2018, 21:44 Uhr
wize.life-Nutzer, genau, denn ein "Teelöffel" ist eine ziemlich exakte Menge, die Frage ist nur: ist ein Teelöffel zu viel oder zu wenig um eine angestrebte Salzkonzentration zu erzielen?
  • 03.08.2018, 21:55 Uhr
Eine gewisse Flapsigkeit sollte einem Diskutanten shon nach 3 Stunden nachgesehen werden

Man beurteile jemanden nur in einer Situation, die ihm alles abverlangt, z.B. sollte man von einem Redner, der öffentlich auftritt, schon absolute Exaktheit erwarten dürfen.
Ein guter Koch hätte sicher den Topf und den Löffel mitgebracht, um das Ganze zu veranschaulichen.
  • 03.08.2018, 22:03 Uhr
Ja, die "Teelöffel-Idee" ist doch ganz amüsant und sie kam sogar von dir

Ja, oft fehlt die Anschaulichkeit und sie fehlt meistens deshalb, weil wir von bestimmten Dingen keine direkte Anschauung haben können und deshalb nichts anders übrig bleibt als etwas zu glauben oder eben nicht zu glauben.
  • 03.08.2018, 22:19 Uhr
Genau.
  • 03.08.2018, 22:27 Uhr
  • 04.08.2018, 05:41 Uhr
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F.A. ich kann hier schreiben, das stimmt, aber nicht direkt antworten und auf deine eingestellten Artikel kann ich gar nicht reagieren. Was soll das?
Ich muss davon ausgehen, dass du früher einmal unter anderen Namen hier zugegen warst - und dir User, die dir nicht gefielen, durch Blockieren mundtot gemacht hast. Ich werde jedenfalls weiter beobachten.
  • 03.08.2018, 08:34 Uhr
wize.life-Nutzer, nein, ich bin kein "Wiederkommer"... mich gab's und gibt es nur einmal

Anm.: Beobachten kann aber nie schaden.
  • 03.08.2018, 15:56 Uhr
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Der Eigentümer kann immer reagieren, gleichgültig ob geblockt oder nicht geblockt.
Anm.: H.P., du konntest jetzt ja auch auf mich reagieren.
  • 02.08.2018, 22:53 Uhr
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Frank Apaz: Wir sind uns bisher noch nicht begegnet - und ich finde Ihre Kommentare interessant. Leider kann auch ich nicht darauf antworten. Vermutlich geht es Edith ebenso.
Ich weiß zwar nicht, wie sie das machen, denn wenn man User blockiert kann man normalerweise auch in deren Threads nicht schreiben.
Aber wenn Sie eine Möglichkeit gefunden haben, dies zu umgehen, so finde ich das höchst unfair, weil Sie absolute Behauptungen aufstellen können - und das auf einem "fremden" Territorium, ohne dass der Eigentümer darauf reagieren kann.
  • 02.08.2018, 19:49 Uhr
  • 03.08.2018, 03:23 Uhr
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Leider kann ich auf bestimmte Kommentare nicht reagieren, da ich da blockiert bin. Das erlaubt keine echte Diskussion.
  • 02.08.2018, 17:20 Uhr
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Die naturwissenschaftliche Exegese der Welt/des Universums macht ein "Gottes-Konzept" unnötig, denn man braucht Gott nicht mehr als LÜCKENFÜLLER um den infiniten Regress zu beenden (Kausalitäts-Problematik), denn die Existenz der ENERGIE folgt keinem Kausalitäts-Prinzip, da Energie ZEITLOS ist, das heißt, ohne Anfang und Ende existiert (Energieerhaltungssatz, Noether-Theorem).
  • 02.08.2018, 17:06 Uhr
wize.life-Nutzer könnte hier zum Beispiel antworten, falls sie meinen Kommentar diskutieren möchte.
  • 02.08.2018, 22:56 Uhr
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Hinweis: Dieser Kommentar gehört eigentlich unter den folgenden.

Ja, genau das sagen die indischen Avatare. Immer war Energie = GEIST vorhanden und bleibt vorhanden, sie erscheint mal als Materie, mal als Energie.
Was wir mit unserem beschränkten Sinnesapparat wahrnehmen, ist nur ein winziger Ausschnitt aus dem Ganzen.

Im Konzept des Avatars (= Herabkunft Gottes) wird das verdeutlicht.
Gott = Energie/Geist, totale Potentialität, manifestiert sich in Abständen immer wieder in verschiedenen Kulturen. So entsteht im Hinduismus eine lange Kette von Avataren, angefangen bei Krishna über Buddha bin hin zu Christus oder Sai Baba.
  • 02.08.2018, 16:49 Uhr
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Meine "Hellsichtigkeit" macht mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich, dass sich die MATERIE und die ENERGIE gegenseitig bedingen - nämlich über E = mc^2 (Einstein) - und dass der GEIST eine von vielen möglichen Erscheinungsformen der Materie und/oder Energie ist.

Wenn ENERGIE nicht verloren gehen kann (Energieerhaltungssatz), dann muss Energie zeitlos sein (Noether-Theorem), das heißt, Energie existiert ohne Anfang und Ende und kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Das bedeutet aber, dass unser Universum nicht aus dem Nichts* entstanden sein kann, sondern aus etwas und dieses etwas war die ENERGIE.

*nach der biblischen Exegese schuf Gott die Welt aus dem Nichts heraus. Nach der naturwissenschaftlichen Exegese entstand die Welt nicht aus dem Nichts, sondern aus Energie, die schon immer da war, ohne Anfang und Ende.
  • 02.08.2018, 16:36 Uhr
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