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Welches sind die Top 10 der philosophischen Fragen, die man sich im Leben st ...

Welches sind die Top 10 der philosophischen Fragen, die man sich im Leben stellt?

27.08.2018, 18:01 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Was ist nichts?
Beschreibe mir folgendes Bild:Stillleben mit Käse
Na? Hast du erkannt, dass auf dem Bild kein Apfel zu sehen ist? Warum hast du es nicht gesagt? Vor allem, warum hast du nicht gesagt, dass der Apfel grün ist? Es gibt für uns Menschen keinen wirklichen Nutzen Dinge zu beschreiben, die nicht da sind. Niemand redet darüber, dass er am Morgen aufgewacht ist und keine Millionen auf dem Konto hat. So verhält es sich auch mit dieser Frage. Sie ist zwar interessant, aber unnötig.
Wer bin ich? Diese Frage dürfte mein Leben maßgeblich beeinflusst haben und ist eine der letzten und besten Erinnerungen an meinen Großvater Inzwischen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass “Ich” nicht existiere, wenngleich mein Körper natürlich als eine Ansammlung von Masse in diesem Universum als Objekt existiert.
Gibt es einen freien Willen?
Nein, alles in unserem Universum beruht auf naturwissenschaftlichen Reaktionen. Ich habe ein zutiefst deterministisches Weltbild.
Was kommt nach dem Tod?
Nichts. Das wirkt nach der ersten Frage ein wenig unbefriedigend, aber lass es mich erklären: Nehmen wir an, du liest ein Buch. Dir gefällt die Handlung, der Protagonist ist unbeschreiblich und der Schreibstil absolut mitreißend. Irgendwann bist du mit dem Buch durch. Du klappst es zu, denkst eine Weile darüber nach und stellst es zurück ins Regal. Was passiert mit den Charakteren? Richtig, nichts.
Was ist Gut/Böse? Es gibt kein Gut und Böse. Gut und Böse sind Bewertungen, welche vom Menschen erfunden wurden um auszudrücken, ob ihm etwas gefällt oder nicht. Wenn der Mensch ausgestorben ist, wird es auch kein Gut & Böse mehr geben. In der Natur existieren diese Begriffe nicht.
Existiere ich wirklich?
Die Frage habe ich bereits beantwortet (s. Gibt es einen freien Willen?). Gibt es Schicksal?
Die Frage habe ich bereits beantwortet (s. Gibt es einen freien Willen?)
Was würde ich tun, wenn ich unsterblich wäre, • Lernen - Du hast unendlich viel Zeit alles zu lernen. Ich würde so lange Wissen aufsaugen, bis ich theoretisch alles komplett beherrschen würde. Ich hoffe, dass es bis dahin neue Durchbrüche in der Forschung gibt, sodass ich mich zum Cyborg um operieren lassen kann.
• Mein Körper als Versuchsobjekt - Wenn ich nicht mehr sterben kann, habe ich nichts zu verlieren. Zeit spielt keine Rolle mehr. Ich würde meinem Körper der Wissenschaft widmen und sie Jahrzehnte voranbringen.
• Einen Staat gründen/einen existierenden übernehmen - Ich habe genug Zeit mir das nötige Wissen anzueignen und Marketing zu betreiben. So schwer kann es nicht sein.
• Mich selbst verletzen/mich umbringen wollen - Ich weiß, es klingt unschön. Aber laut einer Studie von 2014 [Just think: The challenges of the disengaged mind] würden wir uns lieber Elektroschocks versetzen als alleine zu sein. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass ich mich selbst verletzen würde. Schon alleine, weil ich neugierig wäre.
• Wahnsinnig werden - Es bekommt der menschlichen Psyche nicht gut, wenn man ihr zu viel Macht verleiht, und Unsterblichkeit sollte die höchste Form der Macht darstellen. Das Experiment “Rhythm 0” [Reality 0 - A Terrifying Experiment] hat eindrucksvoll gezeigt, zu was wir Menschen im Stande sind. Ich mache mir keine Illusionen. Ich wäre keinen Deut besser.
Welche drei Dinge würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen? Eine Machete um mir die Natur untertan zu machen, einen selbstentzündenden Gasgrill um mir Essen zuzubereiten und mir ein wärmendes Feuer zu entfachen und ein Boot um wieder nach Hause zu fahren. Wenn ich ein Ende einer Wurst abbeiße - wird sie dann unendlich?

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69 Kommentare

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Der Entwicklungsprozess der Welt hat in unserem Schädel ein bewusstseinfähiges Denkorgan evolviert. Nicht um damit die Welt zu verstehen, sondern um in dieser Welt besser zu überleben, und die bewährten Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Alles Andere ist ein angenehmer Nebeneffekt ...

Nur so ist eine stetige Weiterentwicklung (einer Art) überhaupt möglich.
  • gerade eben
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Nicht jeder muss & kann sich an der Ideen-Lehre Platons beteiligen, deshalb braucht man sich aber doch nicht gleich theatralisch abzumelden, es reicht doch völlig wenn man einfach auch mal schweigt und den Mund hält, oder?

PS: Wie kann man nur so schwach "erleuchtet" sein?
  • 28.08.2018, 20:14 Uhr
wize.life-Nutzer
Danke für die Bestätigung.
  • 28.08.2018, 20:18 Uhr
Ich sachs doch,

...die Zündhölzer kommen bei ihr permanent zum Einsatz

...drum ist -einfach mal den Mund zu halten -
nicht möglich, denn damit würde ja nicht die Intention vorangetrieben!

Rolf ...auch ich bedanke mich für die Bestätigung
  • 28.08.2018, 20:30 Uhr
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Rolf, danke für deine interessanten Ausführungen. Ich melde mich jetzt hier ab, weil ich diese
"Zwiegespräche" kenne , die jedes Gespräch zerstören.
  • 28.08.2018, 19:52 Uhr
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O Spaß... wo denn, hier etwa?
  • 28.08.2018, 18:40 Uhr
berechtigte Frage, Frank

. .ich sah auch keinen

Nur jemanden, die nicht nur ihren Fauxpas nachträglich als "Spaß" deklarierte,

...sondern anderen unterstellt, keinen zu verstehen, da "steril"
  • 28.08.2018, 18:47 Uhr
Ach so...

Der Fauxpas ist mir mal wieder durch die Lappen gegangen.
  • 28.08.2018, 18:49 Uhr
Lacht

dieses trockene "achso so..." is so geil
  • 28.08.2018, 18:51 Uhr
Was soll denn an "ach so" geil sein?

Anm.:
Geilheit, umgangssprachlich zunächst die sexuelle Erregung oder deren auslösendes Moment, in jüngerer Zeit eine Variante von „gut“.

Das Adjektiv GEIL und das davon abgeleitete Substantiv Geilheit gehen wahrscheinlich auf eine indogermanische Wurzel mit der Bedeutung „aufschäumend, heftig, übermütig, ausgelassen, lustig“ zurück. Im Althochdeutschen (seit dem 8. Jahrhundert) wurde geil im Sinne von „übermütig“, „überheblich“ verwendet. Im Mittelhochdeutschen (seit dem 12. Jahrhundert) stand es für „kraftvoll, mutwillig, üppig (wuchernd), lustig, froh, fröhlich oder schön“.
Seit dem 15. Jahrhundert wird Geilheit vorrangig synonym für oder als Anspielung auf Lüsternheit oder sexuelle Begierde (vgl. Wollust) verwendet. Geilheit und mehr noch die Adjektivform geil stellen in diesem Zusammenhang populäre umgangssprachliche Ausdrücke dar, deren Gebrauch in offiziellen Zusammenhängen allerdings als vulgär gilt. (Wikipedia-Auszug)
____________________

Was hast du denn für ein philosophisches TOP Thema?
  • 28.08.2018, 18:53 Uhr
Ich meinte es weniger als Ausdruck von Lüsternheit & sexueller Erregung, als vielmehr, dass es "in begeistender Weise schön*" & total lustig ist, wie TROCKEN das rüber kam

* wenn DAS kein philosophisches TOPP-Thema ist
  • 28.08.2018, 19:07 Uhr
Also mal ehrlich, es ist nicht mal ein philosophisches Thema.
  • 28.08.2018, 19:10 Uhr
Nein?

Das "begeisternd SCHÖNE", ist kein philosophisches Thema?

Na gut
  • 28.08.2018, 19:12 Uhr
Das "SCHÖNE" schon eher, aber nicht "in begeistender Weise schön", denn das ist lediglich eine normative Aussage.
  • 28.08.2018, 19:15 Uhr
Ja, das ist schon richtig

...nur was GEIL ist, ist halt nicht einfach "nur SCHÖN", sondern begeisternd
  • 28.08.2018, 19:24 Uhr
Platon war einer der Philosophen, der die Idee des Schönen idealistisch thematisiert hat.
  • 28.08.2018, 19:36 Uhr
Ich glaube, dass er dabei eher nicht ans "Geile" gedachr hat

... aber man weiß es nicht
  • 28.08.2018, 19:49 Uhr
So isses... und dieses Wort gab es damals auch noch nicht, zumindest nicht im antiken Griechenland.
  • 28.08.2018, 19:58 Uhr
  • 28.08.2018, 20:31 Uhr
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Wenn man nicht einmal Spaß versteht, Frau La Pazza, wird das Leben ja richtig steril.
  • 28.08.2018, 18:22 Uhr
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Er ist auch sicher nicht der Einzige, der Frauen NICHT als DING betrachtet
  • 28.08.2018, 17:41 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Er wäre sicher nicht der Einzige.

Anm.: Zählt aber sicher nicht zu den philosophischen TOP-Themen.
  • 28.08.2018, 16:55 Uhr
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3 DInge auf eine einsame Insel mitnehmen ? ?

Ich wundere mich, dass Rolf keine Frau mitnehmen würde

Ich würde das I Ging von Wilhelm mitnehmen; essen könnte man Beeren und andere Früchte, einen Hund und ein Boot.
  • 28.08.2018, 16:51 Uhr
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Aber wize.life-Nutzer hat nicht unrecht, denn einen absolut freien Willen kann es nicht geben, einen relativ freien Willen aber schon (s.u.).

Anm.: Hätten wir einen absolut freien Willen, wären Menschen nicht mehr berechenbar.
  • 28.08.2018, 16:24 Uhr
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