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FINDHORN - eine Oase in Schottland

31.08.2018, 15:29 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

FINDHORN – eine Oase in Schottland

Findhorn ist ein kleines Dorf im Osten Schottlands, in den Bergen gelegen.
Der Wohnwagen-Park an der Findhorn-Bucht war außerordentlich hässlich. Dort stand auch der Wagen der amerikanischen 5-köpfigen Familie Caddy, die sich in einer nahezu ausweglosen Situation befand. In der Mitte ihres Lebens und im Ausland waren sie arbeitslos geworden, und außer ihrem Wohnwagen besaßen sie nichts.
Der Park bestand aus wüsten Sanddünen, von Ginster und Heidemoor bedeckt.
Dorothy MacLean, ebenfalls in einer Midlife-Krise, war mit der Familie befreundet – sie hatten alle zusammen in einem Hotel in Schottland gearbeitet und hofften, im Frühjahr zur Wiedereröffnung des Hotels wieder Arbeit zu bekommen. Diese Hoffnung erfüllte sich allerdings nicht.

Um Geld zu sparen, begann Peter, um den Wohnwagen herum einen kleinen Garten anzulegen.
Dorothy Mac Lean erhielt schon seit Jahren „Ratschläge von drüben“. Auch Eileen war hochgradig medial, und Peter forderte beide Frauen auf, sich Rat von oben zu holen.

In der ersten Zeit wurden also täglich sehr präzise Antworten und Ratschläge von den Naturwesen eingeholt. Man nennt sie 'Devas', ein Sanskritwort, das “Scheinendes“ bedeutet.
„Wenn du das Buch „Landwirtschaft“ von Rudolf Steiner liest und zu verstehen suchst, stößt du auf sog. kosmische Einflüsse auf die Erde, die von verschiedenen Planeten ausstrahlen. Denke von dem Planeten wie von einem lebenden Wesen und so auch von den Kräften, die von Wesen überbracht und von Wesen empfangen werden. Es gibt keine sogenannte 'tote Materie'. Alles lebt und jedes Ding hat einen Platz in meinem einem Leben; ebenso ist diese Lebenskraft mehr als das, was ihr Magnetismus nennt.. Sie ist ein Einfluss, der auf den höheren Ebenen bewusst ausgeübt wird. Du bist einfach von Leben umgeben ...“ (69f.)

Die regelmäßigen Kontakte mit diesem Landschaftsengel ergaben präzise Gartenanleitungen und spezielle Informationen, wie in dieser wüsten Gegend ein Garten entstehen könne.
Dankbarkeit und Anerkennung hätten eine enorme Wirkung, wurde ihnen gesagt.

Als Maulwürfe eines Tages in den Garten eindrangen und den Boden durchlöcherten, musste Dorothy wieder mit einem speziellen Ratgeber in Verbindung treten. Sie baute soz, einen geistigen Zaun um ihren Garten – mit Erfolg!

Nach Jahren hatte sich um den Wohnwagen herum eine Oase entwickelt, die Aufsehen erregte. Kohlköpfe wurden größer als Fußbälle, der Geschmack der Beeren und des Obstes überraschte jeden Besucher. Es kam ein County Horticultural Advisar, um eine Bodenprobe zu entnehmen. Der Boden war vollständig im Gleichgewicht.

1966 machte die Familie Reisen durch England, und danach kamen viele Neugierige, um den Garten zu bewundern, die Vitalität der Pflanzen, die leuchtenden Farben der Blumen, die exotischen Bäume. Alle staunten, dass so etwas auf diesem Boden und bei diesem Klima möglich sei.

Sir George Trevelyan kam zu Besuch und schrieb:
„Unsere Vorfahren nahmen mit Selbstverständlichkeit das Reich der Naturgeister als direkte Vision und Erfahrung an. Die Wahrnehmungsorgane für die übersinnliche Welt sind in den modernen Menschen verschwunden. Das ist der Preis, den sie für die Entwicklung des analytischen wissenschaftlichen Geistes zahlen müssen. Die Naturgeister sind so wirklich wie eh und je ...“

Da die Besucherzahlen laufend zunahmen, wurden neue Häuser gebaut, darunter auch ein großes Gemeinschaftszentrum.

Professor Lindsay Robb, der als Berater für die Vereinten Nationen arbeitete, schrieb:
„Kraft, Gesundheit und Blühen der Pflanzen in diesem Garten, mitten im Winter, noch dazu auf einem Boden, der fast aus reinem, kargem Tundrasand besteht, kann weder durch die Kompostzusammensetzung noch durch die Anwendung irgendeiner bekannten Methode organischen Ackerbaus erklärt werden. Da spielen andere und zwar sehr vitale Faktoren mit. Das Leben … hier ..ist der praktische Ausdruck einer Philosophie, die die höchste Form von Weisheit ist.“ (S. 86)

Heute, nahezu 70 Jahre nach der Ankunft der Amerikaner ist Findhorn ein internationaler Treffpunkt für Menschen, die eine Weile in der Geschäftigkeit ihres Lebens innehalten wollen. Es ist die Reinheit und Fülle der Natur, die die Besucher bannt, aber auch die entsprechende spontane Freude, die in dieser kleinen Gemeinschaft zu spüren ist.

Findhorn ist heute ein großartiger Beweis für Kontakte zwischen den Welten, für das Zusammenwirken von diesseitigen und jenseitigen Wesen.


Literatur:
Dorothy MacLean, „Du kannst mit Engeln sprechen“. 3. Aufl. 1988.
Maynard, Edwin (Hrsg.), „Leben in Findhorn – Modell einer Welt von morgen. 1981.

© ez

4 Kommentare

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Eigentlich habe ich diesen Beitrag geschrieben, um den sog. Skeptikern ein Beispiel vorzuführen, das ein Beweis für die Existenz von Naturwesen ist.
Noch dazu in aller Öffentlichkeit anerkannt und von führenden Persönlichkeiten begutachtet .

Aber da bleiben die mutigen Skeptiker weg.

So wird es immer öfter sein, dass ihnen die Fälle wegschwimmen und sie zusehen müssen, dass alles, was sie geleugnet und verspottet haben, Realität geworden ist.
  • 02.09.2018, 19:02 Uhr
Ich erinnere mich, Du hattest schon mal darüber geschrieben, ist schon 'ne Weile her. Sehr interessantes Ereignis!

Lass sie laufen, die Skeptiker. Jeder macht eines Tages seine spezielle Erfahrung. Ob sie dann eingestanden wird oder nicht, macht eigentlich keinen Unterschied. Die höchst unangenehme 'Nebenwirkung' davon ist, dass Leute ohne jene Erfahrung glauben, sie müssten sich nur und ausschließlich an der 'Wissenschaft' und deren 'Beweise' orientieren. Ihre Entscheidung. Dann müssen sie auch damit leben und zurechtkommen.
  • 03.09.2018, 13:22 Uhr
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Schon in den alten Schriften seit Menschen Gedenken steht: Die Luft ist voller Geist wesen.
  • 31.08.2018, 17:11 Uhr
Ja, Rolf, aber wer liest schon die alten Schriften?
Ich habe keine g e s e h e n, aber ich habe einmal auf eine ähnliche Weise - wie bei den Maulwürfen in Findhorn - ein Ameisenproblem gelöst
  • 31.08.2018, 17:38 Uhr
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