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Seriöse Astrologie

08.09.2018, 17:38 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wulfing van Rohr im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden des Deutschen Astrologenverbandes: Klemens Ludwig.

Der Deutsche Astrologenverband (DAV) hat sich zum Ziel gesetzt, Astrologen aus der Ecke der Jahrmarkts- oder Trivial-Astrologie herauszuführen, indem er seit Jahrzehnten eine 3-jährige Ausbildung mit einer abschließenden Prüfung anbietet.

Das Gespräch vermittelt durchaus einen gewissen Überblick über die Methodik und Zielsetzung dieser uralten Kunst.
Es zeigt auch die Komplexität der Materie auf und ihre Grenzen.

Was ich allerdings vermisse, sind konkrete Beispiele, z.B. die erstaunliche Planetenposition bei der Vergabe des Friedens-Nobelpreises an den Dalai Lama, wobei allerdings bei den Hörern schon Grundlagenkenntnisse vorauszusetzen wären.

30 Kommentare

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Bei allem Verständnis für dich als Mensch wize.life-Nutzer - aber seriös und Astrologie passt für mich einfach nicht zusammen.
  • 08.09.2018, 21:32 Uhr
Dann kannst du gern bei unseriöser Astrologie bleiben, das gibt es auch.
  • 08.09.2018, 22:22 Uhr
Ich bin und bleibe bei keiner Art Astrologie. Über andere Themen können wir unś gern weiter unterhalten.
  • 08.09.2018, 22:52 Uhr
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Sehr interessantes Gespräch. Denke auch, das wenn ein Kind zur Welt kommt , es nicht ein leeres Blatt ist.
Das gewisse Anlagen bei der Entstehung schon festgelegt sind. Man bedenke die Entstehung hat das Erbgut von beiden Elternteilen und dessen Eltern schon in sich vereint.
Ich denke, das es ausschlaggebend ist, welches zum Klingen kommt , wenn das Kind heran wächst und Erfahrungen sich mit Erbgut verbindet.
  • 08.09.2018, 20:03 Uhr
Ja, Püppi, man sieht eben genau das, was bereits an Anlagen vorhanden ist, im Geburtshoroskop.
Es sind Gaben UND Aufgaben, und es könnte für Eltern sehr hilfreich sein, sich über die Anlagen ihrer Kinder mehr Wissen einzuholen.
  • 08.09.2018, 20:21 Uhr
" da sagst du was ! Dabei wäre schon eine Beobachtung gut. Bei meinem Sohn wusste ich es sehr früh das er ein Handwerk mit Gestaltung haben müsste.
Heute hat er ein eigenes Geschäft--- im Handwerk . ohne mein Zutun.
  • 08.09.2018, 20:23 Uhr
Es gibt ein Arbeitshaus und ein Berufshaus in einem Horoskop. Und dann berücksichtigt man natürlich die Zeichen, die Elemente und die vielen Aspekte der Planeten untereinander.

Der Einstieg in diese Kunst ist nicht leicht, aber wenn man die Anfangshürden genommen hat, wird man entschädigt
  • 08.09.2018, 20:38 Uhr
Nun ja, ich lese es hier auf Wize.-- das genügt mir.
  • 08.09.2018, 20:46 Uhr
Klar ist ein Kind bei Geburt kein leeres Blatt. hat Gene von 2 Menschen geerbt.
Zeitpunkt der Geburt mag eine Rolle spielen. Was für Wetter, Jahreszeit es zuerst sieht. Alles andere Herumgedeutel mit Sternen, Planeten und so kann ich echt micht ernst nehmen.
  • 09.09.2018, 11:32 Uhr
Das brauchst du ja nicht. Das würde dich auch mindestens ein Jahr deines Lebens kosten, bevor du selber ein Horoskop erstellen und vorsichtig deuten könntest.
Aber Gunter Sachs` letztes Buch "Mein astrologisches Vermächtnis" zeigt 1. die Leidenschaft, mit der er dieses Projekt in seinem Leben verfolgt hat, und es zeigt 2. auch, wie treffsicher die astrologischen Analysen waren, die er hat machen lassen.
Da spielt die Ebertin-Schule eine ganz große Rolle.

Er war übrigens Mathematiker!
  • 09.09.2018, 12:02 Uhr
Dazu hab ich keine Lust - gibt schöneres im Leben.
  • 09.09.2018, 12:04 Uhr
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Edith, du weißt ja, wie ich dazu stehe. Aber ich möchte trotzdem nochmals auf den Dalai Lama zurückkommen, obwohl wir schon einmal darüber diskutiert haben. Der jetzige Dalai Lama wurde am 6. Juli 35 als Sohn eines Bauern in einem kleinen Dorf in Tibet geboren. Angeblich hat seine damals 8-jährige Schwester die Geburtszeit gemerkt und viel später auf Nachfrage bekanntgegeben. Ganz ehrlich, wer das glaubt, muss sehr naiv sein. 1935 in einem Dorf in Tibet - und eine genau gehende Uhr? Und ausgerechnet ein 8-jähriges Kind ist mitten in der Nacht bei der Geburt dabei und liest die genaue Zeit ab---- denn, wie jeder Astrologe immer wieder betont: Die Geburtszeit ist für die Horoskoperstellung genau so wichtig Ort und Tag. Schon eine Abweichung von 5 Minuten kann völlig andere Ergebnisse bringen.
Genau diese Dinge sind es, die die Mehrheit der Menschen mehr als skeptisch machen.
  • 08.09.2018, 19:48 Uhr
Ob es die Mehrheit ist, glaube ich nicht einmal. Es ist aber gerade diese naive Neugier, die die seriöse Astrologie in eine ganz falsche Ecke rückt.

Zum Dalai Lama. Ich habe sein Horoskop hier einmal vorgestellt. Allein die Tatsache, dass die Sonne direkt am Aszendenten steht, deckt sich mit Horoskopen anderer "großer Menschen".

Dass aber dann am Tag der Verleihung des Nobelpreises auch noch Jupiter, der Planet des Glücks, Erfolgs, in Konjunktion mit Sonne und Aszendent stand, - das allein ist ein Beweis.Denn nur alle 12 Jahre steht Jupiter an dieser Stelle!.

Auch ohne das Häusersystem (also die exakte Geburtseit! ) zeigt das Horoskop in vieler Hinsicht ein AUSNAHMELEBEN an, ein sog. GROSSES TRIGON etc.

Die Daten entnimmt man heute den Angaben bei www.astrao.com . Es ist nicht erstaunlich, dass die meisten Menschen ihre Geburtszeit kennen - man kann sie auch korrigieren, aber das Verfahren ist sehr kompliziert, weil man dann die Person nach besonderen Höhepunkten im Leben befragen muss.

Natürlich ist es einmal die Exaktheit der Daten, dann sind es der Kenntnisstand des Astrologen , seine Erfahrung und seine Intuition, die nötig sind, um eine entsprechende Analyse machen zu können.

ABer ist es nicht auch verblüffend, dass ich mit Sonne im Steinbock SEHR HÄUFIG hier an Personen mit Sonne im Steinbock gerate und a priori ein Vertrauensverhältnis gegeben ist.
  • 08.09.2018, 20:35 Uhr
Edith, an diesem Tag sind Tausende Leute geboren - und keiner wird wohl so einen genialen Lebenslauf gehabt haben.
  • 08.09.2018, 22:49 Uhr
Der GeburtsTAG allein - das weißt Du doch - ergibt nur einen ersten Eindruck. Natürlich haben Menschen, die am selben Tag geboren sind, Ähnlichkeiten.
Ich kann Dir sogar von meiner Studienfreundin berichten, die einen Tag jünger ist als ich.
Wir wohnten in derselben Straße. Ihre Mutter und meine bauten mit derselben
Baugesellschaft ein Haus .Wir studierten dieselbe Fächerkombination. Sie heiratete einen M;ann, der erst während der Ehe den Dr-Ing machte (genau wie bei mir. ...
Ihr Mond befand sich allerdings im Löwen, meiner im Krebs - allein das ist bereits ein großer Unterschied.


Der Aszendent ergibt ein ganz individuelles Horoskop. Alle 4 Minuten rückt er 1 ° vor. Bei Zwillingen unterscheidet sich der Aszendent minimal. Oft unterscheiden sich die Lebensläufe nicht, was den zeitlichen Verlauf angeht, sondern was die Qualität betrifft. So könnte einer Bürgermeister werden, der andere eine Führungsposition in einem Verein haben.

Zur Zeit führe ich meine Freundin I. (Dr.rer.nat + Palliativärztin, 65 J.) in die Astrologie ein. Sie staunt über die Komplexität der Materie. Sie ist eine Persönlichkeit, die außerordentlich exakt arbeitet.
Ihr Horoskop zeigt dieses ungewöhnliche Leben dadurch schon an, dass es 27 Aspekte aufweist (im Normalfall etw 15).

Für mich ist ein Horoskop die beste Landkarte eines Menschen.
  • 09.09.2018, 09:16 Uhr
Ich weiß, Edith, dass es eine sehr komplexe Materie ist und das man auch sehr exakt arbeiten muss - eine "Schinderei", als es noch keine Computer gab. Das mag für viele Indiz dafür gewesen sein, dass es sich um wissenschaftliche Arbeit handelt.
  • 09.09.2018, 09:55 Uhr
Die Psychologie, die auf der Basis menschlicher Erfahrungen arbeitet, ist auch eine Wissenschaft, gestützt auf Empirie.
Die Astroligie wird eines Tages denselben Status haben.
Auch die Geisteswissenschaften gehen z.B. bei der Interpretation von Texten , zunächst von werkimmanenten Details aus, also Stil, Wortschatz etc. und es kommt eine Deutung hinzu, die intuitiv ist.

Genau das macht den Menschen aus, er besteht nicht nur aus Materie. Die Naturwissenschaften können ihn nur teilweise erfassen.
Die Astrologie nutzt astrophysikalische Daten und deutet sie nauf der Basis jahrtausendelanger Erfahrungen. Die Bücher des Mathematikers Ptolemäus (3.Jh.) sind heute noch Grundlage der Deutung.

Allein die Vererbung von Aspekten reicht aus, um die Sache spannend zu machen:
Beispiel.
MUtter (ich): Sonne Opposition Mond, Tochter Opposition Mond (in anderen Zeichen!)
MUtter: Venus Konjunktion Jupiter Venus Trigon Jupiter
Venus Quadrat Saturn Venus Konjunktion Saturn
etcetc
  • 09.09.2018, 10:26 Uhr
Klar ist die Psychologie eine Wissenschaft - aber Parallelen zur Astrologie zu ziehen, scheint mir doch ziemlich abenteuerlich. Und unter "astrophysikalischen Daten" versteht der Physiker was ganz anders. Beispielsweise die Zusammensetzung und die "Arbeitsweise" der Sonne und anderer Sterne.
Auf anderen Gebieten arbeiten wir doch auch nicht mehr mit dem Wissen des 3. Jahrhunderts. Wir haben halt einfach bessere Instrumente. Klar, wenn man sich, wie bis ins 17. Jh. hinein die Erde als Mittelpunkt der Welt vorstellt, um die sich alles dreht, liegen astrologische Deutungen sogar nah. Zumal noch im 16. Jh. das von Kopernikus postulierte heliozentrische Weltbild nicht so präzise war wie die Berechnungen von Ptolemäus aus dem 2. Jh. Erst Kepler hat mit seinen Gesetzen der Planetenbewegungen dafür gesorgt, dass Berechnung und Beobachtung übereinstimmen.
Aber heute wissen wir ja, wie die Welt wirklich funktioniert - und da ist der Rückfall in die Antike von mir und jedem, der sich mit Astronomie ernsthaft beschäftigt, nicht nachzuvollziehen.
  • 09.09.2018, 11:04 Uhr
Erfahrungen sind eher viel mehr belastbar, wenn sie über einen sehr l a n g e n Zeitraum beobachtet worden sind.

Es gibt aiuch Astrologen, die mit dem heliozentrischen Weltbild gearbeitet haben; es gab keine bemerkenswerten Verbesserungen.

Seltsam, dass Kepler auch ein überzeugter Astrologe war

Die Psychologie ist überhaupt nicht in der Lage, so nah an Lebensereignise und Ausstattung eines Menschen heranzukommen, wie es die Astrologie vermag.
Im Übrigen, was war denn C.G. Jung? Er machte z u e r s t das Horoskop eines Patienten, um sofort zu sehen, ob sich die Person gerade in einer schwierigen Phase befand, wann diese abklingen würde oder welche Herausforderungen im Leben zu bewältigen wären.

Heidi, ich habe mich zu lange und zu intensiv damit befasst, ich habe auch einen zu großen Kreis von ausgezeichneten Astrologen um mich herum - eher müsste der Mond auf die Erde fallen, bevor ich dieses Hobby aufgebe.

Übrigens habe ich vor zwei Jahren in Berlin ein Wochenendseminar bei Michael Allgeier gemacht. Es waren 14 Teilnehmer, darunter 4 Ärzte und Psychologen, .

Es ist schade, dass sich die meisten offenbar mit den Versen in den Magazinen zufrieden geben. - das ist Geschäftemacherei. Ich habe den Chefredakteur der RNZ darauf hingewiesen, aber sie bleiben drin, weil das "Volk" sie eben braucht.
  • 09.09.2018, 11:58 Uhr
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Professor Harald Lesch zu diesem Humbug:

Die Astrologie stützt sich auf völlig falsche Dinge. Es gibt diesen wunderbaren Vergleich zwischen der Schwerkraft der Hebamme und der der Sterne des Universums. Die Masse der Hebamme hat mehr Einfluss als die gesamten Sterne des Universums. Er fragt sich, wie man einen solchen Schwachsinn glauben kann.

Ich frage mich auch - danke Harald für diese wissenschaftliche Erläuterung.

https://books.google.hr/books?id=_r2...sch&f=false
  • 08.09.2018, 18:46 Uhr
  • 08.09.2018, 18:54 Uhr
wize.life/themen/kultur/26465/die-sterne-lueg...berglaubens
(bewusst in der Themenkategorie 'Kultur' verortet ... )
  • 08.09.2018, 20:49 Uhr
Peter, es geht mir darum, dass das Gespräch dieser beiden Astrologen gehört und dazu Stellung genommen wird.
Ich kenne Deine Meinung und respektiere sie.
  • 08.09.2018, 20:53 Uhr
Ich habe eben noch einmal Deinen beitrag überflogen.
Ich kenne all diese Einwände und bin nur noch gelangweilt, weil ich mich nicht dauernd wiederholen möchte.

Ich erwähne nur noch die Bücher von Gunter Sachs, immerhin Mathematiker, der Tausende von Daten hat statistisch untersuchen lassen von einem Team von Statistikern der Uni München. Seine Ergebnisse sind in beiden Büchern aufgelistet.
"Die AKte Astrologie" und "Mein astrologisches Vermächtnis".
  • 08.09.2018, 20:59 Uhr
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Wie kann Humbug seriös gemacht werden?

Unabhängig von der Methode erweisen sich bisher alle astrologischen Schulen in methodisch sauber durchgeführten Tests als wertlos. Astrologen versagen bei Voraussagen ebenso wie bei Charakterdeutungen. … Dass dennoch viele Kunden ihr Horoskop subjektiv als zutreffend betrachten, lässt sich durch psychologische Mechanismen erklären. So neigen Menschen dazu, sich in einer Persönlichkeitsbeschreibung wiederzufinden, die ausschließlich aus Allgemeinplätzen besteht (Barnum-Effekt). Da Horoskope sehr relativierend formuliert sind, spielt auch die Bestätigungstendenz (confirmation bias) eine Rolle: der Kunde merkt sich nur die seiner Meinung nach zutreffenden Aussagen und vergisst Nichtzutreffendes. Tatsächlich erkennen sich in wissenschaftliche Untersuchungen ca. 90% der Testpersonen in einem beliebigen Geburtshoroskop wieder …

Mit den Sternen hat das individuelle menschliche Schicksal nichts zu tun. Das sind einfach Gasriesen, die in unvorstellbar weiter Entfernung schweben. Was uns von ihnen erreicht ist Licht, Gravitation und interstellare Materie, aber in einem Ausmaß, das im Rauschen aller Einflüsse untergeht. Nur Mond und Sonne sind so nah, dass die von ihnen ausgelösten Gezeiten und die Gasausbrüche der Sonne einen merkbaren Einfluss ausüben können, aber den nicht selektiv auf bestimmte Menschen.

Mehr in http://www.peter-becker.de/Fundgrube...rologie.htm
  • 08.09.2018, 17:50 Uhr
Ich vermute, Du hast dieses Gespräch gar nicht angehört, da Du sowieso schon festgelegt bist.

Du bist Dir hoffentlich darüber im Klaren, dass Du mit dieser Bewertung Tausende von gebildeten Menschen allein in unserem Land und Millionen auf der Welt diskreditierst.

Aber nichts ist leichter, als sich erhaben zu dünken, ohne selbst etwas von der Sache, die man kritisiert, zu verstehen.

Diese Art von Anmaßung ist integeren Menschen fremd.

Bist Du Jurist? Dann trage Dr. jur. Bernhard Firgau, Notar in HD mehrere Werke zur Mundan-Astrologie, Deine Meinung vor. Was meinst Du, wie der reagieren würde?
  • 08.09.2018, 18:29 Uhr
Es wäre ganz einfach, die Gültigkeit der Astrologie zu beweisen:
Wenn sich ein Astrologe der nachvollziehbaren wissenschaftlichen Prüfung durch die https://www.gwup.org/ unterzieht. Aber das macht (bisher) keiner, weil die Astrologie nichts weiter ist, als eine Esoterik, ähnlich den Religionen. Und auch gebildete Menschen sind Religionsanhänger, um mal den Hinweis auf "Bildung" aufzugreifen.
Es liegen (bisher) grundsätzlich nur Behauptungen vor, die der Laie nicht überprüfen kann, und nur ggf. mit etwas Hokuspokus glaubhaft gemacht werden sollen.
  • 08.09.2018, 19:48 Uhr
Peter, es lohnt sich eigentlich nicht, über den Wert oder Unwert von Astrologie und Horoskopen zu streiten.

Hast du dir das Gespräch angehört? Kannst du guten Gewissens sagen, die beiden Personen seien dümmliche Vertreter der menschlichen Rasse?

Ich halte gar nichts von Personen, die Vor-urteile gegenüber Wissensgebieten haben, die sie nicht kennen, die sich nur auf Aussagen von Personen beziehen, die ebenfalls keine Ausbildung in diesem Fach genossen haben.

Das ist für mich ein Verstoß an den Gesetzen wissenschaftlicher Arbeit.

Ich hatte das Glück, als ganz junge Frau einem Kollegen an der Uni Heidelberg zu begegnen, dessen Mutter Diplom-Psychologin war , sich in der Graphologie auskannte und sich auch intensiv mit der Astrologie befasst hatte, weil sie Anthroposophin war.
Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, hat Bücher über Saturn geschrieben - er sieht in den Planeten nicht nur "Gasriesen", sondern geistige Wesen, oder anders ausgedrückt, es gibt keine Materie ohne Bewusstsein in der anthroposophischen Lehre.

Übrigens die alten Philosophen , z.B. Platon, waren derselben Meinung.

Hätte ich also einen anderen Beruf gewählt, wäre ich diesem Kollegen nicht begegnet, hätte ich mich sicher nicht damit beschäftigt.
Heute im Rückblick bin ich SEHR dankbar für diese Begegnung, die mir einen tiefen Einblick in das Wesen von Menschen und deren Schicksal gestattet.
  • 08.09.2018, 20:49 Uhr
Ich weiß, zu welchen inhaltlichen Denkstörungen Menschen fähig sind, wenn sie an etwas glauben.
Und wenn sie selbst nicht daran glauben, können sie immer noch als Scharlatane Geschäfte machen:
https://www.zeit.de/1998/05/sekte.tx...lettansicht

Nur in einem Punkt hast Du Recht: Es lohnt sich eigentlich nicht, über den Wert oder Unwert von Humbug zu streiten. Gläubige sind mit Fakten nicht zu überzeugen, und Scharlatane würden eh nichts zugeben.
Darum EOD.
Wenn Ihr Euch einer Prüfung durch die https://www.gwup.org/ unterzogen habt, können wir weiter diskutieren.
  • 08.09.2018, 21:00 Uhr
Deine Anmaßung stellt dich in sehr ungünstiges Licht.

Hoffentlich erlebst du es noch, wenn die Astrologie an die Universitäten zurückkehrt.
  • 08.09.2018, 21:37 Uhr
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