Hellhören Hellsehen
Hellhören Hellsehen

Zweites Gesicht Hellsehen, Hell hören

Beitrag von wize.life-Nutzer

Zweites Gesicht Hellsehen, Hellhören und sind alle eng miteinander verwandt. Jede Anwendung einer dieser Fähigkeiten bewirkt auch die Mitwirkung der beiden anderen. Es sind nur Variationen einer Kraft. Der Ton ist eines der unterscheidenden Merkmale der Astralsphäre, und da Licht von Ton begleitet wird, erfolgt das Sehen simultan mit dem Hören. Wenn ein Astralbild mit den Astralsinnen gesehen wird, so ist gleichzeitig auch ein Ton damit verbunden, und das Hören dieses Tones lässt auf die Gegenwart eines dazugehörenden Bildes in der Astralsubstanz schließen. Dem echten Schüler des Okkultismus ist es sehr wohl bekannt, dass jeder Ton sofort ein Bild erzeugt, und diese im Osten seit langem bekannte Tatsache ist kürzlich auch im Westen demonstriert worden, indem Klangfiguren auf einem gespannten Trommelfell sichtbar gemacht wurden. Mit Hilfe des Okkultismus kann dieser Teil des Themas noch viel weiter ausgedehnt werden; da das aber im gegenwärtigen Zustand der menschlichen Gesellschaft Gefahren mit sich bringt, möchte ich davon absehen. Im Astrallicht sind Bilder von allen Dingen vorhanden, die einem Menschen je zustießen, und ebenso auch Bilder von solchen künftigen Ereignissen, deren Ursachen genügend ausgeprägt und vorbereitet sind. Wenn die Ursachen noch unbestimmt sind, dann sind auch die Zukunftsbilder unbestimmt. Aber für die große Menge der in den nächsten Jahren fälligen Ereignisse sind die erzeugenden und wirkenden Ursachen im Astrallicht stets mit genügender Deutlichkeit vorhanden, um dem Seher die Vorausschau so zu ermöglichen, als seien sie gegenwärtig. Mittels dieser mit den inneren Sinnen geschauten Astralbilder vermögen alle Hellseher ihre seltsame Fähigkeit anzuwenden. Diese Fähigkeit ist jedoch allen Menschen eigen, aber bei der Mehrheit nur wenig entwickelt. Der Okkultismus behauptet auch, dass kein Mensch einem anderen eine Idee übermitteln könnte, wenn der Keim dieser Kraft nicht in jedem leicht aktiv wäre. Die höchste Stufe des Hellsehens – die spirituelle Sicht – ist sehr selten. Das gewöhnliche Hellsehen hat nur mit den gewöhnlichen Aspekten und Schichten der Astralmaterie zu tun. Spirituelle Sicht wird nur jenen zuteil, die rein, ergeben und charakterfest sind. Sie kann durch eine spezielle Entwicklung jenes besonderen Organs im Körper erreicht werden, das allein solche Visionen ermöglicht, und zwar nur nach Schulung, langem Üben und höchstem Altruismus. Alle anderen Arten des Hellsehens sind vergänglich, ungeeignet und fragmentarisch, da sie es nur mit Materie und Illusion zu tun haben. Dieser fragmentarische und unzulängliche Charakter ergibt sich aus der Tatsache, dass kaum ein Hellseher die Kraft hat, in mehr als nur eine der niederen Schichten der Astralsubstanz gleichzeitig zu schauen. Hochgesinnte und Mutige können mit der Zukunft und mit der Gegenwart viel besser fertig werden als jeder Hellseher. Da aber die Existenz dieser beiden Kräfte beweist, dass die inneren Sinne in uns sind und dass das dafür erforderliche Medium – das Astrallicht – vorhanden ist, haben sie, als derartige menschliche Fähigkeiten, eine wichtige Beziehung zu den Behauptungen, die von den sogenannten ‘Geistern’ in den spiritistischen Séance-Zimmern aufgestellt werden. Träume sind manchmal das Resultat einer sich automatisch abspielenden Gehirntätigkeit. Sie werden aber auch von dem inneren Menschen erzeugt, indem er wesentliche oder unwesentliche Szenen oder Ideen auf das Gehirn überträgt, die er selbst sah, während der Körper schlief. Sie werden dann in das Gehirn gefiltert, so als ob sie auf der Seele schwimmen würden, während die Seele wieder in den Körper hineinsinkt. Solche Träume mögen nützlich sein. Im Allgemeinen zerstört jedoch die Wiederaufnahme der körperlichen Tätigkeit ihre wahre Bedeutung, entstellt das Bild und bringt alles in Verwirrung. Die große Bedeutung des Träumens liegt aber in der Tatsache, dass irgendjemand während des Traumes etwas wahrnimmt und empfindet, und das ist eines der Argumente für die Existenz des inneren Menschen. Im Schlaf verkehrt der innere Mensch mit höheren Intelligenzen, und manchmal gelingt es ihm, dem Gehirn das Empfangene – sei es eine hohe Idee oder eine prophetische Vision – zu übermitteln, oder es misslingt wegen des Widerstands der Denkmuster. Das Karma des Menschen bestimmt die Bedeutung eines Traumes, denn ein König kann etwas träumen, das sich auf sein Reich bezieht, während dieselbe Sache, von einem Bürger geträumt, keine Konsequenz zeitigt. Aber wie Hiob sagte: „Im Traum, im Nachtgesicht, da öffnet er der Menschen Ohr“ [Hiob 33, 15-16 Gespensterscheinungen und Doppelgänger gehören zwei Hauptklassen an. Die ersteren – Astralhüllen oder Bilder aus der Astralwelt – sind entweder den Augen wirklich sichtbar oder nur das Resultat innerer Schwingungen, die auf das äußere Auge projeziert werden, und somit den Betreffenden glauben machen, er sähe eine äußerliche, objektive Form. Im zweiten Fall handelt es sich um Astralkörper lebender Menschen, die entweder ganz oder nur teilweise mit Bewusstsein ausgestattet sind. Mühevolle Experimente der Gesellschaften für psychische Forschung, die Geisterscheinungen zu beweisen, können ohne die Kenntnis dieser Gesetze nichts beweisen: Denn von zwanzig anerkannten Fällen kann es sich bei neunzehn um die Objektivierung eines Bildes handeln, das dem Gehirn eingeprägt wurde. Dass Erscheinungen gesehen wurden, steht zweifelsfrei fest. Bei Erscheinungen von gerade Verstorbenen kann es sich entweder um die – wie oben beschrieben – objektivierten Bilder handeln oder um den Astralkörper des Verstorbenen, der in diesem Stadium als Kāma-Rupa (Obwohl er häufig "Kama-Rupa" ( Rupa bedeutet "Form" oder "Körper") genannt wird, bildet das vierte Prinzip keinen Körper während des Lebens: Metaphysisch und in unserer esoterischen Philosophie ist es die subjektive Form, die durch die geistigen und körperlichen Wünsche und Gedanken in Verbindung mit den Dingen der Materie, durch alle Lebewesen, eine Form geschaffen wird, die den Tod ihrer Körper überlebt. Es ist kein Rûpa oder überhaupt eine Form, außer nach dem Tod, sondern die kāmischen Elemente, tierische Begierden und Leidenschaften, wie Wut, Lust, Neid, Rache, etc., die Vergebung von Selbstsucht und Materie.) bezeichnet wird. Da die sterbenden, vom Körper freiwerdenden Gedanken und Kräfte sehr stark sind, gibt es viel mehr Berichte über derartige Erscheinungen als über jede andere Klasse. Der Adept kann seine Erscheinung aussenden. Sie wird aber mit einem anderen Namen bezeichnet, da sie sich aus seinem bewussten und geschulten Astralkörper zuzüglich seiner Intelligenz zusammensetzt und von seinem physischen Organismus nicht ganz getrennt ist. Die Theosophie verneint und ignoriert die von der Wissenschaft entdeckten physikalischen Gesetze und Tatsachen nicht. Sie anerkennt alle Gesetze, die wirklich bewiesen sind, sie betont aber die Existenz von anderen, die die Wirkung jener allgemein bekannten modifizieren. Hinter allen sichtbaren Phänomenen steht der okkulte Kosmos mit seinen vollkommenen Mechanismen. Dieser okkulte Kosmos kann nur mit Hilfe der inneren Sinne richtig verstanden werden, die zu ihm gehören. Diese Sinne werden sich nicht leicht entwickeln lassen, wenn ihre Existenz verneint wird. Gehirn und Bewusstsein haben zusammenwirkend die Kraft, Formen zu evolvieren: zuerst astrale in der Astralsubstanz und später sichtbare durch Ansammlung von Materie auf dieser Ebene. Objektivität beruht hauptsächlich auf Wahrnehmung, und Wahrnehmung kann durch innere Stimulation beeinflusst werden. Deshalb kann ein Zeuge ein Objekt sehen, das tatsächlich als solches äußerlich existiert, er mag es aber auch aufgrund eines inneren Stimulus sehen. Hieraus ergeben sich drei verschiedene Arten des Sehens: a) mit dem Auge durch das vom Auge ausgehende Licht; b) mit den inneren Sinnen mittels des Astrallichts; c) durch inneren Stimulus, der das Auge zu einer Meldung an das Gehirn veranlasst, wodurch das innere Bild nach außen projiziert wird. Die Phänomene der anderen Sinne können in gleicher Weise aufgelistet werden. Da die Astralsubstanz das Register aller Gedanken, Töne, Bilder und anderer Vibrationen und der innere Mensch eine vollständige Person ist, die fähig ist, mit oder ohne die Koordination des Physischen zu handeln, können alle Phänomene der Hypnose, des Hellsehens, des Hellhörens, der Medium Schaft und die übrigen, die nicht bewusst ausgeführt werden, erklärt werden. In der Astralsubstanz sind alle Töne und Bilder, und im Astralmenschen verbleiben die Eindrücke eines jeden Geschehens, ganz gleich wie weit entfernt oder unbedeutend es sein mag. Ihr Zusammenwirken erzeugt die Phänomene, die jenen Menschen so fremdartig erscheinen, die die Lehrsätze des Okkultismus in Abrede stellen oder überhaupt nicht kennen. Um jedoch die Phänomene erklären zu können, die von Adepten, Fakiren und Yogis ausgeführt werden, muss man die okkulten Gesetze der Chemie, des Denkvermögens, der Kraft und der Materie verstehen.

20459 Hamburg auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen