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DIE ZEIT herrscht nicht uneingeschränkt

DIE ZEIT herrscht nicht uneingeschränkt

22.09.2018, 08:32 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Es gibt keinen Zeitpfeil

Machen Menschlichen Zellen Politik?
Die Ordnung der Welt in zeitliche Abläufe sei eine Konstruktion unseres Bewusstseins, sagen Biologen. Sollen wir uns von so etwas tyrannisieren lassen? Tatsächlich spielt der Fluss der Zeit, den wir empfinden, in der Physik keine Rolle. Elementarteilchen verhalten sich, als könne für sie die Zeit vorwärts und rückwärts ablaufen. Es gibt keinen Zeitpfeil, der von der Vergangenheit in die Zukunft weist. Dieser bekommt auf rätselhafte Weise erst für komplexere Gebilde eine Bedeutung.

Besonders deutlich wird die Richtung der Zeit im expandierenden Kosmos, der sich beginnend mit dem Urknall ausdehnt. Doch selbst hier herrscht die Zeit nicht unumschränkt. Sie ist eng verwoben mit dem Raum. Hier finden wir viele Möglichkeiten, die Zeit zu überlisten. Wurmlöcher, eine ideale Abkürzung zwischen verschiedenen Zonen der Raumzeit, bieten theoretisch die Möglichkeit, in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu gelangen. Man weiß zwar nicht, wo man wieder herauskommt, aber die Sache ist ja noch in der Erprobungsphase.

Misstrauisch sollte man Schwarze Löcher für Zeitreisen nutzen, denn dort kommt man nach dem gegenwärtigen Stand des Wissens nicht mehr heraus. Allerdings: Während des Fallens in ein Schwarzes Loch lässt sich gut feststellen, wie sich der Fluss der Zeit verändert. Fällt eine Uhr alleine hinein, so kann man von außen sehen, wie sie sich verlangsamt und schließlich stehen bleibt. Fällt man zusammen mit der Uhr in das Schwarze Loch, so endet alles - man selbst, die Uhr und die Zeit - im Inneren. Die Zeit selbst findet ihr Ende, so wie sie im Urknall entstanden ist.

Ein klein wenig erlaubt uns also die moderne Physik mit der Zeit zu spielen. Das ist eine Erleichterung und, um es mit den Worten des österreichischen Physikers Erwin Schrödinger zu sagen, "sie kann uns zu dem Gedanken ermutigen, dass der ganze Zeitplan nicht so ernst zu nehmen ist, wie es auf den ersten Blick erscheint."

Machen Menschlichen Zellen Politik?
Das Ende ist zigtausend Fach. Und es ist ein Schutz für das, was bleiben soll. Im menschlichen Körper nämlich lebt der Sozialismus fort. Hier stirbt jede Minute reihenweise Märtyrer in den Diensten des Großen Ganzen. Wenn eine Zelle merkt, dass sie nicht mehr gut für den Organismus ist, dann zieht sie die Konsequenzen. Dabei ist es gleich, welchen Rang sie innehat - ob sie nur eine einfache Zelle aus dem niederen Bindegewebe ist oder aber zu den spezialisierten und hochangesehenen Vertretern wie den Nervenzellen im Gehirn gehört. Zellen ziehen sich selbst aus dem Verkehr. Und dabei versuchen sie nicht, noch ein letztes Mal die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu ziehen - wie das Menschen in der Politik und anderswo tun, die nicht abtreten wollen, die von Hochhäusern springen oder einen "unerlaubten Personeneingriff in den Schienenverkehr" vornehmen. Leise und ohne andere in Mitleidenschaft zu ziehen, nehmen Zellen Abschied von der Welt. Ein eingebautes Selbstmordprogramm hilft ihnen dabei. Sie müssen es nur anschalten, dann wird ihr Erbgut fein säuberlich in kleine Stückchen zerhackt. Ihr Innerstes, das Chromatin, zieht sich zusammen, und schließlich lösen sich die ganzen Zellen in kleinen Bläschen auf, die von einer spezialisierten Müllabfuhr (den "Makrophagen") ohne große Mühen und Kosten beseitigt werden können. Zugegeben, der Sozialismus unter den Zellen funktioniert nicht so perfekt. Es gibt ein paar tief rote Gesellen, die ewig leben wollen. Durch einen oder mehrere dumme Zufälle, schlechte Erziehung, schlechte Gene? ist ihr Selbstmordprogramm ausgeschaltet worden. Unaufhörlich leben sie weiter, und mitunter bilden sie Krebsgeschwüre. Dass ihr verweigerter Abgang letztlich das Ende aller Sozialisten bedeutet, ist diesen Egoisten egal.

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10 Kommentare

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Kannst du Zeitreisen machen?
  • 22.09.2018, 12:48 Uhr
Ja, Astral reisen.
  • 22.09.2018, 14:06 Uhr
Die Astral Reise kombiniert mit den Sphärischen Begleitern und verschiedentlich mit Hilfe der weißen Magie erlaubt die Zeitreise auf dieser Ebene.
  • 22.09.2018, 14:14 Uhr
Ja, Astralreisen finden da statt, wo es doch eigentlich keine Zeit gibt.
Das müssen schon ganz besondere Erfahrungen sein. Ich erinnere mich nur an besondere Nah-Tod-Erfahrungen, wo das auch der Fall war.

Hat man dann - nach einer solchen Reise - Energieinbußen oder wie fühlt man sich?
  • 22.09.2018, 14:45 Uhr
wize.life-Nutzer
Ganz im Gegenteil, man pendelt auf 2 Ebenen die sich ständig überlappen. Auf der einen Ebene spielt die Zeit keine Rolle, auf der anderen schon. Immer wenn ich abgleiten wollte in die Unendlichkeit, weil es dort für mich wunderschön ist, (es gibt dort für mich soviel zusehen und zu erforschen, denn mein Geist funktioniert auch dort und läuft auf höchsten Touren) holte mich die andere Ebene mit einem anderen Begleiter wieder zurück. So verliere ich, wenn man es so nennen kann, nicht den Boden unter den Füßen und komme über die Ebenen wieder zurück. Madame Celestine' die ich dort zwischen der 2.und 3. Ebene traf, fing mich auf und erklärte mir die Wege zurück, denn vor mir war die nächste 3. höhere Ebene in der ich mit einem Fuß schon stand, für die ich in ihren Augen damals noch nicht reif war. Interessant im Nachhinein fand ich, das mir mein Freund Haag nicht folgen wollte oder konnte. Er schuldet mir bis heute die Antwort.
  • 22.09.2018, 15:24 Uhr
Es gibt einen Australier, der auch solche Reisen gemacht hat und in vielen Büchern darüber berichtet hat. Den Namen habe ich leider vergessen. Er begegnete Pan.

Kennst du Harald Wessbecher? Er hat da bei Robert Monroe in den USA auch gelernt. Hat seinen Beruf als Architekt aufgegeben und hat Bücher geschrieben.

Bis man diese Erfahrungen wird richtig bewerten können, da wird noch viel Zeit vergehen. Verstanden wird man nur von jenen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Ich bewundere Deinen Mut, Rolf Ihr seid die Entdecker einer Welt, die auch zu unserer materiellen gehört.
  • 22.09.2018, 15:43 Uhr
Nein keinen Mut, ich empfinde es als Begabung/Aufgabe und mache etwas daraus.
  • 22.09.2018, 17:12 Uhr
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Wenn sich Elementarteilchen so verhalten, dass sie rückwärts und vorwärts schauen können, warum kann dann nicht jeder auch in die Zukunft schauen?

Zurückschauen kann wohl jeder; aber es gibt ja auch Unfälle, wodurch diese Fähigkeit ausfällt.

Was sind wir doch für empfindlich Geschöpfe.

Ich hatte einen einzigen Wahrtraum, allerdings sehr gute Hellseher, die die Gabe des Hellsehens in Zeit und Raum besaßen.
  • 22.09.2018, 11:58 Uhr
Dem kann ich nur zustimmen.
  • 22.09.2018, 12:01 Uhr
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Na also

...es geht doch strukturiert und lese-freundlich(er)

(nun noch die SchreibFehler verbessern...)
  • 22.09.2018, 08:50 Uhr
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