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Das Höhlengleichnis von Platon

Das Höhlengleichnis von Platon

25.09.2018, 03:22 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Platons Höhlengleichnis einfach erklärt

Dieses Gleichnis ist sehr bekannt und taucht in philosophischen Zusammenhängen immer wieder auf. Platon erläutert mit diesem Gleichnis seine Ideenlehre und die Aufgabe der Philosophie. Eigentlich real sind nach Platon nur die jenseitigen Ideen. Die Welt ist nur deren Abbild. Aufgabe der Philosophen ist es, die Menschen zu dieser Erkenntnis zu führen.

So wichtig das Gleichnis ist, es erläutert nur die Philosophie Platons und ist keine Erklärung für die Philosophie schlechthin. Platons Höhlengleichnis ist keine allgemeine Erklärung der Wirklichkeit, da gibt es noch etliche andere philosophische Theorien. Die Ontologie, die Lehre vom Sein, und die Erkenntnistheorie sind Felder, die das in der philosophischen Wissenschaft bearbeiten. (YouTube)

13 Kommentare

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Platon ist einer der ganz großen Philosophen, der - auch in der Theosophie - als einer der großen Erwachten angeführt wird, neben Pythagoras.

Das Höhlengleichnis ist eine großartige Metapher für die Situation des Menschen, der in einer Z e i t lebt, die gar keine ist, ausgestattet mit Sinnen, die ihm nur einen sehr eingeschränkten Erkenntnisraum lassen.
Sehr schön auch das Bild einer "Höhle" eingeschlossen in einen Kerker, ausgeschlossen aus einer Welt, in der es heller und schöner sein muss als da unten in der Dunkelheit und Enge.

Ich liebe ihn und zähle ihn neben Sokrate, den er ja außeordentlich verehrte und in seinen Schriften zum Leben erweckte, zu meinen großen Vorbildern. Auch die wunderschöne Skulptur im Vatikan zeigt den Adel dieses Menschen.

Ob die Urbilder Goethes auf Platons Ideenlehre zurückgehen, vermute ich nur (habe das Video noch nicht gehört, vielleicht wird dazu etwas gesagt)
  • 25.09.2018, 09:19 Uhr
wize.life-Nutzer:
>>> Das Höhlengleichnis ist eine großartige Metapher für die Situation des Menschen, der in einer Z e i t lebt, die gar keine ist, ausgestattet mit Sinnen, die ihm nur einen sehr eingeschränkten Erkenntnisraum lassen. <<<
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Das war klar, denn wenn eine Esoterikerin das Höhlengleichnis von Platon interpretiert, kann auch NUR Esoterik rauskommen.

Stimmt, es ist natürlich eine METAPHER, aber es ist KEINE Metapher für die Beschreibung/Charakterisierung der Wirklichkeit/Realität des Menschen*.

Es ist eine Metapher, die Platons IDEENLEHRE verdeutlichen/erklären soll.

Du verstehst/interpretierst Platon esoterisch-theosophistisch**, das kannst du zwar so machen, aber Platon wirst du damit nicht gerecht.

Dieses Höhlengleichnis kennt fast jeder und fast jeder versteht es falsch, und um das zu klären habe ich das Höhlengleichnis hier thematisiert.

*so wie das zum Beispiel Kant getan hat: Das "Ding an sich" kann nicht erkannt werden.
**wie du fast alles interpretierst
  • 25.09.2018, 15:54 Uhr
Seine Ideenlehre besagt, dass jedem Ding etwas Geistiges zugrundeliegt.
So wie Goethes Ur-pflanze.

Das hat mit Esoterik nichts zu tun. Du solltest dir diesen Begriff endlich mal abschminken. Er ärgert mich nicht mehr, weil du ihn sagst. DU kannst mich nicht mehr ärgern.

Ich habe übrigens das Video noch gar nicht gehört ...
  • 25.09.2018, 16:00 Uhr
Das ist klar, denn sonst hättest du wohl kaum so einen Unsinn geschrieben.
  • 25.09.2018, 16:36 Uhr
Bleib ruhig bei deiner Meinung. Sie stört mich nicht.
  • 25.09.2018, 16:42 Uhr
wize.life-Nutzer:
>>> Seine Ideenlehre besagt, dass jedem Ding etwas Geistiges zugrundeliegt.
So wie Goethes Ur-pflanze. <<<
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Ja, so in etwa... jedem Ding liegt ein Ur-Bild zugrunde, was Platon UR-IDEEN nennt und im Höhlengleichnis möchte Platon diese Hypothese verständlich machen.

Platon wird von vielen Esoterikern missbraucht. Bei dir ist das ja nicht viel anders und ich glaube kaum, dass du dich über diesen Zusammenhang ärgerst, weil du ihn ja gar nicht erkennen kannst.
  • 25.09.2018, 16:43 Uhr
wize.life-Nutzer:
>>> Bleib ruhig bei deiner Meinung. Sie stört mich nicht. <<<
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Verständlich, denn es hätte ja auch kaum Konsequenzen, falls es dich stören würde.

Wenn dich andere Meinungen stören würden, wärst du für produktive Diskurse von vornherein ungeeignet.
  • 25.09.2018, 16:47 Uhr
Gerade für Atheisten â la Frank A. hat Platon das Höhlengleichnis geschrieben, in der Hoffnung, er könnte ihnen etwas auf metaphorische Weise klar machen.
Aber da ist Hopfen und Malz verloren.

Platon ist einer der ganz großen Weisen des Altertums. Da ich ihn liebe, d.h mich einfühlen kann in seine Gedankenwwlt, kann ich ihn mehr erkennen.
  • 25.09.2018, 16:48 Uhr
Bist du nun wenigstens zufrieden mit DIR? Ist doch super, dass du eine so schwierige Persoin wie mich so lange aushalten kannst.
  • 25.09.2018, 16:51 Uhr
wize.life-Nutzer:
>>> Gerade für Atheisten â la Frank A. hat Platon das Höhlengleichnis geschrieben, in der Hoffnung, er könnte ihnen etwas auf metaphorische Weise klar machen.
Aber da ist Hopfen und Malz verloren.

Platon ist einer der ganz großen Weisen des Altertums. Da ich ihn liebe, d.h mich einfühlen kann in seine Gedankenwwlt, kann ich ihn mehr erkennen. <<<
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Platon hat sein Höhlengleichnis ganz sicher NICHT für Atheisten geschrieben, aber noch viel weniger für ESOTERIKER, die seine Philosophie leider dazu missbrauchen, um ihre pseudowissenschaftlichen Welterklärungsversuche zu rechtfertigen.

Platon hat dieses Gleichnis geschrieben, um seine Philosophie (Ideen-Lehre) der Ur-Bilder, sprich Ur-Ideen, zu bildhaft zu erklären.

Platon wollte mit seinen metaphorischen Bildern ganz gewiss NICHT die etwas krude Gedankenwelt von Esoterikern AUSSCHMÜCKEN.
  • 25.09.2018, 16:59 Uhr
wize.life-Nutzer:
>>> Bist du nun wenigstens zufrieden mit DIR? Ist doch super, dass du eine so schwierige Persoin wie mich so lange aushalten kannst. <<<
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Ja, das sagte ich doch bereits* und es ZEIGT meine Empathie-Fähigkeit.

*nur mit etwas anderen Worten
  • 25.09.2018, 17:02 Uhr
Dann habe ich ja sehr viel zu Deinem Wachstum beitragen können.
  • 25.09.2018, 17:18 Uhr
Nein, denn ich bin schon seit Jahren AUSGEWACHSEN.
  • 25.09.2018, 17:54 Uhr
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