Die Philosophie  der Langeweile
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Die Philosophie der Langeweile

Beitrag von wize.life-Nutzer

Langeweile ist menschlich!

Kann man sich noch langweilen im Zeitalter von Massenmedien und sozialen Netzwerken? Kann man noch Däumchen drehen, statt seine Tage damit zu verbringen, das Leben der Anderen im Internet zu verfolgen? Ja, denn Langeweile ist menschlich – und viel mehr als bloße Untätigkeit. Pascal nahm an, dass „das ganze Unglück der Menschen allein daher rührt, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen“. Paradoxerweise muss der Mensch seinen Geist beschäftigen, um ihn zu befreien. Befreien, aber wovon? Und welche Rolle spielt die Langeweile dabei?

Wahl zwischen Unruhe und Langweile?

Warum ist das „Boreout“-Syndrom ebenso schlimm wie sein Gegenteil, der „Burnout“? Hatte Schopenhauer letztlich Recht, als er sagte, dass im Leben nur die Wahl zwischen Unruhe und Langeweile bleibt? Zu Gast sind Marie Perret, Philosophielehrerin am Lycée Richelieu in Rueil-Malmaison, und Frédéric Desnard, der in Frankreich seinen Boreout öffentlich machte. (YouTube)
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Als Boreout-Syndrom (von englisch boredom ‚Langeweile‘) bzw. Ausgelangweilt-Sein wird ein Zustand ausgesprochener Unterforderung im Arbeitsleben bezeichnet, der bislang eher in den Medien als im wissenschaftlichen Bereich unter dem Aspekt eines Krankheitsbildes diskutiert wird. Boreout wird als paralleles Gegenstück des Burnout-Syndroms charakterisiert, das selbst im Burnout münden kann. Der Begriff Boreout wurde von Peter Werder und Philippe Rothlin kreiert, definiert und in ihrem 2007 erschienenen Buch Diagnose Boreout zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. (Wikipedia-Auszug)

Burn-out oder Burnout, auch Burnout-Syndrom, (englisch burn out ‚ausbrennen‘) ist ein Oberbegriff für Typen persönlicher Krisen, die mit eher unauffälligen Frühsymptomen beginnen und mit völliger Arbeitsunfähigkeit oder sogar Suizid enden können.
Burn-out geht mit emotionaler Erschöpfung und dem Gefühl von Überforderung sowie reduzierter Leistungszufriedenheit einher. (Wikipedia-Auszug)