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Der angeblich gute Gott

01.10.2018, 07:32 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wenn Gläubige gefragt werden, warum Gott so viel Unrecht, Leid und Gewalt zulässt, schieben sie das auf einen Teufel als Gegen­spieler Gottes.
Aber was ist das für ein Gott, der sich von einem Teufel auf der Nase rumtanzen lässt?

Wenn Gott allwissend ist, weiß er, was der Teufel tut.
Wenn Gott allmächtig ist, könnte er es verhindern.
Wenn er, wie wir sehen können, es nicht tut, heißt das, dass er die Maßnahmen des Teufels billigt.

D.h., der Teufel ist der Handlanger Gottes für die Dreckarbeiten, die er selbst nicht tun will, um den Nimbus als "guter Gott" zu behalten.
Wer aber wie dieser Gott andere losschickt, um die Dreckarbeit zu machen, um selbst seine weiße Weste zu erhalten, ist nicht nur ein Monster, sondern auch noch scheinheilig. Bei Menschen, die sich so verhalten wie dieser Gott, würde man eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostizieren.
Übrigens: Mafiabosse handeln genauso wie dieser Gott.


Siehe auch https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2013/05/22/gott-ist-allmachtig-allwissend-und-allgutig-nope-dieser-gott-existiert-nicht/

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19 Kommentare

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Nach der Bibel wurde der Teufel nicht als Teufel erschaffen, sondern hat sich selbst dazu gemacht. Über Gott heißt es: „"Vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er"“ (5. Mose 32:3-5). Satan, der Teufel, muss demnach anfangs vollkommen und gerecht gewesen sein, war er doch einer von Gottes Söhnen, den Engeln.

Der Teufel wird dabei als ein gefallener Engel angesehen, der gegen Gott rebellierte.
  • 06.10.2018, 19:54 Uhr
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Irgendwie wird das Thema "GOTT" langweilig. Schreibt doch mal mehr über den "TEUFEL". Das ist doch auch eine Glaubensfrage.
  • 02.10.2018, 20:06 Uhr
Für mich ist das ein und dasselbe. Siehe Inhalt dieses Beitrags.
  • 02.10.2018, 21:00 Uhr
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Klein Fritzchen spielt Theologe.

Mich würde mal interessieren, warum solche Texte geschrieben werden. Den Atheisten kann doch egal sein, was andere von Gott halten. Hier gibt's davon jede Menge, die betonen, Gott sei für sie kein Thema, und dann ellenlange Diskussionen zu diesem Thema vom Zaun brechen.

Das Theodizeeproblem ist hochkomplex und kommt ohne sauberste Begrifflichkeit (= Wortkauberei / Haarspalterei) nicht aus.

Das sieht man an den Apazschen Vereinfachungen.
  • 02.10.2018, 09:40 Uhr
Natürlich müssen Wahnsysteme mit der Zeit hochkomplex werden. Sobald sich irgendein Widerspruch mir der Realität oder sogar innerhalb des Systems ergibt, gibt es nur 2 Möglichkeiten:
Entweder die Vorstellung hinterfragen und ggf. sogar fallen lassen,
oder, wenn das nicht vorstellbar ist, einen neuen Flicken draufsetzen, um zu verbergen, dass hinter der Vorstellung in Wirklichkeit nichts steckt.
  • 02.10.2018, 21:05 Uhr
Tja so kann man Denkverweigerung auch kaschieren.
  • 03.10.2018, 09:19 Uhr
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
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Was für ein Durcheinander, da wird ja selbst der "Teufel" verrückt. *grins

Anm. für Rolf: Thema verfehlt, aber trotzdem ganz amüsant zu lesen.
  • 01.10.2018, 12:47 Uhr
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Die typischen kirchlichen Ignoranten kennen die eigene Bibel nicht, was ist und nicht sein darf. Der Krieg im Himmel = die Meuterei auf den Bounty. Satan = "Der Schöne" weigerte sich gegenüber seinem Kommandanten "Gott" die Erde wieder zu verlassen. Also blieb er mit seinen Gefolgsleuten auf der Erde zurück. Gott versuchte ihn zu überzeugen doch mit zu kommen, doch "Der Schöne" lehnte ab, vergnügten er und sein Gefolge sich doch lieber mit den Menschen Frauen. Gott der angeblich "Allmächtige" zog also ab und verließ ihn mit den Worten dann musst Du hier bleiben bis zum Ende aller Tage, denn wisse, wir kommen nie mehr zurück. Warum glauben dann die Kirchenhörigen noch immer an die Rückkehr Gottes und sein jüngstes Gericht? Hat er doch ganz klar gesagt: Ich komme nie mehr zurück?
  • 01.10.2018, 12:29 Uhr
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Gut erklärt, aber Gläubige wird das nicht überzeugen, weil Logik nicht so deren Sache ist.
  • 01.10.2018, 09:03 Uhr
Das ist mir klar. Aber 1. gibt es ja welche im Grenzbereich, die u.U. zum Nachdenken kommen, 2. kann das eine Bremse für Missionare sein.
  • 01.10.2018, 09:14 Uhr
wize.life-Nutzer
Die Theodizee ist der "Stachel im Fleisch des Theisten" und der "Fels der Atheisten". Das Theodizee-Problem kann theologisch und philosophisch nicht widerspruchsfrei gelöst werden, wenn man die Eigenschaften Gottes, wie seine Allmacht UND Allgüte/Liebe, beibehalten will.

Es gibt zwei Lösungen:

1. man streicht die Allmacht und hat dann einen ohnmächtigen Gott, der aufgrund seiner Güte/Liebe zu den Menschen zwar gerne helfen würde, es aber nicht kann. Dieser Gott will helfen, kann aber nicht. Zusätzliches Problem: wegen der fehlenden Allmacht ist ein solcher Gott, als ein "Schöpfer-Gott", nicht möglich.

2. man streicht die Allgüte/Liebe und hat dann einen allmächtigen Gott, der sich aber, aufgrund seiner fehlenden AllGüte/Liebe, nicht für die Menschen interessiert. Dieser Gott könnte zwar helfen, will aber nicht. Das Problem eines "Schöpfer-Gottes" existiert nicht, weil Gott ja allmächtig ist.

Nur die zweite Lösung ist sinnvoll, da ein Gott, der nicht allmächtig ist, unmöglich ein "Schöpfer-Gott" sein kann und dieser Gott wäre für Christen kein Gott, denn wer oder was hätte dann Himmel und Erde erschaffen?

Fazit: Für Theisten ist der DEISMUS eine sinnvolle Lösung des Theodizee-Problems. Das heißt, Gott ist zwar ein allmächtiger Schöpfer-Gott, der aber nicht in das Weltgeschehen eingreift, weil er sich von der Erde und den Menschen zurückgezogen hat*. Für Atheisten ist die Theodizee kein Problem, weil sie an keinen Gott oder Götter glauben.

*warum auch immer
  • 01.10.2018, 09:51 Uhr
Der peinliche Gott des
Alten Testaments
Nichtchristen mögen zunächst fragen: Was habe ich mit einem alten Gott zu schaffen? Und warum so viel Aufwand wegen einiger
antiker Texte? Doch die Texte blieben ja nicht in der Antike. Noch
heute werden die Kirchen nicht müde, das Lesen der Bibel anzu-
empfehlen, noch heute werden Kinder in Schulen und religiösen
Unterweisungen mit diesen Texten konfrontiert, wird ein Leben
nach „biblischen Grundsätzen“ von Frommen und Kirchentreuen
als Lebensmaxime angestrebt.
Dabei sind die biblischen Schriften in ihrem Gottes- und Menschenbild mit humanen und freiheitlichen Grundsätzen nicht zur
Deckung zu bringen. Das vermeintlich positive Bild der Bibel rührt
vor allem daher, dass sie nur bruchstückhaft zur Kenntnis
genommen wird. Den Gläubigen wird von den Kirchen eine entschärfte
Version angeboten, eine Textauswahl, die nur die Stellen den Gläubi-
gen meint anbieten zu können, die gut verdaulich sind. Ein saftiger
Braten wird wegen seiner Gemüsedekoration den Gläubigen so als
vegetarisches Gericht verkauft. Es ist die Steinbruchmethode, die
aber nicht nur die Kirchen bewusst, sondern die auch private Bi-
belleser unbewusst anwenden, das Heraussuchen von erbaulichen
und positiven Stellen und das Weglassen und Herausfiltern von
allem, was diesem Schema nicht entspricht. Und es ist die Person
Jesus von Nazareth, die für die Christen zentrale Bedeutung hat.
Wenn man ihn versteht, meint man die Bibel, auch das Alte Testament, verstanden zu haben. Mit Jesus von Nazareth, zu dem es
einiges festzustellen gibt, werden wir uns an späterer Stelle in die-
sem Buch eingehend beschäftigen. Doch vor dem vermeintlichen
Sohn interessiert uns hier zunächst der vermeintliche Vater, der
Gott des Alten Testaments. Das Alte Testament ist voll solcher Stellen, in denen Jahwe sein Volk zu Krieg und Vernichtung aufruft. Und der Gehorsam des
Volkes zeigt sich gerade darin, dass es den göttlichen Blutrausch
in die Tat umsetzt.Und Jahwe redete zu Mose
also: Nimm an den Midianitern für die
Israeliten Rache [...]. So zogen sie gegen Midian, wie Jahwe Mose
geboten hatte, und machten alle männlichen Personen nieder. [...]
Dann führten die Israeliten die Frauen und die Kinder Midians
gefangen fort, schleppten all ihr Vieh, ihre sämtlichen Habe als
Beute mit, steckten alle ihre Städte in ihren Wohngebieten und alle
ihre Zeltlager in Brand [...]. Mose fuhr sie an: „Habt ihr wirklich
alle Weiber am Leben gelassen? [...] Tötet sofort alle männlichen
Kinder, ebenso tötet jedes Weib, das bereits mit einem Manne ge-
schlechtlich verkehrt hat! Alle jungen Mädchen aber, die mit einem
Mann noch nicht geschlechtlich zu tun hatten, laßt für euch am Leben. (Num 31, 1–2,7–10,15–18)
Religiöse Helden wie Mose und Josua entpuppen sich nach unserem Verständnis als Kriegsverbrecher, die in religiösem Wahn sich
als Werkzeug ihres Gottes sehen. Mose kann singen:
Mach’ trunken vom Blut meine Pfeile, und Fleisch soll fressen mein
Schwert – Von Erschlagener und Verwundeter Blut, vom Haupte
feindlicher Führer. (Dtn 32,42)
  • 01.10.2018, 12:41 Uhr
wize.life-Nutzer
Schon wieder KEINE Absätze im Text und deshalb leider schwer bis unverdaulich. Schade, denn deine Ansätze sind ja durchaus bedenkenswert.
  • 01.10.2018, 12:45 Uhr
Ich wurde ja auch als Kind in sogenannte "Christenlehre" geschickt und mit so diversen Bildchen und Auszügen konfrontiert.
Bei mir hat das nich funktioniert und ich hab mir das Original bzw. die Übersetzung dann einfach mal vorgenommen. wize.life-Nutzer
  • 01.10.2018, 12:45 Uhr
>>> Der angeblich gute Gott <<<

Man könnte DARAUF auch direkt antworten, nämlich: "Gut ist er ja, aber ist er auch allmächtig?"
  • 01.10.2018, 12:53 Uhr
Diese und eine dritte Variante ist hinter dem Link betrachtet.
  • 01.10.2018, 13:03 Uhr
Sorry, aber ich habe keinen Bock auf LINKS.
  • 01.10.2018, 13:33 Uhr
Frank, bleib doch mal sachlich,
ärgere mich nicht,
einen Menschen wie Du,
mit Deinem Intellekt,
der braucht keine Absätze,
der liest sowas spielend so.
  • 01.10.2018, 14:42 Uhr
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