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Was ist der Mensch?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Dostojewski: "Der Mensch ist eine nutzlose und lästige Laus." Hitler: "Der Mensch ist ein herrliches Raubtier." Günter Grass: "Der Mensch, das Schwein." Pascal: "Der Mensch ist eine Kloake der Wirnis."

G o t t: "Du bist wertvoll in meinen Augen."

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56 Kommentare

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Vielen Dank, Go On, für die Möglichkeit, über den "Menschen" nachzudenken.
Ich habe in diesem Thread viel erfahren und hinzugelernt.
"Der Mensch ist ein Gott für den Menschen und der Mensch ist ein Wolf für den Menschen." (Homo homini lupus est.)
Thomas Hobbes.
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Der Mensch ist - zumindest hier auf der Erde - das einzige Wesen, das in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen. Leider tut er das viel zu selten....
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Der Mensch ist ein Kaleidoskop. Ein Behälter, angefüllt mit bunten Glassteinchen, die beim Betrachten ihre Anordnung wechseln und immer überraschende Einblicke gewähren.
Schon Einstein sagte, das GEHEIMNISVOLLE sei das Größte im Leben.
Ich finde, dass ein Mensch alle Geheimnisse , die es auf diesem Planeten gibt, in sich trägt, selber überrascht über die Fülle der DInge, die sich in ihm nach Ausdruck sehnen.

Der Mensch , ein Entdecker und einer, der entdeckt werden will und der am Ende transparent ist .
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Was ist der Mensch?
Der Mensch ist ein Spitzenprodukt der Evolution.
Physisch zwar schwach, psychisch nur mittelmäßig, aber mental bärenstark! ...der König der Tiere.
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Der Mensch ist ein ewiger Schüler. Jedes Leben ist eine Klasse mit unterschiedlichen Lernaufgaben. Oft müssen Prüfungen bestanden werden. Am Ende wird man aus der Schule entlassen, aber es gibt immer noch Möglichkeiten der Weiterbildung.
Einen besonderen Wert haben die freiwilligen Kurse, in denen man lernt, mit dem Herzen zu denken und anderen zu helfen. Dann kann sogar eine Klasse übersprungen werden.
Mit dem Herzen zu denken anstatt mit dem Gehirn... ist das ein sinnvolles Konzept und Lebensprinzip?
Ja, es ist ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als alles andere.
Man muss das auch nicht gegeneinander ausspielen. Wer mit dem Herzen denkt, wird selber glücklicher sein als der, der eher auf die Kapazität seines Gehirns setzt.

Kinder mit Down Syndrom sind solche Herzensmenschen. Die Schweizer Ärztin Kübler Ross, sagte, Behinderte sind unsere Lehrer in Sachen Liebe.

Dass die Akzentsetzung variabel ist., glaube ich schon. Man kann in einem Leben nach Wissen streben, in einem anderen auf mitmenschliche Gefühle setzen.

Man kann es aber auch verbinden, wie es dieser berühmte Schaupieler tat, als er in der MItte seines Lebens die Schauspielkunst aufgab und nach Afrika ging, um dort zu helfen.
Das mit dem Downsyndrom kann ich nur bestätigen. Mein 13-jähriger Enkel ist ein solches Kind. Ein wandelnder Sonnenschein. Wenn ich bedenke, dass es heute noch Menschen gibt, die fragen, warum man "so was" nicht weggemacht hat, wird mir schlecht. Und dann denke ich, manche Menschen sind weniger als hochentwickelte Tiere.....
Ich hatte einen Kollegen, der zwei Mädchen hatte, eines davon ein Downsyndrom Kind.
Die Mutter war eine Aristokratin und kam mit dieser Situation nicht zurecht. Sie wurde krank und kam nicht mehr aus dem Bett heraus.

Der Vater liebte gerade diese Tocjhter sehr.

Die Familie behielt sie lange zuhause, aber als sie nach dem Tod des Vaters in ein Heim kam, hörte ich von der Schwester, dass sie dort den ALltag der Rollstuhl-Patienten viel erträglicher machte. Sie half überall, wo Not am Mann war.
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Mein allererstes Buch war übrigens eine Sammlung von Berichten, die Eltern von behinderten Kindern schrieben, im Deutschen Taschenbuchverlag (1988) erschienen. Es war für die Eltern und für mich als Herausgeberin ein großes Geschenk!
wize.life-Nutzer:
>>> Ja, es ist ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als alles andere.
Man muss das auch nicht gegeneinander ausspielen. Wer mit dem Herzen denkt, wird selber glücklicher sein als der, der eher auf die Kapazität seines Gehirns setzt. <<<
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Niemand kann mit dem Herzen denken, das ist eine veraltete metaphorische Vorstellung, als man noch dachte, dass sich die Sonne um die Erde dreht.

Nicht mit dem Herzen zu denken, sondern mit dem Gehirn, bedeutet aber nicht, dass dieses Denken frei von jeder Herzlichkeit ist. Denn im Gehirn sind auch jene Regionen beheimatet, die für die Gefühle zuständig sind.

Wer mit dem Herzen denkt und mit dem Gehirn fühlt, passt vielleicht zur Esoterik, aber selbst Esoteriker denken nicht mit dem Herzen, sondern ausschließlich mit ihrem Gehirn.
wize.life-Nutzer:
>>> Kinder mit Down Syndrom sind solche Herzensmenschen. Die Schweizer Ärztin Kübler Ross, sagte, Behinderte sind unsere Lehrer in Sachen Liebe. <<<
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Man muss emotional schon sehr verarmt sein, wenn man Behinderte in Sachen Liebe als Lehrmeister braucht.

Was für ein Zynismus, denn die Liebe hat nichts mit Behinderung zu tun, oder glaubt denn tatsächlich jemand, dass man geistig behindert sein muss um als ein Lehrmeister in Sachen Liebe auftreten zu können?
wize.life-Nutzer
Man sollte Frauen nicht diskriminieren, die sich wegen einer TRISOMIE ihres Embryos zu einer Schwangerschaftsunterbrechung entscheiden, denn nicht jede schwangere Frau will und muss sich Problemen stellen, die man heutzutage durch einen Schwangerschaftsabbruch lösen kann.

Die Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch ist in solchen Fällen eine sehr schwierige individuelle Entscheidung und man sollte die Entscheidungen der Frauen respektieren, gleichgültig ob sie sich zum Austragen oder gegen das Austragen eines Embryoas mit Trisomie entscheiden.

Niemand ist dazu verpflichtet das Schicksal eines behinderten Kindes zu akzeptieren, genauso wie niemand dazu verpflichtet ist das Schicksal eines behinderten Kindes nicht zu akzeptieren, was bedeutet, dass sich eine Frau aus FREIEN Stücken für oder gegen das Austragen eines behinderten Kindes entscheiden kann und darf.
wize.life-Nutzer:
>>> Mein allererstes Buch war übrigens eine Sammlung von Berichten, die Eltern von behinderten Kindern schrieben, im Deutschen Taschenbuchverlag (1988) erschienen. Es war für die Eltern und für mich als Herausgeberin ein großes Geschenk! <<<
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Mein Respekt für jene Frauen, die sich FÜR behinderte Kinder entscheiden, aber man sollte diese Entscheidung auch nicht GLORIFIZIEREN, weil sonst Frauen, die sich aus guten Gründen gegen ein behindertes Kind entscheiden, "verteufelt" werden und das halte ich für einen schweren Fehler.
Diese 16 Berichte - 15 Mütter und ein Vater (!) - haben über ihre n Alltag geschrieben, der immer eine Mischung aus schwerstem Einsatz und großer Liebe war.

Nein, das hat ein anderes Echo gehabt. Mich haben Mütter gesunder Kinder angerufen, sie haben erkannt, wie dankbar sie sein können.

Das Buch erlebte 3 Auflagen und wurde ins Holländische übersetzt. Ich habe damals das Herausgeber-Honorar unter alle Teilnehmer verteilt, weil ich wusste, was es bedeutet, sich auch noch dafür Z e i t zu nehmen.
Heutzutage hat jede Schwangere das Recht sich so zu entscheiden, wie es ihrer Dankbarkeit (für ein gelungenes Leben) entspricht, ohne dass sie deshalb gesellschaftlich stigmatisiert wird.
Man muss die Frauen, die sich gegen ein behindertes Kind entscheiden, nicht diskriminieren, nein - aber es würden sich viel weniger gegen ein solches Kind entscheiden, wenn es die Gesellschaft mittragen würde. Dabei hat sich in der letzten Zeit Gott sei Dank sehr viel durch die Inklusion gebessert. Mein Enkel ist in seiner "normalen" 7. Klasse einer Gemeinschaftsschule geachtet und integriert.
Wenn es allerdings noch solche "menschlichen Schweine" gibt, die - wie im Falle meiner Tochter geschehen - anonyme Mails schreiben: "Brut nichts geworden - weg damit." , wird es noch dauern, bis Behinderte allgemein akzeptiert sind.
Ja, heutzutage, aber du hast vergessen, dass nicht nur Juden und Roma vergast wurden. Diese dritte Gruppe, Behinderte, wurde z.B. aus der Anstalt Stetten im Schwabenland regelmäßig nach Berlin gekarrt, um für medizinische Experimente zur Verfügung zu stehen oder für die Gaskammer.

Die Ärztin Kübler-Ross hat - diese Erfahrung noch als Erinnerung in ihrer Seele - den Ausdruck "Lehrer in Sachen Liebe" geprägt.

Außerdem weiß ich - dass diese Familien auch heute noch durchaus ausgegrenzt werden.
Dass sich sogar einmal ein Urlauber beschwerte, dass eine Familie mit einem behinderten Kind im gleichen Hotel wohnte.

Wenn in diesem Zuammenhang das Wort "LIebe" verwendet wird, dann heißt das "Respekt und Mitgefühl".
Gott sei Dank machen wir im Urlaub oft gegenteilige Erfahrungen. Vincent lernt z. B. ein paar Brocken spanisch und "flirtet" die Bedienung oder andere weibliche Gäste an - auf so charmante Art, dass es jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert- Uns würde viel fehlen, wenn es ihn nicht gäbe.
Heidi, genau so ist es.

Die Inklusion ist eine gute Idee, aber sie wird hier im Land schon als gescheitert angesehen, da es gar nicht so viele Lehrer gibt, um das durchzuführen.
Ein autistisches Kind braucht auf dem Gymnasium immer einen Begleiter, da es meist nur mit Unterstützung per PC kommun izieren kann.
@Frank A.
"Was für ein Zynismus, denn die Liebe hat nichts mit Behinderung zu tun, oder glaubt denn tatsächlich jemand, dass man geistig behindert sein muss um als ein Lehrmeister in Sachen Liebe auftreten zu können?"

Du hast diesen Ausspruch von Kübler-Ross missverstanden.

Sie sagt, wir lernen, angesichts behinderter Menschen, die unseren Einsatz brauchen, mehr Mitgefühl und Hilfsbereitschaft .

Was soll daran falsch sein?

ES hängt von der Definition von LIEBE ab. Leider gibt es da tausend Interpretationen. Im Sanskrit gibt es mehrere unterschiedliche Bezeichnungen, dieses Mitgefühl (= Liebe) heißt dort prema.

Prema ist das, was jeder Mensch braucht und geben sollte, wenn er sich Mensch nennen will.!
wize.life-Nutzer:
>>> Man muss die Frauen, die sich gegen ein behindertes Kind entscheiden, nicht diskriminieren, nein - aber es würden sich viel weniger gegen ein solches Kind entscheiden, wenn es die Gesellschaft mittragen würde <<<
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Man DARF sie nicht diskriminieren, genauso wenig wie Frauen diskriminiert werden dürfen, die sich FÜR ein behindertes Kind entscheiden.

Es sind die Familien, die die "Last" eines behinderten Kindes tragen müssen und nicht die Gesellschaft. Für Behinderte wurde in der Gesellschaft viel getan und erreicht, aber das familiäre Schicksal eines behinderten Kindes trägt nicht die Gesellschaft, sondern primär die Eltern und daran lässt sich auch nichts Wesentliches verändern, ob Behinderte in der Schule inkludiert werden oder nicht.
wize.life-Nutzer:
>>> Wenn es allerdings noch solche "menschlichen Schweine" gibt, die - wie im Falle meiner Tochter geschehen - anonyme Mails schreiben: "Brut nichts geworden - weg damit." , wird es noch dauern, bis Behinderte allgemein akzeptiert sind. <<<
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In sozialen Brennpunkten gibt es zum Beispiel solche "Schweine", vielleicht sollte man sich mit einem behinderten Kind solchen "Schweinen" erst gar nicht aussetzen und einen liberalen Wohnort wählen.

Denn, die "Schweine" sterben leider nicht aus, aber man weiß wo sie vorwiegend ihr Unwesen treiben.
wize.life-Nutzer:
>>> Wenn in diesem Zuammenhang das Wort "LIebe" verwendet wird, dann heißt das "Respekt und Mitgefühl". <<<
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Dann schreib doch "Respekt und Mitgefühl", denn LIEBE ist viel mehr als Respekt und Mitgefühl.

Man sollte Begriffe wie Liebe nicht inflationär verballhornen.
wize.life-Nutzer:
>>> Sie sagt, wir lernen, angesichts behinderter Menschen, die unseren Einsatz brauchen, mehr Mitgefühl und Hilfsbereitschaft . <<<
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Kein Problem, aber dann schreibe es doch auch so wie das Frau K.-R. gemeint hat und glorifiziere Behinderte nicht als "Lehrmeister in Sachen Liebe".
wize.life-Nutzer:
ES hängt von der Definition von LIEBE ab. Leider gibt es da tausend Interpretationen. Im Sanskrit gibt es mehrere unterschiedliche Bezeichnungen, dieses Mitgefühl (= Liebe) heißt dort prema.
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Völlig richtig und deshalb sollte man Behinderte auch nicht als "Lehrmeister in Sachen Liebe" bezeichnen, denn das ist eine unberechtigte Mystifizierung von Behinderten, die ihnen nicht gerecht wird.
Lehrmeister in Sachen "Mitgefühl" - wäre das akzeptabel für dich?

Im Übrigen sagte sie das nicht für dich - du brauchst keine Lehrmeister - aber es gibt auch noch andere Menschen, die manches sehr mä
mühsam lernen müssen, vor allem Mitgefühl gegenüber Schwächeren .
Behinderte sind keine LEHRMEISTER, weder in Sachen der LIEBE, noch im Bereich der EMPATHIE... es sind Menschen, die sich in bestimmten Bereichen von der Norm unterscheiden, aber deshalb nicht weniger oder mehr wert als andere Menschen sind.

Man wertet Behinderte nicht dadurch auf, dass man sie als "Lehrmeister" GLORIFIZIERT, sondern indem man UNVOREINGENOMMEN mit ihnen umgeht.
Frank Apaz , du kannst froh sein, dass es Menschen geben wird, die dich nicht fallen lassen wie "eine heiße Kartoffel",
- solltest du mal auf Hilfe angewiesen sein,- weil sie Liebe. Mitgefühl , Hilfsbereitschaft ... usw. praktizieren..
@ Frank A:
"Die Ärztin Kübler-Ross hat - - den Ausdruck "Lehrer in Sachen Liebe" geprägt."

Ich finde es geradezu unerträglich, dass du diese Frau, die ich wörtlich z i t i e r t habe, dermaßen angreifst.
Jeder halbwegs Gebildete in diesem Land weiß, dass es viele Auslegungen für den Begriff LIEBE gibt: gibt, darunter Agape - Eros .

Deine Reaktionen auf dieses ZItat finde ich sehr erhellend!
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Im übrigen habe ich die Schicksale von Eltern behinderter Kinder nicht GLORIFIZIERT, wie du hier sehr auffällig betonst-
Ich habe sie selber über ihren sehr anstrengenden Alltag berichten lassen - mehr nicht.
Das Wort GLORIFIZIERUNG ist ein Vorwurf, den ich mit aller Härte ZURÜCKWEISE"!
Was die Akzeptanz von Behinderten in unserer Gesellschaft betrifft, ein Beispiel:

In den 90er Jahren in Heidelberg :
EIne Mutter rief mich an und klagte darüber, dass der ev. Pfarrer ihr Kind mit Down-Syndrom nicht mit den anderen Konfirmanden konfirmieren wollte. Ihr Sohn sei in diesem Stadtteil Heidelbergs getauft worden, und sie verstehe diese Haltung gar nicht. Sie weinte am Telefon.

Ich schrieb an diesen Pfarrer und bat ihn um eine Änderung. Er schrieb mir zurück, er sei den Eltern der anderen Konfirmanden entgegen gekommen.-

Ich machte die Sache öffentlich, schrieb einen Leserbrief, der auch angenommen wurde, erhielt von einem anderen Pfarrer einen Drohbrief ...

Dann wurde der Pfarrer versetzt.

Soviel zur Akzeptanz behinderter Menschen in unserer Gesellschaft. Ein Einzelfall? Durchaus nicht.
Aber heute, dank Inklusion, Gott sei Dank immer seltener werdend.
wize.life-Nutzer
>>> Frank Apaz , du kannst froh sein, dass es Menschen geben wird, die dich nicht fallen lassen wie "eine heiße Kartoffel",
- solltest du mal auf Hilfe angewiesen sein,- weil sie Liebe. Mitgefühl , Hilfsbereitschaft ... usw. praktizieren.. <<<
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Was für ein Unsinn, denn ICH bin kein Embryo, der ein Behinderter sein wird, wenn die Schwangerschaft nicht abgebrochen wird.

Bleib beim Thema, denn hier plädiert niemand dafür, andere wie "eine heiße Kartoffel" fallen zu lassen.
wize.life-Nutzer
Wer ein Zitat von K.-R. aus dem Zusammenhang reißt und behinderte Kinder als "Lehrmeister in Sachen Liebe" VERBRÄMT, muss mit Widerspruch rechen, denn schwer behinderte Kinder sind keine LEHRMEISTER, sondern eine HERAUSFORDERUNG für die Eltern, die hoffentlich gut damit umgehen können.

Frau K-R. habe ich keinesfalls persönlich angegriffen, denn was kann diese Frau dafür, dass ihre angeblichen Zitate im unpassenden Kontext verwendet werden.
wize.life-Nutzer:
>>> Soviel zur Akzeptanz behinderter Menschen in unserer Gesellschaft. Ein Einzelfall? Durchaus nicht. <<<
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Sehr gut, dass du dich für dieses Down-Kind eingesetzt hast und das Beispiel zeigt mal wieder exemplarisch, dass die Kirche mit der Lehre von Jesus oft nicht das Geringste zu tun hat.
>>> Aber heute, dank Inklusion, Gott sei Dank immer seltener werdend. <<<
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Richtig, die INKLUSION von Behinderten ist ein sehr wichtiger Pfeiler um die Würde von Behinderten in unserer Gesellschaft zu schützen.
Ich finde es ausgesprochen verletzend, mir ständig beweisen zu wollen, dass ich das Zitat von der Ärztin KÜbler-Ross falsch verwendet hätte.

Nachdem Heidi von ihren Erfahrungen berichtet hat, ist mir dieses Zitat eingefallen, das nichts anderes aussagt, als dass viele Menschen angesichts des Leids mancher Eltern etwas mehr Mitgefühl lernen könnten.

WEnn ich zitiere, darf ich die Wortwahl nicht verändern, ich dachte, dass du das weißt.
Inklusion ist bei einer geringeren Anzahl von Behinderten möglich. Schwer geistig Behinderte kommen mit den Angeboten in normalen Schulen doch gar nicht zurecht.

Das ist ein gutes Angebot für eine geringere Zahl von Behinderten
Die Sonderpädagogik muss bleiben, denn nur sie hat die entsprechend ausgebildeten Lehrer zur Verfügung - und in BW fehlen Sonderpädagogen und Grundschullehrer, während über 8000 Gymnasiallehrer auf eine Anstellung hoffen (RNZ aktuell)
So isses.
Edith, in einer Inklusionsklasse ist ja neben der Lehrerin auch eine Sonderpädagogin, die im Idealfall neben den 4 Behinderten auch noch einige Zeit für den einen oder anderen lernschwachen Schüler übrig hat. Also ideale Bedingungen auch für die 20 "normalen" Kinder.
Ich sagte Idealfall. Bei Vincent ist es gerade nicht der Fall - da können Lehrerin und Sonderpädagogin nicht so recht miteinander, aber das kriegen wir: die Eltern, die Kinder (die Omas), die Schulleitung schon wieder hin.

Was den "Lehrmeister" betrifft. Ich muss Edith und Frau Kübler-Ross Recht geben: Von meinen Vincent habe ich gelernt, wie man so nach und nach vom "Wenn-und-Aber-Denken" wegkommt.
wize.life-Nutzer, das "Wenn-und-Aber-Denken" hat aber nichts mit "LIEBE" zu tun oder findest du diesen "Bogen" auch noch? *grins

...aber es ist dein gutes Recht anderen dort Recht zu geben wo es überhaupt nicht um's "Recht geben" geht.

ABER WENN man etwas für richtig hält, muss das noch lange nicht richtig sein.
Heidi, ich bin ja absolut deiner Meinung , was die Inklusion angeht, vor allem auch, um die Berührungsängste zwischen den Gruppen abzubauen.
Leider sind die Bedingungen nicht überall günstig. Darunter verstehe ich die notwendige Zahl von Lehrern und Sonderpädagogen.

Dass auch nicht immer genügend GELD für Behinderte vorhanden ist, mö chte ich gern berichten.
In der Fernsehreihe "Stille Stars" (in den 80er Jahren) erschien ein Vater eines autistischen SOhns, der als Physiker einen Nobelpreis erhalten hatte und mit Frau und Sohn zur Verleihung nach Stockholm kam.
Dort informierte ihn eine Journalistin über die "gestützte Kommunikation", die Autisten oft aus ihrer Kommunikationsfalle befreien kann.

Dieser Professor setzte seinen 20jährigen Sohn , nach Hause (Kalifornien) zurückgekehrt an einen Computer, und dieser fing an, Briefe an seine Eltern zu schreiben.
Innerhalb kürzester Zeit fing dieser Sohn, der vorher in einem Heim untergebracht war, Mathematik zu studieren und machte in diesem Fach seinen Doktor ...

Daraufhin rief ich Prof. Fröhlich, Chef der Sonderpädagogischen Abteilung der Pädagogischen Hochschule in HD an und berichtete ihm davon, in der Hoffnung, dass man auch hier autistischen SChülern würde helfen können
ES kam die Absage, es sei kein Geld dafür da.

5 Jahre später erzählte mir eine Lehrerin, sie hätten mehrere Computer an der Sonderschule, zwei Autisten besuchten nun das Gymnasium, aber sie bräuchten eben einen Begleiter, der den Ellbogen stützt. (der Wille eines Autisten muss unterstützt werden.)

Auch das hätte schneller sein können!
So isses bzw. so sollte es sein.
Eine gelungene Inklusion kennt keine Grenze, aber nicht jede Grenze braucht Inklusionen, so wie der Hinweis "Ausfahrt freihalten" nicht unbedingt inkludiert, dass jeder seine "Freiheit aushalten" kann.
@ FA
"Man muss emotional schon sehr verarmt sein, wenn man Behinderte in Sachen Liebe als Lehrmeister braucht.

Was für ein Zynismus, denn die Liebe hat nichts mit Behinderung zu tun, oder glaubt denn tatsächlich jemand, dass man geistig behindert sein muss um als ein Lehrmeister in Sachen Liebe auftreten zu können?" (FA)
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Frau Kübler Ross war nicht "emotional verarmt", sondern zu der Zeit glücklich verheiratet.
Vermutlich weißt du, dass sie sterbende Kinder begleitete und sehr früh ihre Erfahrungen mit Sterben und Tod weitergab.

Sie arbeitete nach ihrer Übersiedlung nach Amerika eine gewisse Zeit in einer Psychiatrie in New York. Sie war entsetzt über die Zustände dort. Nach einem halben Jahr , in dem sie sich ausgiebig und liebevoll mit den Patienten dort beschäftigte, konnte die Hälfte die Klinik verlassen.

So viel über die Liebesfähigkeit dieser Ärztin!
wize.life-Nutzer
Mein Kommentar bezog sich nicht auf Frau K.-R. persönlich, sondern nur auf Menschen, die Behinderte als "Lehrmeister in Sachen Liebe" missbrauchen, denn Behinderte brauchen viel LIEBE, die sie dann auch gerne zurückgeben, aber nicht in der Funktion eines Lehrmeisters.

Anm.: Über die Liebesfähigkeit von Frau K.-R. kann uns wollte ich keine Aussagen machen.
Welche Menschen missbrauchen Behinderte als "Lehrer in Sachen Liebe"?
Kannst du das bitte präzisieren?
Meinst du mich eventuell, weil ich diese Berichte von Eltern behinderter Kinder veröffentlicht habe?
Deine Antwort darauf ist mir sehr wichtig.
"Wenn... dann" heißt nicht "Wer denn?"
wize.life-Nutzer:
>>> Meinst du mich eventuell, weil ich diese Berichte von Eltern behinderter Kinder veröffentlicht habe? <<<
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Mir sind diese Berichte nicht bekannt und ich würde dir auch nicht dazu raten, Dinge, die dir nicht passen, fälschlicherweise auf dich zu beziehen.
Danke für dein überwältigendes Verständnis von behinderten Menschen.

Ich habe Behinderte Deiner Meinung nach "glorifiziert" , weil ich ein Buch mit Berichten von Eltern behinderter Kinder herausgegeben habe. !

Frau Dr.med. Kübler-Ross , die von Behinderten als "Lehrer in Sachen Liebe" gesprochen hat, ist ja nun glücklicherweise entlastet.

Die, die deiner Meinung nach "emotional verarmt" ist, ist nicht sie, sondern ich.

Danke für diese Einschätzung meiner Person.
Was für eine "esoterische Spintisiererei", denn ich kenne dein Buch über behinderte Kinder überhaupt NICHT und ich kann hinsichtlich deiner emotionalen Möglichkeiten überhaupt KEINE Bewertung abgeben.

Du kannst natürlich VERMUTEN was dir beliebt, nur mit MIR haben deine o.g. Vermutungen NICHT das Geringste zu tun.
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.

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