Hilfe für pädophile Männer
Hilfe für pädophile MännerFoto-Quelle: Eigener Bestand

Hilfe für pädophile Männer

Beitrag von wize.life-Nutzer

"Lieben Sie Kinder mehr, als Ihnen lieb ist?

Mit diesem Slogan startete vor mehr als zehn Jahren die Berliner Charité ein Projekt, das es so in Deutschland noch nicht gab. Angesprochen wurden und werden Männer, die sich zu Kindern hingezogen fühlen, aber nicht zu Tätern werden wollen. Das Ziel: Keine Übergriffe, keine sexuelle Gewalt, Selbstkontrolle. Prof. Klaus Beier ist der Initiator und Leiter des Projekts "Kein Täter werden". Beier ist einer der renommiertesten deutschen Sexualwissenschaftler und für seine Arbeit im vergangenen Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden." (Quelle: YouTube)

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"Todesstrafe für Kinderschänder!

Diesen naiven Spruch findet man immer wieder auf Heckscheiben neben "Baby on board"-Stickern. Diese Forderung zeugt sowohl von Ohnmacht, als auch von Ahnungslosigkeit. Selbst mit der härtesten Form der Bestrafung, der Todesstrafe, kann man einen sexuell motivierten Triebtäter nicht abschrecken. Triebe lassen sich mit Logik nicht unterdrücken.
Wie aber kann man dann die Opfer von morgen schützen und Menschen, die auf Kinder oder Jugendliche gerichtete sexuellen Neigungen haben helfen, damit aus ihren Fantasien keine Taten werden?

Nur durch Prävention

Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge sind 1% aller Männer pädophil. Diese Art der sexuellen Ausrichtung wird mit der Pubertät festgeschrieben und lässt sich weder durch Medikamente, noch Therapien verändern. Ergo: Wer die Opfer von morgen verhindern will, muss sich um die potentiellen und latenten Täter von heute kümmern.

Diese Erkenntnis wird seit über acht Jahren im Präventionsprogramm "Kein Täter werden" umgesetzt. Seit 2005 bietet das "Präventionsprojekt Dunkelfeld" (PPD) Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, therapeutische Hilfe. Kostenlos. Bundesweit. Sieben Standorte. Aber vor allem unter garantierter Schweigepflicht. Das ist weltweit einmalig und hat vor allem im Ausland zu entsprechender Aufmerksamkeit geführt. Zentrum des Netzwerkes ist das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité. Erklärtes Ziel der Berliner Initiative: Ein bundesweites, flächendeckendes therapeutisches Angebot zur Etablierung der Prävention sexueller Traumatisierungen von Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Ken Jebsen sprach für KenFM mit Prof. Dr. Dr. Klaus M. Beier, Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin über die Therapiemöglichkeiten, Erfolge und Chancen des Projektes. Prof. Beier geht es um den gesellschaftlichen Diskurs." (Quelle: YouTube)


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"Unheilbar pädophil: Wenn Papa auf Kinder steht"


(Quelle: YouTube)