Narzist
NarzistFoto-Quelle: Photo

„Der Narzisst konstruiert ein übermächtiges Wunschbild von sich selbst und seiner Religion

Beitrag von wize.life-Nutzer

„Der Narzisst konstruiert ein übermächtiges Wunschbild von sich selbst, dass er zur Realität erklärt. Er lebt mit einem überzogenen, aber brüchigen Selbstwertgefühl.“
Es gibt auch genug nachweisbare religiöse Narzissten, die dann ihre Idealisierungen eben ein bisschen andersherum konstruieren und praktizieren
“ … drei Kränkungen des „Modernen“ Menschen:“
1. Kränkung: „Die erste narzisstische Kränkung ist die unübersehbare Lebendigkeit der tot gehofften Religion.“
2. Kränkung: „Die Religion – jede! – degradiert den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und installiert sogar Normen, an die er sich halten muss. Und behauptet sogar, dass es einen ewigen Richter gibt, vor dem der Mensch sich für seine Taten verantworten muss. Das tut weh.“
3. Kränkung: … fehlt im Auszug …
„Diese Dynamik der krampfhaften Schmerzvermeidung durch rigides Festhalten an der eigenen Fehlerlosigkeit mit reflexartiger aggressiver Fremdbeschuldigung kann der moderne Mensch nur mit mühsamer Anstrengung in kontinuierlichem Selbstbetrug durchhalten.“
Auch in religiösen Gruppen ist sowohl das eigene idealisierte Selbstverständnis weit verbreitet das andere Meinungen oder Fakten umdeutet oder negiert. Dies ist ein allgemein menschliches Verhalten und nicht auf Atheisten beschränkt.
Im religiösen Bereich beanspruchen sogar mehrere Kirchen oder Gemeinschaften diesen narzisstischen „alleinvertretungs-Anspruch“ der Wahrheit. Eigentlich wird dieser hier sogae generell ad ab surdum geführt oder Muss zumindest im Zusammenhang mit dieser Form der Argumentation etwas relativiert werden, denn im abstrakten Sinne ist jede Kirche / Gemeinschaft auch nur eine besondere Form vom evtl. narzisstischem „Individuum“ das Gott versucht für sich zu vereinnahmen!
Die Geschichte mit der Opferrolle übersieht den auch heute nicht gebrochenen massiven geistlichen Missbrauch, der allein schon durch den Anspruch auf die Mittlerrolle der Kirchen entsteht und oft mit dem vertauschen von Kirche und Gott endet (ANTI-Christ!). In diesem Zusammenhang werden nämlich tatsächlich auch heute noch regelmäßig Dinge von Menschen gefordert, die kaum biblisch sind sondern auf Formalismen oder unzulässigen Umkehrschlüssen basieren anstatt die schlichte Wahrheit der Leibens Beziehung Gottes zu seinen Geschöpfen (und evtl. umgekehrt) zu erkennen und zu verkündigen.
Wäre der Autor konsequent bis zum Schluss müsste er den religiösen Anspruch JEDER Kirche (auch der eigenen katholischen) negieren und auf die freiwillige Hingabe zu Jesus in der unmittelbaren Nachfolge kommen
Quelle:
Frei nach Zöllner

20148 Hamburg auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen
Mehr zum Thema