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Die Lösung des Theodizee-Problems?

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 15.11.2018 - 13:37 Uhr

Buch-Tipp

"Die Lösung des Theodizee-Problems"
Karl-Wilhelm Hofmann (2018)

"Seit 2000 Jahren sucht die Christenheit vergeblich nach einer Antwort auf das Theodizee-Problem. Wie kann ein gleichzeitig liebender und allmächtiger Gott das Leid in der Welt zulassen?
Um die Antwort zu finden, nimmt uns der Autor auf eine spektakuläre Reise von lange vor dem Urknall bis in die Neuzeit mit. Schritt für Schritt wird eine in sich schlüssige Theorie entwickelt, die nicht nur das Theodizee-Problem löst, sondern auch weitere fundamentale Fragen der Menschheit, wo kommen wir her, warum sind wir hier, wo gehen wir hin, beantwortet.
Da es keine zwei Wahrheiten geben kann, basiert die neue Theorie auf den Aussagen der Bibel und den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften. Der Autor überwindet damit den vermeintlichen Widerspruch zwischen biblischen und naturwissenschaftlichen Aussagen.
Neuartig ist, dass der Autor den Leser bei der Entwicklung seiner Theorie mit einbezieht. Er fordert ihn während seiner Reise mehrfach dazu auf, die eigenen Ansichten den Thesen des Autors gegenüberzustellen. So kann der Leser jederzeit entscheiden, ob er noch weiter zur "Reisegesellschaft" gehört oder lieber aussteigt."

(Quelle: Amazon-Rezension)

6 Kommentare

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eine alternative (und unverbindliche!) Betrachtung:

>>Ich glaube zum Beispiel, daß es zu sehr interessanten theologischen Folgerungen führen kann, wenn man einmal davon ausgeht, daß das, was wir als Evolution erleben, der Augenblick der Schöpfung ist. Das hilft uns etwa, mit folgendem Problem leichter fertig zu werden: Wie kommt es, daß diese Welt, wenn sie göttliche Schöpfung ist, erfüllt ist von Angst, Leiden, Tod, Krankheit, Qual, Ungerechtigkeit - die Liste ist beliebig zu verlängern. Wie ist das zu verstehen, wenn sie göttliche Schöpfung ist? Da könnte man bei diesem evolutionären Konzept eben sagen: Die Welt ist noch nicht fertig. Sie ist unvollkommen. Der Augenblick der Schöpfung ist noch nicht vorüber.
Und das wäre für den philosophisch denkenden Theologen in gewissem Sinne auch ein Trost, weil er sich sagen kann: Die Zeit ist keine reale Eigenschaft der Welt. Der Augenblick der Schöpfung, die ganze Evolution schrumpfen, vom Jenseits aus gesehen, auf einen Moment zusammen. Die Unvollkommenheit der Welt ist so gesehen daher keine Realität.>>
http://hoimar-von-ditfurth.de/gespra...itfurth.pdf
Richtig wize.life-Nutzer, die Welt ist nicht "fertig" im Sinne einer Vervollkommnung, und von einer bestmöglichen Welt (Leibniz*) sind wir noch weit entfernt.

Folgende Frage, falls es einen Schöpfergott gibt, drängt sich unweigerlich auf: Warum hat Gott nicht gleich eine bestmögliche Welt erschaffen, in der sich die Menschen frei(willig) zum Guten entscheiden, anstatt ihren freien Willen zum Bösen zu missbrauchen.

Gott hat ja auch einen freien Willen, entscheidet sich aber (hoffentlich) NUR für das Gute, oder?

Am Beispiel Gottes wird doch klar, dass es einen freien Willen geben kann, ohne dass das Böse (Übel & Leid) unvermeidlich ist, oder kann sich Gott auch für das Böse entscheiden?


*wir leben in der bestmöglichen aller möglichen Welten
"... falls es einen Schöpfergott gibt ..."

den habe ich nicht in meine Weltsicht integriert, deshalb ist die Frage für mich irrelevant und nicht beantwortbar. Die Welt (das Universum, die Schöpfung ...) ist aber nun mal da, sie existiert. Über ihre Ursache (über den Anfang hinaus) können wir methodisch nichts aussagen. Dennoch, die Gedanken sind frei ...
wize.life-Nutzer
Logisch, denn wer die Existenz Gottes GRUNDSÄTZLICH nicht in seine Weltsicht integriert, für den kann sich auch die Theodizee-Problematik nicht stellen.

Denn wo kein Gott ist, dort kann es auch keine Rechtfertigungsproblematik für Gott (Theodizee) geben, d.h. die Theodizee kann nur für Theisten ein Problem sein, NICHT aber für Atheisten.

Richtig, auch deine Gedanken sind frei...

Anm.: Auch wenn wir von Gott, aus methodischen Gründen, keine Anschauung haben können, beweist das nicht, dass es ihn nicht geben kann.
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Mit der Amazon-Werbung für das hier besprochene Buch wird aber keine Lösung für das Problem angeboten. Diesen Beitrag, lieber Frank, hättest Du dir also wirklich schenken können.
wize.life-Nutzer, es ist ein Buch-Tipp, mehr nicht.

Unter gebildeten Leuten gehe ich davon aus, dass die Theodizee-Problematik bekannt ist und auch bekannt ist, dass das Problem als unlösbar gilt bzw. erscheint.*

Wenn dich der Buch-Tipp nicht interessiert, kein Problem, vielleicht interessiert er ja andere. Du bist diesbezüglich nicht der Hauptansprechpartner.

*Andere, einschließlich meiner Person, haben hier über die Theodizee schon mehrfach geschrieben. Die Thematik dürfte also grundsätzlich bekannt sein.

Anm.: Werbung? ...niemand muss ein Buch bei Amazon kaufen! Die Lösung des Problems steht hoffentlich im Buch, das man aber nicht lesen muss.
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