Mirjam
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Liebe zwischen den Welten :-)

Beitrag von wize.life-Nutzer

Liebe zwischen den Welten oder Eine Rose von Adalbert

Man hatte uns die Telefonnummer des Großmeisters des belgischen Rosenkreuzer-Ordens gegeben.
Wir suchten Hilfe für unsere kleine Tochter, die mit einer unheilbaren Krankheit auf die Welt gekommen war. Wir waren auf der Suche nach einem Wunderheiler.

Da mein Mann besser Französisch sprach als ich, rief er Monsieur Pierroux an, während ich neben ihm stand und das Gespräch mitverfolgen konnte.
Monsieur war bereit, etwas für unsere Tochter zu tun, aber dann nahm das Gespräch plötzlich eine Wendung. Er sagte, er sehe mich am Telefon stehen, ich sei medial und neben mir stünde ein geistiges Wesen, dessen Name mit A beginne und der mit Leder und Kupfer gearbeitet habe. Ich sollte versuchen, den Kontakt herzustellen.

Mein Mann hatte sich schon daran gewöhnt, dass ich „Kontakte mit dem Jenseits“ hatte, die technisch noch gar nicht ausgereift waren, da ich meine Medialität erst vor einem Jahr entdeckt und inzwischen erst die Stufe des inspirierten Schreibens erreicht hatte.
Ich stellte sozusagen meine Hand einem geistigen Wesen zur Verfügung und erhielt dann ganz erstaunliche Botschaften.

Am Abend folgte ich dem Rat des Rosenkreuzers, und es meldete sich ganz spontan ein Wesen, das mit der Zeichnung einer Rose begann und sich als Adalbert vorstellte.
Es folgte eine geradezu rührende Lovestory, die im 16. Jahrhundert am Hofe der Stuarts spielte, er als Wappenschmied und ich als junges Mädchen, das offenbar eine Ausbildung zur Hofdame machte. Er habe sich damals in mich verliebt, sei aber 23-jährig durch einen Sturz vom Pferd zu Tode gekommen.
Diese unerfüllte Liebe hätte nun zu dieser Begegnung geführt.

Ich nahm das durchaus gerührt und ebenso erstaunt zur Kenntnis, und so ergab es sich, dass ich etwa ein halbes Jahr lang „Rosen von Adalbert“ bekam. Ich habe ein paar Blätter aufbewahrt, so wie man seine Liebesbriefe von seinem ersten Geliebten in einer goldenen Schatulle aufbewahrt.

Nach einem halben Jahr voller Erinnerungen an eine frühere Inkarnation übernahm ein chinesischer Meister meine weitere mediale Ausbildung. Heute werden mir Texte spirituellen Inhalts direkt in den PC diktiert.
Adalbert geriet in Vergessenheit.

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Vor einem Jahr bot sich mir eine Gelegenheit einer Beratung bei einem international bekannten Hellseher Martin Zoller.
Ich saß ihm gegenüber, er beschrieb die Farben meiner Aura und sagte dann, ein Wesen „dessen Name mit A beginne“, stünde hinter mir!

Ich hatte mit allem gerechnet, aber eine solche Detail-Genauigkeit verblüffte mich nicht nur, sondern war erneut ein Beweis für die Existenz geistiger Welten und ihrer Bewohner.

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Natürlich sollte man solche Kontakte richtig einordnen. Sie sind nur „Blumen am Wege“ (siddhis), sagen die alten Rishis. Man solle nicht bei ihnen stehen bleiben.
Sie haben Recht, das Ziel ist ein anderes. Aber der Weg dahin ist durchaus mühsam, und warum sollte man sich nicht auch ab und zu an den Blumen am Wege erfreuen.

Zu wissen, dass eine Liebe Jahrhunderte überdauern kann, ist auch ein kostbares Geschenk, ein Vorgeschmack auf jene bedingungslose Liebe, die uns alle erwartet.

Meine Tochter Mirjam, der die Ärzte nur 4 Jahre voraussagten, nahm erst mit 22 Jahren Abschied, weil sie von ihren Eltern über alle Maßen geliebt worden ist.

© ez