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Robert Monroe (1915-95) - ein amerikanischer Bewusstseinsforscher

Von wize.life-Nutzer - Montag, 19.11.2018 - 16:25 Uhr

Robert Monroe (1915-1995) – ein amerikanischer Bewusstseinsforscher

Robert Monroe, Sohn eines Professors und einer Ärztin, studierte Maschinenbau und Journalistik und arbeitete zunächst als Programmdirektor beim Rundfunk.
1958 setzten seine spontanen außerkörperlichen Erfahrungen ein, die sein Leben drastisch veränderten und die er in seinem ersten Buch „Der Mann mit den zwei Leben“ (1983) dokumentierte.
1996 erschien sein zweites Buch „Der zweite Körper“.
Von 1973 an widmete er sein Leben ganz der Erforschung des menschlichen Bewusstseins. Er lehrte, indem er sein patentiertes Verfahren der akustischen Klangtechnologie (Hemi-Sync) in seinem eigenen Institut einsetzte, den Austritt des geistigen Körpers aus dem materiellen.
„Später wurde aus dem Institut eine unabhängige Schulungs- und Forschungseinrichtung. Dank der Zusammenarbeit mit Hunderten von Spezialisten, zu denen Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen … zählten, ist das Institut heute für seine Arbeit auf diesem Gebiet international bekannt.“ (S: 99).

2006 erschien sein 3. Buch „Über die Schwelle des Irdischen hinaus“. Wesentliche Fakten sind diesem Buch entnommen.

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Ohne offensichtlichen Grund begann Monroe 1958 „aus seinem physischen Körper herauszuschweben“ (S. 10). Seine erste Reaktion: Er dachte an einen Hirntumor, einen Schlaganfall oder eine Geisteskrankheit..
Mehrmals in der Woche schwebte er einige Meter über seinem Körper. Er nahm weder Medikamente, noch Drogen, trank sehr wenig Alkohol. Mit Religion oder Philosophie oder östlichen Disziplinen hatte er sich nicht befasst.
Seine Angst war riesengroß, er konsultierte Ärzte und Psychiater. Niemand konnte ihm helfen.
Im Laufe eines Jahres wich die Angst einer großen Neugier. Er gründete sein Monroe-Institut, um diese Erfahrung zu erforschen.
„Aus heutiger Sicht ist die außerkörperliche Erfahrung ein Zustand des Bewusstseins, in dem man sich selbst als verschieden und getrennt vom eigenen physischen Körper wahrnimmt. Dieses Getrenntsein kann 5 cm, fünftausend km oder mehr ausmachen. In diesem Zustand kann man ganz ähnlich denken, handeln und wahrnehmen, wie man es körperlich gewohnt ist …,“ (S. 13).

Der 2. Körper ist ausgesprochen plastisch. Wenn man die menschliche Form wünscht, ist sie sofort verfügbar. Grenzen gibt es im außerkörperlichen Zustand nicht. Ein großartiges Gefühl der Freiheit setzt ein.
Spontane Austritte treten oft während Operationen mit Narkose auf. Hierher gehören auch Nahtoderfahrungen.
„Die Realität außerkörperlicher Erfahrungen wird allmählich akzeptiert.“ (S. 17f.).

„Wir sahen und kannten die Rückseite des Mondes, bevor die NASA-Sonden ihre Fotos machten.“ (S. 21).

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Nach einer gewissen Zeit begegnete Monroe regelmäßig einem außerordentlich interessanten Wesen, dessen Namen er mit INSPES angibt, eine „schimmernde Gestalt“, die ihm alle Fragen beantworten konnte. Mit deren Hilfe kommt es auch zu einer Begegnung mit einem Wesen, das in einem riesengroßen kreisförmigen Objekt – Diagonale von mehreren Kilometern – auf ihn zuschwebte. (S. 52).

Er konnte in frühere Inkarnationen eintauchen und sich selber von alten Schmerzen befreien.
Vielen Verstorbenen, die gar nicht erkannt hatten, dass sie nicht mehr lebten, begegnete er und half ihnen zu erkennen, dass ihr physischer Körper tot war.
Bei einem Ausflug in die andere Welt geriet er in eine makabre Szene, wo ein verstorbener Mann mit einer früheren Geliebten sexuellen Verkehr sucht, die sich gerade in einem Liebesakt mit einem lebenden Partner befindet! !

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Der Weg nach innen:

In den folgenden Kapiteln versucht Monroe, seine außerkörperlichen Reisen nicht ins Außen zu machen, sondern ins eigene Innere.
Dabei erlebt er zunächst die „Gedächtnis-Schicht“.
In den alten vedischen Schriften wird sie als „Akasha-Chronik“ bezeichnet (âkasha = Äther).
Wer die Akasha-Chronik entziffern kann, hat Zugriff auf alle Details im Leben eines Menschen. Monroe entdeckt also diese Schicht, in der er viele frühere Erfahrungen abrufen kann.
Auch Nahtoderfahrene berichten davon, dass ihr Leben wie ein Film vor ihren Augen abläuft und jede Sekunde e r le b t wird, was oft sehr schmerzhaft sein kann.

Im 12. Kapitel kommt es zu einem hochinteressanten Gespräch zwischen Robert Monroe und seinem „Ich-Dort“, das tiefe Weisheiten enthüllt:
„Wir sind mehr als unser physischer Körper? - Um wie vieles mehr!“ (S. 174).

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Monroe hat schließlich in seinem Institut Menschen ausgebildet, die in der Lage sind, einen bestimmten Ort jenseits zu finden, wo sie kürzlich Verstorbenen helfen können, sich in der riesigen neuen Welt zurechtzufinden.

Wer gelitten hat, findet sich in einer schönen großen Halle wieder, wo er sich von den Strapazen und Schmerzen erholen kann.

Kommentare von Kursteilnehmern zu den „Bergungserfahrungen“:
„In meinem Bewusstsein gibt es gar keine Frage mehr, wohin ich gehen werde, wenn ich sterbe, und was ich den Rest meines Lebens machen werde.“ (Bill Oakes, Oregon)

„Ich habe die neue Erkenntnis gewonnen, wirklich Teil eines Ganzen zu sein.“ (K.S.C. Paris, Frankreich) (S. 247).

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Im Schlusskapitel berichtet Robert Monroe sehr liebevoll vom Sterben seiner Frau Nancy, mit der er 23 Jahre verheiratet war. Er hat sie nach ihrem Tod in der anderen Ebene besucht und ist ungern zurückgekehrt.
Monroe nahm selber 1995 Abschied von der materiellen Welt.


Zit. nach Robert Monroe, „Über die Schwelle des Irdischen hinaus“, 1997.

© ez

13 Kommentare

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William BuHlmann, der ebenfalls auf der ganzen Welt Kurse gab, in denen die Teilnehmer diese Astralreisen lernen konnten, sagte über sich, bevor er sich auf dieses neue Abenteuer einließ:

"Ich besaß das arrogante Wissen eines Menschen, der die Welt einzig mit seinen physischen Sinnen beurteilt." (S. 13 in seinem Buch, TItel s.u.)
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bei aller Toleranz
... doch auch diese Ergebnisse über Monroes Hemi-Sync sollten nicht unerwähnt bleiben!

https://de.wikipedia.org/wiki/Hemisp...hronisation
Harald Wessbecher, Architekt, Heidelberg, hat diese Ausbildung gemacht und hat seine Fähigkeit durch öffentliche Auftritte unter Beweis gestellt.

Allerdings möchte ich grundsätzlich dazu sagen, dass ich selber solche Praktiken nicht anwenden würde, um das natürlich geistig/seelische Wachstum zu beschleunigen. Paranormale FÄhigkeiten treten spontan auf, wenn die Bewusstseinsstuife erreicht ist.
Alle Bemühungen können helfen, aber auch eine Gefährdung darstellen.

Ich selber erlebte 30-jährig einen spontanen Austritt, der als Antwort auf meinen Brief an einen englischen Heiler Harry Edwards erfolgte.
Ich wachte nachts auf und sah mich unmittelbar unter der Zimmerdecke schaute hinunter und sah dort meinen Körper liegen. Ich erschrak so sehr, dass ich im nächsten Moment wieder mit dem physischen Körper verbunden war.

Ich interessiere mich für die ERFAHRUNGEN; die Monroe machte, nicht für die TECHNIK, die solche Erfahrungen ermöglichen könnte.
Ich bin der Meinung, dass man Wachstum nicht erzwingen sollte. jedenfalls nicht ohne persönlichen Lehrer.
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Monroe hat 1. die Fähigkeit, den physischen Körper zu verlassen, bewiesen
2. er hat eine Methode entdeckt (Hemy-Sinc) , die es auch anderen Menschen ermöglicht
3. er hat die Vorstellung, es gäbe nur eine materielle Welt ad absurdum geführt.
4. er hat das Leben nach dem Tod bewiesen - durch Kontakte mit Verstorbenen,
5. er hat mit Geistwesen telepathisch kommuniziert
6. er hat Hellhören praktiziert (s. 3. Buch!)
7. er hat das Lesen der Akasha-Chronik und damit Hellsehen dokumentiert
8. er hat unendlich viel Gutes für Sterbende und verstorbene Menschen getan
9. damit hat er alle Details der vedischen Weisheitslehre bestätigt und damit auch der Theosophie.
Ich hatte selber ein einziges Mal einen solchen spontanen Austritt, und war deshalb dankbar, dass ich Monroe damals entdeckte.
Es gibt ein weiteres hochinteressantes Buch , ebenfalls von einem Amerikaner: William Buhlmann, "Out of Body - Astralreisen - Das letzte Abenteuer der Menschheit". 2. Aufl. 2002.

Dieses Buch enthält auch ganz konkrete Anweisungen, um selber auf die Reise zu gehen. Allerdings immer auf eigene Gefahr.
Ein Kommentar hat mich auf wikipedia hingewiesen, wo berichtet wird, dass bei dieser Hemy-Sinc Technik gelegentlich Epilepsie aufgetreten sei.
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sind das 2. und 3. Buch dann post mortem erschienen ?
Nein, die amerikanischen Erstauflagen sind früher erschienen, die deutschen Übersetzungen eben später.

Der 3. Band, auf den ich besonders eingehe, ist ein Jahr vor dem Tod Monroes erschienen, also 1994.("ultimate Jouney")
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