Robert Monroe (1915-95) - ein amerikanischer Bewusstseinsforscher

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Robert Monroe (1915-1995) – ein amerikanischer Bewusstseinsforscher

Robert Monroe, Sohn eines Professors und einer Ärztin, studierte Maschinenbau und Journalistik und arbeitete zunächst als Programmdirektor beim Rundfunk.
1958 setzten seine spontanen außerkörperlichen Erfahrungen ein, die sein Leben drastisch veränderten und die er in seinem ersten Buch „Der Mann mit den zwei Leben“ (1983) dokumentierte.
1996 erschien sein zweites Buch „Der zweite Körper“.
Von 1973 an widmete er sein Leben ganz der Erforschung des menschlichen Bewusstseins. Er lehrte, indem er sein patentiertes Verfahren der akustischen Klangtechnologie (Hemi-Sync) in seinem eigenen Institut einsetzte, den Austritt des geistigen Körpers aus dem materiellen.
„Später wurde aus dem Institut eine unabhängige Schulungs- und Forschungseinrichtung. Dank der Zusammenarbeit mit Hunderten von Spezialisten, zu denen Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen … zählten, ist das Institut heute für seine Arbeit auf diesem Gebiet international bekannt.“ (S: 99).

2006 erschien sein 3. Buch „Über die Schwelle des Irdischen hinaus“. Wesentliche Fakten sind diesem Buch entnommen.

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Ohne offensichtlichen Grund begann Monroe 1958 „aus seinem physischen Körper herauszuschweben“ (S. 10). Seine erste Reaktion: Er dachte an einen Hirntumor, einen Schlaganfall oder eine Geisteskrankheit..
Mehrmals in der Woche schwebte er einige Meter über seinem Körper. Er nahm weder Medikamente, noch Drogen, trank sehr wenig Alkohol. Mit Religion oder Philosophie oder östlichen Disziplinen hatte er sich nicht befasst.
Seine Angst war riesengroß, er konsultierte Ärzte und Psychiater. Niemand konnte ihm helfen.
Im Laufe eines Jahres wich die Angst einer großen Neugier. Er gründete sein Monroe-Institut, um diese Erfahrung zu erforschen.
„Aus heutiger Sicht ist die außerkörperliche Erfahrung ein Zustand des Bewusstseins, in dem man sich selbst als verschieden und getrennt vom eigenen physischen Körper wahrnimmt. Dieses Getrenntsein kann 5 cm, fünftausend km oder mehr ausmachen. In diesem Zustand kann man ganz ähnlich denken, handeln und wahrnehmen, wie man es körperlich gewohnt ist …,“ (S. 13).

Der 2. Körper ist ausgesprochen plastisch. Wenn man die menschliche Form wünscht, ist sie sofort verfügbar. Grenzen gibt es im außerkörperlichen Zustand nicht. Ein großartiges Gefühl der Freiheit setzt ein.
Spontane Austritte treten oft während Operationen mit Narkose auf. Hierher gehören auch Nahtoderfahrungen.
„Die Realität außerkörperlicher Erfahrungen wird allmählich akzeptiert.“ (S. 17f.).

„Wir sahen und kannten die Rückseite des Mondes, bevor die NASA-Sonden ihre Fotos machten.“ (S. 21).

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Nach einer gewissen Zeit begegnete Monroe regelmäßig einem außerordentlich interessanten Wesen, dessen Namen er mit INSPES angibt, eine „schimmernde Gestalt“, die ihm alle Fragen beantworten konnte. Mit deren Hilfe kommt es auch zu einer Begegnung mit einem Wesen, das in einem riesengroßen kreisförmigen Objekt – Diagonale von mehreren Kilometern – auf ihn zuschwebte. (S. 52).

Er konnte in frühere Inkarnationen eintauchen und sich selber von alten Schmerzen befreien.
Vielen Verstorbenen, die gar nicht erkannt hatten, dass sie nicht mehr lebten, begegnete er und half ihnen zu erkennen, dass ihr physischer Körper tot war.
Bei einem Ausflug in die andere Welt geriet er in eine makabre Szene, wo ein verstorbener Mann mit einer früheren Geliebten sexuellen Verkehr sucht, die sich gerade in einem Liebesakt mit einem lebenden Partner befindet! !

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Der Weg nach innen:

In den folgenden Kapiteln versucht Monroe, seine außerkörperlichen Reisen nicht ins Außen zu machen, sondern ins eigene Innere.
Dabei erlebt er zunächst die „Gedächtnis-Schicht“.
In den alten vedischen Schriften wird sie als „Akasha-Chronik“ bezeichnet (âkasha = Äther).
Wer die Akasha-Chronik entziffern kann, hat Zugriff auf alle Details im Leben eines Menschen. Monroe entdeckt also diese Schicht, in der er viele frühere Erfahrungen abrufen kann.
Auch Nahtoderfahrene berichten davon, dass ihr Leben wie ein Film vor ihren Augen abläuft und jede Sekunde e r le b t wird, was oft sehr schmerzhaft sein kann.

Im 12. Kapitel kommt es zu einem hochinteressanten Gespräch zwischen Robert Monroe und seinem „Ich-Dort“, das tiefe Weisheiten enthüllt:
„Wir sind mehr als unser physischer Körper? - Um wie vieles mehr!“ (S. 174).

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Monroe hat schließlich in seinem Institut Menschen ausgebildet, die in der Lage sind, einen bestimmten Ort jenseits zu finden, wo sie kürzlich Verstorbenen helfen können, sich in der riesigen neuen Welt zurechtzufinden.

Wer gelitten hat, findet sich in einer schönen großen Halle wieder, wo er sich von den Strapazen und Schmerzen erholen kann.

Kommentare von Kursteilnehmern zu den „Bergungserfahrungen“:
„In meinem Bewusstsein gibt es gar keine Frage mehr, wohin ich gehen werde, wenn ich sterbe, und was ich den Rest meines Lebens machen werde.“ (Bill Oakes, Oregon)

„Ich habe die neue Erkenntnis gewonnen, wirklich Teil eines Ganzen zu sein.“ (K.S.C. Paris, Frankreich) (S. 247).

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Im Schlusskapitel berichtet Robert Monroe sehr liebevoll vom Sterben seiner Frau Nancy, mit der er 23 Jahre verheiratet war. Er hat sie nach ihrem Tod in der anderen Ebene besucht und ist ungern zurückgekehrt.
Monroe nahm selber 1995 Abschied von der materiellen Welt.


Zit. nach Robert Monroe, „Über die Schwelle des Irdischen hinaus“, 1997.

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