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70 Jahre UN-Menschenrechtserklärung

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 27.11.2018 - 21:47 Uhr

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Anlässlich des 70. Jahrestages der UN-Menschenrechtserklärung zeigen Angela Andersen und Claus Kleber, wie es real um diese Säulen der menschlichen Zivilisation steht. Eine globale Bestandsaufnahme, die unbequeme Fragen aufwirft. Zwar wurden 1948 angesichts der Gräuel des Zweiten Weltkriegs die vermeintlich für alle Erdenbürger gültigen Menschenrechte formuliert, diese manifestierten aber eine rein westlich-abendländische Weltanschauung.

Die Sitten und Wertevorstellungen der islamischen Welt und asiatische Gesellschaftsnormen wurden nicht gleichermaßen berücksichtigt. Liegt hier vielleicht ein Schlüssel zum Verständnis aktueller Konflikte und Krisen? Welche Nachbesserungen sind nötig?
Es kommen Stimmen aus vielen Teilen der Welt zu Wort – Menschen, die an der Basis arbeiten, ebenso wie solche, die die Last politischer Verantwortung kennen. Biografisch stechen dabei zwei Protagonisten heraus: die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright, die als Kind die Schrecken des Naziterrors erlebte, und Joachim Gauck. Dieser stritt in verschiedenen Funktionen für die Einhaltung der Menschenrechte: als Pastor in der DDR, nach der Wende als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und schließlich sogar als Bundespräsident.
Die Dokumentation belegt: 70 Jahre nach der UN-Deklaration ist die globale Einhaltung der Menschenrechte nach wie vor ein unerreichtes Ideal – aber eines, für das es sich zu kämpfen lohnt."

(Quelle: YouTube)

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