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Gott und die Welt

Beitrag von wize.life-Nutzer

Zum Jahreswechsel mal über "Gott und die Welt" reden - einfach so.
Über Gott und die Welt hat man schon im Altertum geredet. Das waren dann die tiefsinnigen Gespräche bei einem Becher Wein. Die Leute waren nicht dümmer als heute – nur habe ich den Eindruck, das ihr Wissen um die Grundstrukturen des Seins nicht durch Faktenwissen verstellt war. Da war der Blick etwas klarer. Beispiel:
Der 1. Satz der Genesis lautet: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde."
Der Autor dieses Satzes vor über zweieinhalb Tausend Jahren hatte also ein lineares Weltbild vor Augen. Alles hat einen Anfang. Irgendwann muss es ja mal losgehen. Wer nun einwendet, es könne ja auch ein pulsierendes All geben und irgendwann stürze das Universum vielleicht zusammen, und es gehe von Neuem los mit einem neuen Urknall, hat die Aussage "im Anfang" nicht verstanden. Beim Urknall geht alles neu los und zwar notwendigerweise mit aller Materie und Antimaterie. Da wird nichts in den nächsten Äon hinübergerettet. Jedenfalls, was die Materie und Antimaterie betrifft. In diesem zyklischen Weltbild muss also die beim Urknall vernichtete Materie und Antimaterie irgendwo geblieben sein und auf den nächsten Urknall warten.

Gott schuf Himmel und Erde.
Der Schöpfer ist nicht selbst Teil seines eigenen Werkes. Die Alternative wäre ein pantheistisches Weltbild, das es schon damals gab. Oder die Natur ist in mehrere Götter aufgeteilt, und entfaltet sich. Bei Echnaton war die Sonne ein Gott. Dem erteilt der Autor des ersten Satzes eine Absage. Daraus ergeben sich einige Folgerungen: Das Werk hat keinen Zugang zum Schöpfer. Vielmehr gibt es nur eine Einbahnstraße vom Schöpfer zum Werk. Im Werk ist vom Schöpfer auch nichts Messbares enthalten. Man kann Gauguins Gemälde noch so sehr naturwissenschaftlich untersuchen – man wir darin nichts vom Menschen Gauguin finden. Wenn man die Personen auf seinen Bildern zum Leben erweckte, so hätten sie zum Maler keinerlei Verbindung, wohl aber der Maler zu ihnen. Setzte er einen Pinselstrich hinzu, so könnten die zum Leben erweckten Personen diese Veränderung nicht auf Gauguin zurückführen, vielmehr würden sie diese auf die natürliche Veränderung ihrer Welt zurückführen und eine Theorie entwickeln, die diese Veränderung erklärt – und wenn es nur der Zufall ist. Auch ein experimenteller Nachweis Gauguins wäre ihnen versperrt. Denn es ist den Personen im Gemälde nicht möglich, ein Messinstrument zu entwickeln, das eine Wirklichkeit außerhalb des Gemäldes erfasst. Schon Platon wusste: Nur Gleiches kann Gleiches erkennen. Messung beruht auf Einwirkung. Wenn also Menschen im Gemälde Messinstrumente bauen, so können diese nur messen, was sich in irgendeiner Weise bereits im Gemälde befindet. Um Gauguin zu identifizieen, müssten sie die Einbahnstraße umkehren und sich messend des Malers bemächtigen, was im Verhältnis Schöpfer – Werk nicht möglich ist. Galathea ist eben nur eine Märchengestalt. Abgesehen davon sind Pygmalion und Galathea aus dem gleichen Stoff, Gauguin und die Gestalten seiner Gemälde aber nicht.
Wer also meint, es könne keinen Gott geben, weil man ihn bislang nicht habe naturwissenschaftlich nachweisen können, hat den ersten Satz der Genesis nicht verstanden.

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52 Kommentare

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"Gleiches kann Gleiches erkennen" (Platon)

In der indischen Weisheitslehre wird das Erscheinen der Avatare so begründet. Da der Mensch nur einen M e n s c h e n erkennen und lieben kann, erscheine immer wieder - in den dunklen Zeiten eines Zeitalters - ein "personalisierter Gott" = ein Avatar (dt. Herabkunft Gottes!) wie Laotse, Konfuzius, Zoroaster, Rama, Krishna, Buddha, Christus etc.)

Warum sollten denn diese Boten erscheinen und immer wieder auf EINEN hinweisen, der sie geschickt habe, um die Botschaft zu verbreiten?

Sie haben sich ja nicht absprechen können ... oder doch??
Es gibt den Begriff des Archetypen. Da bedarf es weder einer Absprache noch eines Plagiats. Es gibt Muster, die unabhängig voneinander und immer wieder auftauchen, z.B. das Motiv des heiligen Baumes und der beseelten Quelle. Dazu gehört auch das Motiv, dass ein Gott auf Erden wandelt.
Archetypen, im Dunkel entstanden

Da halte ich mich lieber an die Veden, der kluge Benedikt XVI. schätzt sie übrigens auch.
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wize.life-Nutzer, der erste Satz der Genesis ist auch nicht so einfach zu verstehen, denn wenn es eine Entität (alias Gott) geben soll, die "im Anfang Himmel und Erde erschaffen hat", stellt sich für einen denkenden Menschen die Frage:

...und wer oder was hat diese göttliche Entität erschaffen?

Die übliche (klerikal-theologische) Antwort, dass nämlich diese (göttliche) Entität schon immer da war und auch immer da sein wird (katholisches Dogma), beendet zwar den infiniten Regress des Kausalität-Prinzips, stellt aber eine reine Arbeitshypothese (Platzhalter) dar, um das zu erklären, was der Mensch zur Zeit nicht erklären kann.

Die Frage ist, braucht die Wissenschaft eine solche (göttliche) Hilfsentität um die Welt und alles, was es gibt, zu erklären?

Der kürzlich verstorbene, geniale Physiker Stephen Hawking meinte, NEIN... diese Aussage gilt immerhin bis 5,39116 x 10^-44 Sekunden (Planck-Zeit) vor dem Urknall, davor wissen wir zu wenig, nämlich nichts, um die Entstehung des Universums aus einer SINGULARITÄT (anstatt mit Gott) erklären zu können.

Solange das der Astro-Physik nicht gelingt, gibt es entweder eine Gruppe von Menschen, die an einen "göttlichen Anfang von allem" GLAUBEN, oder eine zweite Gruppe von Menschen, die über einen "Anfang von Allem" zwar noch nichts Abschließendes sagen können, aber dieses Nichtwissen nicht durch eine göttliche Entität (als einen hypothetischen Platzhalter) ersetzen.
"Die übliche (klerikal-theologische) Antwort, dass nämlich diese (göttliche) Entität schon immer da war und auch immer da sein wird (katholisches Dogma)".

Nein, ist es nicht. Du kennst die katholische Dogmatik nicht.

"Gottes Ewigkeit ist nicht unendlich fortlaufende Zeit, sondern als Überzeitlichkeit absolute Gleichzeitigkeit. Letztlich übersteigt Gott alle Möglichkeiten unserer Vorstellung, unserer Sprache und unserer Erkenntnis. Man nennt dies die Transzendenz Gottes." (Katholischer Erwachsenenkatechismus Bd. I S. 709)

"Die Frage ist, braucht die Wissenschaft eine solche (göttliche) Hilfsentität um die Welt und alles, was es gibt, zu erklären? "

Nein, braucht sie nicht. Gottes Existenz ist andererseits nicht davon abhängig. ob sie für eine Erklärung erforderlich ist.

"Solange das der Astro-Physik nicht gelingt, gibt es entweder eine Gruppe von Menschen, die an einen "göttlichen Anfang von allem" GLAUBEN, oder eine zweite Gruppe von Menschen, die über einen "Anfang von Allem" zwar noch nichts Abschließendes sagen können, aber dieses Nichtwissen nicht durch eine göttliche Entität (als einen hypothetischen Platzhalter) ersetzen."

Die Idee von Gott ist entstanden, als es diese Frage nach dem Urknall und dem Davor noch gar nicht gab. Ergo ist Gott nicht eine (naturwissenschaftliche) Erklärung von Irgendetwas, auch keine vorläufige, auch keine "Arbeitshypothese". Du solltest Dir das Beispiel mit Gauguin noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Da wird nirgends auf irgendeie Erklärungsfunktion abgehoben.
Mir kommt diese Deine Argumentation vor wie der Weg zu meinem Sommerhäuschen, wenn es geregnet hat: Rechts und links tiefe Spurrillen. Ich kann das Auto steuern wie ich will, immer rutschen die Räder in die Spurrillen. So wird hier sofort und automatisch Gott auf die Erklärung der Weltentstehung reduziert.
Vielmehr geht es um das Urvertrauen darin, dass das eigene Dasein einen Sinn hat. Gott wird schon längst nicht mehr als Prima Causa gedacht – auch von den Kirchen nicht. Er wird als Urgrund gedacht, in dem das immanent Seiende ruht.
Ich kenne sie, die 245 Dogmen der katholischen Kirche, zum Beispiel:

Dogma No. 44: Alles, was existiert wurde seiner ganzen Substanz nach von Gott aus nichts hervorgebracht.
Dogma No. 17: Gott ist ewig.
wize.life-Nutzer

Eben, das sagte Hawkins doch, Gott ist für das Erkennen der Welt für die Wissenschaft nicht notwendig.
wize.life-Nutzer

Du verstehst nicht viel von Astrophysik? ...denn wenn man Singularitäten nachweisen könnte, hätte sich die Arbeitshypothese "Schöpfergott" erledigt.

Und wenn diese Arbeitshypothese erledigt hat, hat sich ein Großteil des Gottes-Gebäudes erledigt.
>>Denn es ist den Personen im Gemälde nicht möglich, ein Messinstrument zu entwickeln, das eine Wirklichkeit außerhalb des Gemäldes erfasst.<<

Das mit dem Messen jenseits unserer Erkenntnisfähigkeit / Vorstellungskraft ist schon lange ein Problem unserer Art ...
Ist 'Schrödingers Katze' nun tot, oder lebt sie?
https://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C...ngers_Katze
wize.life-Nutzer

Ich sprach ja auch von der Arbeitshypothese "Gott" HEUTE und nicht zu Zeiten der Schafhirten-Kultur.
Erinnerung an die 'Heisenbergsche Unschärferelation', hehehe ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Heisen...rferelation

>>Heisenberg fährt auf der Autobahn und wird von der Polizei angehalten. Der Beamte verlangt nach Führerschein und Fahrzeugschein, schaut sich diese an und fragt:
"Herr Heisenberg, wissen Sie, wie schnell Sie gefahren sind?"
"Nein", antwortet Heisenberg, "aber ich weiß jetzt, wo ich bin!"<<
wize.life-Nutzer

Der Rest von dir ist das übliche theologische Geschwurbel mit Begriffen, die entweder nicht definiert sind oder ähnliches meinen.
wize.life-Nutzer

Worin unterscheidet sich "Prima Causa" und "Urgrund", in dem das immanent Seiende ruht.

Rhetorisch, sophistische Haarspalterei.
Leute, macht Euch locker - es ist Silvester ...
(deshalb auch der Physiker-Witz oben)
doch, ich schon - und ich bin jemand, nicht niemand, hehehe
Wünsche Dir und den Kommentatoren einen guten Rutsch

Und Schrödingers Katze könnte vielleicht mitfeiern, die Chancen stehen ja 50:50 ...
Ich bin gelassen, aber nicht temperamentlos... haha

wize.life-Nutzer, der Heisenberg-Witz ist gut, ich kenne ihn
Wer eine feste vorgefasste Überzeugung hat, wird immer einen Grund finden, warum sie richtig ist. Das hat den Vorteil, dass man nicht tiefer denken muss, denn man weiß ja schon was richtig ist.
"Wer eine feste vorgefasste Überzeugung hat, wird immer einen Grund finden, warum sie richtig ist. Das hat den Vorteil, dass man nicht tiefer denken muss, denn man weiß ja schon was richtig ist."
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wize.life-Nutzer, du brauchst dich hier nicht zu beschreiben, denn wir kennen dich inzwischen ganz gut.
"Man kann Gauguins Gemälde noch so sehr naturwissenschaftlich untersuchen – man wir darin nichts vom Menschen Gauguin finden. Wenn man die Personen auf seinen Bildern zum Leben erweckte, so hätten sie zum Maler keinerlei Verbindung, wohl aber der Maler zu ihnen. Setzte er einen Pinselstrich hinzu, so könnten die zum Leben erweckten Personen diese Veränderung nicht auf Gauguin zurückführen, vielmehr würden sie diese auf die natürliche Veränderung ihrer Welt zurückführen und eine Theorie entwickeln, die diese Veränderung erklärt – und wenn es nur der Zufall ist. Auch ein experimenteller Nachweis Gauguins wäre ihnen versperrt. Denn es ist den Personen im Gemälde nicht möglich, ein Messinstrument zu entwickeln, das eine Wirklichkeit außerhalb des Gemäldes erfasst."
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Ein bekanntes, nettes metaphorisches Beispiel wie sich Fritzchen Müller "Gott & die Welt" vorstellt, und wie (fast) jedes Beispiel, erbeblich hinkt, denn:

Das Bild ("alles was es gibt") ist zwar Realität, aber "Gauguin" ist eine reine Arbeitshypothese, da sich "Gauguin" jeder Anschauung entzieht und deshalb seine Existenz nicht überprüfbar ist.

Die Astrophysik weiß, dass die Welt nicht wie ein Bild entstanden ist, das heiß nicht im Ganzen, sondern als ein eruptiver, singulärer Prozess, der jetzt etwa 14 Milliarden Jahre andauert und nie vollständig abgeschlossen sein wird.

Anm.: wize.life-Nutzer, ein Beispiel, das Gott (als "Gaugin") voraussetzt, kann nichts erklären, sondern betreibt lediglich eine deskriptive Metaphorik.
wize.life-Nutzer, die moderne Astrophysik ist aber wesentlich weiter als deine Metaphorik, die sich allerdings sehr gut als eine populär-romantische "Lagerfeuer-Hintergrundmusik" eignet.
" du brauchst dich hier nicht zu beschreiben, denn wir kennen dich inzwischen ganz gut. "

Du hast - wie üblich - nichts, aber auch gar nichts verstanden. Daher kannst du mich auch gar nicht kennen. Und wer ist "wir"? Pluralis majestatis? "Wir von Philosieens Gnaden lassen dich, du Wurm, an Unserer Weisheit teilhaben"?

"ein Beispiel, das Gott (als "Gaugin") voraussetzt, kann nichts erklären, sondern betreibt lediglich eine deskriptive Metaphorik."

Richtig. Ich habe den 1. Satz der Genesis interpretiert und die Folgerungen aus ihm gezeigt. Und du fängst wie üblich sofort an, den Satz zu widerlegen. Was soll der Blödsinn? Machst du das beim Faust auch? Wendest bei einer Interpretation von Faust I ein, es gebe keinen Teufel und schon gar nicht einen, der Mephisto heißt und als Pudel daherkommt? Da sei die Naturwissenschaft schon weiter?
Und der, der den Faust interpreitiert, glaube an den Teufel? Und du würdest ihn schon kennen?
Die Spurrillen Deines Denkens sind schon so tief, das Du die Interpretation eines Textes nicht mehr von der der Zustandsbeschreibung der Wirklichkeit unterscheiden kannst und dich anschickst den Text einer Dichtung zu widerlegen. Aber das ist, so lächerlich das ist, eigentlich nur noch zum Weinen.
Wir > 1 Person
wize.life-Nutzer
Ich habe den ersten Satz der Genesis nicht widerlegt, sondern interpretiert, mit meinen Gedanken sozusagen ergänzt und kritische Fragen dazu gestellt, das war alles.

Deine Auslegung à la "Gauguin" ist mir bekannt und es ist eine sehr interessante Metapher, die einiges erklärt, vorausgesetzt, die Hypothese "GOTT" (Gauguin) wird als wahr, als gegeben vorausgesetzt.

Ich setzte Gott aber nicht als wahr voraus, sondern halte diesen Begriff für ein Konstrukt, mit dem man ZUM BEISPIEL den "infiniten Regress des Kausalität-Prinzips" in Sachen Weltschöpfung BEENDEN (auflösen) kann. Was für die meisten auch einen sehr positiv-entlastender Effekt darstellt.

Der Begriff GOTT hat für die meisten Menschen aber noch viele andere, meist alltäglich-praktische Bedeutungen. Hier ging es aber um die GENESIS (zumindest hast DU sie ins Spiel gebracht), um die Erschaffung von ALLEM, was es gibt.

Im übrigen, bleib cool, gelassen und sachlich, es geht nicht um's Überleben, lediglich um MODELLE (Gott versus Urknall) der "Welterklärung".

Dir reicht GOTT dafür, mir nicht. Dein Vorteil, du brauchst dir zum" Anfang von ALLEM" keine Fragen zu stellen, weil bei dir alles geklärt ist, in meinem Fall ist das völlig anders...

...und das gilt auch für das NEUE JAHR 2019

WIR wollen es freudig und hoffnungsvoll begrüßen, oder wize.life-Nutzer?
Voller Interesse mitgelesen: Meine Einstellung: Hat die Beantwortung dieser Frage irgend eine Auswirkung für mein Leben im HIer und Jetzt? Nein, hat sie nicht. Also kann ich sie unter (interessante) Nebensachen ablegen und mich wieder dem JETZT zuwenden - und das heißt, heute ist Neujahr für das ich euch allen nur das Beste und einige weitere dieser interessanten Diskussionen wünsche.
wize.life-Nutzer
Ich würde mich mit DIR auch nicht über philosophisch-naturwissenschaftliche Dinge unterhalten (wollen), denn mit "Utilitaristen der alltäglichen Praxis" ist das nicht produktiv-konstruktiv möglich.

Also kann es DIR auch nichts bringen, wenn du hier angeblich voller Interesse mitliest.

Deshalb, besser schweigen, 'raushalten und Thema wechseln.

Übrigens: Wir sind hier in der Rubrik "PHILOSOPHIE" und nicht in der Rubrik "Alltägliches & Allzumenschliches", was natürlich für die meisten ein ergiebigeres Thema wäre
Also "pluralis majestatis"!
Nein, nicht qualitativ, sondern quantitativ:

WIR > 1 Person
...außer, DU möchtest als eine MAJESTÄT angesprochen und behandelt werden?
Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
Ist das nicht etwas hoch gegriffen?
Aber vielleicht ist das nur der Küchenplural: "Für das Rezept nehmen wir 2 Eier, usw,"
Ich weiß, wenn manche Utilitaristen nicht mehr weiter wissen, dann kommen sie mit ihrer sogenannten Herzensbildung, die sie selbst nicht unbedingt haben und deshalb erst noch lernen müssen.

Ich bin der Meinung, über theoretisch Dinge, die einen für die Praxis nicht ansprechen, sollte man besser schweigen, und mit 'RAUSEKELN hat das nicht das Geringste zu tun.

Zitat wize.life-Nutzer: "Ich persönlich unterhalte mich sehr gern mir ihm - ebenso gern mit Astrophysikern über die Dinge, die weder Physik noch Philosophie je werden beantworten können."

Das ist doch schön für dich, aber Astrophysiker SIND Physiker, oft mit großem Interesse an der Philosophie.

Ich habe auch nicht behauptet, dass du nur MICH angesprochen hast, aber du hast eben AUCH mich angesprochen und ich habe mit den besten Umgangsformen darauf reagiert.

Aber DU verwechselst eine deutliche Stellungnahme in Klartextform mit schlechten Manieren, dabei müßtest du sie erst noch lernen, denn erst dann würde ich, wie du so schön verzweifelt schreibst, dir gegenüber gerne "die Klappe halten", denn eine Unterhaltung mit dir bringt ja eh nichts

Steure doch mal etwas Inhaltlich-Thematisches zu den Artikeln bei, anstatt die Bemühungen anderer um einen konstruktiven Meinungsaustausch ins Lächerliche zu ziehen.

wize.life-Nutzer, für dich gilt, wahrscheinlich nicht nur hier, "Schuster, bleib' besser bei deinen Leisten", okay?

...und nichts für Ungut, für DICH wird das Neue Jahr 2019 schöne Dinge bringen, die du dann hoffentlich auch zu schätzen weißt
>>> Ist das nicht etwas hoch gegriffen?
Aber vielleicht ist das nur der Küchenplural: "Für das Rezept nehmen wir 2 Eier, usw," <<<
_____________________________

Seit wann kochen Majestäten selbst, wize.life-Nutzer?
Meine Leisten, wize.life-Nutzer sind die Astronomie - und zwar ganz ernsthaft. UND die Astrophysik und Live-Vorträge in der hiesigen Sternwarte. Ich glaube, hier gibt es keinen, und besonders dich nicht, der mir auf diesem Gebiet das Wasser reichen kann.
Habe ich davon gesprochen, dass ich dir das "Wasser reichen" möchte?

Ich habe mich nur auf diesen Kommentar von DIR bezogen, nämlich:
>>> Voller Interesse mitgelesen: Meine Einstellung: Hat die Beantwortung dieser Frage irgend eine Auswirkung für mein Leben im HIer und Jetzt? Nein, hat sie nicht. Also kann ich sie unter (interessante) Nebensachen ablegen und mich wieder dem JETZT zuwenden <<<

Anm.: Wenn du dich tatsächlich mit Astrophysik beschäftigst, dann solltest zu zumindest wissen, dass Astrophysiker Physik betreiben und deshalb auch Physiker sind.
Sehr sonderbar, Frau wize.life-Nutzer, denn wenn du dich mit Astronomie/Astrophysik beschäftigst und etwas davon verstehst, weshalb bist du dann in einem Thread wie dem hier nicht in der Lage etwas Substanziell-Inhaltliches beizutragen?

...oder handelt es sich bei deinen Kenntnissen mehr um "Astronomie für den Desinteressierten"? ...das heißt "Populär-Astrologie für den Eiligen"
Das musst du meinen Lehrmeister, einen promovierten Astrophysiker fragen...
Renommierte Lehrmeister zu haben, bedeutet nicht unbedingt, dass sie in jedem Fall auch renommierte Schüler hervorbringen.
Ich frage auch keinen Astrophysiker wegen der Genesis. Ich weiß nur, dass sich die ernsthafte Beschäftigung mit Astronomie und Spiritualität keinesfalls ausschließen; ganz im Gegenteil. Der Blick ins Universum und BESONDERS das Anerkennung der Grenzen des menschlichen Geistes sowohl auf religiösen als auch auf dem Gebiet der reinen Vernunft macht demütig und gelassen - auch gegenüber völlig hilflos wirkenden Seitenhieben.
Völlig richtig, DU brauchst einen Astrophysiker auch nicht wegen der Genesis (Bibel) zu fragen*, sondern DIE Astrophysik fragt (unter anderem) im Speziellen danach wie "das alles" (der Kosmos) entstanden ist. Das müsstest du eigentlich wissen als jemand, der vorgibt Kenntnisse in der Astrophysik zu haben.

Da es bei wize.life-Nutzer speziell um dieses Thema ging, erwarte ich von jemand, der sich angeblich mit Astrophysik beschäftigt, dass er inhaltlich-thematisch kommentiert und nicht wie DU völlig am Thema vorbei kommentiert, nämlich (Zitat wize.life-Nutzer):

>>> Voller Interesse mitgelesen: Meine Einstellung: Hat die Beantwortung dieser Frage irgend eine Auswirkung für mein Leben im HIer und Jetzt? Nein, hat sie nicht. Also kann ich sie unter (interessante) Nebensachen ablegen und mich wieder dem JETZT zuwenden <<<

Mehr habe ich nicht zur Diskussion gestellt bzw. kritisiert und nur DU kannst wissen, weshalb du ernsthafte Diskussionen (unter anderem) lieber ins Lächerliche ziehst als dich inhaltlich daran zu beteiligen.

Anm.: Wahrscheinlich handelt es sich auch um kein inhaltliches, sondern psychologisches Problem.

* Weil sich nämlich die Astrophysik nicht mit der Bibel wissenschaftlich beschäftig. Das macht vor allem die Theologie.
Zitat von wize.life-Nutzer:
>>> Die Diskussion über den ersten Satz in der Genesis ist nun nicht unbedingt ein Thema, zu dem ich Astrophysiker zuerst befragen würde. Wieso sollte Heidi Planetenfrau dazu unbedingt beitragen wollen? <<<
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Sehr verehrter Herr wize.life-Nutzer, niemand hat behauptet, dass sich die gute Frau wize.life-Nutzer zum ersten Satz der der Genesis äußern soll, sondern inhaltlich-thematisch zum Artikel von wize.life-Nutzer.

In diesem Artikel geht es nun mal darum wie das "alles entstanden ist" und da würde ICH Astrophysiker sehr wohl ZUERST befragen.

wize.life-Nutzer ist zwar keine Astrophysikerin, aber sie scheint sich für die Astrophysik sehr zu interessieren und dann sollte es ihr doch nicht schwer fallen, wenn sie schon kommentiert, dann mit etwas Inhaltlich-Sachlichem beizutragen, anstatt ein ernsthafte Unterhaltung zu versuchen ins Lächerliche zu ziehen.

Ich halte so ein Verhalten für wenig produktiv, geschweige denn konstruktiv (eher destruktiv), oder solltest du in diesem Punkt tatsächlich anderer Meinung sein, wize.life-Nutzer?
Zitat wize.life-Nutzer:
>>> Ich weiß nur, dass sich die ernsthafte Beschäftigung mit Astronomie und Spiritualität keinesfalls ausschließen <<<
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Das hat auch niemand in dieser ausschließlichen Art & Weise behauptet.
Ganz im Gegenteil, sowohl die Astronomie als auch die Spiritualität (die Religionen) befassen sich mit der "Entstehung der Welt" und von daher schließen sich die beiden nicht aus, allerdings unterscheiden sich ihre Arbeits-Hypothesen und Methodik zum Teil erheblich.
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Zitat von wize.life-Nutzer:
>>> Der Blick ins Universum und BESONDERS das Anerkennung der Grenzen des menschlichen Geistes sowohl auf religiösen als auch auf dem Gebiet der reinen Vernunft macht demütig und gelassen - auch gegenüber völlig hilflos wirkenden Seitenhieben. <<<
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Ich glaube dir ja, dass du glaubst was du schreibst, aber Demut & Gelassenheit sind Eigenschaften, die du sicher für erstrebenswert hältst, die wir aber fast alle nicht wirklich erfüllen können, das heißt, DU ganz sicher auch nicht.

Anm.: Du solltest übrigens meine klar und zivilisiert* formulierte Kritik nicht mit Seitenhieben verwechseln, das ist eher deine Domäne, aber deshalb brauchst du von dir nicht auf andere zu schließen.

* Zum Beispiel, ich schreibe niemand, im Gegensatz zu dir, er solle "die Klappe halten", selbst wenn ich der Meinung bin, dass das in der Tat das Beste wäre.
Es macht überhaupt keinen Sinn, auch nur einen Satz des Vielschreibers F. A. zu lesen. Was daran wohl alle nervt, er zerredet sämtliche Themen mit dem Einfügen aller möglichen Nebenschauplätze. Hier ist es ohnehin seit seinem
Erscheinen ziemlich öde geworden, da kaum einer auf seine einsamen abgekupferten Ergüsse zu Youtube-Beiträgen eingehen möchte.
Ich habe ihm gegenüber die gleichen Empfindungen wie gegenüber vorlauten Kindern, die ihren Lehrern widersprechen mit völlig unsinnigen Behauptungen, um Aufmerksamkeit zu erregen und doch nur zum Klassenkasper werden.
Zur Erreichen einer Diskussions"kultur" im Sinne von Schopenhauer, wie man einen Disput gewinnt (und was wohl sein Ziel sein dürfte) fehlen ihm noch Lichtjahre.
wize.life-Nutzer, immer schön sachlich, gelassen und beim Thema bleiben! ...zwar scheinen persönliche Angriffe für dich inzwischen der letztverbleibende Anker darzustellen, aber auch damit wirst du dein Problem, das du im Umgang mit anderen hast, die dir überlegen erscheinen, nicht lösen.

Vergessen wir doch deine bisherigen, meist unsachlichen, Beiträge und machen einen Schlussstrich darunter. Ändere einfach deine Art & Weise wie du dich zum Teil hier einbringst, denn auch du könntest von einem sachlichen Meinungsaustausch profitieren, oder wize.life-Nutzer?

Du solltest dich nicht über Beiträge anderer beschweren, sondern wenn du hier ehrlich etwas bewegen möchtest, endlich mal EIGENE Initiativen ergreifen und vor allem, wenn schon Diskussionen stattfinden, diese nicht mit Unsachlichkeiten und persönlichen Beleidigungen (wie z.B. "Klappe halten") torpedieren.

Wenn du das Format hättest hier den "LEHRER" (Lehrerin) zu spielen, würde ich gerne die Rolle des "Kindes" übernehmen, aber da du kritische Kommentare ja ganz offensichtlich als "vorlaut" bewertest, dürfte es in deinem UNTERRICHT ziemlich öde und langweilig zugehen.

Das "Recht-Haben-Wollen" scheint für dich psychologisch äußerst problembehaftet zu sein, aber du kannst sicher sein, dass wenn ich das "Recht-Haben" DIR gegenüber durchsetzen WOLLTE, bräuchte ich ganz sicher nicht den Beistand von Schopenhauer

Anm.: In jeder, in die Tiefe gehenden, Diskussion, kommen "Nebenschauplätze" zur Sprache, aber deine Nebenschauplätze, die aus thematischen Unsachlichkeiten bestehen, sind weniger erwünscht, aber mein Respekt dir gegenüber besteht darin, dass ich selbst auf solche Banalitäten eingehe.
Danke fürs Melden ans Team, das meinen Ratschlag an dich, wie du dich mir gegenüber verhalten könntest, zum Anlass genommen hat, diesen Beitrag auf deinen Wunsch hin zu löschen. Dir helfen auch deine vielen Beiträge und Worte nicht, um auf irgend jemanden Wirkung - ob positiv oder negativ zu erzielen.
Wer nicht mehr weiter weiß, lässt eben löschen....
wize.life-Nutzer, kein Grund zum Dank, aber auf Grund der Art & Weise deines Verhaltens habe ich mich dann doch dazu entschlossen, mir deine persönlichen Beleidigungen in Form von Kraftausdrücken nicht gefallen zu lassen.

Wenn es diese Sanktionsmöglichkeiten über das Team nicht gäbe, würde es hier d'runter und d'rüber gehen, da bin ich mir sicher! ...jetzt weißt du, dass persönlich beleidigende Kraftausdrücke nicht immer toleriert werden und Sanktionen drohen.

Für die Art der verbalen Ausdrucksweise ist nun mal jeder SELBST verantwortlich, und nicht die ANDEREN.
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Ich muss gestehen, dass ich auf verbal disziplinlose Menschen nicht unbedingt Wirkung erzielen möchte und wahrscheinlich auch nicht kann.

Wer argumentativ nicht weiter weiß, wird leider allzu oft persönlich beleidigend und unsachlich, eine Unart, die ich hier schon des öfteren angesprochen bzw. moniert habe.
Übrigens wize.life-Nutzer, kein Mitglied kann hier etwas löschen LASSEN.

Mitglieder können Verstöße gegen die Netikette bzw. Benutzerordnung/AGB nur melden.

Ob aber eine Meldung gerechtfertigt ist, und welche Sanktion eine Beschwerde nach sich zieht, entschiedet NICHT derjenige, der meldet, sondern allein das TEAM und das ist auch gut so.
Akzeptiere die Entscheidung des Teams, denn du kannst sie eh nicht ändern! ...ändern kannst du aber deine verbale Ausdrucksweise und dies wäre ein positiver, zu begrüßender Effekt, nicht nur für dich, oder wize.life-Nutzer?
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