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Was ist Weisheit?

Beitrag von wize.life-Nutzer

wize.life/schwarzes-brett/notiz/5c2fa3d2297b5...philosophie

Gert Scobel, Philosoph und Journalist, spricht über Weisheit und den Weg dahin.
Fast genügt es, das Gesicht dieses Menschen während des Gesprächs zu betrachten, um zu wissen, wozu Weisheit fähig ist, denn wie innen so außen.
SCobel hat spät angefangen zu meditieren und ist dabei zu der Erkenntnis gelangt, dass es wichtig ist, NICHT immer nur "einzusammeln", durch Denken, Lesen und Unterscheiden, sondern durch regelmäßige Meditation zu lernen, davon frei zu werden und die Fähigkeit zu erwerben, die Zweiheit durch EInheit zu ersetzen.

Wer wirklich einmal ein gutes Gespräch hören möchte, dem empfehle ich dieses, das eine andere Userin ans SChwarze Brett gehängt hat.


3 Kommentare

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Wie wird man Weise, wie wird man lebensklug? Das Zusammenspiel von persönlichem und Gemeinwohl
Wer andere Religionen und Kulturen akzeptiert erweitert seinen Erfahrungsschatz. Auf einem lebensklugen Weg ist derjenige, der nach einem Optimum an Gutem im eigenen Leben und in der Welt strebt, ohne anderen Schaden zuzufügen. = kantischer Imperativ der Weisheit. Eine Grundhaltung kultureller Toleranz.
Weisheit = Lebensklugheit.
Weisheit = Der Gipfel menschlicher Erkenntnisfähigkeit und menschlichen Handelns. Weisheit hat etwas mit Alter und Erlebtem zu tun.
Die Qualitäten des Altern sind die Langzeitperspektive, die emotionale Besonnenheit und die Lebensklugheit. Werden extreme Anforderungen an körperliche Ausdauer und Erfahrung gestellt, dann ist Jugend ein Hindernis. (Bergsteiger > 25 Jahre) Das Fundament für die Weisheit wird zwischen dem 14. und 25. Lebensjahr angelegt. Ausnahmen ab 10 Jahren. Durch den Persönlichkeitsfaktor. Nur wer flexibel, offen und neugierig ist sammelt neue Erfahrungen. Weisheit = Die perfekte Synergie von Geist und Charakter, die Fähigkeit ein guter Ratgeber zu sein, und um die Ungewissheiten des Lebens zu wissen.
Mit anderen Worten: Perfekte Weisheit ist ein utopisches Ideal, also unerreichbar.
Das ist eine perfekte Annäherung !
Auch Scobel erwähnt natürlich zuerst die Erfahrung. Und je breiter diese ist, also nicht nur in e i n e Richtung geht, sondern viele Berufe, viele Interessen, viele Kulturen, viele Fehler, viele Verluste, viele Erfahrungen mit Menschen aus verschiedenen Arbeitsbereichen und unterschiedlichem Alter einschließt, um so mehr nähert man sich der Weisheit an.

Scobel nannte den Dalai Lama, Helmut Schmidt und ein paar Zen-Meister.

Mich überrascht, wie sehr er sich selber verändert hat. Wer die Mimik jetzt beobachtet, sieht, wie facettenreich dieser Mensch im Lauf seines Lebens geworden ist. Da ist Güte zu erkennen, Humor, Wärme, Neugierde, Intelligenz, Verschmitztheit und W e i s h e i t!

Nicht Angeberei, Besserwisserei, Genörgel und Bosheit!
Weisheit kommt mit der Zeit des Älterwerdens.
Klugheit hingegen ist ein Geschenk, denn Klugheit hat es nicht nötig sich hervorzutun oder zu profilieren. Kluge Menschen wirken schon durch ihr Dasein und sie brauchen nicht viele Worte, um ihr Wissen unter Beweis zu stellen.
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