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Wer den Islam kritisiert, ist noch lange nicht islamophop

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 07.02.2019 - 09:11 Uhr

(Artikel vom Aug. 2016)
Viele nichtmuslimische Akademiker aus dem Westen verteidigen den Islam – im Gegensatz zu anderen Religionen – gegen jede Kritik. So stärken sie die islamischen Extremisten, meint Kacem El Ghazzali
Unmittelbar nach den Attentaten in Paris letzten November rief mich meine Mutter an, die in einem kleinen Dorf in Marokko lebt. Sie ist eine tiefgläubige Muslimin, betet fünfmal am Tag. Sie rief mich aber nicht an, um den Terror zu rechtfertigen, sondern sagte, wie leid es ihr tue, was in Paris geschehen ist, und drückte ihre Anteilnahme für meine französischen Freunde aus.

Am Ende unseres Gesprächs erzählte sie mir von einem Imam aus ihrem Dorf, der junge Leute anstiftet, in Syrien für den IS zu kämpfen. Ich fragte sie, was sie von diesem Imam halte. Sie antwortete: „Ich habe die Polizei angerufen, damit sie eine Untersuchung gegen ihn einleiten.“ Das, sagte sie, sei ihr Weg, den Terror zu bekämpfen.

Der Anruf meiner Mutter ist für mich ein Schlüsselerlebnis; weil es auf den Punkt bringt, was ich hier in der Schweiz als Paradox feststelle: Nach jedem Attentat militanter Islamisten werden Muslime aufgefordert, sich vom Terror zu distanzieren. Mittlerweile tun dies die muslimischen Verbände bereits reflexartig, wiederholen gebetsmühlenartig, der Terror habe nichts mit dem Islam zu tun. Deshalb ergibt es wenig Sinn, Muslime aufzurufen, sich vom Terror zu distanzieren.

Es hilft nicht, sich zu distanzieren
Vielmehr müssen Muslime islamistische Bewegungen bekämpfen, die zum Terrorismus führen – so, wie es meine Mutter getan hat. Denn durch reines Sich-Distanzieren lässt sich Terror nicht bekämpfen, im Gegenteil: Distanz enthebt von der Verantwortung zu handeln. Die Crux ist, dass viele Muslime beschämt sind, zuzugeben, dass es ein Problem in ihrer Religion gibt; sich einzugestehen, dass islamistischer Terror in der Tat etwas mit dem Islam zu tun hat. Sich vom Terror zu distanzieren, ist einfach, sich gegen die herrschende fundamentalistische Auslegung des Korans zu stellen, die in Schulen gelehrt und via Fatwas und Prediger verbreitet wird, ist ein ganz anderer Kampf.

Den kompletten Artikel könnt ihr hier lesen
https://de.richarddawkins.net/articl...-islamophob

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50 Kommentare

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Wer den Islam kritisiert...

Ich nehme einmal an, dass hier Nicht-Muslime gemeint sind, die den Islam kritisieren.

Nun, dazu muss erst einmal gesagt werden, dass Nicht-Muslime in den allermeisten Fällen den Islam gar nicht näher kennen. Sie sind also gar nicht kompetent genug, um den Islam zu kritisieren.
Ein Mitteleuropäer kennt den Islam hauptsächlich durch die Attentate muslimscher Fundamentalisten. Die übliche Kritik richtet sich eigentlich nicht gegen den Islam, sondern gegen dessen Auswüchse. Seien wir mal ehrlich: gäbe es keinen islamischen Fundamentalismus, gäbe es nicht diese verrückten Attentäter, dann erschiene uns der Islam lediglich als eine seltsam-fremde Religion, wir würden uns vielleicht über die entsprechenden Gebräuche ein bisschen lustig machen, aber wir kämen gar nicht auf die Idee, uns damit zu beschäftigen und etwas zu kritisieren. Möglicherweise bekäme der Eine oder Andere sogar Freude daran, in muslimischen Gemeinden mitzufeiern und zu konvertieren.

Weil es den verbrecherischen islamischen Fundamentalismus nun aber einmal gibt, sehen wir in jedem dunkelhäutigen, bärtigen, arabisch ausehenden Mann einen potentiellen Terroristen, in jeder verschleierten Muslima eine unterdrückte Frau und in jeder Moschee eine Brutstätte für Terroranschläge und Plattform für Hassprediger. Was in aller Regel falsch ist und - zu Recht! - von den Gläubigen als ungerechte Verdächtigung, als Beleidigung empfunden wird.

So suchen aufgeschreckte Bundesbürger im Koran nach Stellen, die Gewalt predigen und beginnen den Koran zu kritisieren. Was sie dabei übersehen, ist, dass es auch in der Bibel haufenweise Aufrufe zu Mord und Totschlag gibt und dass darum Muslime mit gleichem Recht die Christen kritisieren dürften.
Allein wichtig ist doch die Art und Weise, wie Gläubige ihren Glauben leben und nicht, was man alles aus ihren "heiligen" Büchern alles herauslesen kann. Gut, da können die Christen punkten, es gibt kaum gewaltbereite christliche Fundamentalisten (obwohl: in den USA hat eine christlicher Fundamentalist einen Arzt ermordet, weil diese Schwangerschaftabbrüche vorgenommen hat).

Was ich damit sagen will: es gibt eigentlich keine "Islamophoben" bei uns. Es gibt Menschen, die Angst vor Terrorismus haben (verständlich!) und die Angst vor Fremden haben, weil sie in allen Fremden potentielle Terroristen sehen (dumm! einfältig!).

Wir sollten uns mit Kritik am Koran sehr in acht nehmen. Die meisten von uns kennen nicht einmal die Bibel genauer. Und die Korangelehrten sind ja bestimmt nicht dumm. Sie würden sicherlich auf jede Kritik eine durchdachte Antwort präsentieren können.

Wer Religion kritisieren möchte - wofür ich vollstes Verständnis habe - möchte sich doch vorher der Übung halber mal mit einem katholischen Priester anlegen und mit dem über die Jungfrau Maria diskutieren. Sollte er den Priester davon überzeugen können, aus der Kirche auszutreten, ja dann könnte man sich anschliessend auch daran machen, den Koran zu kritisieren...

Aber weshalb?

Lasst die Menschen doch glauben, was sie wollen.
wize.life-Nutzer Ich schließe auch muslemische Kritiker besonders mit ein wie z.B. Hamed Abdel Samad, Ayaan Hirsi Ali, Nekla Kelek usw..
Hamed Abdel Samad ist bekanntermaßen auf einen 24 Stunden Personenschutz angewiesen. Mir geht es auch nicht um den einzelnen Moslem. Damit habe ich kein Problem. Es geht um die Ideologie des Islam. Es geht um den Alleinherrschaftsanspruch dieses Wüstenglaubens. Überall wo er die Mehrheit hat geht es auch um die Unterwerfung der Ungläubigen. Es geht um die Verweigerung der Integration in Deutschland und in anderen europäischen Staaten.
Alles richtig, Werner.

Was mich stört ist lediglich, dass NUR der Islam kritisiert wird und nicht die Religionen allgemein. Das wertet das hierzulande noch grassierende Christentum auf. Dabei gibt es bei den fundamentalistischen Christen ebenfalls radikale Strömungen. Und über die christliche Vergangenheit muss man hier nichts mehr sagen.

Es ist zweifellos nicht tolerabel, dass Angehörige IRGENDEINER Religion den Anspruch erheben, die einzige Rechtgläubigen zu sein. Das tun aber ALLE monotheistischen Religionen. Der Islam ist (nur) diejenige Spielart, die diese Ansicht auch mit Gewalt durchzusetzen versucht. Das rechtfertigt selbstverständlich jede Kritik am gewaltbereiten islamischen Fundamentalismus. Nicht aber eine Kritik, die den Anschein erweckt, NUR der Islam beinhalte religiöse Intoleranz. Das tun ALLE monotheistischen Religionen.
wize.life-Nutzer
Du hast selbstverständlich den Punkt getroffen.
Momentan haben wir kein Problem mit mordenden christlichen Banden. Es gibt keinen christlichen Gottestaat der andere Religionen verfolgt. Es gibt keine weltweit agierende christliche Terroristen. Es gibt momentan nur ein echtes Problem.
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Es gibt so viele gute Menschen, schade, dass sie durch ihren Glauben an ein Superwesen daran gehindert werden, noch besser zu sein! Jedes Gebet und jedes Opfer für einen nicht existierenden Gott ist Verschwendung. Besser wäre es, die Energie gleich für die Mitmenschen, die Tiere und die Umwelt einzusetzen, statt zu glauben, das würde über den Umweg Religion funktionieren! Davon profitieren immer nur die Falschen!
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Ob Islam oder jüdisch, christliche Religion. Sie sind für den Fortschritt einfach hinderlich.
Aber das "deutsche Volk" ist für das eigene Überleben nicht fähig durch falsch verstandene Humanität und Toleranz. Oder .
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Es ist die Kultur und nicht eine Religion, jedoch ist die Religion in die Kultur sogar staatlich eingebunden.
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Wie man hier bereits lesen kann bei den Kommentaren, wird wieder mal die fundamentalistische Bewegung im Islam - die Islamisten - als DER ISLAM hingestellt.

Wir haben auch in der christlichen Lehre mit Fundamentalisten zu tun, es handelt sich um diverse Splittergruppen, die das Christentum mißbrauchen, um ihre Schandtaten, die sie vollbringen zu rechtfertigen.
Man denke nur mal an die 12 Stämme, deren Anhänger sich Christen nennen und ihre Kinder bereits vom Säuglingsalter an misshandeln mit der Rute. Sie rechtfertigen das mit Aussagen in der Bibel.
Die Kinder werden gezüchtigt wo immer es geht.

Es gibt Exorzisten unter den Christen, die bereits mehrere Todesopfer auf dem Gewissen haben, auch sie berufen sich auf die christliche Lehre.

Und nichts anderes ist es mit den Islamisten. Sie missbrauchen den Islam für ihre Machtansprüche, mit dem tatsächlichen Islam, der Religion hat das herzlich wenig zu tun.
Momentan haben wir kein Problem mit mordenden christlichen Banden. Es gibt keinen christlichen Gottestaat der andere Religionen verfolgt. Es gibt keine weltweit agierende christliche Terroristen. Es gibt momentan nur ein echtes Problem.
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Seit wann hat der Terror im Namen Allahs nichts mit dem Islam zu tun?
Dann hat die Inquisition des Mittelalters auch nichts der christlichen, in diesem Falle der katholischen Kirche, zu tun und die Opfer des Faschismus nichts mit den Nazis?
Diese beiden Vergleiche hinken: Nazis waren von ihrer Ideologie des Rassenwahns restlos überzeugt - und zwar jeder echte Nazi ohne Ausnahme. Es wäre aber völlig ungerecht, alle Deutschen dieser Zeit "Nazi" zu nennen, nur weil sie von ihnen beherrscht wurden. Also ist jeder, der wirklich ein Nazi war, ein menschenverachtender Verbrecher.
Unter den Christen des Mittelalters war es aber nur ein Häufchen, die Angst und Terror säten, also ist es völlig absurd, alle Christen Verbrecher zu nennen - und unter den Muslimen ist es auch nur ein kleiner Prozentsatz, der im Namen Allahs Verbrechen neigt. Also sind weder Christen noch Muslime per se Terroristen, sondern nur die, die wirklich Terror ausüben.
Der Terror im Namen Allahs ist Missbrauch einer Religion und nicht Religion selbst.
http://www.islamiq.de/2014/09/15/ang...-des-islam/
Das mag sein, aber ohne den Koran und seinen gewalttätigen Aussagen gäbe es den islamischen Terror nicht. Der Islam ist eine Ideologie der Weltherrschaft und der Unterdrückung.
Kennst du, Werner, das alte Testament? Das könnte man genau so auslegen und damit das Judentum mitsamt dem Christentum zu einer Ideologie der Weltherrschaft und Unterdrückung erklären.
So ist es wize.life-Nutzer Das Christentum hat ja auch die dunkelsten Jahrhunderte in Europa verbreitet. Erst nach der Aufklärung wurde es besser. Das Christentum hat dazugelernt.
Der Islam verweigert das. Vielleicht auch auf Grund der inneren Strukturen. Es gibt keinen zentralen „Glaubensführer“ (wie den Papst)
Wenn die Christen auch per se nicht alle der Inquisition angehörten, zum Glück gab es ja die Reformation, und nicht alle Muslime Terroristen sind, ist es doch (rein zufällig natürlich) so, dass alle Angehörigen der Inquisition Christen und die laufenden Bombengürtel Muslime sind. Natürlich kann man sich darauf berufen, dass nicht alle Nazis Deutsche waren und es natürlich auch anständige Deutsche gab, aber sie waren damals entweder eingesperrt, ins Ausland emigriert, oder trauten sich nicht offen aufzubegehren. Die es dennoch taten, büssten meist mit ihrem Leben dafür.
Natürlich kann man das Argument, es waren ja nicht alle so, auf jede Religion/Ideologie anwenden, aber das entschuldigt auf alle Fälle nicht die Religion/Ideologie, in deren Namen die Verbrechen geschahen. Es sind immer Minderheiten die unser Schicksal zu unserem Unheil verändern, die schweigende Masse, die tatenlos zusieht, ist aber genauso schuldig wie die Täter.
wize.life-Nutzer sehr interessanter Kommentar. Das Problem ist immer die schweigende Masse. Die alles wissen, aber es nicht versuchen zu verhindern. Die es versuchen sind dann Einzelfälle die in den Medien, um zu zeigen das alles nicht so schlimm ist.
Vor allem habe ich nicht verallgemeinert indem ich alle Muslime als Verbrecher bezeichnet habe. Das läge mir wirklich fern, habe ich doch auch in meiner Verwandtschaft welche dem Islam angehören. Was mir sauer aufstößt ist die prompte Antwort, die zwanghaft kommt, dass nicht alle Muslime oder Christen Verbrecher sind. Aber wenn ein Christ oder Muslim sich ausdrücklich bei der Begehen schwerer und schwerster Straftaten auf seinen Gott beruft, hat der Glaube schon etwas mit den Taten zu tun.
Das Selbstverständlichkeiten ständig erwähnt werden müssen.
Die schweigende Masse unter Hitler, das waren m. Erachtens sehr viele Deutsche. Ich wundere mich immer, wenn meine Generation (geb. 1943), deren Väter alle im Krieg waren, erzählt, dass die Eltern nicht darüber gesprochen haben. Bei uns war das in meiner Kindheit Hauptthema. Tenor: Gott sei Dank ist der Spuk vorbei und wir brauchen keine Angst mehr zu haben. Mein Vater wurde, kaum ausgelernt, gleich zu Kriegsbeginn eingezogen und meine Eltern haben dann schnell noch geheiratet. In einem Fronturlaub wurde ich dann "hergestellt" und gesehen habe ich ihn erstmalig, als ich 5 war und er aus sowjetischer Gefangenschaft kam. Ich habe meine Eltern auch gelöchert, wer von den Nachbarn denn Nazis waren --- es waren wohl nur 2, die dann aber einen "Persilschein" bekamen. In der DDR war es doch ähnlich; dort ging es zwar nicht um Kopf um Kragen, aber man tat gut daran, seinen Mund zu halten, weil einem ja nichts weiter übrig blieb.
So weit zum Leben in einer Gewaltherrschaft.
Die Kirchoberen im Mittelalter haben ihre Mitbürger auch in Angst in Schrecken versetzt, genau so wie es heute die Islamisten tun --- aber deshalb kann man doch nicht eine ganze Religion verdammen.
Was bis der heutigen Zeit ueber den Islam geschrieben wurde ist bloss die Geschichte des Islam.Verse wurden oft nach politischen ,oekonomischen oder kulturellen situationen von "Gelehrten"interpretiert hauptsaechlich zu Guensten
eines etablierten Orders.
Um die Quelle des Terrosmus zu vertrocknen,sollte man viele Konzepte wieder in Frage stellen und infolgedessen korriegieren .
Tahar
Was Du sicher meinst Heidi und da gebe ich Dir völlig recht, ist, dass man den Glauben an einen Gott nicht verdammen sollte.
Was Religionen angeht, so bin ich immer der Meinung, dass Religionen von Menschen gemacht sind und diese Menschen eben nicht das Wohl der Menschen im Auge hatten, als sie diese"Gebrauchsanweisungen" verfassten, sondern nur Macht und Reichtum, was man ja in der Geschichte bis heute verfolgen kann, vor allem, wenn sie in diesen ihren "Gebrauchsanweisungen" den Alleinvertretungsanspruch ihres einen Gottes festlegten und somit ihre Nächsten, welche es wagten/wagen einen anderen Gott zu verehren, anklagten und verfolgten.
Bernd,genau, wenn man die Geschichte einer Religion liest, soll man vielen Faktoren in Acht nehmen bzw die politische oekonomischen lage beachten.
Damals war der Slogan der Kirche zu dem Volk,"ihr arbeitet fuer uns und wir beten für euh ".Und als Martin Luther seine 95 Thesen schrieb, wurde er exkommuniziert. Die Leute der Kirche wollten nicht, dass das Volk frei und objektiv denkt.
Leider wird dieses "moderne Mittelalter"alltaeglich in der mehrheit der islamischen Laender erlebt.
Der grosse Dummheit liegt darin, dass die Moslems die ehmalige Geschichte des Islam für das Zentrum der Religion halten.Was voellig falsch ist.
stimmt.
Es kommt in den Argumenten immer oft auf den Punkt zurück, das gesagt wird, ja aber das hat mit der Religion doch nichts zu tun. Das halte ich für völlig falsch. Es ist die Religion die die Saat des Bösen in die Gehirne der Menschen pflanzt. Ohne die heiligen Bücher gäbe es religiös motivierte Gewalt nicht. Sie ist auch mörderischer als die „normale“ Gewalt. Sie ist fanatisch, weil die religiösen Mörder glauben, das wenn sie selbst getötet werden ein besseres Leben nach dem Tod haben. Was natürlich totaler Unsinn ist.
Für mich ist Religion per se das Böse. Religionen sind die schlimmste Geisel der Menschheit.
Genau so ist es und war es.
Nicht Religion, sonder Ideologie. Religion per se ist neutral, weder gut noch böse; kann aber sowohl zum Guten anstiften (Mitgefühl, Wohltätigkeit usw) - was sehr oft der Fall ist, aber auch zum Bösen missbraucht werden.
Atheistische Ideologie ist genau so schlimm missbraucht worden wie die Religionen; Siehe Stalin, Mao, Kim, Pol Pot, Enver Hoxha usw.
Wenn für dich Religion per se das Böse ist, dann ist dir zu raten, deine Scheuklappen mal abzulegen und mehr Objektivität zuzulassen.
An einen Gott zu glauben heisst nicht automatisch einer Religion anzugehören.
Alles kann von Bösen missbraucht werden, denn Menschen können sehr böse sein. Aber es ist doch immer leichter sich beim Böses tun auf eine Ideologie, siehe Nazis und Stalin, oder auf eine Religion, siehe Sprengstoffgürteltäter oder die Inquisition zu berufen. Da wird das Böse mehr verbrämt und ist nicht gleich als Böses zu erkennen.
Aber es gibt auch das Böse in Form von Machtgier und Habgier, siehe USA, die ich keiner anderen Ideologie als des imperialistischen Kapitalismus bedienen müssen. Sie verkaufen es immer damit den "unterdrückten Völkern" die Demokratie bringen zu wollen selbst auf die Gefahr hin, dass diese es garnicht wollen, was ja in den meisten der von den Amis angezettelten Kriege der Fall war/ist.
Religion institutionalisiert immer irgendwelche Fantasien und schließt dabei grundsätzlich JEDE ANDERE SICHTWEISE AUS und das ist IMMER böse! Eine Religion, die aussagt, es kann aber natürlich auch ganz anders sein und ob unser Gott tatsächlich der echte ist, wissen wir nicht, muss erst noch erfunden werden. Die wäre als Einzige nicht böse!
Wie kommst du denn darauf "IMMER"? Ich will dich ja nicht aufklären --- aber schon mal was von Dialog zwischen den Religionen gehört? Kannste schon bei Lessing nachlesen: "Nathan der Weise"...
Das ist/war wohl mehr Wunschdenken.
Solange in den "Gebrauchsanweisungen" der Hauptreligionen der Alleinvertretungsanspruch IHRES Gottes festgeschrieben ist, wird es keine Verständigung geben.
wize.life-Nutzer
Der Dialog zwischen den Religionen ist ein Witz. Zu was soll das führen? Katholiken und Protestanten kommen noch nicht mal auf einen Nenner.
Christen und Moslems? Wer ist bei den Moslems die Autorität die solche Gespräche führen kann? Da gibt es keinen. Die naiven Christen begegnen den Moslems mit christlicher Güte und Einfalt, sie denken dann es wird alles gut. Den einzelnen Moslem mag man damit beeindrucken können. Aber den Iman und den Gelehrten in der Türkei oder Kairo wohl eher nicht. Die haben ganz andere Dinge auf der Agenda.
Ist er nicht: z. B. https://www.benediktushof-holzkirche...ediktushof/
Spiritualität ist ein Grundbedürfnis der Menschen - und wenn du das nicht verstehst, gehörst du halt zu denen, die völlig verkopft sind. Es gibt aber auch die anderen: sehr viele. Und viele, die wieder einmal aus den Kirchen austreten, werden nicht zu Atheisten, sondern zu Hard-Core-Esoterikern oder Evangelikalen. Das ist viel schlimmer.
Christen oder Angehöriger anderer Religionen als "naiv" zu bezeichnen, zeugt nur von Unverständnis und Arrogant. Das ist genau so als wenn man Atheisten als gefühllose Maschinenmonster bezeichnen würde. Das würde dir auch nicht gefallen. Mit Recht. Es täte dir gut, Menschen mir etwas mehr "Seele" als du sie hast, mit etwas mehr Respekt zu sehen.
Das ist es, was mich bei euch Atheisten am meisten stört: Die Respektlosigkeit..
Ich glaube auch dass der Glaube an einen Gott oder an was auch immer, dass ist was den Menschen wesenseigen ist. Das ist auch nicht verwerflich, sondern ist dem Intellekt des Menschen geschuldet. Ein Mensch ohne Glauben und wenn es nur der Glaube an DEN Lottogewinn ist, wird unweigerlich gefühlskalt wenn nicht Schlimmeres. Es schadet auf alle Fälle seiner Psyche.
Darum habe ich auch nichts gegen den Gottglauben, nur dagegen, diesen Glauben über alles andere zu setzen was einen Menschen ausmacht, was ja bei den Sprengstoffwestenträgern am deutlichsten zu Tage tritt.
Dieses Verhalten ist aber nicht dem Gottglauben geschuldet, sondern den Einflüsterungen irgendwelcher Priester, welche sich dabei auf die Religion berufen. Das war schon zu allen Zeiten so, man denke nur an die Inquisition der Christen oder an die Menschenopfer der Inkas/Mayas, der Germanen; Kelten oder des alten Testaments.
Ich bin davon überzeugt, dass der Glaube an einen Gott NICHT zu den angeborenen Wesenseigenschaften gehört. Religionen wurden erfunden um Macht auszuüben und Dinge zu erklären. Wer schon als Kind damit beschossen wird, entwickelt diese "Wesenseigenschaft". Wer als Kind verschont blieb, hat gute Chancen, für immer frei zu sein und sich von allen Geschichten zwar unterhalten, aber nicht unterdrücken zu lassen. Ich sehe das bei meinen drei wohlgeratenen Sprösslingen. Ohne den Ballast eines Himmelsmonsters sind sie zu extrem beliebten, wohltätige, hilfreichen Erwachsenen geworden, auf die ich stolz bin. Naturvölker glauben auch nicht alle an Götter, daher ist die Annahme hinfällig. Ich habe nichts dagegen, die Religionen zu studieren, denn sie sind Teil der Kultur. Aber sie sind zu 95% ein unangenehmer, böser Teil. Weil sie die Entwicklung der Menschheit behindern und in falsche Bahnen lenken. Hätte der Mensch die Götter früher abgelegt, wäre die Natur weniger bedroht und Kriege wären wahrscheinlich auch Vergangenheit! Die Religionen helfen jedoch dem Bösen beim Bewahren der Bedrohungen!
Warum glauben Menschen denn dann?
wize.life-Nutzer, mittlerweile sind die Ungläubigen ja bereits die am meisten wachsende Gruppe, weit vor den Moslems, trotz deren Gebärfreudigkeit! Geglaubt wird, weil Hirnwäsche betrieben wird und weil mit dem Allwissenden gedroht wird, der Gedanken liest. Das geht an keinem Kind spurlos vorbei. Deshalb ist auch jeder Ungläubige, der offen zu seinem Nichtglauben steht so wichtig. Wer selbst Zweifel hat, fühlt sich unterstützt und selbst wer fest glaubt, kann sich dann noch mehr als was Besseres fühlen. Das brauchen die Frommen ja auch! Würden alle Menschen an das Selbe glauben, wäre das für die ja auch sinnlos. Dann würde ja Keiner in die Hölle gehen, dann hätte sich das System erledigt!
Alfred, du schreibst ja, dass DU der Meinung bist, dass frühkindliche Prägung ausschlaggebend sei. Wie gesagt: deine Meinung! Ich bin das wandelnde Gegenbeispiel. Nach meiner Erziehung in einer evangelikalen Sekte müsste ich heute ebenfalls "bibelgläubig" sein. Aber ich hatte, flügge geworden, eine ziemlich lange atheistische Phase, bis ich in meinem Inneren, salopp gesprochen doch so was wie ein "Gottesgen" entdeckte. Das bedeutet nicht, dass ich an Bibel, Koran oder ähnliche Lehrmeinungen - auch nicht an Päpste oder Gurus glaube, auch nicht ein einen persönlichen, wesenhaften, gar menschenähnlich Gott - aber dass ich sehr viel Respekt vor einer übergeordneten Intelligenz habe, die dieses wundervolle Universum angestoßen hat und es am Laufen hält.
Keiner Religion anzugehören (ich praktiziere zwar Zen-Buddhismus, bin aber nicht konvertiert) bedeutet nicht, nicht an das Göttliche zu glauben, ohne sich allerdings Vorstellungen zu machen, wie und was das sein könnte.
Ich finde das übrigens sehr bereichernd. Und ich verwahre mich dagegen, Menschen, die ähnlich empfinden als manipuliert darzustellen. Diesen Vorwurf könnte man ebenso Atheisten machen, deren angebliche eigene Einsicht auch von außen (Bücher, Freunde, Familie) angestoßen wurde.
Jeder sollte sich selbst einschätzen, nicht nach seiner Religion, sondern nach seiner Handlungsweise --- und wer immer boshaft oder herablassend über Gläubige herzieht, den glaube ich schon gleich gar nicht, dass er ein besonders wertvoller Mensch sei.
Alfred, ich war als Kind in einem christlichen/evangelischen Kindergarten und fühlte mich da auch gut aufgehoben. Ich bin aber, nachdem ich in der Schule war, junger Pionier geworden, das verstand der Priester nicht und schimpfte mich deswegen aus. Das verstand nun wieder ich nicht und bin nie wieder hingegangen. Meinen Kindern habe ich nie verboten in die Kirche zu gehen und sie hatten auch Freunde die streng katholisch waren. Sie gingen mit denen in die Kirche und besuchten auch solche Jugendtreffen, jedoch verlor sich das mit der Pubertät und heute sind vier alle Atheisten.
wize.life-Nutzer, natürlich bist du beeinflusst, durch die kindliche Hirnwäsche. Ebenso natürlich bin ich das auch. Bei mir hat es sich tatsächlich zu einem fröhlichen Atheismus entwickelt. Mir macht es einfach Freude, die Absurdität des Glaubens an den allmächtigen Schöpfer beim Namen zu nennen!

Warum wirfst du mir vor, Gläubige zu verletzen, wenn ich deren Gott für Unsinn halte und das betone? Ändert das etwas für die? Ich mag meinen Dacia, bin nicht beleidigt, wenn mein Nachbar denkt, sein alter Benz wäre das bessere Auto! Nur weil im Buch steht, man müsse an Gott glauben, darf doch kein Gläubiger darauf bestehen, dass andere das auch tun! Ich will niemandem verbieten zu glauben, aber Gläubige wollen mir verbieten, eine imaginäre Figur in den Schmutz zu ziehen. Es ist aber keine Beleidigung, weil es Gott für mich ja nicht gibt! Auch du siehst Gott als Tatsache, als real. Sonst könntest du mir ja keine Vorwürfe machen! Ich mag sehr viele Menschen, die Gläubig sind. Nicht die Gläubigen sind meine Zielscheibe, nur die Religion ist es. Die kirchlichen Einrichtungen sind die Betrüger, die Gläubigen sind die Betrogenen. Aber nicht von Gott betrogen, der existiert nicht. Betrogen haben diejenigen, die wider besseren Wissens Götter zu ihrem persönlichen Nutzen gebrauchen.
Alfred, dass nicht die Gläubigen deine Zielscheibe sind, mag hier und jetzt stimmen - aber wenn mich nicht alles täuscht, war es auch bei dir schon so wie bei den meisten, die sich hier atheistisch äußern, Gläubige werden als unterbelichtete, dümmliche Nachplapperer bezeichnet. Und das regt mich immer wieder auf, das hat für mich genau das gleiche "Geschmäckle" wie Flüchtlinge pauschal als kriminell oder zumindest als Schmarotzer zu bezeichnen. Kein Mensch ist mehr oder weniger wert als der andere, nur weil er eine andere Religion hat oder aus einem anderen Land stammt.
Und wie schon oben: ein wenig mehr Respekt für den Menschen als solchen.
Respekt für Menschen ist ja richtig. Jeder möchte mit Respekt behandelt werden. Gläubige mit einem Schuss extra Respekt zu behandeln wäre aber nicht richtig. Denn Mitglieder der Partei FTZ oder TTP zollt man ja auch keinen speziellen Respekt.
wize.life-Nutzer, ist das vielleicht eine falsche Wahrnehmung von dir? Wenn ich den Glauben z. B. als doof bezeichne, sage ich doch nicht, wer glaubt, ist in seinen sämtlichen Lebensäußerungen doof! Und Werner L., ganz genau! Wenn ich den FC Bayern München als Mistverein bezeichne, kann mich Uli Hoeneß auch nicht wegen Beleidigung verklagen, selbst wenn er wollte! Ich finde sogar, jeder Gläubige hat ein Recht darauf, meine ehrliche Meinung über den strunzdoofen Dummquark zu erfahren, an den er (angeblich) glaubt. Wobei ich sicher bin, die reagieren deshalb empfindlich, weil der eigene Glaube sehr, sehr zerbrechlich ist. Wäre er stark, könnte ihn doch nichts belasten!
Na, mal sehen: Ich finde den Atheismus strotzdoof, beschränkt, hirnrissig und das Dümmste, was ich mir vorstellen kann....
👏😄
"Gläubige mit einem Schuss extra Respekt zu behandeln wäre aber nicht richtig."

Einverstanden. Warum sollte man absurde Einstellungen respektieren?

Bei den muslimischen Einwanderern ist das ein bisschen anders. Man muss zwar nicht deren Glauben respektieren, wohl aber die Menschen, die ja nichts dafür können, in diesem Glauben erzogen worden zu sein. Niemand kann erwarten, dass diese Leute ihre Glaubenserziehung ablegen könnten wie ein Paar Schuhe. Deswegen ist ein gewisses Verständnis angebracht. Selbstverständlich nicht für den Versuch,den Glauben gewaltsam durchzusetzen. Das dürften aber nur ganz wenige versuchen. Und - wie im Christentum auch - sind die Geistlichen, seien sie Priester, Pfarrer oder Imame - die Scharfmacher, die religiöse Überzeugungen durchsetzen wollen. Ok, im Christentum in Mitteleuropa wird keine Gewalt gepredigt. Einschränkend solte man aber sagen: in den letzten Jahrzehnten nicht mehr.
Dich gibt es ja auch noch, Volker.! Gute Nacht, bis demnächst....
Tja, wie es die Zeit zulässt...
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