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Alice Schwarzer: Schadet die Steuer-Affäre der gesamten Frauenbewegung?

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Beitrag von News Team

Alice Schwarzer steht derzeit am Medien-Pranger. Das war gestern auch Thema des ARD-Magazins "Hart aber Fair". Gastgeber Frank Plasberg diskutierte mit Gästen wie FDP-Vize Wolfgang Kubicki und der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt, ob und in wie weit für Alice Schwarzer andere Regel gelten, als für Otto Normalverbraucher. Vor dem Gesetz, so war man sich einig, genießt sie den gleichen Schutz, wie jeder andere auch. Als Person des Öffentlichen Lebens, müsse sie sich aber auch einer öffentlichen Debatte stellen.

Es ist vor allem die Rolle, in der sich Alice Schwarzer in dieser Debatte sieht, die für Unmut sorgt. Schwarzer sieht sich nicht als Privatperson im Fadenkreuz, sondern in ihrer Funktion als bekanntestes Gesicht der Frauenbewegung. Grund für die öffentlichen Verurteilungen wären nicht ihre Verfehlungen, sondern eine gezielte Denuntiation gegen sie als Aktivistin. Der in der "Hart aber Fair"-Runde anwesende Kommentator der Bild-Zeitung Ernst Elitz behauptete dagegen: "Alice Schwarzer halluziniert Rufmord."

Es stimmt, dass Alice Schwarzer mehr mit der Frauenbewegung assoziiert wird, als etwa Uli Hoeneß mit dem Fußball. Ist es deswegen wichtiger, wie sie sich in ihrer Schwarzgeld-Affäre verhält? Erweist sie mit ihrer Inszenierung als Opfer der Frauenbewegung einen Bärendienst?

Schadet die Steuer-Affäre der gesamten Frauenbewegung?

Ja, die einseitige Sicht "Frau = Opfer" schadet der Sache.
14 %
Nein, so wichtig ist sie nicht für die Frauenbewegung.
22.7 %
Es ist eher positiv, wenn Moralapostel vom Sockel geholt werden.
63.4 %
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