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Umfrage

Alice Schwarzer: Schadet die Steuer-Affäre der gesamten Frauenbewegung?

News Team
06.02.2014, 10:03 Uhr
Beitrag von News Team

Alice Schwarzer steht derzeit am Medien-Pranger. Das war gestern auch Thema des ARD-Magazins "Hart aber Fair". Gastgeber Frank Plasberg diskutierte mit Gästen wie FDP-Vize Wolfgang Kubicki und der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt, ob und in wie weit für Alice Schwarzer andere Regel gelten, als für Otto Normalverbraucher. Vor dem Gesetz, so war man sich einig, genießt sie den gleichen Schutz, wie jeder andere auch. Als Person des Öffentlichen Lebens, müsse sie sich aber auch einer öffentlichen Debatte stellen.

Es ist vor allem die Rolle, in der sich Alice Schwarzer in dieser Debatte sieht, die für Unmut sorgt. Schwarzer sieht sich nicht als Privatperson im Fadenkreuz, sondern in ihrer Funktion als bekanntestes Gesicht der Frauenbewegung. Grund für die öffentlichen Verurteilungen wären nicht ihre Verfehlungen, sondern eine gezielte Denuntiation gegen sie als Aktivistin. Der in der "Hart aber Fair"-Runde anwesende Kommentator der Bild-Zeitung Ernst Elitz behauptete dagegen: "Alice Schwarzer halluziniert Rufmord."

Es stimmt, dass Alice Schwarzer mehr mit der Frauenbewegung assoziiert wird, als etwa Uli Hoeneß mit dem Fußball. Ist es deswegen wichtiger, wie sie sich in ihrer Schwarzgeld-Affäre verhält? Erweist sie mit ihrer Inszenierung als Opfer der Frauenbewegung einen Bärendienst?

Schadet die Steuer-Affäre der gesamten Frauenbewegung?

Ja, die einseitige Sicht "Frau = Opfer" schadet der Sache.
14 %
Nein, so wichtig ist sie nicht für die Frauenbewegung.
22.7 %
Es ist eher positiv, wenn Moralapostel vom Sockel geholt werden.
63.4 %
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160 Kommentare

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langsam verstehe ich die Welt nicht mehr:
je mehr man über Leute wie Höneß und Schwarzer redet, desto mehr erhalten sie auch noch Publikum.
Die Leute haben sich strafbar gemacht, und deshalb sind sie einfach nicht mehr der Rede wert.
Wieviel Publikum hatte die Kassenfrau, die - sicher noch nicht einmal vorsätzlich - über einen 2,70€-Bon gestolpert ist?
es gibt doch - wenn ich alles richtig verstehe - landauf und landab keinen juristischen Zweifel daran, dass Steuerhinterziehung ein Verbrechen ist.
Diese Leute verdienen nicht diese jurnalistische Aufwertung.
Einmal 10 Zeilen - Schluss.
Wir haben viel wichtigere Probleme im eigenen Land und in der Welt, als dass wir diesen Menschen noch so viel Platz einräumen.

Mit Frauenbewegung und Fußball haben die Straftaten nichts zu tun.
  • 14.03.2014, 18:32 Uhr
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hauptamtlich schadet frau schwarzer sich selber. in der emazipationsdebatte spielt frau schwarzer nur noch eine nebenrolle. die jungen frauen von heute brauchen keine Fürsprecherin.
  • 15.02.2014, 17:35 Uhr
Bravo!
Gruß Petra
  • 18.02.2014, 01:00 Uhr
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Frau Schwarzer ist nicht die einzige, die sich für Frauen einsetzt, die Opfer geworden sind. Die Frauenbewegung findet auch im verborgenen statt, man muss sich damit nicht in der Fordergrund stellen. Sicher hat sie mal was bewegt. Sie hat nur irgendwann das richtige Maß verloren. Es gibt auch Männer, die durch Frau z.B. Gewalt erleben. Steht man in der Öffentlichkeit, sollte man sich auch bewußt darüber sein, dass man sich nicht angreifbar macht.
  • 12.02.2014, 11:00 Uhr
Ich gebe Dir völlig Recht in Deinen Aussagen. Eigentlich steh ich auch nicht so sehr auf Frau Schwarzer, ich fand nur die meisten Beiträge gingen schon sehr unter die Gürtellinie. Es ging doch bei der Diskussion darum, ob Frau Schwarzer der Frauenbewegung durch ihren Steuerskandal geschadet hat oder nicht. Meiner Meinung nach hat sie sich selber geschadet und nicht der Frauenbewegung. Wenn sie verurteilt wird, hat sie es sich natürlich selber zuzuschreiben. Aber man sollte immer mit seiner Meinung sachlich und fair bleiben. Ich und viele andere kennen Frau Schwarzer persönlich nicht gut genug, um sich ein richtiges Urteil erlauben zu können.
  • 12.02.2014, 13:54 Uhr
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Steuerbetrug, auch noch von einer Frau Schwarzer, ist mit eines der übelsten Straftaten. Eine soziale Einstellung findet man bei ihr nicht. Sie hat auch keine und auch noch keine gehabt. Alles was sie im laufe ihres öffentlichen Leben gesagt hat scheint Lüge zu sein. Vorurteile gegenüber andere Menschen (siehe Kachelmann) scheint ihr Hobby zu sein. Ich denke sie soll sich der Öffentlichkeit fernhalten und würde allen ehrlichen Menschen ein großen Gefallen tun.
  • 11.02.2014, 22:12 Uhr
Wie heißt es doch so schön "wwer frei ist von Sünde, der werfe den ersten Stein".
  • 12.02.2014, 19:03 Uhr
Diese Frau hat ein Thema gefunden, das es ihr ermöglichte Reich zu werden. Wohin die Gier sie hinführte, ist nun öffentlich geworden. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang.
  • 02.03.2014, 23:44 Uhr
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Mit der Steuer-Affäre hat Alice Schwarzer sich selbst( wie alle anderen "Sünder auch) persönlich geschadet, nicht aber die Frauenbewegung. Enttäuschend und skandalös, ob die "Sünder" nun Hoeneß, Schwarzer, Sommer, Zumwinkel oder wie auch immer heißen.
  • 11.02.2014, 21:52 Uhr
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das Großmaul......kann mich noch gut entsinnen wie sie über Kachelmann hergezogen ist, da hat sie sich schon weit aus dem Fenster gelehnt mit ihren Hetztiraden und jetzt hat das Hinauslehnen den richtigen Schwung bekommen, Hauptsache sie stürzt tief in den Abgrund.......( aber wie gewohnt - es wird nix passieren bei solchen Leuten )
  • 11.02.2014, 19:32 Uhr
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Frau Schwarzer war immer schnell dabei, andere herunterzuputzen und den Anschein zu erwecken, dass sie der Leuchtturm in der Wüste der Verdorbenen sei.
Nun gehört sie auch zu denen, wie unangenehm!
Für zehn Jahre hat sie Steuern nachgezahlt- und die anderen 15-20 Jahre?
Wenn sie sich komplett ehrlich machen will, muss sie alles nachzahlen, auch das, was verjährt ist, vor allem, weil sie hunderttausende E an öffentlichen Geldern für ihr Unternehmen erhalten hat.
  • 11.02.2014, 18:17 Uhr
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Wenn Fr. Schwarzer meint das sie zu Unrecht beschuldigt wird soll sie ihr in der Schweiz gebunkertes Schwarzgeld Wohltätigen Vereinen Spenden! Warum macht sie so ein Gedöhnst daraus? Ist doch nur ihr schlechtes Gewissen, aber ihr passiert eh nichts. Eher wird die kleine Verkäuferin entlassen die einen Pfandzettel einlöst. So ist nun mal die Deutsche Gesetzgebung!
  • 11.02.2014, 16:46 Uhr
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Karl-Otto
kann diese unfaire Frau nicht mehr sehen, sie ist es nicht wert überhaupt über sie zu berichten. Das schönste ist Kachelmann lacht sich kaputt.
  • 11.02.2014, 13:29 Uhr
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Frauenbewegung hin oder her.Alice Schwarzer war mir nie Sympatisch.sie ist mir einfach zu herrisch,und selbstgerecht. Gut sie hat viel für die Frauen von Deutschland bewirkt.Das sieht so mancher Mann natürlich anders.Ist doch klar. Aber.....wer immer mit hocherhobenen Zeigefeier auf andere zeigt,muß eben aufpassen,daß er von seinem Sockel nicht runter fällt. (Siehe Ulli Hönes.Christof Daum) Da wird das alte Sprichwort wieder wahr:Hochmut kommt vor dem Fall.
Die Arme,sieht nun natürlich eine Verschwörung.das ist die reine Hilflosigkeit.Was soll sie auch anderes sagen?
  • 06.02.2014, 19:55 Uhr
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