Urban Gardening auf Kuba
Urban Gardening auf KubaFoto-Quelle: Welthungerhilfe

Urban Gardening auf Kuba

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Frische Tomaten vom eigenen Balkon?

Davon können wir zu dieser Jahreszeit nur träumen! Anders auf Kuba: Dort pflanzen selbst Stadtbewohner das ganze Jahr über Gemüse und Kräuter an. Urban Gardening ist bei uns ein Trend – auf Kuba gehören städtische Landwirtschaft und Viehzucht schon lange zum Alltag der Menschen.

Im Jahre 1997, mit dem Zerfall der Sowjetunion, geriet der Inselstaat in eine Wirtschaftskrise. Es fehlte vor allem an Benzin für die Erntemaschinen sowie an Dünger und Pestiziden. Doch die Not machte die Menschen erfinderisch. Heute gehört Kuba zu den 16 Ländern weltweit, die in den vergangenen Jahren die größten Fortschritte bei der Bekämpfung von Hunger gemacht haben – vor allem durch zahlreiche kleine Bauernkooperativen und deren städtische Landwirtschaft. Zwischen tristen Wohnsilos und auf ungenutzten Flächen bauen die Bewohner Havannas ihre Nahrung selber an. Dort gedeihen inzwischen Obst und Gemüse wie Mangos, Ananas, Möhren und Kohl. Dank dieser Initiativen gelingt es den Menschen, sich ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen und sich gleichzeitig gesund zu ernähren.

Auf Kuba unterstützt die Welthungerhilfe die Menschen im urbanen Raum: Projekte helfen dabei, organischen Dünger herzustellen, die eigene Ernte zu verarbeiten und die Produkte besser zu vermarkten. Außerdem werden Familien darin geschult, Ziegen und Schafe für den Eigenbedarf und den Verkauf zu halten.

Wir unterstützen Kleinbauern in Städten, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und sich selbst mit Lebensmitteln zu versorgen. Helfen Sie uns dabei!

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier