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Schönes, doch unpolitisches Bild der Paralympic-Siegerin Schaffelhuber

Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
19.03.2014, 13:04 Uhr

Ein schönes Bild -

nur möglich unter Ausblendung der Weltpolitik?

Olympischer Sport und Sportgeschäfte - nur möglich unter Ausblendung der Weltpolitik? Oder moralischer Ansprüche?

Wir empfehlen Ihnen dieses kleine Porträt der sympathischen Paralympics-Siegerin hier auf facebook.

Für uns liegt der Wermutstropfen jedoch nicht wie vom Autor beschrieben in der Tatsache, dass den deutschen Männern bei den Paralympics nicht ebenso rauschende Erfolge gelungen sind, sondern in der unpolitischen Betrachtungsweise des Artikels.

Das IOC vergab die Spiele nach Sotchi, der autoritäre Präsident Russlands eröffnete und schloss sie jeweils, das Geschäft ging vor und die Athleten vor allem der Ukraine aber auch anderer Länder wurden rigoros zu einer "neutralen Haltung" verpflichtet - äußerst schwierig angesichts der Toten bei den Maidanprotesten in Kiew oder in der gegenwärtigen Krimkrise.

Gerne geben wir zu, dass derartige Überlegungen das schöne Bild der großen Sportlerin vielleicht hätten stören können und auch möglicherweise journalistisch schwer in dem Porträt hätten untergebracht werden können. Die kleine kritische Anmerkung erlauben wir uns dennoch, denn allen tut derzeit der Bauch weh von den Berichten von der Krim und aus der Ukraine und von Sotschi bleibt ein unguter Nachgeschmack.

(Bettina Marquis, Ev. Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Medienkompetenz)


https://www.seniorbook.de/themen/kat...paralympics

3 Kommentare

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Wieder so ein Ding was ich nicht nachvollziehen kann.Wenn man Sporthöhepunkte nach politischen Grundsätzen vergibt was ist dann mit der Fussballweltmeisterschaft.
Ich habe das Gefühl das alles was die Ukraine, Russland betrifft immer mit nem schmutzigen Hintergedanken veröffentlicht wird
  • 19.03.2014, 13:23 Uhr
Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
Danke für Ihre Reaktion. Es wäre wünschenswert, aber ist es wirklich möglich, Sport und Politik sauber zu trennen?
  • 19.03.2014, 13:33 Uhr
Es geht nicht und es hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun.Wenn jedes Land nach seinem politischen Duktus Teilnehmer entsenden würden, wären die Spiele letztendlich ohne Sportler
  • 19.03.2014, 14:08 Uhr
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