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Europa und Putin

21.03.2014, 19:57 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Krimspiele

Der "russische Bär" ist leider sehr gefräßig und man kann wohl voraussagen, dass er sich in den nächsten Wochen die Ostukraine (die ist eigentlich schon weg) einverleibt und in den nächsten Jahren werden zumindest das Baltikum, Georgien und die Republik Moldau folgen.

Und der Westen und die NATO wird wohl zusehen müssen.

Um Verträge und Zusagen kümmert sich Putin scheinbar einen Dreck, obwohl in den letzten 25 Jahren Moskau dreimal die Freiheit der Ukraine anerkannte, nämlich

• 1991 hat Jelzin die Ukraine aus der Sowjetunion entlassen und diplomatische Beziehungen mit Kiew aufgenommen;

• 1994 hat die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben und dafür im Memorandum von Budapest eine Garantie ihrer Grenzen erhalten, wobei Russland eine Signatarmacht gewesen ist

• und drittens müsste die OSZE-Charta von Paris gelten, die die territoriale Integrität jedes Landes (für beide Staaten) schützen soll.

Wladimir Putin – Russlands ewiger Präsident

Erst Präsident, dann Premierminister mit präsidialem Habitus, dann wieder Präsident:

Wladimir Putin ist seit über einem Jahrzehnt der wichtigste Akteur der russischen Politik. Seine Kritiker bezweifeln die demokratische Grundhaltung des Ex-Geheimdienstlers. Seine Unterstützer lieben ihn dafür, dass er nach den chaotischen Jelzin-Jahren seinem Land wieder zu Wohlstand und außenpolitischer Stärke verholfen hat.

Welche Optionen haben die Konfliktparteien in der Krim-Krise?

Ist ein Krieg um die Ukraine denkbar?

Hoffentlich nicht!

Nachtrag 09.02.2015

[f]Ukraine-Konflikt

Waffenlieferung oder Diplomatie?

Die Meinung und der Vorschlag eines einfachen Bürgers dazu lauten:

Václav Havel hat bereits vor 20 Jahren vor einem Wiederaufleben der Sowjetunion und der entsprechenden Bedrohung für den Westen gewarnt, wobei er sein Land dem Westen zugerechnet hat.

Eine richtige Vision war das damals!

Die Ukraine ist wohl bald ganz weg und wird möglicherweise Russland einverleibt; als nächstes wird sich Weißrussland noch enger an Russland binden; danach wird Georgien geschluckt und hinterher die baltischen Staaten!

Die USA, die EU und die NATO werden zuschauen, da sie alle Papiertiger sind und auch die UNO kann nichts machen.

Putin kann nur durch Härte (nicht durch die lächerlichen Sanktionen) gestoppt werden.

Vorschläge:

• Waffenlieferungen an die Ukraine
• sofortige Aufnahme des Landes in die NATO
• umgehende Stationierung von NATO-Truppen in großer Stärke (da sieht man, was man mit der Reduzierung der Bundeswehr angerichtet hat!)
• ständige Truppenpräsenz in den baltischen Ländern und Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Polen.
• hinter den Kulissen diplomatische Verhandlungen weiter führen

[/f]

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11 Kommentare

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Wegen der Ukraine komme ich hiermit auf meine Ausführungen zurück, wonach ich die Abtrennung der Ostukraine und einen Korridor zur Krim angedeutet hatte. Jetzt ist es soweit! Die ukrainischen Soldaten sind den Aufständischen fast wehrlos ausgeliefert, da letztere von regulären russischen Soldaten mit Panzern unterstützt werden (und Putin will von allem nichts wissen) und die Bevölkerung flieht.

Nächstes Ziel ist die Einnahme der gesamten Ukraine und Besetzung von Kiew, danach kommt Georgien dran und die Baltischen Staaten (Weißrussland ist sowieso schon auf russischer Linie).

Wann begreift man endlich, dass die Amerikaner nur ein "Papiertiger"
sind? Und der gesamte Westen inkl. der NATO (ebenfalls nur ein
Papiertiger) schaut zu.

Die wirtschaftlichen Sanktionen fallen doch nur auf uns zurück und bringen nichts. Darüber lacht Putin nur.
  • 03.02.2015, 18:38 Uhr
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Die eigenständige Ukraine alter Art ist durch den Wegfall der Krim bereits passe.
Leider ist ein Bürgerkrieg entbrannt, der auf Dauer zu einer weiteren Teilung führen wird, es sei denn, dass die jetzt umkämpften Gebiete eine größere Eigenständig innerhalb der Ukraine erhalten wird.

[Warten wir mal die Abstimmung der Schotten in drei Wochen ab. Wenn dieses Beispiel Schule macht, werden sich noch etliche Grenzen in Europa verschieben.]

Die Ukraine kommt nur zur Ruhe, wenn die Bürger in einer freien und geheimen Abstimmung über ihre Zugehörigkeit entscheiden können. Ukraine, Russland oder ein neues selbständiges Gebiet.
  • 30.08.2014, 12:28 Uhr
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Ein ehemaliger Bundeswehrausbilder teilt folgendes aktuell zu diesem Thema mi:
Wie von mir vorausgesagt, sind die Russen gerade dabei, die Ukraine einzunehmen. Die ukrainische Armee wird sich kampflos ergeben und/ oder überlaufen Die NATO ist sowieso ein Papiertiger (die Bundeswehr z. B. kann man von Sonntagfrüh bis Montagfrüh besiegen, weil da niemand in den Kasernen ist).
Bis zum 31.12. 2014 gibt es keine eigenständige Ukraine mehr.
  • 30.08.2014, 07:00 Uhr
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Herr Putin hat die Bürger der Ostukraine nur benutzt um sein Ziel unbeschadet durchzusetzen. Er wird sich aus der Ostukraine zurückziehen, die wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Russland werden zurückgenommen werden und die Krim bleibt russisch.
In sechs Wochen wird es für alle eine Normalität sein, dass die Halbinsel Krim wieder zu Russland gehört.
Die Möglichkeit ist sehr groß, dass die jetzige Ukraine in nächster Zeit in zwei eigenstände Länder zerfällt. Zur Zeit kann ich nur hoffen, dass den Menschen in der Ukraine ein Bürgerkrieg erspart bleibt.
  • 18.04.2014, 17:51 Uhr
Ich halte Putin für einen gefährlichen Menschen, er schert sich nicht um Verträge, das hatten wir schonmal, siehe Hitler/Stalin, nicht Angriffspakt, und was ist draus geworden?
  • 19.04.2014, 13:53 Uhr
Wer hält sich denn heute noch an Verträge? Sogar die EU zeigt uns, welchen Sinn Verträge noch haben und wie diese nach belieben geändert werden. Sonst hätten wir innerhalb der EU nicht die Probleme mit den Ländern, die aufgrund ihrer Wirtschaftsleistung nicht dem Euro entsprechen, diesen aber zum eigenem Nachteil noch immer festhalten, bis zum Untergang und Schaden der Europäischen Idee, die sehr gut gewesen ist bis zur Einführung der gemeinschaftlichen Währung, dem Euro. Dessen Leistung bisher nur die Spaltung der Völker fördert.
  • 26.04.2014, 01:29 Uhr
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Was will der Osten, was will der Westen?
Darauf kommt es auf Dauer nicht an. Die Frage wird sein, was wollen die Bewohner der Gebiete? Und da zählt die wirtschaftliche Macht. Wird es den Bürgern in fünf Jahren auf der Krim besser gehen als in der verbliebenen Ukraine?
Wenn es der Ukraine nicht gelingt seine Volkswirtschaft aufzubauen, werden die Menschen aus den Grenzregionen zu Russland weitere Abspaltungen betreiben. Das gilt besonders, wenn die Russen auf der Krim ein "Wirtschaftswunderland" entstehen lassen. Ich sehe schon die Reisekataloge 2017, die die Krim als Superreiseziel anbieten werden.
  • 23.03.2014, 12:52 Uhr
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Hallo Oskar, ich möchte dich hiermit offiziell um Entschuldigung bitten, weil ich deinen Beitrag als Lügen, Halbwahrheiten und volksverhetzende Unterstellung verstanden hatte.
Dich dafür auf eine Stufe mit Obama, Merkel und der braunen Putsch-Regierung in der Ukraine zu stellen war natürlich eine unsachliche Ausdrucksweise, wie mir auch von SB mitgeteilt wurde.
Ich wäre auch beleidigt, wenn man mich mit Obama oder Merkel auf eine Stufe stellt.
Und dass in Deutschland Volksverhetzung leider wieder gesellschaftsfähig ist, ist natürlich auch nur sehr eingeschränkt richtig, kann nicht verallgemeinert werden.

Selbstverständlich nehme ich alle diese ursprünglich gemachten Aussagen zurück, um dich persönlich nicht zu beleidigen und dir respektvoll gegenüber zu treten.
Ich hoffe, dass du meinen Entschuldigungsversuch annimmst!
Hochachtungsvoll
Jörg
  • 22.03.2014, 17:15 Uhr
Jörg, ich nehme Ihre Entschuldigung an und möchte noch „neutral“ zu meinem Themenbeitrag (als politischer Laie) folgendes sagen:

Die Bevölkerung der „Krim“ mit rd. 2,35 Mio. EW hat sich inzwischen mehrheitlich für Russland ausgesprochen und dieser Akt ist somit abgehakt; die „Ukraine“ ist und bleibt dagegen ein gefährliches „Gemengen-Gebilde“ (45 Mio. EW, bankrott, es könnte noch zum Bürgerkrieg kommen) und hier ist noch nicht das letzte Wort zwischen dem Westen (Amerika) und dem Osten (Russland) gesprochen; der „Kalte Krieg“ ist wieder da – Deutschland ist mitten drin – und keiner kann sagen, wie dieser sich entwickeln und ausgehen wird.

Und wenn Putin, wie „Konjunktiv“ in meinem Beitrag angedeutet, expansionistische Ambitionen à la "Hitler" gegen den Westen hin hat, sollte man sich der Sache stellen und wohl auch militärisch mit den Verbündeten einiges in Betracht ziehen.

Da aber angeblich alle keinen Krieg wollen, muss halt noch intensiver verhandelt werde.
  • 23.03.2014, 08:07 Uhr
Der von westlichen Seite gewollte Denkfehler ist "Putins expansionistische Ambitionen à la "Hitler" ", womit man von genau dieser eigenen Politik ablenken will.
Der Westen hatte/hat die Hand auf der Ukraine, hat die Krawalle und den Putsch finanziert, dafür arbeiten wir sogar mit rechtsextremen Parteien zusammen.
Das Putin dem Westen da auf die Finger geklopft hat ist gut und richtig.
Betrachte mal die jüngere Geschichte, wer hat denn einen Staat nach dem anderen besetzt um ihn auf seine politische Linie zu bringen? Wem war es denn egal, ob die UN Dem zustimmt? Wer hat den gefälschte Beweise als Kriegsgrund vorgelegt?
Kleine Hilfestellung: Putin war es nicht, es waren die, die politische Gefangene in Guantanamo misshandeln.
Wo war denn da unser Rechtsempfinden, wo waren da die Aufschreie unseres Bundeskanzlers, wo waren da die Sanktionen?
Um davon abzulenken schießt man sich doch lieber wieder auf Russland ein.
Eine hochgefährlicher neuer brauner Trend in Deutschland + EU !
  • 23.03.2014, 10:30 Uhr
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Selten etwas gelesen was unausgegorener war.Also wer so etwas wie da oben verfasst der hätte prima in die DDR Probagandaabteilung gepasst
  • 22.03.2014, 11:12 Uhr
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